Life Stinks - You'll Never Make It

life stinks

Mal eher post­pun­kig-abs­trak­ter, mal sehr ein­gän­gi­ger Fuzzpop/​Indierock aus San Fran­cis­co. In ei­ni­gen Mo­men­ten klingt es et­was so als wä­ren Pa­ve­ment in den Ga­ra­gen-Kes­sel ge­fal­len, auch an Flip­per kann man sich manch­mal ein we­nig er­in­nert füh­len.



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Big Hush - Who's Smoking Your Spirit?

big hush

Shoe­ga­ze­ge­döns aus Wa­shing­ton, das sich na­tür­lich auch mal wie­der ei­ne Schei­be von mei­ner blu­ti­gen Din­gens­da ab­ge­sä­belt hat. Aber mit ei­ner ge­rad­li­ni­gen Pop­pig­keit, die eher an Swer­ve­dri­ver er­in­nert. Au­ßer­dem ist ei­ne gu­te Do­sis fuz­zi­ger In­die­rock mit an Bord, der an Pi­xies im Surf­mo­dus den­ken lässt.


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Whatever Brains - Whatever Brains

whatever brains

Die Band aus Ral­eigh, North Ca­ro­li­na ist bis­her ziem­lich an mir vor­bei ge­gan­gen. Das ist be­reits ihr vier­tes und eben­so ihr Ab­schied­sal­bum. Ein Be­griff sind sie mir erst seit der die­ses Jahr er­schie­ne­nen An Ob­ject 7". Mit sel­bi­gem Song star­tet auch das Al­bum, er­weist sich dann aber im wei­te­ren Ver­lauf als ein stel­len­wei­se doch halb­wegs sper­ri­ger Bro­cken, da­mit hät­te ich so nicht ge­rech­net. Kann man wahl­wei­se in der Syn­th-/Elek­tro­punk-Ecke ein­ord­nen. Oder als teil­elek­tro­ni­sches In­die­zeugs, das sich er­freu­li­cher­wei­se mal nie­man­dem an­zu­bie­dern ver­sucht. Schön.


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Uranium Club - Human Exploration

uranium club

Arsch­gei­ler Ga­ra­ge­punk aus Min­nea­po­lis. Un­ge­fähr so: Wire-Mi­ni­ma­lis­mus trifft auf den Dri­ve von Par­quet Courts oder Ed­dy Cur­rent Sup­pres­si­on Ring. Auch ganz frü­he To­tal Con­trol könn­te man als Ver­gleich her­an­zie­hen.


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Die Wirklichkeit - Der Wachtraum einer Bevölkerung von Dingen die dabei sind euch anzustarren

die wirklichkeit

An­dert­halb Jah­re nach ih­rer De­büt-EP ist jetzt der ers­te Lang­spie­ler der so­lin­ger Band am Start und be­grüßt den Hö­rer mit ei­ner neu­ge­won­ne­nen Wucht. Al­les was auf dem De­büt noch et­was wa­ckel­te in Sa­chen Song­wri­ting und Ar­ran­ge­ments, sitzt hier stramm und fest. Trotz­dem be­wahrt sich die Band ih­re schrul­li­ge Ein­gen­wil­lig­keit. Die mu­si­ka­li­schen Ko­or­di­na­ten ver­schie­ben sich dies­mal, aus­ge­hend von Stutt­gar­ter Post­punk- und Ham­bur­ger In­die­pop-Schu­le (ins­be­son­de­re frü­he Blum­feld schei­nen im­mer mal wie­der durch), deut­lich hin zu sat­tem Noi­se­rock, mit ein paar wei­ten, postro­cki­gen Flä­chen im düs­ter-schlep­pen­den Mit­tel­teil. Ge­lun­gen.



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The Unspeakable Practices - The Unspeakable Practices

unspeakable practices

Ein hoch­ka­rä­ti­ges Lin­eup ist hier am Start mit ak­tu­el­len und ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern u.a. von On­ei­da, Spi­ri­tua­li­zed, In­ter­pol, Sightin­gs, Squir­rel Bait und Gastr Del Sol. Auf die­ser ge­mein­sa­men Plat­te brau­en sie ei­ne dich­te Brü­he zu­sam­men aus Noi­se so­wohl der -ro­cki­gen als auch der ex­pe­ri­men­tel­len Mach­art, krau­ti­gen Dro­nes, ganz viel no-wa­vi­ger Abs­trak­ti­on und Blä­ser­geg­nie­del.


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Health Problems - Winners

health problems

Ex­plo­si­ver Noi­se­rock aus Se­at­tle. Wer braucht schon Gi­tar­ren? Die­ses Trio schüt­telt nur mit Drums und Bass be­waff­net ei­nen Kra­wall aus dem Är­mel, für den sich manch ein Gi­tar­ren­quä­ler be­reit­wil­lig die Ei­er mit ei­ner ab­ge­wetz­ten e-Sai­te ab­tren­nen wür­de.



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Woodboot - Crime Time

woodboot

Ein wei­te­rer Punk-Le­cker­bis­sen auf Ers­te The­ke Ton­trä­ger. Wood­boot aus Bris­bane ma­chen an­ge­piss­tes, kom­pro­miss­lo­ses Ga­ra­ge­punk-Ge­schred­der. Al­len über­flüs­si­gen Bal­last über Bord ge­wor­fen, kom­men die Songs in durch­schnitt­lich un­ter zwei Mi­nu­ten auf den Punkt.


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Marriage + Cancer - Killjoy 7"

marriage cancer

Düs­ter psy­che­de­li­scher In­die­rock aus Port­land. Ich füh­le mich ein we­nig an Crys­tal Ant­lers oder frü­he Ten Kens er­in­nert.

Idle Bloom - Some Paranoia

idle bloom

Id­le Bloom aus Nash­ville ma­chen es sich auf die­ser EP zwi­schen den Stüh­len ge­müt­lich. Das os­zil­liert zwi­schen ein­gän­gi­gem 90er-In­die­rock, me­lo­di­schem Post­punk und ge­le­gent­li­chen psy­che­de­li­schen Mo­men­ten.

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