Tommy And The Commies - Hurtin' 4 Certain

Neu­er Krem­pel von Tom­my and the Com­mies aus Sud­bu­ry, Ka­na­da. In­zwi­schen soll­te sich ja rum­ge­spro­chen ha­ben, was man zu er­war­ten hat: Ein wun­der­ba­res Spek­ta­kel aus erst­klas­si­gem Power­pop, leich­tem Ga­ra­gen­fak­tor und ei­ner Ex­tra­ladung von Buz­zcocks-mä­ßi­gem, me­lo­di­schem Punk­rock. Ei­ne schwung­vol­le Per­for­mance und über je­den Zwei­fel er­ha­be­ne Song­wri­ting-Skills he­ben das gan­ze noch mal auf ein hö­he­res Le­vel.

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Pork Belly - Jinx & Chew

Viel­ver­spre­chend und macht Spaß, die­se ers­te di­gi­ta­le Sin­gle ei­ner Band aus San Fran­cis­co. Post- und Art Punk von die­ser et­was schrä­gen und ver­spiel­ten Mach­art, die et­wa bei Freun­den von Pat­ti, Ro­lex, Rea­li­ty Group oder Emer­gen­cy Con­ta­ct si­cher auf Zu­stim­mung sto­ßen wird.

Mini Skirt - Casino

Be­reits mit ei­ner Hand­voll star­ker EPs auf­ge­fal­len, ha­ben Mi­ni Skirt aus By­ron Bay, Aus­tra­li­en jetzt ihr Lang­spiel­de­büt ab­ge­lie­fert. Na­tür­lich ha­ben sie auch hier wie­der ein paar Hüh­ner zu rup­fen, was sich in ei­ni­gen ih­rer an­ge­piss­tes­ten Ly­rics Bahn bricht, wäh­rend auf mu­si­ka­li­scher Sei­te wie­der al­les am Start ist, was man auf den EPs lieb­ge­won­nen hat, viel­leicht so­gar ein bi­schen mehr als das… Ga­ra­ge Punk und Pub Rock mit ge­wis­sen Ahn­lich­kei­ten zu Dumb Punts, Pist Idi­ots oder WOD, der sein ver­gleichs­wei­se re­lax­tes Tem­po mit ei­ner ein­dringl­chem Per­for­mance aus­gleicht, da­bei die­ses mal so­gar zö­ger­lich sei­ne sti­lis­ti­sche Pa­let­te um ver­ein­zel­te Mo­men­te von me­lo­di­schem Spät­acht­zi­ger/­F­rüh­neun­zi­ger-In­die Rock er­gänzt.

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Moth - Machine Nation

Mo­th aus Mel­bourne hat­ten vor ge­rau­mer Zeit be­reits ein ganz or­dent­li­ches De­mo raus, aber ih­re ers­te EP ist da mal um ei­ni­ges bes­ser. Mal ganz un­ro­man­tisch aus­ge­drückt ist das recht ty­pi­sches Ga­ra­ge- und Syn­th­punk-Ge­döns wie man es in der Ge­gen­wart ge­wohnt ist… aber an­de­rer­seits auch durch­weg kom­pe­tent, mit reich­lich viel Punch und ei­nem leich­ten psy­che­de­li­schen Touch. An­sons­ten ge­hen sie weit­ge­hend nach eta­blier­tem Useless Ea­ters-, Pow!-, Ex-Cult-, oder Flat Worms-Re­zept vor. Da kann man ja auch nicht viel falsch ma­chen.

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Sweet Reaper - Closer Still

Auf Al­bum Num­mer drei neh­men die Ga­ra­gen­punks aus Ven­tu­ra, Ca­li­for­nia die Fä­den ge­nau da wie­der auf, wo sie sel­bi­ge vor grob zwei Jah­ren lie­gen ge­las­sen ha­ben. Ei­ne wei­te­re star­ke La­dung von bit­ter­sü­ßen, me­lo­di­schen Ban­gern mit ei­ner Spur von Wi­pers und nicht ganz fern­ab ak­tu­el­ler Acts wie Cheap Whi­ne, Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Red Dons oder Da­dar.

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Nag - Dead Deer

Nag aus At­lan­ta zei­gen schon et­was län­ger Prä­senz im ge­gen­wär­ti­gen Post­punk-Um­feld, wes­halb ich auch et­was ver­wun­dert bin, dass sie erst jetzt ih­ren ers­ten Lang­spie­ler vor­ge­legt ha­ben. Die Über­ra­schun­gen sind da­mit aber noch nicht al­le vom Tisch. Wa­ren sie bis­her im­mer ein biss­chen die Bad Boys des Gen­res - im­mer et­was un­ge­kämm­ter und ro­her zu­gan­ge als die meis­ten ih­rer Mit­strei­ter - be­kom­men wir sie hier mal in ei­nem ver­gleichs­wei­se Hi­Fi-mä­ßi­gen Klang­bild zu hö­ren. Mit so ein, zwei we­ni­ger Schich­ten aus Noi­se und Fuzz wird der Blick frei auf ei­nen ge­schärf­ten rhyth­mi­schen Fo­kus und ei­ne brei­te­re Pa­let­te an Stil­mit­teln, die Ver­glei­che zu so Haus­num­mern wie Ne­ga­ti­ve Space, Rank/​Xerox, Pret­ty Hurts, Di­ät, Know­so, Brui­sed oder Exit Group na­he le­gen.

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Future - Demo

Na das ist ja mal 'ne or­dent­li­che Wucht, was mir die­se ver­mut­lich pol­ni­sche Band ent­ge­gen schmet­tert. Zu glei­chen Tei­len Hard­core- und Ga­ra­ge Punk, vor­züg­lich an­ge­trie­ben von ul­tra-simp­len Schlag­werk, das den Tex­tu­ren aus der Sai­ten­quä­ler-Ab­tei­lung den nö­ti­gen Raum lässt, sich aus­zu­brei­ten. So et­was ähn­li­ches hat man in der Ver­gan­gen­heit viel­leicht von Bands wie Le­che, Mur­de­rer, Yam­bag, Lux zu hö­ren be­kom­men… oder viel­leicht ver­birgt sich da­zwi­schen so­gar noch ei­ne Spur von Wymyns Pry­syn.

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All Hits - Men And Their Work

Die zwei­te EP/­Mi­ni-LP die­ses Tri­os aus Port­land lie­fert acht mal Nach­schub an or­dent­lich knal­len­der Ga­ra­gen­kopf­wä­sche, die durch­weg dem Iron Lung-Qua­li­täts­sie­gel ge­recht wird und ab­wech­selnd mal an Sau­na Youth, Ex Cult, Teen­an­ger er­in­nern kann… er­gänzt um ei­nen leich­ten '77er Vi­be wie man ihn z.B. bei Amyl and the Snif­fers ge­wiss rich­tig ver­mu­ten wür­de.

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F.E.I.D.L. - F.E.I.D.L.

Ein deut­sches und ein ös­ter­rei­chi­sches Qua­li­täts­la­bel ha­ben ge­mein­sam ei­nen wei­te­ren kur­zen Knal­ler für an­spruchs­vol­le Ga­ra­gen­ken­ner auf La­ger, fa­bri­ziert von ein paar Wie­ner Fi­gu­ren die es ziem­lich gut raus ha­ben, wie man syn­chron sei­ne In­stru­men­te zur rich­ti­gen Zeit, auf die rich­ti­ge Art an den rich­ti­gen Stel­len und in der pas­sen­den In­ten­si­tät an­fasst, wor­auf­hin die­se ei­ne Ge­räusch­ta­pe­te ab­son­dern, die mei­nen Oh­ren gut tut.

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Permanent Collection - Nothing Good Is Normal

Da­mit hat­te ich nicht ge­rech­net… Sat­te sie­ben Jah­re nach sei­ner letz­ten EP re­ak­ti­viert Ja­son Hen­dar­dy aka Per­ma­nent Collec­tion aus Oak­land sein al­tes Mu­sik­pro­jekt und lie­fert ein ta­del­lo­ses neu­es Al­bum ab, das - trotz des et­was fa­ta­lis­tisch an­mu­ten­den Ti­tels - ei­ne ge­wis­se Ab­kehr von der klang­li­chen Trüb­sal sei­ner Vor­gän­ger dar­stellt. Der düs­te­re Post Punk tritt deut­lich in den Hin­ter­grund und die me­lo­di­schen Ten­den­zen zwi­schen Noi­se Pop und Shoe­ga­ze ge­ra­ten ins Spot­light - ei­ne durch­weg spa­ßi­ge Fahrt mit ho­hem En­er­gie­le­vel. Wenn du dir je­mals ge­wünscht hast, Bands wie A Place To Bu­ry Stran­gers oder Ce­re­mo­ny (VA) wür­den we­ni­ger Zeit mit ab­spa­cen ver­brin­gen und statt­des­sen di­rekt zur Sa­che kom­men, dann ist das hier die Plat­te für dich.

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