Jah Hell - Hell On Earth 2020

Spa­ßi­ger wie auch ge­schmack­vol­ler, me­lo­di­scher Fuzz Punk oh­ne red­un­dan­tes Bei­werk ir­gend­wo aus UK. Zwei die­ser Songs, On The House und Pe­digree Chums… die hab ich doch bei­de schon mal von ei­ner Band na­mens Crown Moul­ding ge­hört und ver­mu­te da­her mal ei­ne Ver­bin­dung - ge­nia­ler Pop­mu­sik-Sher­lock, der ich nun mal bin.

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Nutrition - No

Ist es echt das ers­te mal, dass ich hier was von die­ser Band pos­te? Ich bin et­was ver­wirrt, weil es sich an­fühlt als wä­ren die­se Ty­pen aus dem ka­na­di­schen Ka­loo­mps schon ei­ne Ewig­keit am Start. Zum ers­ten mal fie­len die mir mit ei­ner Se­rie von neun Cas­sin­gles von kon­stant wach­sen­der Qua­li­tät auf, ge­folgt von ei­ner selbst­be­ti­tel­ten EP, die bei mir ir­gend­wie nicht ganz so kli­cken woll­te. Auf dem noch recht fri­schen Nach­fol­ger ope­rie­ren sie hin­ge­gen wie­der in der gol­de­nen Zo­ne und schie­ßen sechs wuch­ti­ge Ra­ke­ten aus va­ge KBD-mä­ßi­gem, Wi­pers-es­kem Ga­ra­ge und Post Punk ab, die au­ßer­dem et­was mit Bands wie Lau­cher, In­sti­tu­te oder Li­quid As­sets ge­mein­sam ha­ben, oben­drein ver­ein­zelt mal ei­nen Hauch von Crass.

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Prized Pig - PPEP

Ei­ne durch­weg an­ge­neh­me Hör­erfah­rung, die­ser De­büt­kurz­spie­ler ei­ner Band aus Los An­ge­les. Her­auf­be­schwo­ren aus Zu­ta­ten von Noi­se Rock, Post- und Ga­ra­ge Punk er­in­nert mich das an ei­ne stark ga­ra­gi­ge In­kar­na­ti­on von Nag, ge­würzt mit et­was ka­put­ter Fi­cke­rei aus dem Soupcans-, Stink­ho­le oder Lum­py & The Dum­pers-Uni­ver­sum. Le­cke­rer Sau­stall.

Peace De Résistance - Hedgemakers

Na das ist ja mal ein be­mer­kens­wer­ter Scheiß hier. Der mi­ni­ma­lis­ti­sche Ga­ra­ge Rock auf dem Tape ei­nes New Yor­ker Ty­pen (oder ei­ner Band, ist et­was un­klar) klingt ge­ra­de­zu wie ein ver­lo­re­nes Pro­to­punk-Re­likt, wür­de aber auch auf ei­ner ty­pi­schen Mess­the­tics-/Ho­me­work Com­pi­la­ti­on nicht wei­ter auf­fal­len. Die ein­ge­schrumpf­te Per­cus­sion, ab­ge­kämpf­ten Vo­cals, spär­li­chen Ar­ran­ge­ments und Lo-Fi Pro­duk­ti­ons­wer­te ver­lei­hen die­sen Songs ei­ne ganz spe­zi­el­le Qua­li­tät, die glei­cher­ma­ßen roh und schlaf­trun­ken rü­ber­kommt.

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Smarts - Who Needs Smarts, Anyway?

Ei­ne wei­te­re aus­tra­li­sche Su­per­group, die mit so ein­schlä­gi­gen Haus­num­mern wie et­wa Ja­ke Ro­bert­son (Aus­mu­te­ants, Ali­en No­se­job, Lea­ther Towel etc.), Bil­ly Gard­ner (The Li­ving Eyes, Ce­re­al Kil­ler, Aus­mu­te­ants), Mitch Cample­man (The Li­ving Eyes) und Stel­la Rennex (Pars­nip, Banana­gun) auf­war­tet. Sound­mä­ßig fällt hier der Ap­fel nicht all­zu weit vom Aus­mu­te­ants-Stamm, was voll­kom­men in Ord­nung geht. Nicht die ori­gi­nells­te Plat­te al­ler Zei­ten, aber da­für ei­ne von An­fang bis En­de hoch­wer­ti­ge La­dung Spaß.

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True Sons Of Thunder - It Was Then That I Was Carrying You

Der zwei­te Lang­spie­ler auf To­tal Punk legt hoch­wer­tig nach. True Sons Of Thun­der sind ei­ne Band mit Leu­ten von Mana­tees und Ob­li­vi­ans an Bord. Ihr habt viel­leicht schon ih­re kürz­lich auf Good­bye Boo­zy er­schie­ne­ne 7" be­merkt oder seid so­gar mit ih­ren ers­ten zwei Al­ben ver­traut, die noch vor der Ent­ste­hung die­ses Blogs er­schie­nen sind. Auf ih­rem neu­es­ten Re­lease pen­deln sie je­den­falls zwi­schen strai­ght nach vor­ne ge­hen­dem Ga­ra­ge Punk im Um­feld von The Cow­boy oder Flat Worms und Blues-ge­tränk­tem Noi­se­rock ir­gend­wo zwi­schen Cows, Ne­ar­ly Dead und di­ver­sem al­ten Am­Rep-Krem­pel, au­ßer­dem ei­nem ge­wis­sen U-Men Vi­be. Mit Skate Rock ist so­gar ein net­ter klei­ner Hard­core-Aus­flug mit da­bei.

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Print Head - Happyhappy

Whoa, was für ein wun­der­bar schrä­ger Bro­cken von Lo­Fi-mä­ßi­gem DIY-Rum­ge­schwur­bel in den Grau­zo­nen von Post Punk und Ga­ra­ge Rock, die­se Di­gi­tal­ver­öf­fent­li­chung ei­ner un­de­fi­nier­ten Person(en) aus Hicks­vil­le, New York. Klingt ein biss­chen so als ob ei­ne be­son­ders kru­de In­kar­na­ti­on der Woo­len Men ge­mein­sa­me Sa­che mit Half Ja­pa­ne­se und The UV Race macht. Ein­fach ent­zü­ckend!

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Liquid Face - Crumbling Structure

Qua­li­täts­wa­re von Good­bye Boo­zy Re­cords mal wie­der, wie ge­wohnt. Li­quid Face ist ein Pro­jekt von Cal Do­nald, der au­ßer­dem auch bei Draggs sei­ne Fin­ger drin hat, wo­bei die Klän­ge die­ser 7" noch ein Stück ver­spiel­ter da­her kom­men als der bis­he­ri­ge Out­put ge­nann­ter Band. Syn­th-/Ga­ra­ge Punk mit ge­wis­sen Par­al­le­len zu C57BL/​6, Sta­lins Of Sound, Puff! oder was auch im­mer Cruz So­mers ge­ra­de auf uns los­lässt (S.B.F., Race Car, etc…). Was die aus­tra­li­sche Sze­ne im spe­zi­el­len an­geht, wür­de das auch im Ka­ta­log von Wart­t­man Inc. ei­ne gu­te Fi­gur ma­chen.

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Mr. Teenage - Automatic Love

Die­se De­büt-7" ei­ner Band aus Mel­bourne trifft gleich beim ers­ten Ver­such mit­ten ins Schwar­ze und lässt ein über al­le Zwei­fel er­ha­be­nes Power­pop-Spek­ta­kel mit Ga­ra­gen­an­trieb von der Lei­ne. Kla­res Pflicht­pro­gramm z.B. für Be­wun­de­rer von Bad Sports oder Tom­my And The Com­mies.

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Septic Yanks - Septic Yanks

Ein wei­te­rer feuch­ter und mod­rig rie­chen­der Bat­zen aus hoch­kon­ta­mi­nö­sem Punk­scheiß, zu glei­chen Tei­len Ga­ra­ge Punk, KBD-mä­ßi­ge Schwei­ne­rei und Hard­core­punk der sehr al­ten Schu­le. Nicht ganz un­ähn­lich zu Li­quid As­sets, Fried E/​M oder Laun­cher.

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