Signal - Love w/​o Moisture

Signal - Love w/o Moisture

Ein roher, poten­ter Mix aus Noise-/Fuzz Punk und Post­core von einer New Yor­ker Band. Hat was von einer noise-las­ti­ge­ren Ver­schmel­zung aus Lié und Ugly Little Girls, hat aber auch eini­ges an dre­ckig gara­gi­gem Sound in Rich­tung Warp oder Vexx mit an Bord.

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Chubby & The Gang - Speed Kills

Chubby & The Gang - Speed Kills

Das ist keine Rake­ten­wis­sen­schaft, was Chubby & The Gang auf ihrem Lang­spiel­de­büt abzie­hen, son­dern die gute alte Masche mit dem melo­di­schen Punk­rock, aber das in rich­tig, rich­tig gut. 77er Melo­dien tref­fen auf Hard­core-Ener­gie und eine krat­zige Gara­gen­ober­flä­che. So ein biss­chen Booji Boys im HiFi-Sound.

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Vangas - Dog Walker /​ Waltz In E Minor

Vangas - Dog Walker / Waltz In E Minor

Die Noi­sero­cker Van­gas aus Atlanta blei­ben auch auf auf ihrer neuen 7" via Chun­klet ange­nehm unkon­ven­tio­nell. Auf der A-Seite kriecht ein schüch­ter­ner Groove lang­sam einer unver­meid­li­chen Erup­tion ent­ge­gen, wo dann die Scheiße auf den Pro­pel­ler trifft. Die noch deut­lich unge­müt­li­chere B-Seite erin­nert mich dann etwas an ihre Noise Rock-Zeit­ge­nos­sen Mar­riage + Can­cer aus Port­land oder die Kana­dier Nearly Dead.

Gunky - Ectoplastic

Gunky - Ectoplastic

Als ein selt­sa­mer (Post-) Pun­k/­Noise-Bas­tard, der sich ganz frech durch die Geschichte des Punk und Noise-Unter­grunds plün­dert, stellt sich die Debüt-EP von Gunky aus Phil­adel­phia her­aus. Ich meine Echos von MX-80 und Mit­tacht­zi­ger Sonic Youth zu hören, von The Ment­ally Ill und Sac­cha­rine Trust. Oder auch von jün­ge­ren Bands wie Patti oder Plax.

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Maximum Roach - Dry Rot

Maximum Roach - Dry Rot

Hoch­ex­plo­si­ven Noise Punk mit Gara­ge­core-Rake­ten­an­trieb lie­fert uns das Debü­tau­bum von Maxi­mum Roach irgendwo aus Ari­zona. Abwech­selnd darf man sich mal an Bands wie Beast Fiend, Anxiety, Soup­cans, Bo Gritz oder Mys­tic Inane erin­nert füh­len.

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Punter - Demo

Punter - Demo

Eine wei­tere Ladung an star­kem Garage Punk mit gele­gent­li­cher Hard­core­kante aus der zuver­läs­si­gen Szene in Mel­bourne. Öfter mal ver­sprüht das die atem­lo­sen Qua­li­tä­ten von Jack­son Reid Briggs & The Hea­ters, kom­bi­niert mit dem etwas boden­stän­di­ge­ren Gara­gen­sound etwa von Civic oder frü­he­ren Vaguess. Der Pop-Instinkt letzt­ge­nann­ter, sowie auch eini­ges an Pist Idi­ots-mäßi­gem Drama, fin­den ihren Höhe­punkt im hym­ni­schen A Minute's Silence.

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Alien Nosejob - Suddenly Everything Is Twice As Loud

Alien Nosejob - Suddenly Everything Is Twice As Loud

Keine Ahnung ob Alien Nose­job aktu­ell als voll­zäh­lige Band exis­tie­ren, aber zumin­dest das zweite Album sei­nes Pro­jekts hat Jake Robert­son (Aus­mu­te­ants, School Damage, Lea­ther Towel, Hiero­phants, etc.) jeden­falls ganz alleine ein­ge­spielt. Nach­dem die letz­ten paar Ver­öf­fent­li­chun­gen ein recht wil­der Ritt waren, der von Power- und Jangle Pop über Synth Pop bis hin zu einer Hard­core-7" reichte, ist der neue Lang­spie­ler ein uner­war­tet homo­ge­nes Werk, das sich in einem Span­nungs­feld zwi­schen typi­schem Aus­mu­te­ants-Gara­gen­zeug und trau­ri­gem Power­pop bewegt, ver­packt in einer flau­schi­gen, mal mehr, mal weni­ger hoch­fi­de­len Ana­lo­g­äs­the­tik. Das Song­ma­te­rial ist aus­nahms­los vom feins­ten - Mr. Robert­son ganz in sei­nem Ele­ment.

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Iron Cages - January 2020 Tour Promo

Iron Cages - January 2020 Tour Promo

Auf ihrem neu­es­ten Kurz­spie­ler hauen uns Iron Cages aus Washing­ton drei aus­ge­zeich­net drü­ckende Rüf­fel aus gara­gi­fi­zier­tem Hard­core­punk vor den Latz, wel­che für die Band einen mas­si­ven Fort­schritt mar­kie­ren - hin zu einem kom­pak­te­ren, grif­fi­gen Sound für Freunde etwa von Fried Egg, Punk Gui­tars, Cülo, Anxiety oder Elec­tric Chair.

Trashdog - Dipshitticus

Trashdog - Dipshitticus

Ein wun­der­vol­les, gestör­tes Chaos ist das zweite Album von Trash­dog aka Andrew Jack­son - dem ver­ant­wort­li­chen Spa­cken hin­ter dem Label Digi­tal Hot­dogs - gewor­den. Dass hier die Uhren nicht ganz nor­mal ticken war schon zu erwar­ten, aber von der Masse an feins­ter Qua­li­tät, die hier wild über den Boden ver­teilt zu ent­de­cken ist, bin ich doch stark über­rascht - beson­ders nach­dem mich das erste Album nicht so kom­plett über­zeu­gen mochte. Zu einem Drit­tel besteht das aus bekiff­ten bis hirn­ver­brann­ten Gags. Zu einem wei­te­ren aus ebenso mit­rei­ßen­den wie schrä­gen Sounds, die irgendwo zwi­schen Garage Punk, Power Pop, Synth- und Elek­tro­punk, einem Sprit­zer Glam ihr aus­ge­spro­chen ein­falls­rei­ches Unwe­sen trei­ben. Beim letz­ten Drit­tel bin ich mir dann nicht so sicher, in wel­che der bei­den Kate­go­rien es jetzt gehört. Alles zusam­men ergibt eine viel­leicht etwas über­wäl­ti­gende, aber nichts desto trotz sehr geile Abfahrt.

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Moist Boy - Deep Rest

Moist Boy - Deep Rest

Moist Boy aus New Bed­ford, Mas­sa­chu­setts sind einer der sel­te­nen Fälle in denen sich eine Band dem Pop Punk-Gehege annä­hert, ohne mich sofort in die Flucht zu trei­ben. Aber ehr­lich gesagt liegt das eher daran, dass die meis­ten Pop Punk Bands ein­fach mas­siv sau­gen und die fun­da­men­tals­ten Bau­steine von genieß­ba­rem Punk­rock nicht gere­gelt krie­gen in einem Sub­genre, das schein­bar eh keine Qua­li­täts­stan­dards kennt.
Moist Boy hin­ge­gen sau­gen ganz und gar nicht, son­dern rei­ßen vom ers­ten Moment an mit. 1A Song­ma­te­rial, jede reich­lich Spreng­kraft in einer tigh­ten Dar­bie­tung, eine deut­li­che Gara­gen­kante und durch­aus fins­tere Lyrik sind ihre Mit­tel dazu. Hat unter ande­rem was von Cheap Wine, Dark Thoughts, Steve Ada­myk Band und gar ein biss­chen Mar­ked Men. Erst­klas­si­ger Scheiß und Pflicht­pro­gramm für den­je­ni­gen, der genann­ten Bands etwas abge­win­nen kann.

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