Andy Human & The Reptoids – Kill The Comma

Andy Human & The Reptoids - Kill The Comma

Die Punks aus Oak­land haben bis­her noch nie ent­täuscht und auch die neue 7″ auf Emo­tio­nal Response ist mal wie­der A-Mate­rial ohne beson­dere Über­ra­schun­gen. Eben ihr ganz eige­ner, unver­kenn­ba­rer Sound aus 77er-, Garage- und leicht ange­wa­ve­tem Post Punk.

Bruised – Bruised

Bruised - Bruised

Eine vor­züg­lich abge­hende Mix­tur aus Post-, Garage Punk und ein biss­chen Noise fin­det sich auf dem ers­ten Tape die­ser Band aus Chi­cago wie­der. Beson­ders ange­tan bin ich vom defi­ni­ti­ven High­light Satis­fy­ing Tex­ture, das einen aus­ge­präg­ten Geruch von Pink Flag-meets-Youth Of Ame­rica abson­dert.



Album-Stream →

Leisure – Inferno

Leisure - Inferno

Leisure sind zwei Typen auf zwei Kon­ti­nen­ten, die zwi­schen ihren Heim­stu­dios in Lon­don und New York diverse Geräu­sche durch die See­ka­bel schie­ben. Das Ergeb­nis davon ist auf ihrem ers­ten Album zu hören und hat durch­aus sei­nen Charme. Synth- und Garage Punk, an dem Freunde von Useless Eaters, Skull Cult, Pow! oder Aus­mu­te­ants sicher eini­gen Gefal­len fin­den.



Album-Stream →

Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band - Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt’s ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hard­core rums­packt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer ver­dreh­ten Garage-Par­al­lel­welt, nach dem irren Noi­se­core von Soup­cans oder Vul­ture Shit. Aus diver­sen Dokus und mehr oder weni­ger bekann­ten Fil­men zusam­men­ge­klaute Visu­als wer­den gleich mit­ge­lie­fert.



Album-Stream & Film →

Radiation Risks – Headless Horseman

Radiation Risks - Headless Horseman

Die Band aus Buf­falo, New York schiebt hier nach einer sehr schö­nen EP im letz­ten Win­ter noch mal zwei strai­ghte Gara­ge­punk-Kra­cher ohne über­flüs­si­gen Bull­shit hin­ter­her.

Leather Towel – Leather Towel VI

Leather Towel - Leather Towel VI

Diese EP der Super­group (u.a. Mit­glie­der von Aus­mu­te­ants, Hie­rophants, Exhaus­tion) aus Mel­bourne ist eigent­lich schon ein ziem­lich alter Hut, aber jetzt zum ers­ten mal in digi­ta­ler Form zu bekom­men. Keine Über­ra­schun­gen hier. Es han­delt sich wie gehabt um schnör­kel­lo­sen Gara­ge­punk, der nichts anbren­nen lässt.

Lipups – 7ep2

Lipups - 7ep2

Die dritte EP der Band aus Tokyo (auf Band­camp für einen sehr, nun ja… japa­ni­schen, also recht gesal­ze­nen Preis zu bekom­men) gefällt mal wie­der mit einem sehr ver­spiel­ten Sound, der sich zu glei­chen Tei­len aus Garage- und Post­punk speist. Könnte man z.B. als eine post­pun­ki­gere Ver­sion von Rea­lity Group oder eine gara­ge­las­ti­gere inkar­na­tion von Marbled Eye bezeich­nen.

Jackson Reid Briggs & The Heaters – Spit On It And Give It A Name

Jackson Reid Briggs & The Heaters - Spit On It And Give It A Name

Das hier ist bereits das zweite Album, das die Band aus Mel­bourne in die­sem Jahr ver­öf­fent­licht hat. Und so lang­sam müs­sen das drin­gend mal mehr Leute mit­be­kom­men, denn wie schon der Vor­gän­ger ist das Album ein defi­ni­ti­ves High­light des Jah­res. Unglaub­lich Ärsche tre­ten­der Punk­rock ist das nach wie vor, mit varia­blem Gara­gen­fak­tor. Aber wäh­rend das erste Album When Are You Going To Give Up On Me So I Can Give Up On Mys­elf noch eine ein­zige kom­pro­miss­lose Atta­cke war, ist der neue Lang­spie­ler abwechs­lungs­rei­cher und melo­di­scher aus­ge­fal­len. Eine sub­tile Noise-Kante hat das stel­len­weise und auch die folk­i­gen Ein­flüsse der letz­ten EP schei­nen ver­ein­zelt wie­der durch. Ent­spre­chend fällt mir auch kein tref­fen­der Ver­gleich zu einer bestimm­ten Band ein, aber in unter­schied­li­chen Momen­ten kann man sich mal an X (sowohl die Amis als auch die Aus­tra­lier), Sci­en­tists oder Naked Ray­gun erin­nert füh­len.



Album-Stream →

Powerplant – Dog Sees Ghosts

Powerplant - Dog Sees Ghosts

Schöne Debüt-EP einer Lon­do­ner Band, die dar­auf einen ange­nehm kaput­ten, halb­wegs pri­mi­ti­ven Garage-/Syn­th­punk-Hybri­den fabri­ziert. Das klingt etwas nach einer Mischung aus Digi­tal Lea­ther und Aus­mu­te­ants, ver­fei­nert (oder eher: ver­grö­bert) mit einer Spur von Gior­gio Mur­de­rer.



Album-Stream →

Splutter – Songs From The Cultural Gulag

Splutter - Songs From The Cultural Gulag

Das Demo der Band aus Man­ches­ter hat ja schon sehr ordent­lich in die Scheiße gehauen, auf der neuen digi­ta­len Sin­gle hat ihr Sound aus Fuzz und Garage aber noch eini­ges an Kon­tur und Druck gewon­nen. So ähn­lich würde ich mir eine tech­nisch etwas ver­sier­tere Vari­ante von Lumpy and the Dum­pers vor­stel­len.