Sallow Pillow - Wince Meat

Sallow Pillow - Wince Meat

Die aus­ge­zeich­nete Debüt-EP von Sal­low Pil­low aus Liver­pool besticht durch gerad­li­nig effek­ti­ven Garage Punk mit leich­ten Sur­fein­flüs­sen im Stile etwa von Black Lips, frü­hem Ty Segall oder Debate Club, einem durch­gän­gi­gem Gun Club vibe sowie einer gewis­sen Post­punk-Kante, die etwa an Luxury oder skan­di­na­vi­sche Acts wie Holo­grams und RA erin­nert. Wenn sie dann in Wear Out The Rope noch ein paar Ame­ri­cana-Ein­flüsse aus­rol­len, komm ich um einen Vaguess-Ver­gleich nicht herum.

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Alien Nosejob - HC45

Alien Nosejob - HC45

Alien Nose­job schei­nen die Band von Aus­mu­te­ants-Front­mann Jake Robert­son zu wer­den, in der er immer genau das macht, wor­auf er gerade Bock hat. Ange­fan­gen hat die Sache als ein recht exak­ter Klon sei­ner ande­ren Band, in der Zwi­schen­zeit haben wir dann unter ande­rem trau­ri­gen Power­pop zu hören bekom­men und muss­ten eine Maxi Sin­gle mit ultra-käsi­gem Syn­th­pop durch­lei­den. Dies­mal machen sie es mir dage­gen ziem­lich leicht: Es ist Hard­core. Es dreht sich 45 mal pro Minute. Es ist sehr gut.

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Yammerer - Reality Escape Resort

Yammerer - Reality Escape Resort

Zwei Vor­ab­tracks haben schon ordent­li­che Erwar­tun­gen geschürt für die Debüt-EP die­ser ver­mut­lich bri­ti­schen Band und auch der Rest der EP zeigt, dass hier nicht zuviel ver­spro­chen wurde. Es brei­tet sich ein ruhe­lo­ser Klang­tep­pich aus Garage Punk mit für Gen­re­ver­hält­nisse unge­wöhn­li­chem Breit­wand­fee­ling aus, ein biss­chen als trä­fen jüngste Ura­nium Club auf Radio Bird­man und Modern Lovers - ergänzt um einige MX-80-mäßige Ver­schro­ben­hei­ten. Der epi­sche Raus­wer­fer Sea­sons 13-31 hat sich außer­dem sicher noch ein paar Schei­ben bei den Wipers, ins­be­son­dere bei Youth Of Ame­rica, abge­schnit­ten.

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Kumusta - Kumusta #1

Kumusta - Kumusta #1

Vor­zug­li­cher Scheiß aus Rouen, Frank­reich. Kumusta kom­men mit einer spa­ßi­gen Mischung um die Ecke, die einen straf­fen Bogen spannt von Noise Rock und -core, über Post Punk/-core bis hin zu einem Hauch von Gara­ge­punk. Man stelle sich zum Bei­spiel in man­chen Momen­ten eine Ver­schmel­zung aus gedros­sel­ten Bad Bree­ding und Cri­mi­nal Code vor. In ande­ren Augen­bli­cken hat es ein biss­chen was von den aus­tra­li­schen Post­core-Haus­num­mern Bat­piss und Bench Press.

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Black Button - Demo

Black Button - Demo

Eine Band aus Rich­mond Vir­gi­nia beschert uns wei­tere zehn Minu­ten von so ange­piss­tem wie auch exqui­si­tem Garage Punk, von roher Hard­core-Ener­gie durch­setzt und ansons­ten ohne über­flüs­si­ges Bei­werk.

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Glue Eater - Home Alone Demo

Glue Eater - Home Alone Demo

Drei kurze Aus­brü­che von aus­ge­spro­chen char­man­tem Lo-Fi Garage Punk aus Mel­bourne, der irgendwo zwi­schen hart­nä­cki­gem Power­pop-Ohr­wurm und ent­schlos­se­ner Hard­core-Atta­cke pel­delt. Freunde von Booji Boys, Datenight, Erik Ner­vous oder Neo Neos werden's sicher zu schät­zen wis­sen.

Spräckta - Demo

Spräckta - Demo

Aus Toronto und Van­cou­ver kommt so ein wei­te­res abge­fuz­z­tes und explo­si­ves Garage-/Hard­core-Zwi­schen­dings zu uns, unter ande­rem mit per­so­nel­len Ver­stri­ckun­gen zu den Dama­gers. Kann in unter­schied­li­chen Augen­bli­cken mal an Ver­tigo, Fried Egg, Kalei­do­scope oder Cülo erin­nern.

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Apex - Demo #1

Apex - Demo #1

Kurz­wei­li­ges Hybrid­ge­pol­ter aus Toronto. Teil Garage-/Fuzz Punk, Teil Hard-/Weird-/Noi­se­core, Teil ungew­sche­nes KBD-Gedöns. In etwa wie ein Mix aus Lumpy & The Dum­pers und Mur­de­rer, kom­plet­tiert durch 'ne Spur von Flip­per, No Trend.

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Dee Bee Rich - Demo

Dee Bee Rich - Demo

Nach einem stark Synth-las­ti­gen Tape vor gar nicht so lan­ger Zeit gibt's auch schon 'nen klei­nen Nach­schlag von dem Typen der schein­bar auch in so ziem­lich jeder ande­ren Ber­li­ner Band seine Fin­ger drin hat. Dies­mal stär­ker Gitar­ren­be­tont, was den Sound mehr so Rich­tung Garage ver­schiebt und ein biss­chen vom frü­hen Erik Ner­vous-Vibe hat.

The Nico Missile - 8 Ways To Get Infected

The Nico Missile - 8 Ways To Get Infected

The Nico Mis­sile ist ein wei­te­res Pro­jekt des umtrie­bi­gen Ricky Hamil­ton, der man­chen sicher schon von Bands wie Fasci­na­ting und Ricky Hell & The Void­boys ver­traut ist. Wenig Über­ra­schun­gen hier, dafür aber ange­nehm ver­traute Qua­li­täts­kost. Es gibt weit­ge­hend melo­di­schen, aber auch deut­lich ange­rau­ten Fuzz Punk zu hören, irgendwo im Fahr­was­ser von No Age, Terry Malts, Tiger! Shit! Tiger! Tiger! oder Male Bon­ding.

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