Alien Nosejob - Stained Glass

Nach jah­re­lan­gen Ab­ste­chern in mal mehr, mal we­ni­ger na­he­lie­gen­de (Sub-)Genres klingt der neu­es­te Lang­spie­ler von Ja­ke Robertson's Ali­en No­se­job in Tei­len nach ei­ner Rück­kehr zu sei­nen Aus­mu­te­ants-Wur­zeln, trans­por­tiert da­bei aber auch wei­ter­hin zahl­rei­che Echos sei­ner jün­ge­ren Ir­run­gen und Wir­run­gen. Oh, und vor al­lem be­wegt er sich hier neu­er­dings knie­tief in Clas­sic- und Dad Rock-Ter­ri­to­ri­um, was er dan­kens­wer­ter Wei­se mit Stil, Wür­de und 'nem Sinn für Hu­mor be­werk­stel­ligt. Smas­her wie et­wa Shuf­fling Li­ke Coins oder Coas­tal Li­ving 2 be­we­gen sich da­bei in et­wa so nah an ei­nem au­gen­zwin­kern­den AC/DC-Ri­p­off wie es eben noch er­träg­lich ist.

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Decomisos La Toledana - Quinquidemo

Un­ver­schämt catchy, der Lo-Fi Ga­ra­ge Punk und Power Pop die­ser Band aus Ma­drid, die in et­wa die Stär­ken wei­te­rer spa­ni­scher Acts jün­ge­rer Zeit wie Pr­i­son Af­fair, Be­ta Ma­xi­mo und Fi­na­le chan­nelt aber auch in­ter­na­tio­na­len Phä­no­me­nen wie et­wa Nuts, R.M.F.C. oder Sa­ta­nic To­gas steht das Zeug nicht all­zu fern.

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Smirk - Material

Neu­er Scheiß von Nick Vi­ca­rio aka Smirk, be­kannt von ein­schlä­gi­gen Haus­num­mern wie Pu­blic Eye, Cri­sis Man und Ce­men­to. Sei­ne zwei­te LP setzt naht­los das eklek­ti­zis­ti­sche Post- und Ga­ra­ge Punk-Spek­ta­kel fort, das sich aus ei­ner vol­len Grab­bel­kis­te von Punk-Sam­ples be­dient und da­bei flüch­ti­ge Ähn­lich­kei­ten zu ei­nem ge­misch­ten Hau­fen von Bands wie ISS, In­sti­tu­te, Ali­en No­se­job, Cher­ry Cheeks, Ura­ni­um Club, Rea­li­ty Group oder Marbled Eye auf­weist.

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Crime Waves - Crime Waves

Dum­mer, sim­pli­zis­ti­scher Ga­ra­ge-/Syn­th Punk-Hei­den­spaß aus Schwe­den und ein will­kom­me­ner En­er­gie­schub für Freun­de von Li­quid Face, The Spits, Aus­mu­te­ants, Sex Mex, Ma­teo Ma­nic, Slimex, Power­plant, Buck Bil­oxi and the Fucks… pick your poi­son!

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Spiral Rash - Demo

Kri­mi­nell, dass ich die­ses Tape bis­lang über­se­hen ha­be, das be­reits die­sen Som­mer er­schie­nen ist und wun­der­schön ex­zen­tri­schen Lo-Fi Post Punk-Krem­pel trans­por­tiert, dem ein star­ker Ge­ruch von Swell Maps, De­spe­ra­te Bicy­cles, frü­hen Me­kons vor­aus­eilt so­wie von al­len mög­li­chen 80er Kas­set­ten­kul­tur-Ar­te­fak­ten… oder auch ei­nem leich­ten New Or­der-Vi­be im Raus­schmei­ßer-Track Dog Ha­ving Its Day.

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Drýsildjöfull - Dýflissupaunk

Wisst ihr was mir in letz­ter Zeit ge­fehlt hat? Ein neu­er Dun­ge­on Punk-Zer­stö­rer. Die­ses Ar­te­fakt un­kla­rer Her­kunft kommt da ge­ra­de recht, ver­bin­det Syn­th­punk Mo­tor­sä­gen-Äs­the­tik mit Ver­satz­stü­cken von der Black Me­tal-Res­ter­am­pe und er­zeugt den ge­eig­ne­ten Klang­tep­pich zum Schä­del­spal­ten in den feuch­ten Ka­ta­kom­ben.

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Klint - Existence

Nach­schub vom Lo-Fi Vi­king Syn­th Punk-Wahn­sinn die­ses Ty­pen aus Schles­wig, der in­zwi­schen ja kei­ne kei­ne Vor­stel­lung mehr braucht, nach dem er in­ner­halb von we­ni­ger als ei­nem Jahr sei­ne ganz ei­ge­ne Sub­ni­sche mit ei­ner Rei­he von EPs und Sin­gles er­schaf­fen hat. Auch die neu­es­te da­von ist wie­der ein star­kes Biest, al­ter­nie­rend zwi­schen kna­cki­gen Ga­ra­ge Punk-Smas­hern und pul­sie­ren­den Tanz­flä­chen­auf­mi­schern.

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Easers - Easers

Mehr kräf­ti­ger Ga­ra­ge Punk-Scheiß aus Grand Ra­pids, Mi­chi­gan. Aus­ge­stat­tet mir ei­ner ge­sun­den Do­sis von Hard­core-Wucht, pen­delt das zwi­schen den gro­ben Pa­ra­me­tern recht un­ter­schied­li­cher Bands wie Pro­tru­ders, Hank Wood and the Ham­mer­heads, Stran­ge At­trac­tor, Jack­son Reid Briggs, Sau­na Youth oder Cri­sis Man.

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The Dirts - II

Sim­pel und blöd, roh und pri­mi­tiv sind die Ga­ra­gens­mas­her auf der neu­en LP die­ser Schwe­den, ein biss­chen wie ein Mit­tel­weg zwi­schen Krem­pel á la Sick Thoughts, Buck Bil­oxi and the Fucks, Bart and the Brats, Ach­tungs oder Frea­kees. Auch ein paar Mo­men­te von Dead Moon oder The Spits las­sen sich er­ken­nen so­wie ein ge­wis­ser KBD-Vi­be der mir vor al­lem The Mental­ly Ill sug­ge­riert.

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Snooper - Town Topic

Drei fünf­tel der EP wa­ren ja schon tröpf­chen­wei­se in der Form von De­mos und di­gi­ta­len Sin­gles ans Licht ge­tre­ten. Jetzt gibt es die vol­le EP zu be­stau­nen von die­sem Pro­jekt aus Nash­ville, das ein­deu­tig sei­ne ei­ge­ne klei­ne Ni­sche im recht vol­len Pool von ei­er­mä­ßi­gen Acts ge­fun­den hat mit sei­nen auf mi­kro­sko­pi­schen Maß­stab ein­ge­schrumpf­ten, schram­me­li­gen Ga­ra­ge Punk-Ex­plo­sio­nen… ein biss­chen wie ei­ne su­per­klein­lau­te In­kar­na­ti­on von R.M.F.C. mit wei­te­ren Ge­schmacks­zu­sät­zen aus dem Print Head-, Neo Ne­os- oder Erik Ner­vous-La­ger.

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