Trashdog - Dipshitticus

Trashdog - Dipshitticus

Ein wun­der­vol­les, gestör­tes Chaos ist das zweite Album von Trash­dog aka Andrew Jack­son - dem ver­ant­wort­li­chen Spa­cken hin­ter dem Label Digi­tal Hot­dogs - gewor­den. Dass hier die Uhren nicht ganz nor­mal ticken war schon zu erwar­ten, aber von der Masse an feins­ter Qua­li­tät, die hier wild über den Boden ver­teilt zu ent­de­cken ist, bin ich doch stark über­rascht - beson­ders nach­dem mich das erste Album nicht so kom­plett über­zeu­gen mochte. Zu einem Drit­tel besteht das aus bekiff­ten bis hirn­ver­brann­ten Gags. Zu einem wei­te­ren aus ebenso mit­rei­ßen­den wie schrä­gen Sounds, die irgendwo zwi­schen Garage Punk, Power Pop, Synth- und Elek­tro­punk, einem Sprit­zer Glam ihr aus­ge­spro­chen ein­falls­rei­ches Unwe­sen trei­ben. Beim letz­ten Drit­tel bin ich mir dann nicht so sicher, in wel­che der bei­den Kate­go­rien es jetzt gehört. Alles zusam­men ergibt eine viel­leicht etwas über­wäl­ti­gende, aber nichts desto trotz sehr geile Abfahrt.

Album-Stream →

Vexx - Wild Hunt

Vexx - Wild Hunt

Das neue Mini­al­bum der Punks aus Olym­pia, Washing­ton. Wie immer groß­ar­tig. Der gesang von Mary Jane Dun­phe kommt inzwi­schen deut­lich selbst­be­wuss­ter und wand­lungs­fä­hi­ger daher. Auch musi­ka­lisch ist das varia­bler gewor­den, lässt hier und da auch mal Glam­rock-Ele­mente und etwas 77er Vibe zu. Und wenn sie rich­tig Gas geben, kana­li­sie­ren sie widerum die Ener­gie etwa von frü­hen Bad Brains, ver­schmol­zen mit ebenso ener­ge­ti­schem Gara­ge­punk.

Album-Stream (Youtube/​Spotify)→