Void // Gist – Cuts

Die Hamburger Band kam hier vor längerer Zeit schon mal vor, damals nannten die sich aber noch Alpha Waves. Den ersten Langspieler der Band – auch schon zweieinhalb Jahre her – hab ich seinerzeit dann irgendwie verpennt. Jetzt ist jedenfalls Album Nummer zwei erschienen und darauf hat ihr Sound deutlich an Kontur gewonnen. Postpunk mit deutlichem Goth-/Deathrock-Einschlag, der besagte Genres nicht neu erfinden will, aber dafür mit einer bemerkenswerten Konsequenz sein Ding durchzieht.



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Polar Body – What Came From?

Nachschlag von den ausgesprochen extentrischen Postpunkern aus Pennsylvania. Mit den zwei neuen Songs zeigt sich, dass die einen noch viel größeren Dachschaden haben als bisher angenommen.

The Switzerlands – Anthology 2016​-’18

Wie der Titel schon andeutet, handelt es sich hier um eine recht lose Ansammlung von Songs dieser Band aus Cincinnati, Ohio. Nicht alles davon ist Gold, aber irgendwo in diesen 26 Songs versteckt sich ein wunderschönes 13-Song Album aus Powerpop, verschrobenem Indierock und Lo-Fi Bedroom Pop. Das hat was von den Bed Wettin’ Bad Boys, frühen und späten Replacements und von der knarzigen Kassettenästhetik früher Guided By Voices.



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Kommissars – II

Auf ihrer zweiten EP legt die Band aus Sudbury, Ontario nach einem schon sehr guten Vorgänger noch mal ordentlich einen drauf. Kräftig drückender Post Punk für Freunde von Lower, Institute, Pretty Hurts, Criminal Code… All the good stuff!


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Mom… what is noise?

Pick your favorite noise. White? Brown? Fart? Pink?

The Channels – Double Negative

Starkes Zeug kommt mal wieder aus dem Hause Drop Medium. The Channels kommen irgendwo aus Massachusetts und erzeugen auf ihrem (vermutlich) zweiten Langspieler einen dichten und atonalen, in Dub getränkten Sound aus Noise, Post Punk und ganz viel altem No Wave. Personelle Connections zu Guerilla Toss sind gegeben, was soundmäßig ja auch nicht ganz fern liegt. Mich erinnert diese Mischung aber eher an kontemporäre Bands wie Spray Paint, Exek, Housewives oder Haunted Horses.



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Red Hare – Little Acts Of Destruction

Dischord hat mal wieder was fallen lassen. Wie schon der meiste Output des Labels in jüngerer Vergangenheit handelt es sich auch hier um alte Gesichter aus der Washingtoner Szene; die Beteiligten machten sich einstmals mit Bands wie Swiz, Dag Nasty und Bluetip einen Namen. Musikalisch fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Es gibt ultraklassischen DC-Postcore mit ‘nem ziemlich langen Bart zu hören. Ein liebgewonnener Greis, der jederzeit willkommen ist.



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Alien Nosejob – Death Of The Vinyl Boom

Hatte ich anlässlich der ersten EP dieser Band aus dem australischen Kaff Clunes noch anderes vermutet, hat sich inzwischen herausgestellt dass es sich hier in der Tat um eine weitere Band von Ausmuteants-Frontmann Jake Robertson handelt. Und klang besagte EP noch stark nach Ausmuteants, strampeln sich Alien Nosejob auf dem neuen Kurzspieler ein Stück davon frei, schrauben dabei den Weirdo-Faktor empfindlich höher. Wie eigentlich jedes Projekt wo Herr Robertson mitmischt macht das einfach verdammt viel Spaß.


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Locean – Object / Disco?

Zwei ausufernde Postpunk/Noiserock-Jams erstrecken sich über die Laufzeit von diesem Tape einer Band aus dem britischen Newcastle. Das hat ein bisschen was von alten Sonic Youth. Von einer zugänglicheren Variante der frühen Live Skull. Oder aus der aktuellen Landschaft kann man sich ein wenig an Drahla oder No Sister erinnert fühlen.

Aus irgendeinem verf***ten Grund geht der Embed nicht. Hier geht’s zu Bandcamp.