Simulators - Eyes

Auf dem zwei­ten Kurz­spie­ler des Tri­os um Ex-Ac­cor­di­on Cri­mes Front­mann Bryon Par­ker und Joy Sub­trac­tion Drum­mer Bri­an Polk wech­selt sich wie ge­habt old­schoo­li­ger In­die­rock, der et­was an die kürz­lich auf­ge­lös­ten Her­me­tic er­in­nert, mit kraft­vol­lem, leicht Math-In­fi­zier­tem Touch&Go-Style Nois­rock ab, in dem auch Par­kers al­te Band noch et­was nach­klingt.

USA Nails - Shame Spiral

Die Lon­do­ner Post­core/­Noi­se­rock-Band setzt die Ent­wick­lung des letz­ten Al­bums zu ei­nem zu­neh­mend ag­gres­si­ve­ren Sound fort und lie­fert auf ih­rem drit­ten Lang­spie­ler frag­los ihr bis­sigs­tes Stück Lärm ab. Stel­len­wei­se schei­nen hier eher Big Black ih­re Spu­ren hin­ter­las­sen zu ha­ben als der klas­si­sche 90er Post­core der bis­he­ri­gen Al­ben, je­ner schwingt hier oft nur noch un­ter­schwel­lig mit.



Al­bum-Stream →

Splutter - Demo 2017

Die­se Band kommt ir­gend­wo aus UK und ihr ers­tes De­mo tritt schon mal ganz or­dent­lich Po­po mit schön pri­mi­ti­vem und räu­di­gem Ga­ra­ge­punk. Geht im­mer klar, so­was.


Al­bum-Stream →

Public Eye - Relaxing Favorites

Nach ei­ner sehr or­dent­li­chen EP vor zwei Jah­ren ist jetzt der ers­te Lang­spie­ler der Band aus Port­land ge­lan­det und weiß durch­aus zu ge­fal­len mit ei­nem Sound aus strai­gh­tem Ga­ra­ge­punk und un­ter­schwel­li­gen Post­punk-An­lei­hen, der das Gen­re de­fi­ni­tiv nicht neu er­fin­det, da­für aber kon­stant so­li­de Qua­li­tät ab­lie­fert. Man darf sich et­was an The In­tel­li­gence oder ei­ne ab­ge­mil­der­te Ver­si­on von Ex-Cult er­in­nert füh­len.



Al­bum-Stream →

Institute - Subordination

Auf dem zwei­ten Al­bum von In­sti­tu­te hat sich mu­si­ka­lisch gar nicht so viel ge­dreht, viel­mehr hat das Quar­tet aus Aus­tin hör­bar an den De­tails sei­ner arsch­tre­ten­den Ga­ra­ge-/Post­punk-Fu­si­on ge­ar­bei­tet. Fein­schliff ist aber auch das fal­sche Wort da­für, eher kommt ihr Sound noch mal ei­nen Ta­cken knar­zi­ger da­her als schon auf dem De­büt; so­wohl ihr Ge­spür für kan­ti­ge Ar­ran­ge­ments als auch das zu­grun­de lie­gen­de Song­ma­te­ri­al sind deut­lich ge­schärft, er­ge­ben zu­sam­men ei­nen na­he­zu per­fek­ten Lang­spie­ler.



Al­bum-Stream →

Tv Crime - Clocking In /​ Clocking Out 7"

Auf ih­rem neu­en Kurz­spie­ler ver­pas­sen TV Crime aus Not­ting­ham ih­ren ga­ra­gi­gen Punk­hym­nen ei­nen aus­ge­spro­chen souli­gen Vi­be, da­mit we­cken die neu­en Songs As­so­zia­tio­nen zu den groß­ar­ti­gen Aus­tra­li­ern Roy­al Hea­da­che.

Side Thing - Worse Together

Auf der zwei­ten EP die­ser Band aus Los An­ge­les gibt's Ga­ra­ge-/Fuz­z­punk mit ver­ein­zel­ten Post­punk-An­lei­hen und ho­hem Spaß­fak­tor auf die Oh­ren. Ich füh­le mich ein we­nig an die aus­tra­li­schen Kol­le­gen Dumb Punts er­in­nert.


Al­bum-Stream →

Nopes - Fun Limbo

Neue EP der Punks aus Oak­land. Dar­auf ver­zich­ten sie weit­ge­hend auf die me­lo­di­schen Zwi­schen­tö­ne der bis­he­ri­gen Plat­ten und ver­bre­chen hier ei­ne ganz un­ver­schämt bol­lern­de At­ta­cke aus Punk und Noi­se. Das klingt jetzt ganz und gar nicht mehr nach ei­nem (wenn auch erst­klas­si­gen) Hüs­ker Dü-Ver­schnitt, trans­por­tiert aber im­mer noch je­de Men­ge von die­sem ge­wis­sen 80er Un­der­ground-Vi­be.


Al­bum-Stream →

Shit Giver - Life…

Ein klei­nes, un­wer­war­te­tes Post­punk-Wun­der, das De­büt­al­bum von Shit Gi­ver aus Los An­ge­les. Die Plat­te zieht mich von vor­ne bis hin­ten in ih­ren Bann mit ei­ner schumm­ri­gen Grund­stim­mung und ei­nem am­bi­tio­nier­ten Sound aus kraft­voll vor­wärts rol­len­den Groo­ves, ge­ra­de­zu Shoe­ga­ze-ar­tig glit­zern­den Tex­tu­ren, un­vor­her­seh­ba­ren bis epi­schen Song­struk­tu­ren, spon­ta­nen Noi­se-Erup­tio­nen und als Sah­ne­häub­chen ei­nem ge­le­gent­li­chen Hauch von Wi­pers (Ja, ich weiß. Ich hör ir­gend­wie über­all Wi­pers raus). Dass das gan­ze auf durch­weg höchs­tem Ni­veau ope­riert und trotz der zahl­rei­chen Ein­flüs­se wie aus ei­nem Guss wirkt, das ist das ei­gent­li­che Wun­der die­ser Plat­te.



Al­bum-Stream →

Soupcans - Pleasure Overdose

Auf dem neu­en Mi­ni­al­bum gibt sich das Noi­se­punk-Trio aus To­ron­to noch mal et­was un­be­re­chen­ba­rer und ex­pe­ri­men­tier­freu­di­ger als man es bis­her eh schon von ih­nen ge­wohnt ist. Ein ab­ge­fuck­ter klei­ner Dreck­sack von ei­ner Plat­te ist das mal wie­der ge­wor­den.



Al­bum-Stream →