The Achtungs - Welcome To Hell

achtungs

Ab­so­lut old­schoo­li­ger Ga­ra­gen­punk aus Finn­land oh­ne un­nö­ti­ge Schnör­kel, der da­für durch kon­stant ho­hes Tem­po und sei­ne kom­pro­miss­lo­se Rot­zig­keit punk­tet und sich nach ge­ra­de mal ei­ner Vier­tel­stun­de schon wie­der aus­ge­lärmt hat.



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Ballroom - Ballroom

ballroom

Hoch­en­er­ge­ti­scher Rock'n'Roll aus New York, den man glei­cher­ma­ßen im Ga­ra­gen­punk, Noi­se­rock und Post­core ver­or­ten könn­te. Bands wie Hot Sna­kes, Night Mar­chers oder Feed­ti­me bie­te ich hier mal als ganz un­ver­bind­li­chen, weil wie im­mer hin­ken­den Ver­gleich an.


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Round Eye - Round Eye

round eye

Die­se Trup­pe aus Shang­hai macht sich mit gleich drei Sa­xo­pho­nen be­waff­net an die Ar­beit, al­les in Schutt und Asche zu le­gen und die Hö­rer in ei­nen ver­zück­ten Tau­mel zu ver­set­zen. Die mu­si­ka­li­sche Band­brei­te kann man da­bei gu­ten Ge­wis­sens als höchst eklek­ti­zis­tisch be­zeich­nen. Ob wuch­ti­ge Noi­sero­cker, se­dier­te Blues-Me­di­ta­tio­nen, Slud­ge­rock-Aus­flü­ge, Free­jazz-Ge­nu­del, druck­vol­ler Rock'n'Roll, kur­ze Hard­core­punk-At­ta­cken, krau­ti­ge Mo­men­te oder ver­träum­te Doo Wop-Un­fäl­le, nichts ist den Ty­pen hei­lig und al­les wird hier mal or­dent­lich ge­gen den Strich ge­bürs­tet und auf links ge­dreht. Oder mit ih­ren ei­ge­nen Wor­ten: "We seek to help au­di­en­ces across the glo­be as­cend in­to a nir­va­na of noi­se, weird­ness and sax-powe­red may­hem." Mis­si­on ac­com­plis­hed, sach ich mal.



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Sauna Youth - Monotony

sauna youth

Huch, das hat­te ich ja gar nicht auf dem Schirm, daß die Ga­ra­gen­pun­ker aus Lon­don gleich nach der Split 7" mit Mo­no­to­ny schon ein neu­es Al­bum raus­ge­hau­en ha­ben. Rockt ganz per­vers und klingt et­wa so als wenn man Bands wie Useless Ea­ters, Teen­an­ger, Aus­mu­te­ants oh­ne Syn­ths und et­was Ex-Cult in ei­nen Topf ge­wor­fen hät­te. Oder die be­reits er­wähn­ten Mo­no­to­ny, de­ren "Mo­no­to­ny" von ih­rer ers­ten EP sie hier auch gleich mal Co­vern.

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Uniform - Perfect World

uniform

Das tol­le Te­xa­ni­sche La­bel 12XU Re­cords ver­öf­fent­lich­te die­se Wo­che das Al­bum des Pun­k/­In­dus­tri­al-Du­os (nicht ver­wech­seln mit der gleich­na­mi­gen, eben­falls aus­ge­zeich­ne­ten Band aus At­lan­ta) be­stehend aus Ex-The Men Bas­sist Ben Green­berg und Ex-Drunk­dri­ver Sän­ger Mi­cha­el Ber­dan. Dar­auf gibt es pech­schwar­zen, at­mo­sphä­risch dich­ten In­dus­tri­al­punk, schön mo­no­ton und vor­an­ge­trie­ben von sto­isch vor sich hin stamp­fen­den elek­tri­schen Beats.


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Institute - Catharsis

Institute

An der letz­ten EP der Post­pun­ker aus Aus­tin hat­te ich durch­aus Ge­fal­len ge­fun­den, auch wenn ich das klei­ne Pres­se- und Hype-Feu­er­werk um sie zu dem Zeit­punkt noch nicht so ganz nach­voll­zie­hen konn­te. Nun ja, das re­nom­mier­te Kult­la­bel Sa­c­red Bo­nes weiß halt, wie man Zeug ver­mark­tet. Das Al­bum ist je­den­falls ganz aus­ge­zeich­net ge­wor­den und ein gan­zes Stück run­der als die bis­he­ri­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen. Man könn­te sie durch­aus in der Nä­he der all­seits be­lieb­ten Pro­tomar­tyr ver­or­ten, al­ler­dings et­was Kan­ti­ger, mit ei­nem ganz of­fen­sicht­li­chem Ga­ra­gen­ein­schlag und ge­le­gent­lich so­gar ei­nem sub­ti­len 77er-Vi­be.


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Gnadenbrot für mein altes Blog

Ich hab mal die Bei­trä­ge mei­nes al­ten Blogs über Ja­pa­ni­sche Fil­me, samuraisundso.de, hier ein­ge­bun­den, weil das Teil eh seit Jah­ren vor sich hingam­melt und ich den Webs­pace auf dem es liegt bei nächs­ter Ge­le­gen­heit kün­di­gen will. Fall's es noch ir­gend­wen in­ter­es­siert, ein­fach mal ganz run­ter­scrol­len zur Ka­te­go­rie­aus­wahl. Die al­ten Posts sind in der Ka­te­go­rie Film zu fin­den. Oder hier kli­cken.
Viel­leicht wer­de ich auch ab und zu mal wie­der was zum The­ma schrei­ben, ga­ran­tie­re aber für nix.

Big Quiet - Maura & Dana 7"

big quiet

Son­ni­ge In­diepower­pop-Hym­nen auf die­sem Sie­ben­zöl­ler die­ses New Yor­ker Tri­os. Er­in­nert mich sehr Po­si­tiv an Bands wie Ne­ga­ti­ve Scan­ner, Shrag oder Ca­ye­ta­na.

WOD - I'm gonna tell everyone we slept together, even if we didn't

wod

Auf dem Tape die­ser Band aus Mel­bourne gibt's un­ge­wa­sche­nen, blue­si­gen Ga­ra­gen­punk mit or­dent­lich viel Dri­ve und die­ser ge­wis­sen Scheiß­egal-At­ti­tü­de, die aus­tra­li­sche Bands ja ir­gend­wie be­son­ders gut drauf ha­ben, ver­edelt durch ei­nen le­thar­gisch aber pe­ne­trant rum­pö­beln­den und -brab­beln­den Front­mann. Ein biss­chen so wie Ed­die Cur­rent Sup­pres­si­on Ring, wenn die Be­ru­hi­gungs­pil­len so halb­wegs wir­ken wür­den. In ei­ni­gen der ro­cken­de­ren Mo­men­te kanns auch mal et­was an Ob­its er­in­nern.


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Trials Of Early Man - Life Goals

Trials Of Early Man

Ei­ne Lon­do­ner Post­core-Band mit leich­ten, kom­plett un­pein­li­chen Emo­core-Ein­flüs­sen und ei­nem gu­ten Händ­chen für er­grei­fen­de Me­lo­dien, die ei­nen nicht um­schmei­cheln, son­dern am Kra­gen pa­cken. So könn­te man sie ei­ne deut­lich Me­lan­cho­li­sche­re Va­ri­an­te von Dri­ve Li­ke Je­hu und Hot Sna­kes vor­stel­len.