Ex-Cult - Negative Growth

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Nach ei­ni­gen et­was sper­ri­gen EPs be­sin­nen sich Ex-Cult aus Mem­phis wie­der zu­neh­mend auf al­te Stär­ken, näm­lich hoch­en­er­ge­ti­schen Ga­ra­ge­punk auf durch­weg höchs­tem Ni­veau mit Spu­ren von Post- und Pro­to­punk, vor­an­ge­trie­ben mit ei­ner Wucht, die ei­nen recht sprach­los hin­ter­lässt.


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Law$uits - Mature Moods

lawuits

Auch schon wie­der et­was her seit dem De­büt­al­bum der New Yor­ker No­is­ro­cker. Ihr neu­er Lang­spie­ler ist jetzt di­gi­tal oder als Tape via Al­re­a­dy Dead Tapes And Re­cords zu be­kom­men, ei­ne selbst­ver­öf­fent­lich­te LP-Ver­si­on folgt im No­vem­ber. Die Jungs ha­ben ganz schön zu­ge­legt und deut­lich hör­bar an ih­ren Ar­ran­ge­ments und Song­struk­tu­ren ge­ar­bei­tet. Das Er­geb­nis kommt um ei­ni­ges run­der rü­ber, ist ab­wechs­lungs­rei­cher und viel­schich­ti­ger ge­ra­ten.



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Es - Object Relations 12"

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Hüb­scher Post-/Syn­th­punk auf der De­büt-EP von Es aus Lon­don. Es sind hier un­ter an­de­rem (ehe­ma­li­ge?) Mit­glie­der von Prime­time und Gloss Re­jec­tion am Werk.

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TV Crime - Hooligans 7"

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TV Crime aus Not­ting­ham be­zau­bern auf ih­rer De­büt-7" mit zwei schnör­kel­lo­sen, me­lo­di­schen Punk­hym­nen der la­tent ga­ra­gi­gen Art.

Nopes - Never Heard Of It

nopes

Die letzt­jäh­ri­ge EP Nec­tar Of The Dogs von Nopes aus Oak­land ließ ja schon mehr als in­ter­es­siert auf­hor­chen, das kam noch in et­wa so rü­ber wie Hüs­ker Dü in der Zen Ar­ca­de-Pha­se mit ex­tra Feu­er un­term Arsch.
Das kommt stel­len­wei­se im­mer noch im­mer so hin, aber ih­re Ein­flüs­se sind dif­fu­ser ge­wor­den (den­noch be­stimmt nix nach 1990), der Um­gangs­ton ag­gres­si­ver, der Sound dis­so­nan­ter und über­haupt al­les ei­ne Num­mer lau­ter und en­er­gi­scher.
Punk­rock, so wie das ir­gend­wann mal war und heu­te auch öf­ter mal wie­der sein soll­te.



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Exek - Biased Advice

exek

Ei­gent­lich ei­ne ganz schö­ne Mo­gel­pa­ckung, das De­büt­al­bum von Exek aus Mel­bourne. Ist doch die A-Sei­te ei­ne Neu­auf­nah­me der Songs ei­ner be­reits 2014 er­schie­ne­nen EP, das die kom­plet­te B-Sei­te aus­fül­len­de Ba­by Gi­ant Squid hin­ge­gen ist schon von ih­rem letzt­jäh­ri­gen Split-Tape mit Halt Ever be­kannt.
Aber auch wenn es hier kein wirk­lich neu­es Ma­te­ri­al zu hö­ren gibt, die Plat­te ent­fal­tet ge­konnt ih­ren hyp­no­ti­schen Sog. Mit ih­rer un­ge­wöhn­li­chen Mi­schung aus Dub, Kraut, Post­punk, Psy­che­de­lic und Noi­se ste­hen sie der­zeit ziem­lich al­lein da und ge­hö­ren ganz klar zu den ei­gen­stän­digs­ten Bands die­ser Zeit.


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The Persian Leaps - Your City, Underwater

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Die Power­pop­per aus St. Paul, Min­ne­so­ta sind viel­leicht nicht ge­ra­de die pro­duk­tivs­te, da­für aber ei­ne ab­so­lut pünkt­li­che Band. Wie schon die letz­ten zwei Jah­re er­schien im Sep­tem­ber ei­ne neue EP mit fünf re­laxt da­her­ge­schram­mel­ten, von grund­so­li­dem Song­wri­ting ge­tra­ge­nen Songs.


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Beta Boys - Oh Wow​!​! Hard Rock Music​!​! I Love It​!​!

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Be­ta Boys, eha­mals aus Kan­sas Ci­ty, ha­ben jetzt of­fen­bar in Olym­pia, Wa­shing­ton ih­re Zel­te auf­ge­schla­gen. Auf ih­rer ak­tu­el­len EP ge­sellt sich neu­er­dings ein sub­ti­ler post­pun­ki­ger Vi­be und ei­ne Schip­pe Hard­core zum alt­be­währ­ten Ga­ra­ge­punk. Nach wie vor knallt das ganz vor­züg­lich.

Pisse - Kohlrübenwinter

pisse

Mal wie­der was neu­es von den DIY-Punks aus Ho­yers­wer­da. Ihr ak­tu­el­ler Ton­trä­ger ist in der phy­si­schen Welt auf sechs ver­schie­de­nen La­bels wahl­wei­se als Tape oder zwei 7"s er­schie­nen. Kaum zu glau­ben, aber was vor ge­rau­mer Zeit noch als ul­tra­chao­ti­sches und -di­let­tan­ti­sches Schram­mel­pro­jekt für fas­sungs­lo­se Re­ak­tio­nen sorg­te, nimmt so lang­sam tat­säch­lich kon­kre­te­re For­men an.



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Terry Malts - Lost At The Party

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Ter­ry Malts aus San Fran­cis­co las­sen seit län­ge­rer Zeit mal wie­der ein Le­bens­zei­chen von sich. Auf ih­rem neu­en Al­bum ge­ben sie sich doch ein gan­zes Stück po­lier­ter, über­wie­gend auch deut­lich ru­hi­ger als bis­her ge­wohnt. Aber das steht ih­nen auch ganz gut, war ih­re Mu­sik im Her­zen doch schon im­mer (wenn auch sehr lau­ter und schnel­ler) Power­pop.



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