Casanovas In Heat – Twisted Steel, Sex Appeal

Casanovas In Heat - Twisted Steel, Sex Appeal

Die Bostoner Band hat im Januar ihre letzte Show gespielt, direkt im Anschluss ist aber noch via Kat­orga Works ihr ers­tes und ein­zi­ges Album erschie­nen, das bereits Anfang 2015 unter der pro­du­zie­ren­den Hand von Ben Green­berg auf­ge­nom­men wurde. Das stellt sich als ein kraft­vol­les Power­pop-Paket her­aus, das den Geist alter Hel­den wie den Repla­ce­ments, Hüs­ker Dü oder Moving Tar­gets wie­der auf­le­ben lässt.



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Melting Walkmen – Daylight Savings

Melting Walkmen - Daylight Savings

Auf Album Num­mer drei der Kopen­ha­ge­ner Band tritt der schumm­rige Post­punk der Vor­gän­ger zuneh­mend in den Hin­ter­grund, dafür wird der schram­me­lige Indie­rock-Fak­tor umso stär­ker betont. Das hat immer wie­der mal was von ganz alten Dino­saur Jr, Flesh World oder Beast Fiend, schlägt in die­sem Rah­men aber nach wie vor durch­ge­hend sehr betrüb­li­che Töne an.



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Simulators – Three Patterns

Simulators - Three Patterns

Die Band aus Den­ver um Ex-Mit­glie­der von Accor­dion Cri­mes und Joy Sub­trac­tion lie­fert auf ihrer drit­ten EP kom­pakte fünf Minu­ten Lärm ab, der sich wie gehabt im Span­nungs­feld von 90er Post­core, Noise- und Indie Rock bewegt.

Fins – III

Fins - III

Es ist schon gute vier Jahre her, seit diese Band aus Port­land mit ihrer selbst­be­ti­tel­ten zwei­ten EP einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­ließ. Jetzt ist über­ra­schend neues Mate­rial von ihnen auf­ge­taucht und damit zei­gen sie sich aus­ge­spro­chen Vital, ihre Mischung aus klas­si­schem Indie­rock, etwas Post­punk und Anklän­gen an diver­ses Zeug aus den Untie­fen des alten SST- und Homes­tead-Kata­logs hat nichts von ihrem Biss ver­lo­ren, kommt sogar noch ein gutes Stück aus­ge­wo­ge­ner rüber als zuvor.

Ein phy­si­scher oder digi­ta­ler Release ist lei­der nicht geplant, aber net­ter Weise haben sie mir erlaubt, die EP hier hoch­zu­la­den. Also klickt ruhig mal hier drauf.


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High Signs – If So, Then What?

High Signs - If So, Then What?

Die­ses Duo aus Toronto spielt melo­di­schen Indie­rock der aus­ster­ben­den Sorte. Sol­cher, der sich selbst noch ernst nimmt. High Signs sind hier vor einer Weile ja schon mal mit der eupho­ri­schen Sin­gle A Much Lar­ger Ocean auf­ge­schla­gen, die jetzt auch ihr neues Album eröff­net und klingt als träfe das hym­ni­sche Poten­zial von Bands wie Beach Slang, Needles/​/​Pins oder frü­he­ren Japan­dro­ids auf­ein­an­der. Ich hätte nicht erwar­tet, dass dar­auf ein über weite Stre­cken so tief­trau­rig klin­gen­des Album fol­gen würde. Denn hier wird ein gewal­ti­ges Drama auf­ge­fah­ren, das mich unter ande­rem auch an Solids, Res­to­ra­ti­ons oder P.S. I Love You erin­nert. Eine aus­ge­spro­chen ange­nehme Über­ra­schung ist ihnen damit gelun­gen.



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Abstract Sense – No Signal

Abstract Sense - No Signal

Sehr gei­ler Krem­pel aus der Tür­kei. Ich mag mir gar nicht aus­ma­len, wie beschis­sen die Rea­li­tät sich für die Sub­kul­tur dort gerade anfüh­len muss. Abs­tract Sense ist jeden­falls ein Solo-Record­ing­pro­jekt von Ozan Bodur aus Istan­bul und seine mit mini­ma­lem Gerät auf­ge­nom­mene erste EP zieht mich schnell auf seine Seite. Irgendwo im Bal­lungs­raum von old­schoo­li­gem Indie­rock, Noise und Punk zuhause, ver­sprüht das starke 90er Sonic Youth Vibes und sein Gitar­ren­spiel hat beson­ders in den letz­ten zwei Songs die­sen gewis­sen Wipers-Touch. Da nehm ich doch gleich ein vol­les Pfund von mit!


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Foam – Test Flight

Foam - Test Flight

Nach län­ge­rer Funk­stille geben die Lär­mer­zeu­ger aus dem kana­di­schen Lon­don mal wie­der ein Lebens­zei­chen von sich; oder genauer gesagt schon im letz­ten Som­mer, denn so ganz neu ist die Platte jetzt auch nicht mehr. Natür­lich bringt ihre Mischung aus Noise Rock und -punk, einem klei­nen Sprit­zer Sludge und Post­punk nach wie vor sehr kom­pe­tent die Wände zum Wackeln. Über­ra­schend ist dann aber der old­schoo­lige, relaxt daher­schlen­dernde Indie­ro­cker In Life and Death, der die EP abschließt.

Chemical Wire – Chemical Wire

Chemical Wire - Chemical Wire

Eine exzel­lente Debüt-EP haben Che­mi­cal Wire aus Somer­ville, Mas­sa­chu­setts da abge­lie­fert. Ein Sound den man vage als Dino­saur Jr meets Wipers plus ein Hauch von Live Skull umschrei­ben könnte erzeugt dar­auf einen ganz schö­nen Fahrt­wind. Oder um einen etwas aktu­el­le­ren und ver­mut­lich auch tref­fen­de­ren Ver­gleich zu bemü­hen: Cali­for­nia X mit etwas mehr Punk-Feuer unter’m Arsch, ver­fei­nert mit einer leich­ten Note von Stoner- und Sludge Punk.



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Death By Unga Bunga – Bye Bye /​ Into The Night 7″

Death By Unga Bunga - Bye Bye / Into The Night 7"

Neues von den Indie­ro­ckern aus Oslo, die schon mal vor einem guten Jahr mit ihrer letz­ten EP Fight einen guten Ein­druck hin­ter­lie­ßen. Die lang­sam vor sich her fuz­zende A-Seite ist schon ganz nett, aber das eigent­li­che Glanz­stück hier ist die unver­schämt catchy gera­tene Power­pop-Glücks­pille Into The Night auf der B-Seite.


Scupper – Some Gauls

Scupper - Some Gauls

Die bis­he­ri­gen zwei EPs der New Yor­ker Band lie­ßen mich ja schon mehr als gespannt auf­hor­chen, aber mit einem der­art star­ken Debüt­al­bum hatte ich dann doch nicht gerech­net. Melo­di­scher Indie­rock, Fuzz-, Jangle- und Power­pop wie man ihn in der dunk­len Jah­res­zeit ein­fach mal braucht. Das klingt in etwa wie eine Schnitt­menge aus Gui­ded By Voices und The Clean; song­mä­ßig wer­den hier lau­fend Tref­fer ver­senkt.



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