Breakout - Say Hello

Breakout - Say Hello

Fluffig-Power­pop­pi­ges Zeug von einer Band aus Aus­tin, irgendwo zwi­schen dem Indie­rock der 90er und dem Col­lege Rock der 80er. Das hat ein paar leise Spu­ren von Super­chunk, Mega City Four, Surfa Rosa-Ära Pixies, spä­te­ren Repla­ce­ments, ganz frü­hen Bitch Magnet, viel­leicht sogar ein wenig Sli­ckee Boys.

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Missing Pages - Long Way Down

Missing Pages - Long Way Down

Mis­sing Pages sind eine aktu­elle Band um Ste­phen Sva­cina, der den meis­ten von euch ja sicher schon mal als Teil von Jonly Bonly und Mind Spi­ders unter­ge­kom­men ist. Nach letzt­ge­nann­ter Band klingt ihr kräf­ti­ger Mix aus melo­di­schem Punk­ge­döns, klas­si­schem Indie Rock und Power Pop dann auch ein biss­chen, natür­lich aber auch nach den ande­ren zwei Tei­len der texa­ni­schen Gara­gen-/Power­pop-Drei­ei­nig­keit, Radioac­tivity und Mar­ked Men. Außer­dem etwas nach Mil­ked, Xetas und Bad Sports. Geht klar!

Fluung - Satellite Weather

Fluung - Satellite Weather

Flu­ung aus Seat­tle lie­fern auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler einen aus­ge­spro­chen ange­neh­men Flash­back zu der gol­de­nen Ära des ame­ri­ka­ni­schen Indie Rock, ange­rei­chert um ein wenig Shoegaze und ver­ein­zelt mal etwas fol­ki­ges Geschram­mel. In die­ser spe­zi­el­len Kom­bi­na­tion erin­nert mich das z.B. an Built To Spill, Swer­ve­dri­ver oder Archers Of Loaf. Und an aktu­elle Bands wie Ovlov, Was­her oder Tape/​Off. Die durch­weg star­ken Songs die­ser Platte müs­sen sich dabei hin­ter kei­ner der genann­ten Bands ver­ste­cken.

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Chronophage - Prolog for Tomorrow

Chronophage - Prolog for Tomorrow

Wun­der­schö­nes Chaos auf der Debüt-EP einer Band aus Aus­tin. Der Ope­ner klingt in etwa als wür­den Angst und frühe Meat Pup­pets von Sac­cha­rine Trust in den Ar*** gef***t. Sol­che Folk- und Cow­punk-Ele­mente fin­den sich auf die­ser Platte immer wie­der, aber auch abs­trakte LoFi-Expe­ri­mente zwi­schen Honey Radar von heute und Unrest von ges­tern. Jangle- und Art­pop, irgendwo zwi­schen frü­hen The Clean, Woo­len Men und Gui­ded By Voices. Der ver­schro­bene Charme des noch etwas fol­klas­ti­gen Dino­saur Jr.-Debüts. Das sollte so eigent­lich nicht funk­tio­nie­ren. Tut es aber. Nicht zuletzt weil hier durch­ge­hend 1A Song­wri­ting-Skills regie­ren.

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Césped De Verdad - Chusma Ocre

Césped De Verdad - Chusma Ocre

Was ist das denn für ein gei­ler Scheiß, den uns da eine Band aus Valen­cia auf­tischt? Begrüßt einen mit Post Punk in no-wavi­ger Dis­so­nanz und ent­wi­ckelt sich dar­auf hin zu einem unbe­re­chen­ba­ren Bas­tard, der einem unver­mit­telt her­ein­bre­chende Hard­core­at­ta­cken, Ver­satz­stü­cke von 90er Dischord-Post­core, ein biss­chen Emo­ge­döns, Math­rock und melo­di­schem Indie Rock der ver­gan­ge­nen Dekade um die Ohren haut. Über all dem schwe­ben die unkon­ven­tio­nel­len Har­mo­nien á la Sonic Youth der Daydream Nation-Ära, das ver­bin­dende Ele­ment wel­ches diese selt­sa­men Klang­kon­strukte zusam­men­hält. In der Gegen­wart könnte man vage Ver­glei­che zu den Leip­zi­gern Molde bemü­hen.

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Abstract Sense - Realm

Abstract Sense - Realm

Die Ein-Mann-Band Abs­tract Sense aka Ozan Bodur, der hier vor nicht allzu lan­ger Zeit ja schon mit einer sehr, sehr star­ken Debüt-EP über­raschte, hat jetzt offen­bar sei­nen Wohn­sitz von Istan­bul nach Brüs­sel ver­legt. Da möchte man ja gerne mal auf 'ne Tasse Kaf­fee vor­bei­schauen. Nicht zuletzt, weil in Brüs­sel musik­mä­ßig eh immer eini­ges zu gehen scheint.

Sein ers­ter Lang­spie­ler nimmt jeden­falls die Fäden dort wie­der auf, wo er bei der EP auf­ge­bört hat, wei­tet aber sein klang­li­ches Spek­trum auch wei­ter aus, koket­tiert in z.B. in Jizz Jazz mit dem titel­ge­ben­den Genre oder taucht in With­draw auch mal in psy­che­de­lisch-abge­spa­cete Sphä­ren ein. Ansons­ten domi­niert aber wei­ter­hin seine mar­kante Mischung aus Noise Rock, Post Punk und 90er Indie­rock, die von sei­ner mit­rei­ßen­den und noch mal ein gan­zes Stück aus­ge­feil­te­ren Gitar­ren­ar­beit irgendwo zwi­schen Wipers, Sonic Youth und Spu­ren­ele­men­ten von Kurt Ebel­häu­ser (ins­be­son­dere sehe ich mich an frühe Scum­bu­cket erin­nert) das beson­dere Etwas ver­passt bekommt.

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Qlowski - Pure As Fear

Qlowski - Pure As Fear

Von einer Band aus Bolo­gna kommt diese EP und weiß mir ver­dammt gut zu gefal­len mit ihrer exzen­trisch-quir­li­gen Mischung aus Post-/Art­punk mit gara­gi­gem Unter­ton und einer lei­sen Idee von altem Indie Rock/​Power Pop der neu­see­län­di­schen Fly­ing Nun-Schule.

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Molar - Straniero

Molar - Straniero

Die Lon­do­ner Molar fie­len vor zwei Jah­ren schon mal äußerst posi­tiv auf in Form einer Split EP mit Pale Kids. Auf ihrer neu­es­ten EP wirkt ihr Sound zwi­schen Post­punk/-core, Noise und ver­mehr­ten Flash­backs zum 90er Indie­rock-Sound noch eine ganze Num­mer aus­ge­form­ter, dabei aber auch ver­dammt abwechs­lungs­reich.

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Neurotic Fiction - Pulp Music

Neurotic Fiction - Pulp Music

Ein etwas eigen­wil­li­ger Genre-Grenz­gän­ger ist das Lang­spiel­de­büt die­ser Band aus Bris­tol. Melan­cho­li­scher Jangle Pop fließt mit klas­si­schem Indie­rock und Sur­fein­flüs­sen zusam­men, ange­rei­chert um ver­ein­zelte Anflüge von (Post-)Punk und gar ein wenig vom etwas ent­spann­te­ren Dischord Sound der 00er Jahre. Als sehr vage Ori­en­tie­rungs­hilfe hätte ich da Flesh World im Ange­bot, aber eigent­lich klin­gen Neu­ro­tic Fic­tion wie keine andere Band der­zeit, kochen ihr ganz eige­nes und frag­los sehr schmack­haf­tes Süpp­chen.

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Ghost Guilt - Mating In Captivity

Ghost Guilt - Mating In Captivity

Die zweite EP die­ser Band aus Durham macht schon mal eine äußerst sym­pa­thi­sche Figur mit drei melo­di­schen Kra­chern irgendwo zwi­schen Fuzz Punk und 90er Indie Rock.