Big Bite – Big Bite

Big Bite - Big Bite

Mit ver­dammt gutem Lärm der melo­di­schen Sorte hat das Lang­spiel-Debüt die­ser Band aus Seat­tle einen per­fek­ten Tref­fer gelan­det, nicht zuletzt auf­grund von saustar­kem Song­ma­te­rial und einem Sound zwi­schen 90er Indie Rock und Shoegaze, der zum Bei­spiel an alte Hel­den wie Polvo oder Swer­ve­d­ri­ver erin­nert, außer­dem an aktu­elle Bands wie etwa Ovlov, Par­do­ner oder Tide­land.

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Alloys – Alloys

Alloys - Alloys

Ange­nehm war­mer und wun­der­bar aus­ge­form­ter Indie Rock, den man so heute nur noch sel­ten hört, macht die Debüt-EP von Alloys zu einer aus­ge­spro­chen erfreu­li­chen Erschei­nung.

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Germ House & Far Corners – Split Tape

Germ House & Far Corners - Split Tape

Gelun­gene Split­kas­sette zweier Bands aus Rhode Island, die jeweils den Front­mann Jus­tin Hub­bard gemein­sam haben. Die mir bis­lang weni­ger ver­trau­ten Germ House gefal­len dabei schon mal ganz aus­ge­zeich­net mit weit­ge­hend relax­tem, mini­ma­lis­tisch-repe­ti­ti­vem Lo-Fi Indie­rock, dem man einen gewis­sen Woo­len Men-Vibe oder Ähn­lich­kei­ten zum Psych-/Fuzz Pop von Vio­lent Change nicht abspre­chen kann.
Deut­lich der­ber geht dann der noi­selas­tige Post­punk der Far Cor­ners zur Sache, die ja hier in der Ver­gan­gen­heit schon mit ein paar klasse EPs auf­ge­fal­len sind. Die neuen Songs sind natür­lich eben­falls wie­der erste Sahne.

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Vital Idles – Left Hand

Vital Idles - Left Hand

Ganz bezau­bern­der Krem­pel aus Glas­gow irgendwo zwi­schem relax­tem Indie­rock, mini­ma­lis­ti­schem Post­punk, son­nig daher geschram­mel­tem Power-/Ga­rage Pop und einem gele­gent­li­chen Hauch von Psy­che­de­lic.

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Leavings – Assemblage

Leavings - Assemblage

Nach der aus­ge­zeich­ne­ten Sel­l/S­hark-Sin­gle im vor­letz­ten Herbst ist jetzt das Debüt­al­bum die­ses Trios aus Bris­bane am Start und über­trifft locker meine nicht gerin­gen Erwar­tun­gen. Ange­sie­delt im Span­nungs­feld von melo­disch-melan­cho­li­schem Indie Rock und Noise Pop haben Lea­vings ein sorg­sam kon­stru­ier­tes Werk aus einem Guss, mit epi­schen Momen­ten und von hoher emo­tio­na­ler Inten­si­tät geschaf­fen. Eine die­ser sel­ten gewor­de­nen, in sich geschlos­se­nen Plat­ten, die wirk­lich als Album funk­tio­nie­ren (aber ebenso gut als ein­zelne Songs). Das kann mal an die Welle von Noi­se­pop-Duos vor eini­gen Jah­ren á la Solids, Play­lounge, Anda­lu­cia oder Ter­ro­rista, an das über­le­bens­große Drama des noch fri­schen High Signs-Albums erin­nern. Der bereits von der EP bekannte Über­song Sell hat ein biss­chen was von Piles und immer wie­der kom­men Anklänge an alte Fly­ing Nun-Acts und jün­gere Bands die­ser Tra­di­tion wie etwa Sea­fog, Surf Fri­ends und T54 durch.

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Grow Rich – Senen Lempuyangan

Grow Rich - Senen Lempuyangan

Hin­ter dem Namen Grow Rich ver­birgt sich das Solo­pro­jekt eines gewis­sen Abdur Rahim Latada aus Jakarta, Indo­ne­sien. Musik­nerds über drei­ßig kön­nen sicher nicht anders, als anläss­lich sei­ner zwei­ten EP ein wenig nost­al­gisch zu wer­den, denn die weckt Erin­ne­run­gen an jede Menge alte Bands, die vor allem im Laufe der 90er für melo­di­schen Lärm stan­den. Das klingt zu Beginn etwas als trä­fen alte Jaw­brea­ker auf das Geschram­mel von The Wed­ding Pre­sent und den Power­pop von Mega City Four. Auch die Indie­rock-Klas­si­ker von Super­chunk und Seam sind da irgendwo im musi­ka­li­schen Gen­pool vor­han­den und der Gitar­ren­sound hat eine leicht shoega­zige Qua­li­tät, pro­vo­ziert Ver­glei­che zu frü­hen Ride oder Swer­ve­d­ri­ver. Und nicht zuletzt fin­det sich dann auch ein Bezug den eupho­ri­schen Hym­nen aktu­el­ler Bands á la Japan­dro­ids und Beach Slang wie­der. Da geht was.


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Human Condition – Sweet Dreams

Human Condition - Sweet Dreams

Die Debüt-EP die­ses Trios aus Brigh­ton hat mich in null­kom­ma­nix auf ihre Seite gezo­gen mit aus­ge­spro­chen melo­di­schem Indie Rock und einer glat­ten Zehn auf der Ohr­worm-Skala. Die erste rich­tige Som­mer­platte des Jah­res!


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Shepparton Airplane – Almurta

Shepparton Airplane - Almurta

Bei die­ser Band aus Mel­bourne mischen unter ande­rem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zwei­tes Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitar­ren­föhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktu­elle Bands der Indie­rock-meets-Post­punk Schule á la Goto­beds oder Par­do­ner. Im wei­te­ren Ver­lauf kann man z.B. in Not So Sweet leichte Anklänge an Mudho­ney aus­ma­chen, spä­tere Sci­en­tists oder die aktu­el­le­ren Roa­min‘ Catho­lics. Win­dows­ill hat ein biss­chen was von Rape­man und ins­ge­sammt kann man Par­al­le­len zu Ver­tre­tern der aktu­el­len aus­tra­li­schen Post­core-Gene­ra­tion wie etwa Bat­piss oder Bench Press sehen. Ein ganz schö­ner Gemischt­wa­ren­la­den also, aber einer von der guten Sorte. Durch­weg hoch­wer­ti­ger Stoff.



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The Switzerlands – Anthology 2016​-’18

The Switzerlands - Anthology 2016​-'18

Wie der Titel schon andeu­tet, han­delt es sich hier um eine recht lose Ansamm­lung von Songs die­ser Band aus Cin­cin­nati, Ohio. Nicht alles davon ist Gold, aber irgendwo in die­sen 26 Songs ver­steckt sich ein wun­der­schö­nes 13-Song Album aus Power­pop, ver­schro­be­nem Indie­rock und Lo-Fi Bedroom Pop. Das hat was von den Bed Wet­tin‘ Bad Boys, frü­hen und spä­ten Repla­ce­ments und von der knar­zi­gen Kas­set­ten­äs­the­tik frü­her Gui­ded By Voices.



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