Yups - Man On The Moon Man On The Moon

Yups - Man On The Moon Man On The Moon

Der erste Lang­spie­ler der Yups aus Los Ange­les ist eine wild gemischte Wun­der­tüte, deren Inhalt aus­nahms­los Spaß macht. Begrüßt wird man mit power­pop­pi­gem Garage Punk, wie er den Booji Boys, Datenight oder Vaguess nicht fern­steht, außer­dem einem Hauch von Bri­tish Inva­sion, den Reso­nars nicht unähn­lich. Im wei­te­ren Ver­lauf gibt's unter ande­rem noch melo­di­schen Noi­se­pop á la No Age, Wav­ves, frühe Japan­dro­ids zu hören und relax­ten old­school Indie Rock, der ein biss­chen klingt wie Swer­ve­dri­ver auf Valium. Bei all die­sen Din­gen las­sen sie nix anbren­nen.

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Display Homes - E.T.A.

Display Homes - E.T.A.

Dis­play Homes sind ein Trio aus Syd­ney und brin­gen natür­lich mal wie­der diese typisch aus­tra­li­sche Gelas­sen­heit in ihrem Sound mit. Das Getue auf ihrer star­ken zwei­ten EP könnte man nun wahl­weise als sehr ent­spann­ten Post­punk mit Anklän­gen an Pylon bezeich­nen, oder aber man sieht Par­al­le­len zum 80er Col­lege Rock oder über­haupt dem Indie Rock der Prä-Grunge Ära. Das steckt da alles irgend­wie mit drin.

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Paradise - I Wanna Behave

Paradise - I Wanna Behave

Das gab's hier auch schon was län­ger nicht mehr: Klas­si­scher Indie Rock, der den Lärm noch genau so in Ehren hält hat wie die Melo­dien und dabei kei­ner­lei Skru­pel zeigt, die Nach­barn auf­zu­we­cken. Die zweite EP der Jungs aus Cal­gary, Kanada kann man dabei so halb­wegs in der Nach­bar­schaft etwa von Happy Diving, frü­hen Milk Music, Cali­for­nia X, Dead Soft oder Was­her ver­ord­nen.

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Hard Job - Carvest

Hard Job - Carvest

Hard Job ist ein Solo­pro­jekt des New Yor­kers Scott Town­send, der euch an die­ser Stelle viel­leicht vor gerau­mer Zeit mal als Teil der Noi­sero­cker Law$uits und Video Daugh­ters begeg­nete. Vom Noi­se­rock ist hier aber nicht mehr viel zu spü­ren, statt­des­sen gibt's relaxt-schram­me­li­gem Indie­rock in mini­ma­lis­ti­scher Home­re­cord­ing-Ästhe­tik zu hören, der mich in den melo­di­sche­ren Augen­bli­cken vage an Mil­ked erin­nert.

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Strange Passage - Shouldn't Be Too Long

Strange Passage - Shouldn't Be Too Long

Seit ihrem Tape vor zwei­ein­halb Jah­ren hat sich sound­mä­ßig nicht viel geän­dert bei Strange Pas­sage aus Somerville, Mas­sa­chu­setts. Unauf­ge­reg­ter Jangle-/Power­pop also, der mit einem durch­weg sau­be­ren Song-Unter­bau über­zeu­gen kann.

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Shopvac - Demo 2019

Shopvac - Demo 2019

Shop­vac aus Toronto machen mit ihrem Demo schon mal einen ganz viel­ver­spre­chen­den ers­ten Ein­druck mit melo­di­schem Krach zwi­schen Noi­se­pop und den etwas der­be­ren Daseins­for­men von Shoegaze, nicht ganz unähn­lich zu Bands wie frü­hen Ovlov, Wild Moth, Solids oder Tide­land.

Breakout - Say Hello

Breakout - Say Hello

Fluffig-Power­pop­pi­ges Zeug von einer Band aus Aus­tin, irgendwo zwi­schen dem Indie­rock der 90er und dem Col­lege Rock der 80er. Das hat ein paar leise Spu­ren von Super­chunk, Mega City Four, Surfa Rosa-Ära Pixies, spä­te­ren Repla­ce­ments, ganz frü­hen Bitch Magnet, viel­leicht sogar ein wenig Sli­ckee Boys.

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Missing Pages - Long Way Down

Missing Pages - Long Way Down

Mis­sing Pages sind eine aktu­elle Band um Ste­phen Sva­cina, der den meis­ten von euch ja sicher schon mal als Teil von Jonly Bonly und Mind Spi­ders unter­ge­kom­men ist. Nach letzt­ge­nann­ter Band klingt ihr kräf­ti­ger Mix aus melo­di­schem Punk­ge­döns, klas­si­schem Indie Rock und Power Pop dann auch ein biss­chen, natür­lich aber auch nach den ande­ren zwei Tei­len der texa­ni­schen Gara­gen-/Power­pop-Drei­ei­nig­keit, Radioac­tivity und Mar­ked Men. Außer­dem etwas nach Mil­ked, Xetas und Bad Sports. Geht klar!

Fluung - Satellite Weather

Fluung - Satellite Weather

Flu­ung aus Seat­tle lie­fern auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler einen aus­ge­spro­chen ange­neh­men Flash­back zu der gol­de­nen Ära des ame­ri­ka­ni­schen Indie Rock, ange­rei­chert um ein wenig Shoegaze und ver­ein­zelt mal etwas fol­ki­ges Geschram­mel. In die­ser spe­zi­el­len Kom­bi­na­tion erin­nert mich das z.B. an Built To Spill, Swer­ve­dri­ver oder Archers Of Loaf. Und an aktu­elle Bands wie Ovlov, Was­her oder Tape/​Off. Die durch­weg star­ken Songs die­ser Platte müs­sen sich dabei hin­ter kei­ner der genann­ten Bands ver­ste­cken.

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Chronophage - Prolog for Tomorrow

Chronophage - Prolog for Tomorrow

Wun­der­schö­nes Chaos auf der Debüt-EP einer Band aus Aus­tin. Der Ope­ner klingt in etwa als wür­den Angst und frühe Meat Pup­pets von Sac­cha­rine Trust in den Ar*** gef***t. Sol­che Folk- und Cow­punk-Ele­mente fin­den sich auf die­ser Platte immer wie­der, aber auch abs­trakte LoFi-Expe­ri­mente zwi­schen Honey Radar von heute und Unrest von ges­tern. Jangle- und Art­pop, irgendwo zwi­schen frü­hen The Clean, Woo­len Men und Gui­ded By Voices. Der ver­schro­bene Charme des noch etwas fol­klas­ti­gen Dino­saur Jr.-Debüts. Das sollte so eigent­lich nicht funk­tio­nie­ren. Tut es aber. Nicht zuletzt weil hier durch­ge­hend 1A Song­wri­ting-Skills regie­ren.

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