Bigpig - Demo

Bigpig - Demo

Nicht mehr brand­ak­tu­ell, aber mir bis­her voll­kom­men durch die Lap­pen gegan­gen ist die­ses Demo von Big­pig aus St. Louis, Mis­souri. Das der Kom­pass schlägt hier vor allem in Rich­tung Garage Punk und etwas sel­te­ner auch Rich­tung Elek­tro-/Synth Punk aus. Beson­ders Frende von Digi­tal Lea­ther, Erik Ner­vous, Power­plant, Gior­gio Mur­de­rer oder Booji Boys dür­fen hier auf­hor­chen.

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Various Artists - ATRLB Omnibus Vol. 1

Various Artists - ATRLB Omnibus Vol. 1

Wäh­rend ein neuer Lang­spie­ler der Neo Neos - oder unter was auch immer für einem Pseud­onym Herr Vol­taire dies­mal ver­keh­ren wird - noch auf sich war­ten lässt, kann man sich zumin­dest schon mal an die­ser schö­nen Com­pi­la­tion abar­bei­ten, voll­ge­stopft mit exklu­si­ven Tracks diver­ser Bands aus der erwei­ter­ten Nach­bar­schaft mit und ohne C.V. an Bord. Die meis­ten davon wer­den euch sicher schon ein Begriff sein.

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John (timestwo) - Out Here On The Fringes

John (timestwo) - Out Here On The Fringes

…und hier ist gleich noch­mal explo­si­ver Post­core und Noise Rock von zwei Johns aus Lon­don, die sich mit ihrem Sound in unmit­tel­ba­rer Nähe zu Gen­re­ver­tre­tern á la Tunic, Death Pedals, USA Nails und frü­hen Idles bewe­gen, oben­drein aber auch etwas von der kom­pro­miss­lo­sen Fuzz-Ekstase der frü­hen The Men chan­neln. Wenn sie sich dann - wie etwa in Laszlo - auch noch ein wenig Melo­die zutrauen, ist sogleich für ein wei­te­res High­light gesorgt.

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Abdomen - Rash

Abdomen - Rash

Ganz unvor­be­rei­tet erwischt mich diese Rakete aus Noise Rock, Hard- und Post­core, gezün­det von einer nie­der­län­di­schen Band, die ich in der Ver­gan­gen­heit eher mit soli­dem Post Punk in Ver­bin­dung gebracht hätte. Der war zwar kom­pe­tent, aber auch deut­lich weni­ger span­nend als das, was sie auf ihrer aktu­el­len EP abzie­hen. Ein biss­chen wie ein che­misch insta­bi­ler Cock­tail mit Bestand­tei­len von Bad Bree­ding, USA Nails, Arse, Acry­lics oder Metz.

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Red Gaze - Red Gaze

Red Gaze - Red Gaze

Die neu­este EP der Gra­zer Post­punk-For­ma­tion fällt schon vom ers­ten Takt an durch einen im Ver­gleich mit dem Vor­gän­ger noch mal deut­lich poten­zier­ten Wumms auf und auch die Songs haben ordent­lich an Pro­fil zuge­legt. Meinte ich auf dem Vor­gän­ger noch leise Post­core-Ein­flüsse zu ver­neh­men, kon­zen­triert man sich dies­mal ganz auf den kan­ti­gen Post Punk mit Anklän­gen an Cri­sis, Insti­tute, Diät.

2 Stroke - Crisis, Crisis

2 Stroke - Crisis, Crisis

Auch EP Num­mer zwei der Band aus Mel­bourne ist wie­der ein wahn­sin­nig gei­les Feu­er­werk zwi­schen den Stüh­len von Fuzz- und Garage Punk, Hard- und Post­core gewor­den. Ori­en­tie­rungs­hil­fen wären da unter ande­rem Cutie, Anxiety, Kalei­do­scope, Arse, Bad Bree­ding, Acry­lics… sucht euch was aus!

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Warp Lines - Human Fresh

Warp Lines - Human Fresh

Melo­di­schen Punk-Krem­pel der Luxus­klasse setzt es auf auf dem neu­lich via Dirt Cult erschie­ne­nen Debüt­al­bum der Warp Lines aus Ottawa. Was in der ers­ten Hälfte vor allem an Bands wie The Est­ran­ged, Red Dons und 90er Klas­si­ker á la Lea­ther­face, Samiam, Sugar erin­nert, zeigt ande­rer­seits aber auch mit fort­schrei­ten­der Lauf­zeit zuneh­mende Ten­den­zen in Rich­tung Noise Rock und Post­core, irgendwo zwi­schen Meat Wave, Polvo und extra-melo­di­schen Jaw­box.

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Nick Normal - Windows Painted Shut

Nick Normal - Windows Painted Shut

Nick Nor­mal aus Port­land ist in der Ver­gan­gen­heit bereits mit einer Hand­voll eher LoFi-mäßi­ger EPs in will­kom­mens­ter Art und Weise auf­fäl­lig gewor­den. Nicht nur hat der Bur­sche neu­er­dings zwi­schen den gan­zen ande­ren schrä­gen Kas­pern auf Dis­con­ti­nuous Inno­va­tion Inc. eine per­fekte Label­hei­mat gefun­den, son­dern er hat nun auch zum ers­ten mal eine EP in einer Qua­li­tät auf­ge­nom­men, die das hör­bare Spek­trum gering­fü­gig bes­ser aus­nutzt. Ansons­ten wie gehabt ein mäch­ti­ger Spaß auf hal­bem Weg zwi­schen Post- und Gara­ge­punk mit einem deut­lich wavi­gen Schliff. Auf­grund von letz­te­rem kann man sich an Andy Human oder Erik Ner­vous erin­nert füh­len, dar­über hin­aus auch mal an Aus­mu­te­ants oder Useless Eaters.

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Dumspell - Dumspell

Dumspell - Dumspell

Post Punk aus Hat­ties­burg, Mis­sis­sippi, den ich mal als ange­nehm boden­stän­dig bezeich­nen möchte. Die zackige Ener­gie der Nots kommt mir da in den Sinn, Day­light Rob­bery, Pri­mi­tive Teeth, ein Hauch von The Est­ran­ged, gemä­ßig­ten Cri­mi­nal Code… manch­mal gar etwas Wire. Oben­drein ist noch ein gewis­ser Fuzz­punk-Fak­tor im Spiel, wie ich ihn bei­spiels­weise mit den Bri­ten Fea­ture ver­binde.

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Thigh Master - Now For Example

Thigh Master - Now For Example

Thigh Mas­ter aus Bris­bane bla­sen zum zwei­ten mal ihren ver­schram­mel­ten Indie Rock und Jangle Pop in die Atmo­sphäre und der macht hier einen deut­lich run­de­ren Ein­druck als noch auf dem Debüt. Es schwingt jede Menge alte neu­see­län­di­sche Schule so á la The Stones und The Clean mit, aber auch wer jün­gere Bands wie The Molds, Tape/​Off, Zebra Hunt oder Land­li­nes zu dul­den ver­steht, kann sich unter Umstän­den einen Nar­ren hier dran fres­sen.

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