The Busymen - Tick Tock

The Busymen - Tick Tock

Garage Punk aus Bris­bane. Dies­mal von der ultra-alt­schu­li­gen, jedoch ganz und gar nicht lang­wei­li­gen, ange­nehm abge­fre­ak­ten Sorte. Klar hat das jede Menge Stoo­ges-Ener­gie an Bord, die Orgel­sounds las­sen so einen sub­ti­len 80er Fly­ing Nun-Vibe durch­schim­mern und der Wilde hinter'm Mikro chan­nelt so einen selt­sa­men Mix aus Iggy, Jad Fair, Mark E. Smith und einem Damo Suzuki, der gerade sei­nen sieb­ten Kaf­fee gehabt hat.

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Pi$$er - Wretched Life

Pi$$er - Wretched Life

Ein Hau­fen bri­ti­scher und inter­na­tio­na­ler Musi­ker mit einer ziem­lich lan­gen "X hat irgend­wann schon mal bei Y mitgespielt"-Liste fährt hier ein aus­ge­spro­chen rou­ti­niert flup­pen­des Hard­core­ge­schoss auf, wel­chem der wohl­do­sierte Ein­satz des säch­si­schen Tele­fons noch mal eine beson­dere Würze ver­leiht.

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Dregs - The Worst

Dregs - The Worst

Fuzzy bis gara­gig ange­hauch­tes Punk­zeug gibt's auf dem Mini­al­bum der Dregs aus Aus­tin zu gou­tie­ren, außer­dem mit einer Spur von Hard­core und einer post­pun­ki­gen Note in ihrem Gitar­ren­ge­brate irgendwo zwi­schen Wipers und Nega­tive Scan­ner - über­wie­gend sim­pel gestrickt, schnör­kel­los und hoch­ef­fi­zi­ent in sei­ner Kraft­über­tra­gung.

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Splitting Image - Thank You

Splitting Image - Thank You

Die starke erste EP die­ser Bostoner Band tanzt ange­nehm aus der Reihe mit einer Spiel­art von Post Punk in stel­len­weise leicht psy­che­de­li­scher Aus­prä­gung. In vie­len Momen­ten agie­ren sie etwas lei­ser, gedämpf­ter als man es sonst gewohnt ist - getra­gen von aus­ba­lan­cier­ter Song­kunst und einer mal wirk­lich tol­len, aus­drucks­star­ken Gesangs­per­for­mance (wir sind da sonst ja nicht so ver­wöhnt) ent­wi­ckelt das einen Auf­prall, den viele deut­lich lau­tere Bands nicht errei­chen. Als eine Kon­se­quenz dar­aus bril­lie­ren sie mit einer für das Genre unge­wöhn­li­chen Klar­heit, die ihren Songs die nötige Luft zum atmen gibt. Umso effek­ti­ver ist es, dass sich der Ener­gie­le­vel im Laufe der vier Songs kon­stant stei­gert.

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Facility Men - It's Fun To Disappear

Facility Men - It's Fun To Disappear

Vor eini­gen Jah­ren waren Faci­lity Men aus Buf­falo, New York hier schon mal mit einem char­mant chao­ti­schen Demo ver­tre­ten - was sie aber seit­dem an Raf­fi­nesse zuge­legt haben ist mehr als beacht­lich. Die Band agiert als ange­mes­sen tighte Ein­heit, die Arran­ge­ments kli­cken eben­falls wie von selbst inein­an­der und die Songs brau­chen sich dahin­ter kei­nes­wegs ver­ste­cken - alles erste Wahl hier. Sound­mä­ßig haben wir's mit sehr klas­si­schem Post­core zu tun, bei dem Drive Like Jehu sicher Spu­ren hin­ter­las­sen haben und ansons­ten viel 90er Dischord-Krem­pel zwi­schen Jaw­box, Lung­fish und Fugazi in ihrer mitt­le­ren bis spä­ten Schaf­fens­phase.

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Spyroids - Conga Line

Spyroids - Conga Line

Synth-/Elek­tro­punk aus Los Ange­les, der durch­aus kom­for­ta­bel in der musi­ka­li­schen Nach­bar­schaft etwa zu Isis, Set-Top Box, Iso­tope Soap und Chan­nel 83 erblüht. An sowas werde ich mich in abseh­ba­rer Zeit nicht satt­hö­ren.

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Cement Shoes - Too

Cement Shoes - Too

Falls Gara­ge­core tat­säch­lich ein vali­des Sub­genre sein sollte, hat kaum eine Band in letz­ter Zeit jenes so per­fekt auf den Punkt gebracht wie Cement Shoes aus Rich­mond, Vir­gi­nia es auf ihrem neuen Mini­al­bum abzie­hen. So unver­froh­ren wie hier teil­weise ganz schön breit­bei­nige Riffs durch den Hard­core­stall gejagt wer­den ohne der Band auch nur annä­hernd zum Fett­näpf­chen zu wer­den, finde ich mehr als beein­dru­ckend. Das alles mag unter ande­rem an einen Mix aus den Gol­den Peli­cans, Ivy und frü­hen Kalei­do­scope erin­nern.

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Chubby And The Gang - All Along The Uxbridge Road 7"

Chubby And The Gang - All Along The Uxbridge Road 7"

Schnör­kel­los nach vorne gehen­der Garage Punk aus Lon­don, des­sen aus­ge­prägte 77er UK-Vibes sich in zwei treff­si­che­ren Song-Knall­kör­pern ent­la­den. Nicht mehr, nicht weni­ger, aber ein­fach sau­gut.

Pink Guitars - Hand

Pink Guitars - Hand

Auf der Debüt-EP einer Band aus Buf­falo, New York darf man mit einer ebenso unkon­ven­tio­nel­len wie auch unfass­ba­ren Spaß berei­ten­den Kanone aus old­schoo­li­gem Hard­core-Geschrab­bel und in vie­len Momen­ten uner­war­tet melo­di­schem Fuzz­punk bekannt­schaft machen. Das würde ich etwa so beschrei­ben als wür­den abwech­selnd mal Male Bon­ding, Flip­per, Vol­cano Suns, Mur­de­rer oder Hüs­ker Dü der Ever­ything Falls Apart-Ära mit dem chao­tisch-unge­stü­men Drang der Teen Idles oder frü­hen Gray Mat­ter kol­li­die­ren. Na ja, mir fällt zumin­dest spon­tan nicht bes­se­res ein. Guter Shit, bitte mehr davon!

Desire - Extended Play

Desire - Extended Play

Melo­di­scher Post Punk mit makel­lo­sem Song­po­ten­ziel macht die aktu­elle EP von Desire aus Brigh­ton zu einer erfreu­lu­chen, äußerst run­den Ange­le­gen­heit. Das hat Echos von Bands der frü­hen 2010er á la Eagulls und ganz beson­ders zu skan­di­na­vi­schen Acts die­ser Zeit wie etwa Holo­grams oder RA.