Flea Collar - Flea Collar

Glei­cher­ma­ßen ver­gnüg­lich und ver­stö­rend, der zwei­te Re­lease die­ser Ty­pen aus Cleve­land, Ohio, die uns auch schon mit so Wun­dern á la Wood­stock '99, Spike Pits und Bad No­ids be­glückt ha­ben. Das Ding fängt in et­wa an wie Bad Brains oder Cir­cle Je­rks, de­nen man ei­ne un­wahr­schein­li­che Do­sis Deep Pur­p­le ver­passt hat… soll­che un­hei­li­gen Kom­bi­na­tio­nen ha­ben ge­ra­de ja schein­bar Sai­son und fin­de das ei­gent­lich ganz schick so. An an­de­ren Stel­len mag man da auch Bau­tei­le von The Mental­ly Ill, Flip­per, Noxious Fu­m­es oder an­de­ren Schräg­hei­ten fin­den aus ei­ner Ära als Hard­core Punk noch spaß ma­chen durf­te, noch nicht zu To­de ko­di­fi­ziert war, sich selbst noch nicht so ver­dammt ernst nahm. Ein frei­dre­hen­der Geist, wie ihn heu­te ja auch Bands wie Mys­tic Ina­ne, Laun­cher, Li­quid As­sets oder Ce­ment Shoes am Le­ben er­hal­ten.

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Kitchen's Floor - None Of That

Wow, da­mit hat­te ich ei­gent­lich nicht mehr ge­rech­net. Gu­te Sie­ben Jah­re nach dem in­zwi­schen als Klas­si­ker zu be­trach­ten­den The Batt­le Of Bris­bane gibt es doch tat­säch­lich ein neu­es Al­bum von Kitchen's Floor, auch wenn es sich da­bei ak­tu­ell vor al­lem um ein So­lo-Un­ter­fan­gen von Vo­ka­list Matt Ken­ne­dy zu han­deln scheint. Die ei­gen­wil­li­ge Vi­si­on und der Sound aus Post Punk, Noi­se Rock und ei­nem leicht fol­ki­gen Un­ter­bau sind da­bei aber so ge­sto­chen scharf und kom­pro­miss­los wie eh und je - in­zwi­schen könnn­te man auch sa­gen: po­si­tiv aus der Zeit ge­fal­len.

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Alien Nosejob - Stained Glass

Nach jah­re­lan­gen Ab­ste­chern in mal mehr, mal we­ni­ger na­he­lie­gen­de (Sub-)Genres klingt der neu­es­te Lang­spie­ler von Ja­ke Robertson's Ali­en No­se­job in Tei­len nach ei­ner Rück­kehr zu sei­nen Aus­mu­te­ants-Wur­zeln, trans­por­tiert da­bei aber auch wei­ter­hin zahl­rei­che Echos sei­ner jün­ge­ren Ir­run­gen und Wir­run­gen. Oh, und vor al­lem be­wegt er sich hier neu­er­dings knie­tief in Clas­sic- und Dad Rock-Ter­ri­to­ri­um, was er dan­kens­wer­ter Wei­se mit Stil, Wür­de und 'nem Sinn für Hu­mor be­werk­stel­ligt. Smas­her wie et­wa Shuf­fling Li­ke Coins oder Coas­tal Li­ving 2 be­we­gen sich da­bei in et­wa so nah an ei­nem au­gen­zwin­kern­den AC/DC-Ri­p­off wie es eben noch er­träg­lich ist.

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Werewolf Jones - Torture

Rot Away er­scheint am 16. De­zem­ber auf Big Neck Re­cords.

Discreet - King Heroin

This Is Mi­ne er­scheint am 16. De­zem­ber auf Con­vul­se Re­cords.

Blonde Revolver - The List

Good Girls Go To Hea­ven, Bad Girls Go Ever­y­whe­re er­scheint am 2. Fe­bru­ar

Co-op - Magic Eraser

Re­ward Sys­tem er­scheint am 2. De­zem­ber

Toeheads - Told You Twice

A Cru­el Winner's World er­scheint am 16. De­zem­ber auf Big Neck Re­cords.

Decomisos La Toledana - Quinquidemo

Un­ver­schämt catchy, der Lo-Fi Ga­ra­ge Punk und Power Pop die­ser Band aus Ma­drid, die in et­wa die Stär­ken wei­te­rer spa­ni­scher Acts jün­ge­rer Zeit wie Pr­i­son Af­fair, Be­ta Ma­xi­mo und Fi­na­le chan­nelt aber auch in­ter­na­tio­na­len Phä­no­me­nen wie et­wa Nuts, R.M.F.C. oder Sa­ta­nic To­gas steht das Zeug nicht all­zu fern.

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Smirk - Material

Neu­er Scheiß von Nick Vi­ca­rio aka Smirk, be­kannt von ein­schlä­gi­gen Haus­num­mern wie Pu­blic Eye, Cri­sis Man und Ce­men­to. Sei­ne zwei­te LP setzt naht­los das eklek­ti­zis­ti­sche Post- und Ga­ra­ge Punk-Spek­ta­kel fort, das sich aus ei­ner vol­len Grab­bel­kis­te von Punk-Sam­ples be­dient und da­bei flüch­ti­ge Ähn­lich­kei­ten zu ei­nem ge­misch­ten Hau­fen von Bands wie ISS, In­sti­tu­te, Ali­en No­se­job, Cher­ry Cheeks, Ura­ni­um Club, Rea­li­ty Group oder Marbled Eye auf­weist.

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