Tender Age – Becoming Real Forever

Tender Age - Becoming Real Forever

Ten­der Age aus Port­land lie­fern hier ein rundum über­zeu­gen­des Lang­spiel­de­büt ab. Das ent­hält einen dich­ten Sound aus klas­si­schem Indie Rock, Noise Pop, Shoegaze und ver­ein­zel­ten Spu­ren von Slow­core.  Klar haben die sich die eine oder andere Scheibe bei den Bree­ders und 90er Sonic Youth abge­schnit­ten, aber auch aktu­elle Bands wie Melk­belly kom­men mir da öfter mal in den Sinn.

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Drool – Print A /​ Print B

Drool - Print A / Print B

Ange­nehm quer­ge­dach­ter Post Punk aus Chi­cago mit Momen­ten von Psy­che­de­lic, Math- und Noise Rock, der es musi­ka­lisch dicker hin­ter den Ohren hat als es die ver­schro­bene LoFi-Pro­duk­tion anfäng­lich sug­ge­riert.

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Small Gods – Last Wave

Small Gods - Last Wave

Klan­gen Small Gods aus Basing­s­toke, Eng­land auf ihrer ers­ten EP (damals nannte sich die Band noch LUAU) noch sehr nach Hot Snakes und Obits, stram­peln sie sich auf dem Nach­fol­ger weit­ge­hend frei von die­sem Ver­gleich. Mir gefällt das ganze sehr gut mit einem deut­lich viel­sei­ti­ge­ren und melo­di­sche­ren Ansatz, den das Song­ma­te­rial pro­blem­los zu tra­gen ver­mag. Das bekommt hier mal eine aus­ge­prägte Noi­se­rock-Kante ver­passt, ten­diert an ande­rer Stelle mal etwas in rich­tung 90er Dischord Sound und sogar für Surf-Ein­flüsse ist da Platz. Da wird ein uner­war­te­tes Maß an krea­ti­ver Ener­gie frei­ge­setzt, das sehr gespannt auf das wei­tere Schaf­fen der Band macht.

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Bootlicker – Who Do You Serve? 7″

Bootlicker - Who Do You Serve? 7"

Die aktu­elle 7″ die­ser Band irgendwo aus Bri­tish Colum­bia, Kanada ist eine hoch­po­tente Hard­core­punk-Atta­cke, die dem Genre beim bes­ten Wil­len nichts neues hin­zu­fügt, den alten Scheiß dank tadel­lo­ser Aus­füh­rung aber noch mal unter beacht­li­chem Druck durch den Pro­pel­ler jagt.

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Podium – Demo 2018

Podium - Demo 2018

Von elek­tri­schen Beats befeu­er­ten Garage Punk bekommt man auf die­sem Demo von Podium aus Valen­cia zu hören. Hoch­wer­ti­ger Nach­schub für Freunde von so Bands wie etwa Race Car, S.B.F. und Kid Chrome.

Civilian – More Like ET

Civilian - More Like ET

Her­vor­ra­gend ange­piss­tes Zeug aus Los Ange­les. Irgendwo zwi­schen Garage-, Fuzz- und Hard­core Punk ange­sie­delt hat das schon län­ger keine Dusche mehr gese­hen und könnte so auch schon vor knap­pen vier­zig Jah­ren der kali­for­ni­schen Szene ent­sprun­gen sein. Wem seine KBD-Com­pi­la­ti­ons nicht mehr ergie­big genug sind, der fin­det hier drin neue Medi­zin.

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BOFA – What Is

BOFA - What Is

Ein klei­nes Dream­team des zeit­ge­nös­si­schen Garage Punk hat sich für diese EP zusam­men­ge­fun­den, bestehend aus Erik Ner­vous, Con­nie Vol­taire (The Neo Neos) und Toyota Camry (Won­der Bread, Toyota). Wer auch nur mit einem der genann­ten Acts ver­traut ist, weiß schon in etwa was ihn erwar­tet: Es wird mal wie­der extra-kru­der Kra­wall für schmerz­re­sis­tente Hörer vom Sta­pel gelas­sen.

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Bleakness – Frozen Refuge

Bleakness - Frozen Refuge

Ent­schlos­sen wal­zen­der Punk­rock aus Nan­tes, Frank­reich. Der klingt etwas nach ande­ren hei­mi­schen Bands wie Tel­ecult oder Youth Avo­i­ders, ver­mischt mit ein biss­chen Red Dons-Melan­cho­lie sowie den Lär­m­at­ta­cken und Reib­ei­sen-Shouts von Taran­tüla.

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Xurs – Cheap Future

Xurs - Cheap Future

Kraft­voll vor­wärts schrei­ten­der und uner­war­tet melo­di­scher Post­core  aus Seat­tle, der glei­cher­ma­ßen im Mid- und Uptempo, nicht zuletzt auf­grund von durch­weg hoch­wer­ti­gen Song­fun­da­men­ten, zu über­zeu­gen weiß. Du Beginn fühlte ich mich etwas an den fuz­zi­gen Post Punk von Plax oder The Cow­boy erin­nert, auf Alb­um­länge aber eher an den ein­gän­gi­gen Post­core von Meat Wave, Bloody Gears oder Bench Press. Klasse Debüt!

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