Antibodies - LP 2018

Antibodies - LP 2018
Auf ihrer aktu­el­len, äh… defi­ni­tiv-keine-LP sor­gen Anti­bo­dies aus dem kana­di­schen Char­lot­te­town für höchste Zufrie­den­heit mit so schnör­kel­lo­sem wie auch hoch­ex­plo­si­vem Hard­core­zeugs, das oben­drein mit einem spa­ßi­gen Gara­gen- und Fuzz­punk-Fak­tor auf­war­tet. Album-Stream →

The Resource Network & Big Hog - Split Tape

The Resource Network & Big Hog - Split Tape

Zwei Bands aus India­na­po­lis geben sich auf die­sem Tape die Ehre. The Resource Net­work machen dabei schon mal einen saustar­ken Ein­druck und bewe­gen sich zwi­schen Hard­core, Garage und Post Punk, der in einer per­fek­ten LoFi-Pro­duk­tion daher kommt. Big Hog mixen dann Hard­core mit Hard­core und einem ähn­lich auf Hoch­glanz geschrubb­ten Sound, wären dabei gerne Slayer. Auch das hat sei­nen Charme.

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Murderer - I Did It All For You

Murderer - I Did It All For You

Stei­len Scheiß ver­an­stal­tet diese New Yor­ker Band auf ihrem Debüt­al­bum in Form eines etwas sur­real anmu­ten­den Sounds aus Post- und Hard­core, Post-, Blues- und Cow­punk. In etwa wie ein gemein­sa­mer Fie­ber­traum von Wymyns Pry­syn und Gun Club. Ein sti­lis­ti­scher Fran­ken­stein­bas­tard, wie ich ihn so bis­lang noch nicht zu hören bekam. Und dabei so aus einem Guss, dass die Gren­zen zwi­schen den Songs zuneh­mend ver­flie­ßen, was letzt­end­lich nur noch wei­ter zur unwirk­li­chen Atmo­sphäre der Platte bei­trägt.

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Daydream - Daydream

Daydream - Daydream

Diese Band aus Port­land bewegt sich in einem ähn­li­chen Fahr­was­ser wie etwa Bad Bree­ding oder Acry­lics, also auf der Schnitt­stelle zwi­schen Hard­core, Post­core und -punk mit sub­ti­lem Gara­gen­schliff, dem sie aber als gewis­ses Etwas noch einen ordent­li­chen Bat­zen Chaos zuset­zen. Gelun­ge­ner Fön.

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The Waterheads - The Waterheads

The Waterheads - The Waterheads

Band aus Detroit, Tape mit bes­tem Kas­set­ten­punk irgendwo zwi­schen Neo Neos, Cir­cle Jerks und Flip­per. Kann man nie zu viel von haben.

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Von K - Vi gör stan

Von K - Vi gör stan

Sehr erfreu­li­che Debüt-EP einer Band aus Malmö. Das aus der Zeit gefal­lene, halb­wegs rohe Punk-/Hard­core-Gedöns dar­auf bil­det sich nichts beson­de­res ein und hin­ter­lässt den Ein­druck einer ver­ges­se­nen Zeit­kap­sel aus den frü­hen 80ern, die von der ame­ri­ka­ni­schen West­küste aus nach Jahr­zehnte lan­ger Reise auf der skan­di­na­vi­schen Halb­in­sel ange­spült wurde.

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Dikk Epik - Demo 2018

Dikk Epik - Demo 2018

Das Demo die­ser bel­gi­schen Band ist ein ein­zi­ger und ganz vor­züg­li­cher Dach­scha­den, der seine elf Songs aus LoFi-Gara­ge­punk mit über die Lauf­zeit stei­gen­der Hard­core-Ten­denz in gerade mal acht Minu­ten weg­schep­pern lässt.

Vertigo - V2

Vertigo - V2

Ich bin jedes mal aufs neue ver­zückt, wenn old­schoo­li­ger Hard­core- und Garage Punk gemein­same Sache machen und mit ver­ein­ten Kräf­ten zur Atta­cke anset­zen. Ver­tigo aus dem aus­tra­li­schen Geelong prä­sen­tier­ten sich vor einer Weile bereits mit ihrem Debüt-Tape als ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter die­ses spe­zi­el­len, bis­lang namen­lo­sen Sub­gen­res. Der Nach­fol­ger ist jetzt erneut via Anti-Fade drau­ßen und macht noch­mal einen etwas run­de­ren Ein­druck, wobei dies­mal auch regel­mä­ßige Ein­spreng­sel von prä­his­to­ri­schem Metal auf­fal­len, aus einer Zeit in der er noch Heavy mit Vor­na­men hieß.

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Stinkhole - Out Of The Gutter, Into The Stinkhole

Stinkhole - Out Of The Gutter, Into The Stinkhole

Aus Ber­lin kommt die­ser dis­so­nante Dreck zwi­schen Noise und Hard­core. So kranke Genos­sen die etwa Soup­cans, Lumpy And The Dum­pers, Gum­ming oder Vul­ture Shit abkön­nen wird das Tape hun­dert­pro­zen­tig zufrie­den­stel­len.

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Priors - New Pleasure /​ Priors - Priors

Priors - New Pleasure / Priors - Priors
Priors - New Pleasure / Priors - Priors

Zwei Bands mit iden­ti­schem Namen aber von zwei ver­schie­de­nen Kon­ti­nen­ten haben am glei­chen Wochen­ende jeweils ihr aktu­el­les Album ver­öf­fent­licht. Rei­ner Zufall? Beide Plat­ten kön­nen jeden­falls rich­tig was.

Die ers­ten Pri­ors kom­men aus Mont­real, haben ihre Platte bei Slo­venly Record­ings unter­ge­bracht und zu hören gibt's Gara­ge­punk von ver­gleichs­weise gerin­ger Ori­gi­na­li­tät, was aber durch eine ver­dammt ener­gi­sche Dar­bie­tung mehr als aus­ge­gli­chen wird.

Die ande­ren Pri­ors kom­men aus Mel­bourne und die Platte gibt's vom Lon­do­ner Label La Vida Es Un Mus Dis­cos. Dar­auf setzt es ziem­lich der­ben Hard­core­punk, wie ich ihn am liebs­ten hab: ver­gra­ben unter einer fin­ger­di­cken Dreck­schicht aus Noise. Dabei hält sich die Band glück­li­cher Weise nicht allzu strikt an die aus­ge­lutsch­ten Genre-Strick­mus­ter.

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