Alien Nosejob - HC45

Alien Nosejob - HC45

Alien Nose­job schei­nen die Band von Aus­mu­te­ants-Front­mann Jake Robert­son zu wer­den, in der er immer genau das macht, wor­auf er gerade Bock hat. Ange­fan­gen hat die Sache als ein recht exak­ter Klon sei­ner ande­ren Band, in der Zwi­schen­zeit haben wir dann unter ande­rem trau­ri­gen Power­pop zu hören bekom­men und muss­ten eine Maxi Sin­gle mit ultra-käsi­gem Syn­th­pop durch­lei­den. Dies­mal machen sie es mir dage­gen ziem­lich leicht: Es ist Hard­core. Es dreht sich 45 mal pro Minute. Es ist sehr gut.

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Acrylics - Sinking In

Acrylics - Sinking In

Nach eini­gen saustar­ken EPs haben Acry­lics aus Santa Rosa, Kali­for­nien sich zwei Jahre Zeit genom­men für ihren ers­ten Lang­spie­ler, der sich - kein biss­chen über­ra­schend - auch gleich als ihr viel­sei­tigs­ter und reifs­ter Bro­cken Lärm her­aus­stellt. Ihr ambi­tio­nier­ter, aber durch­weg stim­mi­ger Stil­mix bewegt sich in einem per­fek­ten Drei­eck zwi­schen düs­te­rem Post Punk á la Cri­mi­nal Code, dem der­ben Hard­core­punk von Bands wie Cülo, Hate Preachers oder Impulso und dem smar­tem Post­core von Ivy oder Bad Bree­ding.

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Lux - New Day

Lux - New Day

Lux aus Bar­ce­lona kön­nen bereits ein Demo und einen viel­ver­spre­chen­den Lang­spie­ler vor­wei­sen, aber auf ihrer aktu­el­len EP kommt ihr Sound mal so rich­tig in die Gänge. Da tref­fen einige der exzen­tri­sche­ren Strö­mun­gen des 80er Post- und Hard­core­punk wie etwa Man Sized Action und The Pro­le­ta­riat auf mar­kante Goth/­De­ath­punk-Bass­li­nes, aber auch an aktu­el­lere Bands wie Street Eater oder das Cow­punk­wun­der Mur­de­rer darf man sich erin­nert füh­len.

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Spräckta - Demo

Spräckta - Demo

Aus Toronto und Van­cou­ver kommt so ein wei­te­res abge­fuz­z­tes und explo­si­ves Garage-/Hard­core-Zwi­schen­dings zu uns, unter ande­rem mit per­so­nel­len Ver­stri­ckun­gen zu den Dama­gers. Kann in unter­schied­li­chen Augen­bli­cken mal an Ver­tigo, Fried Egg, Kalei­do­scope oder Cülo erin­nern.

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Apex - Demo #1

Apex - Demo #1

Kurz­wei­li­ges Hybrid­ge­pol­ter aus Toronto. Teil Garage-/Fuzz Punk, Teil Hard-/Weird-/Noi­se­core, Teil ungew­sche­nes KBD-Gedöns. In etwa wie ein Mix aus Lumpy & The Dum­pers und Mur­de­rer, kom­plet­tiert durch 'ne Spur von Flip­per, No Trend.

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Fried e/​M - Tour Tape

Fried e/M - Tour Tape

Eine Band irgendwo aus Mis­souri kommt hier mit wun­der­bar dre­cki­gem Lärm um die Ecke, irgendwo zwi­schen den Eck­pfei­lern Hard­core-, Garage- und KBD-Punk. Mich erin­nert es ganz beson­ders an Noxious Fumes, aber auch aktu­elle Lär­mer­zeu­ger á la Laun­cher kann man als gro­ben Ver­gleich heran zie­hen.

Wet Specimens - Haunted Flesh

Wet Specimens - Haunted Flesh

Die bereits dritte EP die­ser Band aus Albany, New York lie­fert eine hoch­kon­zen­trierte Ladung aus Hard­core­punk in hals­bre­che­ri­schem Tempo und mit leich­ten Spu­ren von Post-/Dark Punk, wie man es in jun­ger Ver­gan­gen­heit so ähn­lich etwa von Acry­lics, Policy, Anxiety oder Impulso zu hören bekam.

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Warp - Traffic Control

Warp - Traffic Control

Warp kom­men aus San Fran­cisco und zäh­len unter ande­rem Mit­glie­der von Flesh World und Blank Square zur Beset­zung. Ihr Lang­spiel­de­büt tritt schon mal sehr über­zeu­gend Ärsche und kommt in einem wun­der­voll ver­schro­be­nen Sound irgendwo zwi­schen Fuzz- und Garage Punk, Hard- und Post­core, unge­schlif­fen und ein­falls­reich. Das hat ein biss­chen was von Vexx oder Dots sowie ver­ein­zelt auch einen lei­sen Hauch von Pixies der Surfa Rosa-Ära.

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2 Stroke - Crisis, Crisis

2 Stroke - Crisis, Crisis

Auch EP Num­mer zwei der Band aus Mel­bourne ist wie­der ein wahn­sin­nig gei­les Feu­er­werk zwi­schen den Stüh­len von Fuzz- und Garage Punk, Hard- und Post­core gewor­den. Ori­en­tie­rungs­hil­fen wären da unter ande­rem Cutie, Anxiety, Kalei­do­scope, Arse, Bad Bree­ding, Acry­lics… sucht euch was aus!

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Electric Chair - Performative Justice

Electric Chair - Performative Justice

Die Band aus Olym­pia, Washing­ton machte ja schon mit ihrer ers­ten EP im ver­gan­ge­nen Win­ter ganz aus­ge­zeich­ne­ten Wind. Was ich da noch nicht wusste ist, dass es sich zur Hälfte um Mit­glie­der der hier auch schon mehr­fach ver­tre­te­nen Beta Boys han­delt. Kein wun­der also, dass unter der Schale aus ebenso old­schoo­li­gem wie auch unkon­ven­tio­nel­lem, ein­falls­rei­chem Hard­core auch jede Menge Gara­gen­sub­stanz zur Grif­fig­keit ihres Sounds bei­trägt.

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