Vintage Crop – New Age

Vintage Crop - New Age

Rela­tiv schlich­tes, aber durch­aus Spaß berei­ten­des Garage-/Post­punk-Zeug aus Mel­bourne. Wer mit Ura­nium Club, Par­quet Courts, Proto Idiot oder Sauna Youth was anfan­gen kann, wird hier dran sicher auch Gefal­len fin­den.



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Bambara – Shadow On Everything

Bambara - Shadow On Everything

Album Num­mer vier der New Yor­ker Post­punk-For­ma­tion kann man eine deut­li­che Ver­fei­ne­rung und kon­se­quen­tere Umset­zung ihrer Vision gegen­über dem Vor­gän­ger attes­tie­ren. Musi­ka­lisch könnte man’s irgendwo zwi­schen Mar­ching Church, Nick Cave und aktu­el­len Pro­tom­ar­tyr ein­ord­nen. Geblie­ben sind die mal deut­li­chen, mal eher sub­ti­len Ein­flüsse aus Ambi­ent und Shoegaze, zusätz­lich rücken aber die bis­lang eher unter­schwel­lig vor­han­de­nen Ein­flüsse aus Blues und Coun­try zuneh­mend ins Zen­trum ihres Sounds. Ich spare mir an die­ser Stelle mal den alber­nen Cow­punk-Begriff. Nen­nen wir es lie­ber Roots Punk.



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Criminal Code – 2534

Criminal Code - 2534

Mensch, auch schon wie­der fast fünf Jahre her seit dem ers­ten Album die­ser Band aus Tacoma, Washing­ton. Damals war mir schon klar, dass es sich hier um eine der her­aus­ra­gen­den Bands der Post­punk-Welle zu Beginn die­ses Jahr­zehnts han­delt. Danach lie­ßen sie nur spo­ra­disch von sich hören in Form von zwei durch­aus guten, aber auch etwas ori­en­tie­rungs­los klin­gen­den EPs. Auf dem neuen Lang­spie­ler hin­ge­gen ent­fal­tet die Band erst­mals ihr Poten­zial im grö­ße­ren Stil. Eine deut­li­che Nach­jus­tie­rung zuguns­ten von melo­di­sche­ren Klän­gen ist fest­stell­bar, die Songs und Arran­ge­ments sind grif­fig und aus­ge­reift. Damit rücken sie abwech­selnd mal in die Nähe von Bands wie Radar Eyes, Sie­vehead oder B-Boys.



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Zlota Jesieǹ – W tobie nie jestem sobą

Zlota Jesieǹ -  W tobie nie jestem sobą

Art- & Post­punk, Noise- und Expe­ri­men­tal­rock aus War­schau, der offen­bar eini­ges von den prä-Day­dream Nation Sonic Youth, Glenn Branca und über­haupt von altem Lärm mit No Wave-Bezug mit­ge­nom­men hat, bei all dem aber auch aus­rei­chend eige­nes Tem­pe­ra­ment ver­sprüht um pro­blem­los auf eige­nen Füßen zu ste­hen.



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Shark Toys – Labyrinths

Shark Toys - Labyrinths

Das dritte Album der Shark Toys aus Los Ange­les klingt im ers­ten Moment nach einer wei­te­ren Post­punk-infi­zier­ten Gara­gen­band á la Useless Eaters, UV Race oder Par­quet Courts. Was ja auch schon nicht schlecht ist. Bein zwei­ten hin­hö­ren fal­len dann aber eher Ein­flüsse auf, die ganz klar eini­gen alten Haus­num­mern des Früh-80er Art­punk geschul­det sind. Ins­be­son­dere drän­gen sich da Ver­glei­che zu Swell Maps und The Fall auf. Eine leise Ahnung von Flip­per viel­leicht. Und ganz klar Mis­sion Of Burma, von denen hier auch ein Cover­song am Ver­tre­ten ist. Trotz­dem klingt das alles doch sehr kon­tem­po­rär. Eine Platte vol­ler klei­ner Über­ra­schun­gen und den­noch alles aus einem Guss.


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Child’s Pose – Child’s Pose

Child's Pose - Child's Pose

Sehr schi­ckes Post-/Ga­ra­ge­punk-Gedöns auf dem zwei­ten Kurz­spie­ler die­ser Lon­do­ner Band. Das ganze kann man grob in der Nach­bar­schaft von recht unter­schied­li­chen Bands wie Lithics, Ura­nium Club, Wimps oder Ex-Cult ver­or­ten.


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End Time – End Time

End Time - End Time

Post­punk der sehr zugäng­li­chen, melo­di­schen Mach­art gibt es auf der ers­ten EP von End Time aus San Fran­cisco zu hören, der manch­mal einen leicht psy­che­de­li­schen Unter­ton auf­weist und Anklänge an Mis­sion Of Burma, Obits und den 90er Dischord Sound mit­bringt.



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The Estranged – Frozen Fingers 7″

The Estranged - Frozen Fingers 7"

The Est­ran­ged haben jetzt ja auch schon ein paar Jahre nichts mehr von sich hören las­sen. Auf ihrer neuen 7″ – wie gewohnt beim bre­mer Label Sabo­tage Records erschie­nen – setzt die Band aus Port­land zumin­dest auf der A-Seite die Marsch­rich­tung des letz­ten Albums fort und ver­mischt düs­tere Post­punk-Atmo­sphäre mit 80er Power-/Schram­mel­pop und die­ser ob ihrer Her­kunft wohl unver­meid­li­chen Wipers-Kante. Unge­wohn­ter, aber nicht weni­ger gelun­gen ist dann die B-Seite World Of Birds, eine folk­ige Bal­lade die ursprüng­lich den 60ern und der mir ehr­lich gesagt gänz­lich unbe­kann­ten hol­län­di­schen Freakbeat/​Garage/​Psychedelic Band Q65 ent­stammt. Neder­beat ist für mich noch uner­schlos­se­nes Ter­rain.

Melting Walkmen – Daylight Savings

Melting Walkmen - Daylight Savings

Auf Album Num­mer drei der Kopen­ha­ge­ner Band tritt der schumm­rige Post­punk der Vor­gän­ger zuneh­mend in den Hin­ter­grund, dafür wird der schram­me­lige Indie­rock-Fak­tor umso stär­ker betont. Das hat immer wie­der mal was von ganz alten Dino­saur Jr, Flesh World oder Beast Fiend, schlägt in die­sem Rah­men aber nach wie vor durch­ge­hend sehr betrüb­li­che Töne an.



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Rolex – R Tape /​ O Tape /​ L Tape

Rolex - R Tape / O Tape / L Tape

Die ers­ten drei in einer Reihe von Cas­sin­gles die­ser Band aus Los Ange­les wis­sen aus­ge­spro­chen gut zu gefal­len mit einem Hybrid aus Post- und Gara­ge­punk, der z.B. etwas an Rea­lity Group oder Lipups erin­nert, gele­gent­lich auch mal an die ganz frü­hen Slo­venly.