Haldol – UK​-​Ireland​-​Iceland Tour Tape

Haldol - UK​-​Ireland​-​Iceland Tour Tape

Auf ihrem neu­es­ten Kurz­spie­ler beweist die Post Punk/​Goth/​Dark Punk-For­ma­tion aus Phil­adel­phia ein­mal mehr, dass sie in ihrem Genre-Umfeld ganz vorne dabei ist. Beson­ders her­aus­ste­chend sind dies­mal die etwas getra­ge­ne­ren High­lights Bull’s Blood und Gol­den Calf. Was bei weni­ger guten Bands meis­tens eher ein­schlä­fernd wirkt, ent­fal­tet hier seine volle Wir­kung und zeigt ein star­kes Wachs­tum in sei­nem sau­ber kon­stru­ier­ten Song­wri­ting.

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Lithics – Photograph, You Of

Lithics - Photograph, You Of

Das aus­ge­zeich­nete zweite Album der Post-/Art­pun­ker aus Port­land ist noch gar nicht so rich­tig ver­ar­bei­tet, da schiebt die Band auch schon einen neuen Sie­ben­zöl­ler hin­ter­her, der mit Leich­tig­keit an des­sen Bril­li­anz anknüpft.

Patti – Bad Back

Patti - Bad Back

Der­zeit kann man sagen, dass gefühlte 80% aller guten Bands aus dem Post-, Gara­ge­punk und Hard­core-Spek­trum frü­her oder spä­ter im Kata­log von Erste Theke Ton­trä­ger auf­tau­chen. Jetzt sind Patti aus Oak­land an der Reihe, die vor nicht allzu lan­ger Zeit ja schon mit ihrer ers­ten EP sehr zu gefal­len wuss­ten. Auch der neu­este Kurz­spie­ler der Band hält was er ver­spricht. An ihrem hyper­ak­ti­ven und reich­lich ange­schräg­ten Post­punk hab ich mich noch lange nicht satt­ge­hört.

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Kommissars – Something Pale

Kommissars - Something Pale

Eine digi­tale Sin­gle der Band aus Sud­bury, Onta­rio. Die zwei neuen Post­punk-Kra­cher dar­auf knüp­fen naht­los an das hohe Niveau der ers­ten bei­den EPs an.

Nopes – Stapler

Nopes - Stapler

Nach­dem die Band aus Oak­land mit der Fun Limbo EP im letz­ten Jahr ihr bis­lang derbs­tes Arte­fakt abge­lie­fert hat, kommt jetzt ein zwei­tes Album hin­ter­her, das nicht nur alle Ten­den­zen des bis­he­ri­gen Out­puts ver­eint, son­dern auch das Klang­spek­trum noch deut­lich erwei­tert. Die Hüs­ker Dü-arti­gen Melo­dien der ers­ten EP sind wie­der ver­mehrt am Start, so wie auch der erbar­mungs­los sägende Weirdo Hard­core. Dar­über hin­aus bewe­gen sich die Songs dann noch zwi­schen Momen­ten von ener­gi­schem Gara­ge­punk, beherzt zubei­ßen­dem Sludge-/Noise Rock und einem Anflug von ver­que­rem Post Punk. Ein unvor­her­seh­ba­res rundum-sorg­los-Paket also, bei dem sie sich keine nen­nens­wer­ten Fehl­tritte leis­ten.

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Gad Whip – Post Internet Blues

Gad Whip - Post Internet Blues

Die expe­ri­men­telle Post­punk-For­ma­tion irgendwo aus Eng­land ist an die­ser Stelle ja schon mit der einen oder ande­ren EP auf­ge­schla­gen. Mit ihrem aktu­el­len Lang­spie­ler hie­ven Gad Whip ihren eigen­wil­li­gen Sound aber auf ein ganz ande­res Level, ver­wirk­li­chen zuneh­mend das den frü­he­ren Ver­öf­fent­li­chun­gen inne­woh­nende Poten­zial. Es ist glei­cher­ma­ßen ihre zugäng­lichste wie auch ihre unvor­her­seh­barste Platte bis­lang, deren urei­gene Vision des ver­ton­ten Unba­ha­gens immer für eine betrüb­li­che Über­ra­schung gut ist. Ein unge­schön­ter Blick auf die häss­li­che Gegen­wart vor der eige­nen Haus­tür und ein hol­pe­ri­ger Trip in eine unge­wisse Zukunft. Das bricht sich auch aber­mals Bahn in den ruhe­lo­sen Rants von Front­mann Pete Davies. Unge­hal­te­ner und auf­ge­wühl­ter als je zuvor ergießt sich ein unge­fil­ter­ter Bewusst­seins­strom über den Hörer, der Inhalt­lich durch­weg vom Zer­fall geprägt ist. Wie­der­keh­rende Bil­der von dahin­rot­ten­der Infra­struk­tur sind nur ein Spie­gel von poli­ti­schen, sozia­len, media­len und mora­li­schen Rea­li­tä­ten, die hier genauso unge­schminkt zum Aus­druck kom­men. Post Inter­net Blues reak­ti­viert die Wut im Bauch und hin­ter­lässt einen Kloß im Hals wie es noch keine andere Platte aus dem 12XU-kom­pa­ti­blen Spek­trum in die­sem Jahr geschafft hat.

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Waste Man – A New Type Of Worry

Waste Man - A New Type Of Worry

Wow. Das ist ja mal eine Platte die ich nicht so rich­tig ein­ord­nen kann. Glei­cher­ma­ßen ange­piss­tes wie auch unbe­re­chen­ba­res Zeug irgendwo zwi­schen Noise, Post Punk, Hard- und Post­core, das jeder­zeit ein paar Del­len und einen ordent­li­chen Dach­scha­den auf­weist, den­noch kei­nes­wegs sper­rig, son­dern aus­ge­spro­chen zugäng­lich rüber kommt. Mir fällt spon­tan kein auch nur halb­wegs tref­fen­der Ver­gleich ein und das ist an sich schon mal eine stolze Leis­tung.

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Negative Scanner – Nose Picker

Negative Scanner - Nose Picker

Auch schon län­ger nichts mehr gehört von der Post­punk-For­ma­tion aus Chi­cago. Ihr zwei­tes Album kommt nach dem etwas sper­ri­ge­ren Vor­gän­ger jeden­falls gera­dezu leicht­fü­ßig daher, rockt mit stu­rer Ent­schlos­sen­heit uner­war­tet gerad­li­nig vor­wärts. Wenn auch auf ihre ganz eigene, staub­tro­ckene und spar­same Art.

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Beta Boys – Late Night Acts

Beta Boys - Late Night Acts

Der erste Lang­spie­ler der Punks aus Olym­pia, Washing­ton ist hier­zu­lande via Erste Theke Ton­trä­ger auf­ge­poppt, nach­dem die Band ja schon mit eini­gen EPs die eine oder andere Welle geschla­gen hat. Nicht anders als auf besag­ten Kurz­spie­lern kom­men sie auch hier mit zehn sim­pel gestrick­ten aber umso effek­ti­ve­ren Lär­m­at­ta­cken aus Garage- und Post Punk plus einer ordent­li­chen Ladung Hard­core um die Ecke geschos­sen. Ein biss­chen als trä­fen z.B. Taran­tüla auf Die Kreu­zen und Hüs­ker Dü, beide jeweils in ihrer frü­hen Hard­core-Phase.

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