Dairy Classics – Early Adopters

Dairy Classics - Early Adopters

Kru­des Zeug mal wie­der aus der wacker den Umstän­den trot­zen­den Lon­do­ner DIY-Szene. Dairy Clas­sics spie­len eine Vari­ante des Post­punk, die sich der Repe­ti­tion, der weit­ge­hen­den Melo­die­ver­wei­ge­rung und den in letz­ter Zeit ja häu­fi­ger zu ver­neh­men­den Anklän­gen an die alte No Wave-Schule ver­schrie­ben hat. Hät­ten The Fall ihre Anfänge nicht im Man­ches­ter der spä­ten Sieb­zi­ger genom­men son­dern in New York, könnte das durch­aus ähn­lich klin­gen.



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Co-op – 2nd View

Co-op - 2nd View

Ver­dammt gei­les Zeug fabri­zie­ren Co-op aus Van­cou­ver da auf ihrem zwei­ten Tape. Post- und Art­punk kommt einem da ent­ge­gen, mit einem gekonn­ten Spiel aus Melo­die und Dis­so­nanz, Noise-las­ti­ger Gitar­ren­ar­beit und einer stark psy­che­de­li­schen Geschmacks­note. Beson­ders in der ers­ten Hälfte die­ser EP klingt das ein biss­chen als wür­den Wire durch die Noise-Tex­tu­ren der frü­hen Sonic Youth gefil­tert. Im zwei­ten Teil fühle ich mich dann zuneh­mend and die abs­trak­ten, schlep­pen­den aber hoch­kon­zen­trier­ten Song­kon­strukte von Beha­vior erin­nert. Trotz aller Dis­so­nanz, krum­men Tak­ten und sons­ti­gen Sper­rig­kei­ten blei­ben die sechs Songs aber erstaun­lich grif­fig und zugäng­lich. Viel­leicht ist das die Wir­kung des Gesangs von Evan Gray, der als Gegen­pol zu all dem eine unglaub­li­che Ruhe ver­strömt, den Hörer an die Hand nimmt und sicher durch die ver­schlun­ge­nen Win­kel der Musik führt.



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Structure – Structure

Structure - Structure

Auf die­ser EP einer Band aus Brigh­ton bekommt man Post Punk mit einer ange­neh­men Rum­pel-Ästhe­tik auf die Ohren. Das kann mal an alte Rank/​Xerox, Ita­lia 90 oder Nega­tive Space erin­nern, ver­ein­zelt (ganz beson­ders in Dull) kommt auch mal ein gewis­ser Live Skull-Vibe auf.



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Cool Jerks – Patriots

Cool Jerks - Patriots

Garage Punk aus Leeds. Sim­pel, druck­voll und effek­tiv. Könnte man viel­leicht als eine Kreu­zung aus Flowers Of Evil, frü­hen Teen­an­ger, Ita­lia 90 und einer Mes­ser­spitze von Bad Bree­ding beschrei­ben.


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Chemical Wire – Chemical Wire

Chemical Wire - Chemical Wire

Eine exzel­lente Debüt-EP haben Che­mi­cal Wire aus Somer­ville, Mas­sa­chu­setts da abge­lie­fert. Ein Sound den man vage als Dino­saur Jr meets Wipers plus ein Hauch von Live Skull umschrei­ben könnte erzeugt dar­auf einen ganz schö­nen Fahrt­wind. Oder um einen etwas aktu­el­le­ren und ver­mut­lich auch tref­fen­de­ren Ver­gleich zu bemü­hen: Cali­for­nia X mit etwas mehr Punk-Feuer unter’m Arsch, ver­fei­nert mit einer leich­ten Note von Stoner- und Sludge Punk.



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Imposition Man – Imposition Man

Imposition Man - Imposition Man

Teil­elek­tro­ni­scher Post­punk auf dem Debüt-Tape eines Trios aus Graz und Ber­lin. Sound­mä­ßig steht das aber defi­ni­tiv eher der Ber­li­ner Szene nahe. So Diät mit einem Hauch von Big Black? Der Ver­gleich wackelt, aber mir fällt jetzt spon­tan auch nix bes­se­res ein.



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Girls In Synthesis – Suburban Hell 7″

Girls In Synthesis - Suburban Hell 7"

Die Lon­do­ner Girls In Syn­the­sis fie­len hier vor eini­gen Mona­ten ja schon mal mit der digi­ta­len Sin­gle The Mound /​ Disap­pear sehr posi­tiv auf und ihre aktu­elle 7″ setzt da noch einen drauf. Ordent­lich zubei­ßen­den Qua­li­täts­lärm im Spek­trum von Noise Rock, Post- und Fuzz Punk gibt’s auf die Ohren, der mir beson­ders in Fucked und Solid Effect ein wenig wie eine Noise-Infi­zierte Vari­ante von Wire rüber­kommt.


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Curelight Wounds – Constant Mind

Curelight Wounds - Constant Mind

Die aktu­elle EP die­ser New Yor­ker Band gefällt mit einem Sound, der gekonnt Ele­mente aus 90er Indie­rock und Shoegaze ver­mischt und von einem kräf­ti­gen Post­punk-Motor vor­an­ge­trie­ben wird. Die alten Swer­ve­d­ri­ver ruft das ins Gedächt­nis oder – wie z.B. im Noi­se­pop-High­light Hot House – frühe Wav­ves.


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Brutalism – Brutalism

Brutalism - Brutalism

Bru­ta­lism kom­men wahr­schein­lich aus Aus­tin und das hier ist ver­mut­lich ihr ers­tes Album. Die Infor­ma­ti­ons­lage ist mal wie­der sehr dürf­tig. Jeden­falls gibt’s dar­auf durch­weg kom­pe­ten­ten Post Punk zu hören. Der erin­nert abwech­selnd mal an Bands wie Sar­casm, Insti­tute, frühe Lower oder Iceage. Anders als die genann­ten Bands sind sich Bru­ta­lism aber auch nicht zu schade für ein paar ver­gleichs­weise gerad­li­nige, schnör­kel­los vor­wärts rockende Punk­num­mern.



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Drahla – Third Article

Drahla - Third Article

Auch auf dem Kurz­spie­ler Num­mer drei der For­ma­tion aus Leeds kommt ihre Mischung aus Post Punk, Noise und Indie­rock aus­ge­spro­chen sou­ve­rän und tritt­si­cher rüber. Mehr als auf den Vor­gän­gern kom­men hier sehr deut­li­che Anklänge an 80er Sonic Youth zum Vor­schein.


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