Signal - Love w/​o Moisture

Signal - Love w/o Moisture

Ein roher, poten­ter Mix aus Noise-/Fuzz Punk und Post­core von einer New Yor­ker Band. Hat was von einer noise-las­ti­ge­ren Ver­schmel­zung aus Lié und Ugly Little Girls, hat aber auch eini­ges an dre­ckig gara­gi­gem Sound in Rich­tung Warp oder Vexx mit an Bord.

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Vangas - Dog Walker /​ Waltz In E Minor

Vangas - Dog Walker / Waltz In E Minor

Die Noi­sero­cker Van­gas aus Atlanta blei­ben auch auf auf ihrer neuen 7" via Chun­klet ange­nehm unkon­ven­tio­nell. Auf der A-Seite kriecht ein schüch­ter­ner Groove lang­sam einer unver­meid­li­chen Erup­tion ent­ge­gen, wo dann die Scheiße auf den Pro­pel­ler trifft. Die noch deut­lich unge­müt­li­chere B-Seite erin­nert mich dann etwas an ihre Noise Rock-Zeit­ge­nos­sen Mar­riage + Can­cer aus Port­land oder die Kana­dier Nearly Dead.

Maximum Roach - Dry Rot

Maximum Roach - Dry Rot

Hoch­ex­plo­si­ven Noise Punk mit Gara­ge­core-Rake­ten­an­trieb lie­fert uns das Debü­tau­bum von Maxi­mum Roach irgendwo aus Ari­zona. Abwech­selnd darf man sich mal an Bands wie Beast Fiend, Anxiety, Soup­cans, Bo Gritz oder Mys­tic Inane erin­nert füh­len.

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B.E.E.F. 39X - Man-Simulator 5

B.E.E.F. 39X - Man-Simulator 5

Beim ers­ten Hin­hö­ren denke ich bei die­ser Platte sofort an die texa­ni­sche (Neo) NoWave-/Chao­tic Noise Rock Con­nec­tion um Flesh Narc, Gay Cum Dad­dies und noch ein paar andere Pro­jekte mit vie­len der glei­chen Betei­lig­ten. Diese Band kommt jedoch aus Phil­adel­phia, was der­ar­tige Ver­stri­ckun­gen eher unwahr­schein­lich erschei­nen lässt. Auch der Sound und die Songs kom­men auf den zwei­ten Blick deut­lich struk­tu­rier­ter rüber, ver­gli­chen mit dem weit­ge­hend impro­vi­sier­ten Lärm der genann­ten Bands. Sound­mä­ßig ist das etwas weni­ger im No Wave-, etwas stär­ker im Noi­se­rock-Umfeld zuhause - ab und an scheint da auch mal eine leise Note von Spray Paint, Soup­cans oder Big Neck Police durch.

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The Cowboy - The Cowboy 7"

The Cowboy - The Cowboy 7"

The Cow­boy sind zurück! Nach ihrem explo­si­ven Debüt­al­bum vor zwei Jah­ren weiß auch die neue 7" der Band aus Cleve­land um Mit­glie­der von Plea­sure Lef­tists und Homos­tu­pids ele­gant Ärsche zu tre­ten mit zwei Klop­pern im Span­nungs­feld von Garage- und Post Punk, noise-las­ti­gen Ober­tö­nen, kan­ti­ger Ober­flä­che und ent­waff­nen­der Ein­gän­gig­keit - Anklänge an Plax, Ex-Cult, Shark Toys, oder Flat Worms inklu­sive. Die B-Seite über­rascht dann mit einem uner­war­tet relaxt indiero­cken­den Instru­men­tal­track.

Luggage - Shift

Luggage - Shift

Das dritte Album von Lug­gage aus Chi­cago knüpft naht­los am Vor­gän­ger an, macht sogar noch einen etwas kon­se­quen­te­ren Ein­druck. Pas­send und unüber­hör­bar bei Elec­tri­cal Audio auf­ge­nom­men, brei­tet sich ein sprö­der bis zäh­flüs­si­ger Sound zwi­schen Noise- und Math Rock, Post- und Slow­core aus, der über­wie­gend nach ver­gan­ge­nen Zei­ten in Chi­cago klingt. Oder abwech­selnd mal nach gerad­li­ni­ge­ren Shel­lac, gedros­sel­ten Tar, viel lau­te­ren Slint und noch tris­te­ren Code­ine.

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Kumusta - Kumusta #1

Kumusta - Kumusta #1

Vor­zug­li­cher Scheiß aus Rouen, Frank­reich. Kumusta kom­men mit einer spa­ßi­gen Mischung um die Ecke, die einen straf­fen Bogen spannt von Noise Rock und -core, über Post Punk/-core bis hin zu einem Hauch von Gara­ge­punk. Man stelle sich zum Bei­spiel in man­chen Momen­ten eine Ver­schmel­zung aus gedros­sel­ten Bad Bree­ding und Cri­mi­nal Code vor. In ande­ren Augen­bli­cken hat es ein biss­chen was von den aus­tra­li­schen Post­core-Haus­num­mern Bat­piss und Bench Press.

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Girls In Synthesis - Arterial Movements 7"

Girls In Synthesis - Arterial Movements 7"

Nach­dem die letzte EP von Girls In Syn­the­sis nicht so rich­tig mei­nen Nerv tref­fen wollte, sind die Lon­do­ner auf dem neu­es­ten Kurz­spie­ler wie­der voll in ihrem Ele­ment. Wie gehabt agie­ren sie dabei stets auf der Schwelle zwi­schen Noise Rock und Post Punk, bewe­gen sich damit durch­aus in der Nach­bar­schaft von Bands wie z.B. USA Nails, Tunic und John (timestwo). Das defi­ni­tive High­light hier ist Smar­ting mit sei­nem stark Big Black-mäßi­gen Gitar­ren­ge­schrubbe.

Sandré - Ave Muñón

Sandré - Ave Muñón

Einen gewag­ten Rund­um­schlag aus Ver­satz­stü­cken von Post Punk, Post- und Noi­se­core setzt eine Band aus Bar­ce­lona hier abso­lut treff­si­cher ab, hält dabei über­zeu­gend die Balance zwi­schen unmit­tel­ba­rer Spreng­kraft und selbst­be­wus­ter Ambi­tion. Auch die mög­li­chen Inspi­ra­ti­ons­quel­len sind recht breit gefä­chert. Auf der inter­na­tio­na­len Bühne kann man da etwa Down­town Boys, frühe Die! Die! Die! und Les Savy Fav her­an­zie­hen, dar­über hin­aus brin­gen San­dré aber auch einen klar in der hei­mat­li­chen Szene ver­an­ker­ten Vibe, nicht ganz unähn­lich zu Bands wie Juventud Juché, Betu­ni­zer und Cubano Vale.

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Rita Repulsa - Rita's Revenge

Rita Repulsa - Rita's Revenge

Das Bostoner Duo Rita Repulsa betritt die Bild­flä­che mit einer ers­ten EP, deren Sam­ple-getrie­be­ner Inhalt in etwa den Charm einer extra gehirn­am­pu­tier­ten Vari­ante von ISS ver­sprüht, ange­rei­chert um einen Tee­löf­fel Noise Rock und eine the­ma­ti­sche Fixie­rung auf… Power Ran­gers?!? Na gut, kann man machen.

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