Dayshifters – 5-Song Demonstration

Dayshifters - 5-Song Demonstration

Day­shif­ters sind ein Trio aus Aus­tin. Die schnell und dre­ckig pro­du­zier­ten Songs ihres Demos machen als ers­tes Lebens­zei­chen schon einen abso­lut viel­ver­spre­chen­den Ein­druck, ich werde mit gro­ßer Span­nung ver­fol­gen, wohin sich das ganze noch ent­wi­ckeln wird. Sound­mä­ßig haben wir es hier mit Noise-infi­zier­tem Post­core zu tun, der sich wohl die eine oder andere Scheibe bei Jaw­box und Hot Snakes abge­schnit­ten hat, aber auch an Embrace kann man sich in eini­gen Momen­ten erin­nert füh­len.


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Melkbelly – Nothing Valley

Melkbelly - Nothing Valley

Da hat sich die New Yor­ker Band ja einige Jahre Zeit gelas­sen mit ihrem ers­ten Lang­spie­ler. Und wäh­rend die bis­he­ri­gen EPs in ihrer star­ken Frag­men­tiert­heit noch den Ein­druck einer Band auf der Suche nach der eige­nen Vision mach­ten, stellt sich spä­tes­tens jetzt her­aus: Genau das ist ihre Vision. Das Chaos in den Song­struk­tu­ren ist kein Aus­druck musi­ka­li­scher Unent­schlos­sen­heit, son­dern ihr selbst gewähl­ter, bevor­zug­ter Modus Ope­randi. Unter den Fet­zen und Frag­men­ten fin­den sich dann aber auch abso­lut klas­si­sche Bestand­teile aus dem Indie­rock der Bree­ders und frü­hen Pixies wie­der, die mit einen Sonic Youth-mäßi­gen Schred­der­fak­tor und gerne auch mal aus Noise Rock und Doom ent­lehn­ten Riffs kol­li­die­ren.



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Blank Veins – From One Head

Blank Veins - From One Head

Sehr der­ber und pri­mi­ti­ver Noi­se­rock aus Thes­sa­lo­niki, Griech­an­land. Vier bis zum Anschlag dis­so­nante, abge­hackte Lärm-Erup­tio­nen, die sich nicht allzu sehr um Fein­hei­ten sche­ren. Nicht zuletzt auf­grund des Tief im Mix ver­gra­ben daher­plär­ren­den Saxo­fons erin­nert mich das etwas an die Kana­dier Nearly Dead.


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Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band - Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt’s ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hard­core rums­packt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer ver­dreh­ten Garage-Par­al­lel­welt, nach dem irren Noi­se­core von Soup­cans oder Vul­ture Shit. Aus diver­sen Dokus und mehr oder weni­ger bekann­ten Fil­men zusam­men­ge­klaute Visu­als wer­den gleich mit­ge­lie­fert.



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Super Luxury – Smackers

Super Luxury - Smackers

Auf ihrer Abschieds-EP ver­sam­melt die Band aus Leeds noch ein­mal vier unge­wa­schene, im abso­lut posi­ti­ven Sinn stumpfe Songs, die sich irgendwo im Umfeld von Fuzz-/Slud­ge­punk und Noise Rock bewe­gen.


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Baxter Stockman – Haul

Baxter Stockman - Haul

Bax­ter Stock­man aus Hel­sinki, Finn­land prä­sen­tie­ren auf ihrem schon nicht mehr ganz neuen zwei­ten Album aus­ge­zeich­ne­ten Noi­se­rock der über­wie­gend eher klas­si­schen Prä­gung, der sich nicht allzu weit aus dem Fens­ter lehnt, dafür aber mit einem kon­stan­ten Strom von wuch­tig vor­wärts rol­len­den Groo­ves über­zeu­gen kann.



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Idylls – The Barn

Idylls - The Barn

Das bereits dritte Album der Idylls aus Bris­bane ent­wi­ckelt einen ziem­lich der­ben Sound­bro­cken, der glei­cher­ma­ßen im Noise Rock und Metal zuhause ist. Von der Noi­se­rock-Seite her greift ihre Musik unter ande­rem klas­si­sche AmRep-Tra­di­tio­nen auf, trifft dabei aber auf deut­lich metal­li­schere Ver­satz­stü­cke, denen man eine gewisse Nähe zu ande­ren zeit­ge­nös­si­schen, ihre Gen­res tran­szen­die­ren­den Bands wie Con­verge oder Couch Slut nicht abspre­chen kann.



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Sodium Beast – Night Club Tonite

Sodium Beast - Night Club Tonite

Ein star­kes zwei­tes Tape hat die New Yor­ker Band da vor­ge­legt, ein mas­si­ver Qua­li­täts­sprung im Ver­gleich zum eher mauen Vor­gän­ger. Noise Rock mit exqui­si­tem Vor­schub und einem sehr post­pun­ki­gen Unter­bau gibt es zu hören, der sich gut ins Umfeld aktu­el­ler Bands wie Tunic, Dasher, USA Nails oder Bat­piss ein­fügt.


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Phantom Works – Ohms EP

Phantom Works - Ohms EP

Phan­tom Works kom­men aus Chi­cago, klin­gen auch nach Chi­cago. Abso­lut klas­si­scher, intel­li­gen­ter Lärm, der irgendwo im Noi­sero­ck/­Mathro­ck/­Post­core-Gen­re­kom­plex zuhause ist und deut­li­che Asso­zia­tio­nen zu den gol­de­nen Touch&Go-Zeiten weckt.


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Metz – Strange Peace

Metz - Strange Peace

Album Num­mer drei der Noi­sero­cker aus Toronto, die es der­zeit wohl als ein­zige Band die­ses Gen­res schaf­fen, ein gewis­ses Maß an Medien-Buzz zu gene­rie­ren. Mir fie­len so einige Bands ein, die das auch ver­dient hät­ten. Aber in der gegen­wär­ti­gen Auf­merk­sam­keits-Öko­no­mie der Musik­me­dien scheint kein Platz für mehr als eine der­ar­tige Band zu sein. Metz waren halt früh genug dabei, bevor alles den Bach run­ter ging (dar­über habe ich mich hier ja schon mal aus­ge­las­sen…).

Große Ver­än­de­run­gen braucht man bei die­ser Band ja nicht zu erwar­ten, den­noch kann man ein paar Neue­run­gen fest­stel­len. So fin­det man auf dem neuen Album eine unty­pi­sche, zag­haft ein­ge­setzte Melo­diö­si­tät und ver­ein­zelte psy­che­de­li­sche Ein­flüsse, wie sie am deut­lichs­ten in Sink zum tra­gen kom­men. Ich bin dies­be­züg­lich etwas gespal­ten. Einer­seits über­zeugt die Band immer noch am meis­ten, wenn sie in klas­si­scher Manier los­bol­lert. Ande­rer­seits wird es aber auch Zeit für musi­ka­li­sche Wei­ter­ent­wick­lung. Es ist näm­lich frag­lich, ob die Welt noch­mal einen Neu­auf­guss der ers­ten zwei Alben braucht.