Cutty’s Gym – Zante

Cutty's Gym - Zante

Angry Bri­tain maldet sich mal wie­der laut­stark zu Wort in Form die­ser aus­ge­zeich­ne­ten Debüt-EP von Cutty’s Gym aus Glas­gow. Ent­schlos­sen knüp­peln­des Post­core- und Noise Rock-Gedöns, das sich mit ande­ren bri­ti­schen Bands wie Idles, USA Nails und den lei­der schon auf­ge­lös­ten Death Pedals in bes­ter Gesell­schaft befin­det.

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Germ House & Far Corners – Split Tape

Germ House & Far Corners - Split Tape

Gelun­gene Split­kas­sette zweier Bands aus Rhode Island, die jeweils den Front­mann Jus­tin Hub­bard gemein­sam haben. Die mir bis­lang weni­ger ver­trau­ten Germ House gefal­len dabei schon mal ganz aus­ge­zeich­net mit weit­ge­hend relax­tem, mini­ma­lis­tisch-repe­ti­ti­vem Lo-Fi Indie­rock, dem man einen gewis­sen Woo­len Men-Vibe oder Ähn­lich­kei­ten zum Psych-/Fuzz Pop von Vio­lent Change nicht abspre­chen kann.
Deut­lich der­ber geht dann der noi­selas­tige Post­punk der Far Cor­ners zur Sache, die ja hier in der Ver­gan­gen­heit schon mit ein paar klasse EPs auf­ge­fal­len sind. Die neuen Songs sind natür­lich eben­falls wie­der erste Sahne.

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Flesh Narc – Pillow Talk

Flesh Narc - Pillow Talk

Flesh Narc aus Den­ton, Texas sorg­ten bei mir letz­tes Jahr bereits mit ihrem Tape Frisky /​ Gar­dens für aus­ge­spro­chen gute Laune, auf dem aktu­el­len Lang­spie­ler hat ihr maxi­mal abge­fuck­ter Weirdo-Noi­se­rock aber eini­ges an Grip dazu­ge­won­nen. Es wäre über­trie­ben, hier den Begriff auf­ge­räumt anzuwenden. Aber immer­hin ist schon mal der Boden halb­wegs frei und das Chaos ohne akute Unfall­ge­fahr navi­gier­bar.

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Lithics – Mating Surfaces

Lithics - Mating Surfaces

Hinkte auf dem Erst­ling die­ser Band aus Port­land das Song­ma­te­rial noch etwas den eige­nen Ambi­tio­nen hin­ter­her, stimmt auf dem aktu­el­len Lang­spie­ler ein­fach alles. Ver­schwur­bel­ter Post­punk, bei dem etwa die gemei­nen Groo­ves von Ura­nium Club auf das abs­trakt-dis­so­nante Gepol­ter der frü­hen The Fall tref­fen und oben­drein wurde das ganze noch mit ’nem gehei­men Math­rock-Schlüs­sel gegen’s aus­lau­fen abge­si­chert.

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Girls In Synthesis – We Might Not Make Tomorrow

Girls In Synthesis - We Might Not Make Tomorrow

Die EP Num­mer drei der Lon­do­ner ist – was hätte man auch ande­res erwar­tet –  ein unver­schämt bol­lern­des Kraft­pa­ket im Grenz­ge­biet von Post Punk und Noise Rock. Freunde von Bands wie Idles oder Tunic wer­den ihren Spaß dran haben.

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The Sediment Club – Stucco Thieves

The Sediment Club - Stucco Thieves

Das dritte Album die­ser New Yor­ker Band ist ihr bis­lang zugäng­lichs­tes Stück Musik, sofern man der­ar­tig dis­so­nan­tem Lärm über­haupt die­ses Attri­but zuschrei­ben kann. Mir macht ihre Mischung aus kan­ti­gem Post Punk und Noi­se­rock mit star­ker No Wave-Prä­gung und glei­cher­ma­ßen kna­cki­gen wie auch kaput­ten Groo­ves jeden­falls rich­tig Spaß.

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Pigeon – Pigeon

Pigeon - Pigeon

Ein ziem­li­cher Knal­ler kommt da mal wie­der aus Ber­lin. Ein trei­ben­der Sound aus Noise und Post Punk, der bei mir sofort Asso­zia­tio­nen zum hart­nä­ckig vor­wärts wal­zen­den Beat und den sper­ri­gen Noise-Erup­tio­nen von Live Skull her­vor­ruft, zu den dis­so­nan­ten Klang­flä­chen von Sonic Youth der Day­dream Nation-Phase. Außer­dem fühle ich mich an die kom­pak­ten Groo­ves von No Sis­ter erin­nert und aktu­elle Bands aus dem Post­core- und Noi­se­rock-Spek­trum á la Tunic oder Bat­piss lie­gen da sicher auch nicht ganz fern.



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Bo Gritz – Tape

Bo Gritz - Tape

Die Lon­do­ner Bo Gritz lan­den bei mir einer aus­ge­zeich­ne­ten ers­ten Ein­druck mit die­ser EP und einem kratz­bürs­ti­gen Sound irgendwo zwi­schen Noise und Post Punk. Ein biss­chen wie ’ne extra-unge­schlif­fene Vari­ante von Haun­ted Hor­ses oder Spray Paint, der man jede Menge gara­gi­gen Dreck bei­ge­mischt hat.


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Locean – Object /​ Disco?

Locean - Object / Disco?

Zwei aus­ufernde Post­pun­k/­Noi­se­rock-Jams erstre­cken sich über die Lauf­zeit von die­sem Tape einer Band aus dem bri­ti­schen New­castle. Das hat ein biss­chen was von alten Sonic Youth. Von einer zugäng­li­che­ren Vari­ante der frü­hen Live Skull. Oder aus der aktu­el­len Land­schaft kann man sich ein wenig an Drahla oder No Sis­ter erin­nert füh­len.

Aus irgend­ei­nem verf***ten Grund geht der Embed nicht. Hier geht’s zu Band­camp.

Denim And Leather – Sacred Autism

Denim And Leather - Sacred Autism

Noi­se­rock-Gedöns aus Man­ches­ter mit aus­ge­präg­ter Hard-/Post­core-Kante. Freunde von Acrylics, Bad Bree­ding, Arse oder Anxiety wer­den sicher so eini­gen Gefal­len dran fin­den.



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