Mainframe - Employee /​ RIP

Und noch ei­ne Good­bye Boo­zy 7", dies­mal von ei­nem Trio des­sen Lin­eup für den ein­ge­weih­ten Ga­ra­ge-, Syn­th und Egg­punk-Ken­ner ei­nem feuch­ten Fie­ber­traum gleich­kommt mit Ver­bin­dun­gen et­wa zu Skull Cult und dem hal­ben Wart­t­man-Im­pe­ri­um. Das Re­sul­tat ist mi­ni­mal über­ra­schend aber ma­xi­mal über­zeu­gend.

Egg Idiot - Egg Idiot

Ir­gend so'n Kel­ler­ho­cker in Leip­zig spielt mit piep­sen­der Hard­ware und Auf­nah­me­ge­rä­ten rum, hat da­bei noch nicht ganz be­grif­fen, dass er sich da­mit an die vor­ders­te Front des gu­ten Kamp­fes in der Ei­er­kopf-Re­vo­lu­ti­on be­för­dert. Die Plat­te ist ein ver­damm­tes Meis­ter­stück das ihr al­le in eu­rem Le­ben braucht. Ich hab sie erst ein­mal ge­hört und füh­le mich jetzt schon schlau­er und aus­ge­wo­ge­ner - zur vol­len Er­leuch­tung kann es nicht mehr weit sein. Und wo ich ja selbst lang­sam alt und wei­se wer­de, kann ich es kaum ge­nug er­wäh­nen wie stolz ich auf den klei­nen Schei­ßer bin.

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Mononegatives - Apparatus Division

Die Band aus Lon­don (On­ta­rio, Ka­na­da) hat in­zwi­schen schon 'ne Hand­voll ganz net­ter EP's ab­ge­son­dert, aber erst auf ih­rem neu­en Lang­spiel­de­büt geht die Sum­me der Tei­le mal so rich­tig auf in zwölf 12­XU-zer­ti­fi­zier­ten Kil­l­er­tracks aus char­mant ver­spul­tem, hoch­ein­falls­rei­chem und ta­del­los vor­wärts ge­hen­dem Ga­ra­ge-, Syn­th- und Post Punk mit An­klän­gen an Useless Ea­ters, Pow!, Ex-Cult und Pre­d­a­tor.

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Ghoulies - Reprogram

Die wö­chent­lich ver­ord­ne­te Vit­amin­pil­le aus leicht De­vo-mä­ßi­gem Ga­ra­ge- und Syn­th­punk kommt die­ses mal von ei­ner Band aus Perth und wird mit Si­cher­heit ih­re be­le­ben­de Wir­kung bei den Gön­nern von Zeug wie Skull Cult, Re­se­arch Re­ac­tor Corp., Ali­en No­se­job, Iso­to­pe Soap oder Erik Ner­vous nicht ver­feh­len.

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Spyroids - Passage To Hell

Hui! Die Ty­pen aus Los An­ge­les ha­ben zwei gu­te Jah­re (oder eher… zwei nicht ganz dem Qua­li­täts­stan­dard ge­nü­gen­de Jah­re) ge­braucht um nach ih­rer sau­mä­ßig spa­ßi­gen De­büt-EP nach­zu­le­gen. Das Er­geb­nis ist aber er­neut ein end­lo­ser Quell der ver­schwitz­ten, or­di­nä­ren und ganz be­stimmt ver­bo­te­nen Syn­th-/Elek­tro­punk-Abend­un­ter­hal­tung wie sie ei­nem nur in den ver­ruch­tes­ten Ecken der Band­camp-Er­wach­se­nen­ab­tei­lung be­geg­net.

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TJ Cabot & Sonic Hz - Out Of Touch

Für mei­nen Ge­schmack wa­ren bis­he­ri­ge Ver­öf­fent­li­chun­gen des ka­na­di­schen Ga­ra­ge-Weir­dos TJ Ca­bot im­mer von et­was wech­sel­haf­ter Gü­te. Mit sei­ner neu­es­ten 7" - ei­ne Kol­la­bo­ra­ti­on mit dem Syn­th Wa­ve-Mu­si­ker So­nic Hz - be­wegt er sich aber klar in der gol­de­nen Zo­ne, in wel­cher die bes­ten Zu­ta­ten aus bei­den Wel­ten zu­sam­men­kom­men und ich mich ein we­nig an die Schwe­den Iso­to­pe Soap er­in­nert füh­le.

Cosme - Demo

Na das ist mal ein Le­cker­bis­sen! Ei­ne Band aus Ciu­dad Ló­pez Ma­te­os, Me­xi­ko lie­fert hier ei­ne Con­tai­ner­la­dung pu­rer Glück­se­lig­keit ab, die sich in drei un­mit­tel­bar vor­wärts ge­hen­den Song­ka­no­nen ma­ni­fes­tiert. Die Syn­th-Gla­sur oben­drauf per­fek­tio­niert ei­nen drin­gend be­nö­tig­ten Zu­cker­flash, der so­fort ins Blut über­geht.

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Set-Top Box - Max Headroom

Vier neue und ge­wohnt un­wie­der­steh­li­che Ga­ra­ge- und Syn­th­punk-Le­cke­rei­en von die­ser doch recht mys­te­riö­sen Band ir­gend­wo aus Aus­tra­li­en, mit de­nen sie sich ein Stück wei­ter der de­vo­fi­zier­ten DIY Punk-Per­fek­ti­on an­nä­hern und ih­ren be­reits im Auf­stieg be­find­li­chen Sta­tus un­ter den ge­gen­wär­ti­gen Übers­pa­cken des Gen­re­pools un­ter­mau­ern.

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Warm Exit - Warm Exit 7"

Neue EP der Brüs­se­ler Band und wie er­war­tet re­gelt das or­dent­lich die Schei­ße. Vier neue hoch­span­nungs-Ga­ra­ge/­Syn­th Punk-Ge­schos­se, die be­quem in die Nach­bar­schaft et­wa von Power­plant und Aus­mu­te­ants pas­sen oder was auch im­mer das Wart­t­man-Im­pe­ri­um ge­ra­de ver­an­stal­tet.

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Ope - Tapes 1-3

Hier ist noch ein Über­bleib­sel von letz­ter Wo­che das ich hier ei­gent­lich aus­las­sen woll­te, sich bei ge­naue­rem hin­hö­ren aber als stär­ker er­wies als ich zu­nächst dach­te. Ein me­lo­di­scher Mix aus ver­träumt-me­lan­cho­li­schem Noi­se Pop, Or­gel-und-Syn­th Punk ent­fal­tet sich auf die­sen Tapes und ver­sprüht au­ßer­dem ei­ne gu­te Men­ge Psy­che­de­lia der al­ten Fly­ing Nun-Schu­le.