Mini Skirt - Hello Possums

Mini Skirt - Hello Possums

Zwei neue Songs der Garage Punk/​Pub Rock Combo aus dem aus­tra­li­schen Byron Bay zum stil­vol­len ange­pisst sein über, you know… das Scheiß­sys­tem oder so. Kann man ja wenigs­tens Spaß bei haben.

Ghost Guilt - Mating In Captivity

Ghost Guilt - Mating In Captivity

Die zweite EP die­ser Band aus Durham macht schon mal eine äußerst sym­pa­thi­sche Figur mit drei melo­di­schen Kra­chern irgendwo zwi­schen Fuzz Punk und 90er Indie Rock.

Pisse - Hornhaut ist der beste Handschuh

Pisse - Hornhaut ist der beste Handschuh

Was soll ich sagen… die neue Pisse ist natür­lich mal wie­der vor­züg­li­che Pisse. Gol­den shower of hits!

Album-Stream →

Shogun and The Sheets - Hold On Kid /​​ Pissing Blood 7"

Shogun and The Sheets - Hold On Kid /​ Pissing Blood 7"

Die nicht nur von mir hoch­ge­schätz­ten Royal Hea­da­che sind schon län­ger nicht mehr, aber ihr Sän­ger Sho­gun mel­det sich nun mit neuer Band im Rücken und einer 7" zurück, deren A-Seite abge­se­hen von einem ver­gleichs­weise polier­ten Sound vie­les zurück­bringt, wofür man Royal Hea­da­che lieb­ge­won­nen hatte. Etwas weni­ger Garage, dafür mit einem leich­ten Radio Bird­man-Vibe. Deut­lich schwe­rer macht es mir die B-Seite. Der liegt zwar auch ein star­ker Song zugrunde, des­sen Dar­bie­tung riecht mir dann aber doch etwas zu sehr nach fader Alter­na­tive-Brühe und kann nur durch Sho­guns bemer­kens­werte Gesangs­per­for­mance noch raus­ge­ris­sen wer­den. Mal auf einen Lang­spie­ler war­ten…

Tommy And The Commies - Here Come…

Tommy And The Commies - Here Come...

Bei die­sem Trio aus Sud­bury, Kanada sind unter ande­rem Mit­glie­der von Strange Attrac­tor und Sta­tues mit von der Par­tie und was sie da auf ihrem ers­ten Mini­al­bum ver­an­stal­ten ist feinste Zucker­watte aus schnör­kel­lo­sem 77er Punk und Power Pop, der sich defi­ni­tiv eini­ges bei den Buz­z­cocks und Under­to­nes abge­schaut hat.

Album-Stream →

Training Ground & Cells - Split /​/​/​ Neo Neos - Kill Someone You Hate

Training Ground & Cells - Split /// Neo Neos - Kill Someone You Hate
Training Ground & Cells - Split /// Neo Neos - Kill Someone You Hate

Nicht dass mir zur Musik von Con­nie Vol­taire die Worte aus­ge­hen wür­den - die haben mir näm­lich schon beim Erst­kon­takt mit der selt­sa­men und bezau­bern­den Welt der Neo Neos gefehlt. Daher beschränke ich mich dies­mal auf die wesent­li­chen Fak­ten: Der gute Herr hat im Okto­ber gleich zwei neue Lang­spie­ler drau­ßen. Das "Split"-Album von Trai­ning Ground und Cells führt dabei die der­bere Marsch­rich­tung der vor eini­gen Wochen ver­öf­fent­lich­ten Hardcore-"Compilation" fort. Über Neck Chop Records ist außer­dem eine neue LP sei­nes bekann­tes­ten Pro­jekts Neo Neos raus, des­sen Ton­ma­te­rial jetzt wohl schon etwas län­ger im Kel­ler rum­gam­melte. Einige der Songs sind bereits von diver­sen Tapes und EPs bekannt, hier aber in ten­den­zi­ell noch stär­ker geschä­dig­ten Dar­bie­tun­gen ver­tre­ten. Ich freue mich ein­fach über die halbe Stunde neuen und alten Lärms; den Über­blick hab ich eh schon längst ver­lo­ren.

Album-Stream →

Amyl And The Sniffers - Some Mutts (Can't Be Muzzled)

Amyl And The Sniffers - Some Mutts (Can't Be Muzzled)

Der neu­este Klein­scheiß der Punks aus Mel­bourne hat natür­lich mal wie­der jede Menge 77er-Hum­meln im Aller­wer­tes­ten. Some butts can be buz­zled.

Commander Keen - Dying In The South

Commander Keen - Dying In The South

Wenn ich mir jede Woche mei­nen Weg durch das Dickicht an Musik­ein­rei­chun­gen schlage, fühlt sich das meis­tens mehr nach unbe­zahl­ter Arbeit an als nach Spaß. Am Ende lohnt es sich aber doch, wenn mir ab und an eine sol­che Perle unter­kommt wie der zweite Lang­spie­ler von Com­man­der Keen aus dem Städt­chen Coo­ke­ville, Ten­nes­see. Unter­schätze nie die Klein­stadt­punks!
Nicht nur sind die Typen nach einem Hel­den mei­ner Kind­heit benannt, auch in musi­ka­li­scher Hin­sicht lie­gen wir abso­lut auf einer Wel­len­länge. So viel lieb­ge­won­ne­nes aus der jün­ge­ren wie auch uralten Ver­gan­gen­heit spült meine Asso­zia­ti­ons­ma­schine da an die Ober­flä­che. Begin­nend mit dem ener­gi­schen Post­core von Drive Like Jehu, dem Fuzz Punk von Cali­for­nia X oder Happy Diving, Noi­se­pop á la No Age, Play­lounge oder den unver­meid­li­chen Japan­dro­ids. Ihre Songs pen­deln außer­dem zwi­schen der hym­ni­schen Eupho­rie etwa von Beach Slang oder Needles/​/​Pins und der Melan­cho­lie von Milk Music. Haben die Qua­li­tä­ten des arsch­tre­tend-melo­di­schen Post­punks von Piles oder Die! Die! Die! und gele­gent­lich scheint sogar eine leise Ahnung von Quick­sand oder Lea­ther­face durch.
Das alles wurde hoch­kom­pakt in zehn über jeden Zwei­fel erha­be­nen Songs ver­kap­selt, deren Gehalt an hart­nä­cki­gen Hooks und Melo­dien weit ober­halb der emp­foh­le­nen Tages­do­sis liegt. Davon wird mir aber kei­nes­wegs schlecht, ich bekomme nur noch mehr Hun­ger auf einen zwei­ten Nach­tisch. So. Ver­dammt. Gut.

Album-Stream →

Bleakness - Disquietude

Bleakness - Disquietude

Hoch­wer­ti­ger Nach­schub von der Band aus Nan­tes, Frank­reich und ihrem düs­te­ren Post Punk mit viel Wumms und star­kem Song­fun­da­ment, irgendwo zwi­schen Cri­mi­nal Code, The Est­ran­ged sowie auch einem leich­ten Hauch von Tel­ecult oder Red Dons.

Album-Stream →

"Various" "Artists" - Voltaire Hardcore

"Various" "Artists" - Voltaire Hardcore

Was führte mein Lieb­lings­spacko aus Min­nea­po­lis die­sen Monat so im Schilde? Bringt ein­fach mal so eine "Com­pi­la­tion" raus mit Tracks von diver­sen "Hard­core" "Bands" mit denen er in den letz­ten Jah­ren zugange war. Eigent­lich ist es ja auch egal was der Typ gerade spielt, klingt eh immer gleich und ich finde das schön so also fickt euch.

Album-Stream →