Chemical Wire – Chemical Wire

Chemical Wire - Chemical Wire

Eine exzel­lente Debüt-EP haben Che­mi­cal Wire aus Somer­ville, Mas­sa­chu­setts da abge­lie­fert. Ein Sound den man vage als Dino­saur Jr meets Wipers plus ein Hauch von Live Skull umschrei­ben könnte erzeugt dar­auf einen ganz schö­nen Fahrt­wind. Oder um einen etwas aktu­el­le­ren und ver­mut­lich auch tref­fen­de­ren Ver­gleich zu bemü­hen: Cali­for­nia X mit etwas mehr Punk-Feuer unter’m Arsch, ver­fei­nert mit einer leich­ten Note von Stoner- und Sludge Punk.



Album-Stream →

Hobby – Hobby 7″

Hobby - Hobby 7"

Sehr gei­les deutsch­spra­chi­ges, mit schar­fer Zunge vor­ge­tra­ge­nes Punk­ge­döns kommt einem auf der Debüt-EP die­ser Ber­li­ner Band ent­ge­gen. Das ganze könnte man irgendwo zwi­schen Pisse, Čorna Krušwa, Oiro und frü­hen Human Abfall ein­ord­nen. Macht Bock auf mehr!


Album-Stream →

Nightwatchers – Who’s To Blame

Nightwatchers - Who's To Blame

Aus­ge­zeich­ne­tes Zeug mal wie­der auf No Glory Records. Die sechs melo­di­schen Punk­songs die­ser Band aus Tou­louse wecken sofort Asso­zia­tio­nen zu den eben­falls auf dem Label ver­öf­fent­li­chen­den Short Days und Tel­ecult, ergänzt um ver­ein­zelte gara­gige Zwi­schen­töne. Auch zu Red Dons oder Radioac­tivity kann man gewisse Gemein­sam­kei­ten sehen.



Album-Stream →

Mini Skirt – Mini Skirt 7″

Mini Skirt - Mini Skirt 7"

Ver­dammt geile 7″ einer Band aus Byron Bay, Aus­tra­lien mit die­sen sehr spe­zi­el­len, gleich­zei­tig abge­han­ge­nen und end­los ange­piss­ten Vibes, die in der aus­tra­li­schen Szene beson­ders gut zu gedei­hen schei­nen. Ent­spre­chend fühle ich mich des­halb auch beson­ders an dor­tige (Garage-)Punks wie WOD oder Dumb Punts erin­nert. Abso­lut treff­si­cher sind auch die bis­si­gen Lyrics über Men­schen, Dinge und Ver­hält­nisse, die ein­fach zum Him­mel stin­ken.


Album-Stream →

Brutalism – Brutalism

Brutalism - Brutalism

Bru­ta­lism kom­men wahr­schein­lich aus Aus­tin und das hier ist ver­mut­lich ihr ers­tes Album. Die Infor­ma­ti­ons­lage ist mal wie­der sehr dürf­tig. Jeden­falls gibt’s dar­auf durch­weg kom­pe­ten­ten Post Punk zu hören. Der erin­nert abwech­selnd mal an Bands wie Sar­casm, Insti­tute, frühe Lower oder Iceage. Anders als die genann­ten Bands sind sich Bru­ta­lism aber auch nicht zu schade für ein paar ver­gleichs­weise gerad­li­nige, schnör­kel­los vor­wärts rockende Punk­num­mern.



Album-Stream →

Red Dons – Genocide /​ Letters 7″

Red Dons - Genocide / Letters 7"

Die neue 7″ der Punks aus Port­land (oder wo auch immer die sich gerade mal wie­der auf­hal­ten…) lie­fert genau das, was man davon erwar­tet: Zwei rou­ti­nierte Punk­songs mit unwi­der­steh­li­chen Hooks und Melo­dien, immer mit die­sem gewis­sen melan­cho­li­schen Touch. Schön, dass es die gibt.

Cold Leather – Past Remedy 7″

Cold Leather - Past Remedy 7"

Die Debüt-7″ der Ber­li­ner Band mit per­so­nel­len Con­nec­tions u.a. zu Pretty Hurts und Cult Values. Im Ver­gleich zum eher strai­ght rocken­den (Garage-)Punk vom Demo im letz­ten Herbst hört man das hier auch stär­ker raus, die drei neuen Songs schla­gen eine ten­den­zi­ell eher post­pun­kige Rich­tung ein. Auch die Dar­bie­tung hat eini­ges an Wumms und die Songs an Pro­fil gewon­nen. Beson­ders ange­tan bin ich dabei vom Titel­song und sei­nen melo­disch-melan­cho­li­schen Vibes.

Atom Mouth Gimlies – Music On Quills

Atom Mouth Gimlies - Music On Quills

Tol­ler Lärm irgendwo aus Finn­land, der sich nicht mit so Neben­säch­lich­kei­ten wie musi­ka­li­schen Fein­hei­ten oder einer halb­wegs hör­ba­ren Pro­duk­tion auf­hält. Dafür chan­neln sie die prim­mi­tive Ästhe­tik von Feed­time und den Stoo­ges, die rohe Ener­gie und ver­ein­zelt auch die zag­hafte Melo­dik von Hüs­ker Dü so ca. anno Ever­y­thing Falls Apart und Metal Cir­cus.



Album-Stream →

BEE-B-B – Bemo

BEE-B-B - Bemo

Mal wie­der eine Por­tion als Musik getarn­tes wei­ßes Rau­schen von Con­nie Vol­taire, sei­nes Zei­chens Ver­ant­wort­li­cher des nach wie vor unglaub­li­chen, sonst eher als Neo Neos (und noch ein paar andere Pseud­onyme) bekann­ten Pro­jek­tes. Eine rich­tige Band hat der inzwi­schen übri­gens auch wie­der am Start.

Alter­na­tiv­ti­tel: Land Bee Record? Jeden­falls wird der kürz­lich ver­stor­be­nen Dü-Seele Grant Hart zum Abschluss aus­führ­lich Tri­but gezollt und über­haupt geht die­ses Tape eine ganze Num­mer der­ber zur Sache als man es eh schon aus dem Neo­ver­sum gewohnt ist. Wie auch immer, ich fress dem Typen inzwi­schen ganz unter­wür­fig so ziem­lich alles aus der Hand.



Deltoids – Demo

Deltoids - Demo

Die erste Ton­kon­serve die­ser Ber­li­ner Band stellt sich als ein vor­züg­lich flup­pen­des Ener­gie­bün­del aus räu­di­gem Punk, Garage und einem Sprit­zer Hard­core her­aus. Klingt jetzt sicher nicht so span­nend, aber der Teu­fel liegt bei sowas ja bekann­ter­ma­ßen im Detail und in die­sen vier Songs kommt ein­fach alles sowas von auf den Punkt. Es scha­det dabei sicher nicht, dass auch die Dar­bie­tung ganz hoch­qua­li­fi­ziert Popo zu tre­ten weiß.


Album-Stream →