Dark/​Light – Dark​/​​Light 7″

Dark/Light - Dark​/​Light 7"

Nach­schub in Form einer neuen 7″ der Band aus Port­land. Wie gehabt erin­nert das Geschep­per stark an Wipers, Ner­vo­sas oder Day­light Rob­bery und hat nichts von sei­nem spe­zi­el­len Charme ver­lo­ren.

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Grow Rich – Senen Lempuyangan

Grow Rich - Senen Lempuyangan

Hin­ter dem Namen Grow Rich ver­birgt sich das Solo­pro­jekt eines gewis­sen Abdur Rahim Latada aus Jakarta, Indo­ne­sien. Musik­nerds über drei­ßig kön­nen sicher nicht anders, als anläss­lich sei­ner zwei­ten EP ein wenig nost­al­gisch zu wer­den, denn die weckt Erin­ne­run­gen an jede Menge alte Bands, die vor allem im Laufe der 90er für melo­di­schen Lärm stan­den. Das klingt zu Beginn etwas als trä­fen alte Jaw­brea­ker auf das Geschram­mel von The Wed­ding Pre­sent und den Power­pop von Mega City Four. Auch die Indie­rock-Klas­si­ker von Super­chunk und Seam sind da irgendwo im musi­ka­li­schen Gen­pool vor­han­den und der Gitar­ren­sound hat eine leicht shoega­zige Qua­li­tät, pro­vo­ziert Ver­glei­che zu frü­hen Ride oder Swer­ve­d­ri­ver. Und nicht zuletzt fin­det sich dann auch ein Bezug den eupho­ri­schen Hym­nen aktu­el­ler Bands á la Japan­dro­ids und Beach Slang wie­der. Da geht was.


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Tarantüla – The Very Best Of Sex And Violence

Tarantüla - The Very Best Of Sex And Violence

Via Der­an­ged Records wird die dritte EP der Kra­wall­ka­pelle aus Chi­cago auf uns los­ge­las­sen. Nix hat sich geän­dert und das ist gut so. Taran­tüla lie­fern wie­der einen ebenso räu­di­gen wie auch unver­schämt drü­cken­den Bro­cken Punk mit metal­li­schen Zwi­schen­tö­nen ab, der klingt wie ein ver­ges­se­nes Arte­fakt des 80er Under­grounds.


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Bad Sports – Open That Door 7″

Bad Sports - Open That Door 7"

Neue Sin­gle der Punk Super­group (u.a. mit per­so­nel­len Über­schnei­dun­gen zu Video, OBN IIIs und Radioac­tivity) aus Den­ton, Texas. Im Ver­gleich zum aus­ge­zeich­ne­ten letz­ten Album Living With Secrets wird hier der Gara­gen-Knarz­fak­tor deut­lich run­ter­ge­schraubt. Was dabei übrig bleibt sind zwei nach wie vor tadel­lose Power­pop-Gra­na­ten.

Launcher – Launcher

Launcher - Launcher

Schön abge­fu­cker Fuzz­punk mit Rake­ten­an­trieb aus Los Ange­les, der sowohl Anklänge an diverse Hard­core-Pio­niere aus ihrer direk­ten Nach­bar­schaft als auch an die exzen­trischs­ten Aus­wüchse alter Kil­led By Death Com­pi­la­ti­ons inne hat. Im spe­zi­el­len fühle ich mich ange­nehm an The End­ta­bles erin­nert. Kann was.


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Tommy & The Commies – Tommy & The Commies

Tommy & The Commies - Tommy & The Commies

Ultra­ein­gän­gi­ger Garage-/77er Punk mit leicht new-wavi­gem Touch. Macht schon rich­tig Lust auf den ers­ten Lang­spie­ler, der irgend­wann via Slo­venly erschei­nen soll.

Casanovas In Heat – Twisted Steel, Sex Appeal

Casanovas In Heat - Twisted Steel, Sex Appeal

Die Bostoner Band hat im Januar ihre letzte Show gespielt, direkt im Anschluss ist aber noch via Kat­orga Works ihr ers­tes und ein­zi­ges Album erschie­nen, das bereits Anfang 2015 unter der pro­du­zie­ren­den Hand von Ben Green­berg auf­ge­nom­men wurde. Das stellt sich als ein kraft­vol­les Power­pop-Paket her­aus, das den Geist alter Hel­den wie den Repla­ce­ments, Hüs­ker Dü oder Moving Tar­gets wie­der auf­le­ben lässt.



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Big Mess – Try To Enjoy It

Big Mess - Try To Enjoy It

Unge­wöhn­lich melo­diöse Klänge aus der sonst ja eher für düs­tere Vibes bekann­ten Kopen­ha­ge­ner Szene. Der zwi­schen Punk und Power­pop pen­delnde Sound auf dem zwei­ten Lang­spie­ler von Big Mess bedient sich glei­cher­ma­ßen bei Jaw­brea­ker und den Wipers, bei Buz­z­cocks, Under­to­nes und die­ser bekann­ten T-Shirt Marke, wie hieß die gleich noch­mal? Gab es zuletzt wie­der beim Lidl. Außer­dem kann man dem Sän­ger einen gewis­sen Hang zum gro­ßen Drama unter­stel­len, auch das geht so klar. Genau wegen die­ser Eigen­schaft fühle ich mich hier und da auch an die frü­hen EPs von Ner­vo­sas erin­nert.



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ISS – ISS 7″

ISS - ISS 7"

Neuer Klein­scheiß von den Sam­ple­bau­kas­ten-Punks aus North Caro­lina wird in der Form einer 7″ auf Sorrry State Records abge­lie­fert. Dem For­mat ange­mes­sen lär­men sie hier sehr explo­siv und deut­lich unge­zwun­ge­ner drauf los als auf den Lang­spie­lern.


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Beta Blockers – Stiff Prescription

Beta Blockers - Stiff Prescription

Da hat sich Sta­tic Shock Records mal wie­der einen glat­ten Voll­tref­fer gean­gelt. Auf dem Debüt­al­bum der Beta Blo­ckers aus Shef­field kommt einem ein ebenso räu­di­ger wie auch gna­den­los drü­cken­der Klang­bas­tard ent­ge­gen aus Punk, Hard-/Post­core und einer abso­lut blick­dich­ten Wand aus Noise. Damit befin­det sich die Platte in unmit­tel­ba­rer Nähe zu ande­ren aktu­el­len Bands wie Bad Bree­ding, Arse oder Acrylics.



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