Exek – Ahead Of Two Thoughts

Exek - Ahead Of Two Thoughts

Das Schaf­fen die­ser Band ver­folge ich äußerst gespannt, seit Exek mir zum ers­ten mal durch eine Split-EP mit Spray Paint ins Bewusst­sein dran­gen. Mit ihrer eigen­wil­li­gen Mischung aus Dub, Post- und Art­punk, Psy­che­de­lic und diver­sen ande­ren expe­ri­men­tel­len Sounds klin­gen sie wie der­zeit keine ande­ren Band. Nach einer Com­pi­la­tion im vor­letz­ten Jahr ist jetzt das lange erwar­tete Debüt­al­bum der Band erschie­nen und es ist schon erstaun­lich, wie kom­pakt und zugäng­lich ihr Sound dar­auf rüber­kommt, obwohl des­sen Grund­zu­ta­ten eigent­lich eher das Gegen­teil sug­ge­rie­ren wür­den. Kann man jetzt schon zu den abso­lu­ten High­lights des noch jun­gen Jah­res zäh­len.



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Flowers Of Evil – Flowers Of Evil Der­an­ged Records bringt uns mal wie­der eine Punk­köst­lich­keit von einer Band aus NYC. Flowers Of Evil ver­schmel­zen schnör­kel­lo­sen Garage- und Post­punk zu einem ordent­lich drü­cken­den Rock'n'Roll Mons­ter. Erin­nert ein wenig an Teen­an­ger oder Video. flowers of evil by Flowers of Evil flowers of ...
Fuzz & CCR Head­clea­ner – LAMC No. 10 Kurze aber schöne 7", erschie­nen in der LAMC-Serie von Split-7"s bei Famous Class Records. Zwei mal psy­che­de­li­scher Gara­gen­rock, ein­mal in der schnör­kel­los-ener­ge­ti­schen Vari­ante von Ty Segalls all­seits bekann­ter Band Fuzz, auf der ande­ren Seite gibt es dann die deut­lich kru­dere Ver­sion davon, bes...
Tele To Lumby – A Light Pot Of Weeds Ordent­lich schrä­ges Zeug aus Chi­cago, das sich irgendwo zwi­schen Noise und Post­punk aus­tobt. A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby A Light Pot of Weeds by Tele to Lumby

Contributors – Contributors

Contributors - Contributors

Hin­ter dem Alias Con­tri­bu­tors ver­birgt sich die Kol­la­bo­ra­tion von einer alt­ein­ge­ses­se­nen Sze­ne­größe und einer weit­aus jün­ge­ren Under­ground-Haus­num­mer; beide haben einen uner­müd­li­chen Out­put, den Hang zum Expe­ri­ment und eine voll­kom­mene Gleich­gül­tig­keit gegen­über den Lau­nen und Trends der gegen­wär­ti­gen Musik­szene gemein­sam. Und doch könn­ten sie unter­schied­li­cher kaum sein. Dabei ist es erstaun­lich, wie gut sie sich auf die­ser Platte ergän­zen.

Also Katze aus dem Sack: Es han­delt sich um die Gara­gen­in­sti­tu­tion Dan Mel­chior, der aktu­ell mit sei­ner Band Das Menace unter­wegs ist und um die Texa­ni­sche Expe­ri­men­tal-, Noise- und Post­punk-For­ma­tion Spray Paint, die an Beob­ach­tern die­ses Blogs und gen­rell an Freun­den des etwas absei­ti­ge­ren Lärms sicher nicht vor­bei gegan­gen ist. Die sechs aus­ufern­den Songs auf Con­tri­bu­tors wei­sen einen aus­ge­präg­ten Jam-Cha­rak­ter auf und in der Tat ent­stand diese Musik spon­tan im Laufe einer ein­wö­chi­gen Auf­nah­me­ses­sion.

Auf Son­ge­bene klingt das immer erstaun­lich homo­gen, aber man kann auch ziem­lich gut aus­ma­chen, wes­sen Song­ideen wann das musi­ka­li­sche Fun­da­ment bil­den. Das Album ist offen­sicht­lich zwei­ge­teilt. In der ers­ten Hälfte domi­niert der Klang­tep­pich aus mini­ma­lis­ti­schen, repe­ti­ti­ven Groo­ves, Dro­nes und Quasi-Loops, so wie die sich auch auf den ver­gan­ge­nen Spray Paint-Plat­ten wie­der­fin­den. In Ver­bin­dung mit Dan Mel­chi­ors mar­kan­ter Fuzz-Gitarre und sei­nem unauf­ge­reg­tem Gesang bekommt das Ganze aber auch einen sehr krau­ti­gen, Neu!sigen Vibe ver­passt.

In der zwei­ten Hälfte dre­hen sich die Ver­hält­nisse dann spür­bar um. Hier domi­nie­ren Mel­chi­ors Gitar­ren­spiel und aus­ge­spro­chen blue­sige Song­fun­da­mente, die eigent­lich nur aus sei­ner Feder stam­men kön­nen. Jetzt ist es an Spray Paint, die Lücken aus­zu­fül­len. Und auch das muss man als durch­weg gelun­gen bezeich­nen. Sel­ten erlebt man es, dass zwei der­art gegen­sätz­li­che Acts sich selbst abso­lut treu blei­ben und den­noch eine so tadel­los funk­tio­nie­rende Sym­biose ein­ge­hen.



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Klaut – New Kite Klaut sind ein expeli­men­ter­res Noise- und Klaut­lock-Kor­rek­tiv (sorry, aber das ging jetzt ja mal echt nicht anders) aus dem bri­ti­schen War­ring­ton und diese EP zieht mich sofort in ihren Bann mit drei zum gro­ßen Teil impro­vi­sier­ten Jams, die sich auf einem schön kan­tig-old­schoo­li­gen Indie­rock-Fun...
Slumb Party – Slumb Party Zeit­lo­ser, ultra­ein­gän­gi­ger und durch­aus Tanz­flä­chen­kom­pa­ti­bler Post­punk kommt einem auf die­ser EP von Slumb Party aus Not­ting­ham ent­ge­gen. Slumb Party by Slumb Party Slumb Party by Slumb Party Slumb Party by Slumb Party
Bless – Bless Schön rela­xed daher­groo­ven­der Gara­ge­punk, gele­gent­lich auch mit Ele­men­ten aus melan­cho­li­schem Post­punk und Indie­rock, auf die­sem Tape einer Band aus Washing­ton. Bless by Bless Bless by Bless Bless by Bless Bless by Bless

Ounce – Satan II /​ Dead Mirror

Ounce - Satan II / Dead Mirror

Die Debüt-EP von Ounce aus Auck­land, Neu­see­land weckt das sofor­tige Bedürf­nis, mehr von die­ser Band zu hören. Denn was sie in die­sen zwei Songs fabri­zie­ren ist ein­fach mal ein ver­dammt gei­ler und aus­ge­fuchs­ter Gara­ge/­Psy­che­de­lic-Hybrid, den man so eher von der Kali­for­ni­schen Dwyer-Con­nec­tion erwar­tet hätte. Satan II setzt sich dabei mit einem unver­schämt gemei­nen Groove in den Syn­ap­sen fest, der dem Song­ti­tel durch­aus gerecht wird. Dead Mir­ror geht dann etwas leicht­fü­ßi­ger zur Sache, behält aber die chir­ur­gi­sche Prä­zi­sion der Dar­bie­tung auf­recht und bezau­bert nicht zuletzt auf­grund des hoch­dis­zi­pli­nier­ten Drum­mings, dem man einen gewis­sen Jaki Lie­be­zeit-Vibe nicht abspre­chen kann.


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UV-TV – Glass Auf dem Debüt­al­bum von UV-TV aus Gai­nes­ville trifft strai­gh­ter Gara­ge­punk auf melo­di­schen Fuzz­pop, Shoegaze und ein paar psy­che­de­li­sche Abste­cher. Alle Songs vom 2014 erschie­ne­nen Demo sind neu auf­ge­nom­men und mit an Bord, die alten wie auch die neuen Songs wer­den mit ordent­lich Feuer unter'm Ar...
Marie David­son – Un Autre Voyage Sehr schö­nes Elek­tro­ge­schwur­bel aus Mont­real. Irgendwo zwi­schen abge­spa­ce­ten Dro­nes, hyp­no­ti­schen Sequen­cer­loops und mini­ma­lis­ti­schen Beats ange­sie­delt, mit ele­gan­ten Spo­ken Word-Vocals ver­edelt. Un Autre Voyage (HD033) by Marie David­son Un Autre Voyage (HD033) by Marie David­son Un Autre ...
Bla­godat‘ – Лев Zwei mal Post­punk aus Odessa, Ukraine mit sto­isch-robo­ti­schen groo­ves und Stil­ele­men­ten aus Psy­che­de­lic, Shoegaze und Goth. bla­godat' by beko

Parsnip – Parsnip 7″

Parsnip - Parsnip 7"

Eine äußerst stim­mige Debüt-EP von einer Band aus Mel­bourne, die rich­tig Spaß macht in ihrer fluffi­gen Mischung aus 60s Garage- und Psy­che­de­lic Pop.


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Faux Fero­cious – Faux Fero­cious Schö­nes Psych-/Ga­ra­gen­ge­döns aus Nash­ville. Faux Fero­cious by Faux Fero­cious Faux Fero­cious by Faux Fero­cious Faux Fero­cious by Faux Fero­cious
Rus­sian Baths – Ambu­lance Tol­les Tape einer Band aus New York. Zwei Songs, die sich irgendwo zwi­schen stel­len­weise post­pun­ki­gem Noi­se­rock, psy­che­de­li­schen Abgrün­den und jeder Menge Shoegaze-Nebel bewe­gen. Ambu­lance by Rus­sian Baths
Blank Realm – Gras­sed In Sieht lang­sam so aus als wäre das doofe Win­ter­loch rund um den inter­na­tio­na­len Tag des Kon­sums über­stan­den, für die nächs­ten Tage und Wochen kün­di­gen sich die ers­ten ernst­zu­neh­men­den Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen des Jah­res an. Und Blank Realm aus Bris­bane, Aus­tra­lien star­ten gleich mit einem ers­ten Knall...

Seafog – Dig It On Up

Seafog - Dig It On Up

Eine nicht mehr brand­ak­tu­elle aber umso exzel­len­tere EP kommt von einer Band aus Dun­edin, Neu­see­land. Einen Sound rol­len sie dar­auf aus, bei dem ich mir kaum vor­stel­len könnte, dass er irgend­ei­nem ande­ren Ort ent­spränge. Das hat ein­fach die­sen spe­zi­el­len Fly­ing Nun-Vibe. Relax­ter Indie­rock und Jangle Pop mit post­pun­ki­gen Groo­ves, durch­zo­gen von psy­che­de­li­schen Dro­nes, immer eine Zehen­spitze vor­sich­tig in die Avant­garde getaucht. Und natür­lich erin­nert mich das an The Clean sowie an aktu­elle Bands á la Surf Fri­ends, T54 und Boom­ga­tes.


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Luxury – Blue Wates /​​ Two Swans Schi­ckes Teil, die digi­tale Debütsin­gle von Luxury aus New­castle. Halb­wegs kon­ven­tio­nel­len, aber auch mehr als grund­so­li­den Post­punk kann man dar­auf ver­neh­men. In etwa das, was ich mir von der letz­ten Puri­tans 7" gewünscht hätte. Blue Wates /​ Two Swans by Luxury
Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt's ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Ga...
Far Cor­ners – Far Cor­ners EP Post­punk aus Rhode Island, mal mit abge­hackt schlep­pen­den Groo­ves, mal kraft­voll vor­wärts rockend, immer ange­nehm schep­pernd. EP by Far Cor­ners EP by Far Cor­ners

Autobahn – The Moral Crossing

Autobahn - The Moral Crossing

Wer die­ses Blog schon etwas län­ger ver­folgt, dem sind die Post­pun­ker aus Leeds hier sicher schon mal mit ihren ers­ten zwei EPs begeg­net. Ihr ers­tes Album Dis­sem­ble hab ich sei­ner­zeit dann mal aus­ge­las­sen. Das war kei­nes­wegs schlecht, aber mei­nen Erwar­tun­gen wurde das auch nicht gerecht; für mei­nen Geschmack war das alles etwas zu nah am „siche­ren“ aber unbe­mer­kens­wer­ten Genre-Stan­dard­fraß gebaut.

Ihre zweite LP The Moral Crossing ist im Ver­gleich eine viel, viel stär­kere Platte. Wenn auch eine von der Sorte, der ich mehr Respekt als Liebe ent­ge­gen zu brin­gen ver­mag. Ein zu Beginn sorg­fäl­tig kon­stru­ier­tes, atmo­sphä­risch dich­tes Werk, das einen beacht­li­chen Sog ent­wi­ckelt, in der zwei­ten Hälfte aber auch zuneh­mende Abnut­zungs­er­schei­nun­gen zeigt. Den­noch, alleine schon der Mit­tel­teil mit den Über­songs Future /​ The Moral Crossing /​ Torment, die sich als der emo­tio­nale Kern des Albums her­aus­schä­len, ist eine beacht­li­che Leis­tung.

Mehr als je zuvor schöp­fen Auto­bahn ihre Inspi­ra­tion aus klas­si­schem 80er Goth. Wer mit einem gewis­sen Maß an Pathos und Kitsch nicht klar kommt, wird sich mit die­ser Musik schwer tun. Die Songs kön­nen die­sen Bal­last größ­ten­teils aber auch pro­blem­los tra­gen. Aus­ba­lan­ciert wird das ganze dann aber von den hyp­no­ti­schen Kraut- und Psy­che­de­lic-Anlei­hen, die irgend­wie auch schon immer Teil ihres Sounds waren, aber hier erst­mals ver­mehrt ins Zen­trum rücken. Manch­mal bewe­gen sich die Songs gefähr­lich nah an der Schwelle zum Alter­na­tive Rock, ohne mich dabei allzu sehr anzu­pis­sen.

Neben der neuen Pro­tom­ar­tyr ist The Moral Crossing wohl die zweite dies­jäh­rige Post­punk-Ver­öf­fent­li­chung mit stark Genre-über­grei­fen­dem Appeal. Mal abwar­ten was jetzt pas­siert. Nicht viel, ver­mut­lich.



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Magic Shoppe – High Good­bye Pas­send zum Beaches Album ist hier gleich noch mal gutes Zeug im Span­nungs­feld von Shoegaze und Psych. Magic Shoppe sind jetzt ja auch schon so einige Jahre aktiv und ihrer aktu­el­len EP hört man das zwei­fel­los an. Der Sound den sie dar­auf kre­ieren kommt rou­ti­niert, druck­voll und selbst­be­wusst rü...
The Gut­ters – Even­tually Post-/Ga­ra­ge­punk aus Port­land mit erheb­li­chem Dach­scha­den. "Abge­fuckt" wäre hier noch zu freund­lich aus­ge­drückt. even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters even­tually L.P by the gut­ters
Still Caves – Gnarly For Days Mono­to­ner, psy­che­de­lisch-krau­ti­ger Gara­ge­punk aus Port­land treibt auf einem Meer aus Fuzz. Und dazwi­schen steckt dann mit Dutch noch eine wasch­echte Dream­pop-Perle. Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves

Abschaum – Moon Tango

Abschaum - Moon Tango

…und gleich noch mal sehr psy­che­de­li­sches Geschwur­bel. Abschaum kom­men aus Lyon und das Kraut-/Psy­che­de­lic-Süpp­chen, dass sie auf ihrem aktu­el­len Album kre­ieren, ist ein­fach mal sau­gu­tes, stil­si­che­res Zeug, dass sich zwar einer­seits nicht allzu sehr aus dem Genre-Fens­ter lehnt, ande­rer­seits aber auch nie lang­wei­lig wird. Da gibt’s nicht viel dran zu rüt­teln.


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Fur­row – Dear Hun­ter Schöne Vor­ab­sin­gle mit zwei Songs vom für August ange­kün­dig­ten Lang­spie­ler die­ser höchst eigen­wil­li­gen Band aus San Diego. Könnte man zur Not als psy­che­de­lisch-ange­krau­te­ten Post­punk ein­ord­nen. Die krude aber den­noch hym­ni­sche A-Seite erweckt erfreu­li­che Asso­zia­tio­nen zu den Aus­tra­li­ern Blank Real...
The Nume­ra­tors – Strange Mal relax­ter, mal schön Ärsche tre­ten­der, immer spa­ßi­ger Psych- und Gara­ge­punk aus New York.
Still Caves – Gnarly For Days Mono­to­ner, psy­che­de­lisch-krau­ti­ger Gara­ge­punk aus Port­land treibt auf einem Meer aus Fuzz. Und dazwi­schen steckt dann mit Dutch noch eine wasch­echte Dream­pop-Perle. Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves

Goon – Happy Omen

Goon - Happy Omen

Wun­der­schön, diese EP einer Band aus Los Ange­les. Eine form­schöne Ver­schmel­zung aus Indie­rock, (Neo-)Psychedelia, Power- und Jangle Pop, etwas folk­i­gem Gedöns gibt’s zu hören. Das weckt z.B. Erin­ne­run­gen an Spa­ce­men 3, Gala­xie 500 und die alten Pais­ley Under­ground-Tra­di­tio­nen.



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Fins – III Es ist schon gute vier Jahre her, seit diese Band aus Port­land mit ihrer selbst­be­ti­tel­ten zwei­ten EP einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­ließ. Jetzt ist über­ra­schend neues Mate­rial von ihnen auf­ge­taucht und damit zei­gen sie sich aus­ge­spro­chen Vital, ihre Mischung aus klas­si­schem Indie­rock, etwas Pos...
Fur­row – Dear Hun­ter Schöne Vor­ab­sin­gle mit zwei Songs vom für August ange­kün­dig­ten Lang­spie­ler die­ser höchst eigen­wil­li­gen Band aus San Diego. Könnte man zur Not als psy­che­de­lisch-ange­krau­te­ten Post­punk ein­ord­nen. Die krude aber den­noch hym­ni­sche A-Seite erweckt erfreu­li­che Asso­zia­tio­nen zu den Aus­tra­li­ern Blank Real...
Abs­tract Sense – No Signal Sehr gei­ler Krem­pel aus der Tür­kei. Ich mag mir gar nicht aus­ma­len, wie beschis­sen die Rea­li­tät sich für die Sub­kul­tur dort gerade anfüh­len muss. Abs­tract Sense ist jeden­falls ein Solo-Record­ing­pro­jekt von Ozan Bodur aus Istan­bul und seine mit mini­ma­lem Gerät auf­ge­nom­mene erste EP zieht mich sch...

Blaha – The Long Arm of the Photo Booth

Blaha - The Long Arm of the Photo Booth

Schon wie­der ist ein neuer Kurz­spie­ler des umtrie­bi­gen Blind Shake-Sei­ten­pro­jek­tes am Start. Anders als auf der letz­ten 7″ geht auf die­sem Tape etwas weni­ger der Punk ab. Dafür tobt sich das wie gewohnt sehr klas­sige Song­ma­te­rial irgendwo im Umfeld von 60s Pop und Psy­che­de­lia aus, ver­ein­zelt kom­men auch ein paar Surf-Vibes zum tra­gen.



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Outra­ge­ous Cherry – The Digi­tal Age Outra­ge­ous Cherry machen schon ziem­lich lange die Kon­zert­kel­ler von Detroit unsi­cher. Seit 1992 gibt's die Band schon und das hier ist bereits ihr zwölf­tes Album. Nicht dass ich davon irgend­was mit­be­kom­men hätte... Auf der Platte fabri­ziert das Quar­tett jeden­falls leicht LoFi-mäßig pro­du­zier­ten...
We.the Pigs – We.the Pigs Shoegaze/​Dreampop aus Stock­holm. We.the Pigs spie­len eine aus­ge­spro­chen runde Vari­ante davon, ohne das Rad gleich neu erfin­den zu wol­len. Diese simp­len und ver­träum­ten Pop­me­lo­dien ver­feh­len ihre Wir­kung nicht. DK31 EP by We. the Pigs DK31 EP by We. the Pigs
Wireheads – Wireheads Die viel­ver­spre­chende EP die­ser Band aus dem aus­tra­li­schen Ade­laide schlägt ganz her­vor­ra­gend den Bogen vom Proto- zum Post Punk. Und was dazwi­schen kam, igno­rie­ren sie weit­ge­hend. Ein neues Album von ihnen ist auch schon im Kas­ten und sollte jeden Moment erschei­nen. Wireheads - s/​t MCR006 by W...

The Brain – The Brain 7″

The Brain - The Brain 7"

First Steps ist iro­ni­scher­weise die zweite EP der Band aus Toronto und ich hätte diese wun­der­bare Platte glatt ver­passt, wäre das urspräng­lich letz­tes Jahr erschie­nene Teil nicht kürz­lich von High Fashion Indus­tries als selbst­be­ti­telte 7″ wie­der­ver­öf­fent­licht wor­den. Den­noch ergibt der ursprüng­li­che Titel jede Menge Sinn, führt man sich mal den soli­den aber unin­spi­rier­ten Psych- und Garage Rock ihres Demos und der ers­ten EP zu Gemüte. First Steps ist da eine beacht­li­che Wei­ter­ent­wick­lung und klingt nach einer Band die dabei ist, ihren ganz eige­nen Sound zu fin­den. Diese erstaun­lich naht­lose Ver­schmel­zung von Post Punk und Psy­che­de­lic ist ein­fach ent­zü­ckend und macht mehr als nur ein biss­chen gespannt auf den zukünf­ti­gen Out­put der Band.


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Mid­ni­ght Plus One – Unle­arn Ever­y­thing Das Punktrio Mid­ni­ght Plus One kommt aus dem Städt­chen Carr­boro in North Caro­lina. Ein unwi­der­steh­li­ches Album vol­ler wand­lungs­fä­hi­gem Post­punk haben sie da beschert, das gekonnt Zucker­brot und Peit­sche beherrscht, das Wech­sel­spiel von rela­ti­ver Räu­dig­keit und gele­gent­lich gera­dezu Honig­sü­ßen Me...
Pretty Hurts – Make Gra­ves Per email kam hier gerade das Demo die­ser Ber­li­ner Band rein­ge­flat­tert und das hat's in sich. Wahn­sin­nig vor­wärts drü­cken­der Punk­rock mit Ele­men­ten aus der Noise- Post- und Emo­core-Ecke. Das klingt zuerst in etwa so als hätte man frühe Iceage-Plat­ten oder die erste Lower EP mit melo­di­schem 90er ...
Bad Bree­ding – Divide Es ist gerade mal ein hal­bes Jahr ver­gan­gen, seit Bad Bree­ding aus dem bri­ti­schen Ste­venage mit ihrem Debüt­al­bum ein ganz beacht­li­ches Loch in den Boden gesprengt haben. Auf ihrem neuen Mini­al­bum unter­mau­ern sie die Ver­mu­tung, dass wir es hier mit einer der bes­ten Post­core-Bands die­ser Tage zu t...