Exploded View – Summer Came Early
Summer Came Early erscheint am 10. November auf Sacred Bones Records.
Summer Came Early erscheint am 10. November auf Sacred Bones Records.
Lightning Ears erscheint am 20. Oktober auf Tenth Court.
Snares Like A Haircut erscheint am 26. Januar auf Drag City.
Pure Disgust erscheint am 16. November.

Eine vorzüglich abgehende Mixtur aus Post-, Garage Punk und ein bisschen Noise findet sich auf dem ersten Tape dieser Band aus Chicago wieder. Besonders angetan bin ich vom definitiven Highlight Satisfying Texture, das einen ausgeprägten Geruch von Pink Flag-meets-Youth Of America absondert.

Sehr derber und primitiver Noiserock aus Thessaloniki, Griechanland. Vier bis zum Anschlag dissonante, abgehackte Lärm-Eruptionen, die sich nicht allzu sehr um Feinheiten scheren. Nicht zuletzt aufgrund des Tief im Mix vergraben daherplärrenden Saxofons erinnert mich das etwas an die Kanadier Nearly Dead.

Leisure sind zwei Typen auf zwei Kontinenten, die zwischen ihren Heimstudios in London und New York diverse Geräusche durch die Seekabel schieben. Das Ergebnis davon ist auf ihrem ersten Album zu hören und hat durchaus seinen Charme. Synth- und Garage Punk, an dem Freunde von Useless Eaters, Skull Cult, Pow! oder Ausmuteants sicher einigen Gefallen finden.

Irgendwie ist es mir im letzten Jahr entgangen, dass die britisch-brasilianische Band ihre zweite EP veröffentlicht hat. Die entpuppt sich jedenfalls mal wieder als ein schön kompromissloser Brocken aus Noise, Sludge, Post- und Hardcore.

Room 101 One Man Band ist das Projekt eines gewissen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hiermit nach einigen EPs seinen ersten (mehr-oder-weniger-)Langspieler abliefert. Darauf gibt’s ganz wunderbar abgefuckten Krawall zu hören, der auf ausgesprochen schräge Art und Weise zwischen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hardcore rumspackt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer verdrehten Garage-Parallelwelt, nach dem irren Noisecore von Soupcans oder Vulture Shit. Aus diversen Dokus und mehr oder weniger bekannten Filmen zusammengeklaute Visuals werden gleich mitgeliefert.

Wumms. Mit diesem Quartett aus Melbourne ist in Zukunft sicher noch zu rechnen. Ihre erste EP macht jedenfalls schon richtig Lust auf mehr von ihrem schön kantigen, fuzzverliebten Postpunk, den Kanadiern Lié nicht ganz unähnlich.