Victor – + /​ – ?

Victor - + / - ?

Gara­ge­punk der durch­weg kru­den Sorte aus Tel Aviv. Wem Skull Cult oder das R. Clown Tape zusa­gen, der darf hier unbe­dingt mal ein Ohr ris­kie­ren. Eine Schwä­che für mini­ma­lis­tisch plu­ckernde Lo-Fi Sui­cide-Beats vom Floh­markt ist dem Hör­ge­nuss auch nicht abträg­lich.



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C57BL/​6 – Lawn Mower

C57BL/6 - Lawn Mower

Die aktu­elle EP der Elek­tro-/Ga­ra­ge­punk-For­ma­tion aus Los Ange­les ist mal wie­der ein aus­ge­spro­chen spa­ßi­ger Voll­tref­fer gewor­den. Mit sechs Songs in weni­ger als zehn Minu­ten lässt sich das in einem Schluck weg­hö­ren wie eine stär­ker Noise-ori­en­tierte Vari­ante von S.B.F. oder Race Car.


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ISS – ISS 7″

ISS - ISS 7"

Neuer Klein­scheiß von den Sam­ple­bau­kas­ten-Punks aus North Caro­lina wird in der Form einer 7″ auf Sorrry State Records abge­lie­fert. Dem For­mat ange­mes­sen lär­men sie hier sehr explo­siv und deut­lich unge­zwun­ge­ner drauf los als auf den Lang­spie­lern.


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Digital Leather – Pink Thunder

Digital Leather - Pink Thunder

Das Synth-/Elec­tro­punk-Pro­jekt um Front­mann Shawn Foree hat mal wie­der eine Platte auf­ge­nom­men. Und wie er dazu auf der Band­camp-Seite anmerkt: „Felt like shit during the ent­ire pro­cess“. Ent­spre­chend gibt es auf lyri­scher Ebene das gewohnt hohe Maß an Tod und Ver­der­ben zu ver­ar­bei­ten. Aber was die Musik angeht, gehö­ren die mini­ma­lis­ti­schen Arran­ge­ments der Platte – nach dem beson­ders grim­mig klin­gen­den letz­ten Album Whack Jam – mit­un­ter zum pop­pigs­ten Mate­rial der Band.



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Hystérie – Campagne /​ Capitale

Hystérie - Campagne / Capitale

Das erste Album von Hys­té­rie aus dem fran­zö­si­schen Cas­tres bie­tet sich als pas­sen­der Com­pa­gnon für das aktu­elle Le Prince Harry Album an, klingt in etwa so wie des­sen dys­to­pisch-pes­si­mis­ti­scher klei­ner Bru­der mit einem grob im Umfeld von Syn­t­h/­Elek­tro- und Post­punk ange­sie­del­ten Sound und ein paar Spreng­seln von Noise und Indus­trial.



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ISS – (Endless Pussyfooting)

ISS - (Endless Pussyfooting)

ISS sind ein Duo irgendwo aus North Caro­lina bestehend aus Rich Ivey, dem ehe­ma­li­gen Sän­ger von Wha­te­ver Brains und Eddie Schnei­der, den der eine oder andere viel­leich aus sei­ner alten Band Brain F≠ kennt. Ihr zwei­tes Lang­spiel-Tape über­zeugt wie­der auf gan­zer Linie mit einer Mischung aus Elek­tro- und Post­punk aus der Sam­ple-Kon­serve, der einen gewis­sen Gara­gen­vibe mit­bringt und dies­mal deut­lich fokus­sier­ter wirkt als auf dem eher ver­spiel­ten Debüt.



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Le Prince Harry – Synthetic Love

Le Prince Harry - Synthetic Love

Das zweite Album der Syn­th­pun­ker aus Lüt­tich, Bel­gien. Die Typen sind ja auch schon ein gutes Jahr­zehnt aktiv und seit ihrem Debüt­al­bum sind ziem­lich genau fünf Jahre ver­gan­gen. In der Zwi­schen­zeit sind Le Prince Harry vom Trio zum Duo geschrumpft und haben auf ziem­lich arsch­tre­tende Art ihre Seite einer Split-LP mit mit Dut­ch­ess Says befüllt. Auch auf ihrem neuen Lang­spie­ler geben sie sich in Best­form, noch ein gan­zes Stück elek­tri­scher als bis­her schon, Gitar­ren sind als optio­nal anzu­se­hen. Und den­noch schlägt im Zen­trum die­ser Platte ein quick­le­ben­di­ges Herz aus Gara­ge­punk, das sehr zum hohen Spaß­fak­tor die­ser Platte bei­trägt.



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Wonder Bread – Single Slice Vol. 5

Wonder Bread - Single Slice Vol. 5

Ist euch was auf­ge­fal­len? Die letzte Neo Neos-Ver­öf­fent­li­chung ist jetzt schon zwei Monate her. Muss ich mir Sor­gen um den Typen machen? Naja, dafür ist auf das andere „ein neues Tape alle paar Wochen“-Soloprojekt Won­der Bread aus Oak­land noch Ver­lass, die aktu­elle Cas­sin­gle lie­fert wie gewohnt bis auf Anschlag ver­schro­be­nen Elek­tro­punk.

Vativer – Demonstrationszug

Vativer - Demonstrationszug

Kaput­tes Zeug aus Frank­furt, das sich allen Gen­re­zu­ord­nun­gen ent­zieht. Ele­mente aus (unter ande­rem) Elek­tro­punk, Noise, Psy­che­de­lic, Kraut und Indus­trial ver­we­ben sich auf die­sem Tape zu einem aus­ge­spro­che­nen wider­spens­ti­gen Biest.


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HMLTD – Stained 7″

HMLTD - Stained 7"

Eine reich­lich schräge Klang­kon­serve legen die Lon­do­ner mit ihrer Debüt 7″ hin. Die A-Seite ist ein über­dreh­tes etwas aus Glam-, Elek­tro- und Syn­th­punk, die B-Seite sonnt sich zuerst in einem mini­ma­lis­ti­schen Groove und etwas psy­che­de­li­schem Geschwur­bel, kratzt dann in einem uner­war­tet aggres­si­ven Mit­tel­teil den Putz von der Decke.

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