Manateees - Sit n Spin

manateees

Ei­ne dre­cki­ge klei­ne Ga­ra­gen­punk-Per­le von ei­nem Trio aus Mem­phis, die mir im Herbst ir­gend­wie durch die Lap­pen ge­gan­gen ist. Größ­ten­teils strai­ght und ein­gän­gig, aber im­mer auch mit ei­ner ge­wis­sen Schief­la­ge ver­se­hen klingt das für mich z.B. et­was nach Aban­dos mit noch mehr Rotz, ge­fil­tert durch die kan­ti­ge Äs­the­tik der Useless Ea­ters und die grenz­de­bi­le Pri­mi­tiv-Ly­rik von Stran­ge At­trac­tor.


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The Cats - Relax On Everyone

The Cats

Das zwei­te Al­bum der Cats aus Phil­adel­phia weist, nicht nur in sei­ner wech­sel­haf­ten Lo-Fi­de­li­tät, star­ke Ähn­lich­kei­ten zu Gui­ded By Voices in ih­rer bes­ten Pha­se auf. Das wä­re an sich noch nicht so span­nend, aber die Tref­fer­quo­te auf die­ser na­tur­ge­mäß et­was zer­fah­re­nen Plat­te braucht sich hin­ter ih­ren Vor­bil­dern auch nicht zu ver­ste­cken. Gut um den Win­ter­blues kurz­fris­tig zu ver­trei­ben, wenn die bun­ten Pil­len nicht wir­ken wol­len.



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Beekeepers - Demos

beekeepers

Ex­tra räu­di­ger, un­ge­wa­sche­ner Ga­ra­ge-/Noi­se­punk aus Oak­land. Freun­de von Ed­dy Cur­rent Sup­pres­si­on Ring, Soupcans oder Lum­py and the Dum­pers wer­den sich so­fort zu­hau­se füh­len. Plus­punk­te für den geis­tes­ge­stör­ten Ge­sang, der so tief im Mix ver­gra­ben ist, dass man ihn su­per mit ei­ge­nen In­hal­ten fül­len kann um sich laut­stark über's Wet­ter, Plas­tik­bier, Ge­halts­ab­rech­nun­gen oder zu teu­re Nut­ten zu be­schwe­ren.


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Black Planet - Female Hysteria

black planet

Die­ses Trio aus Cin­cin­na­ti fa­bri­ziert aus­ge­zeich­net ab­ge­fuz­z­ten Lärm ir­gend­wo im Span­nungs­feld zwi­schen Ga­ra­gen­punk, noi­se-las­ti­gem Post­punk und ab­ge­han­ge­nem Fuz­z­pop, der von An­fang bis En­de ei­nen un­ge­zähm­ten DIY-Spi­rit ver­strömt.


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The Persian Leaps - Drive Drive Delay

persian leaps

An­ge­nehm alt­mo­di­scher In­die­rock aus Saint Paul, Min­ne­so­ta. Die ers­ten bei­den Songs er­in­nern stark an das So­lo­werk von Bob Mould, im wei­te­ren Ver­lauf der EP schei­nen aber auch deut­li­che An­klän­ge an die In­die-/Power­pop-Sze­ne der spä­ten Acht­zi­ger und ein we­nig Shoe­ga­ze-Ver­ne­be­lung durch. So was geht schnell in die Ho­se, aber die Jungs ha­ben so aus­ge­zeich­ne­te Songs am Start, dass selbst der ge­ra­de­zu Sta­di­on­kom­pa­ti­ble Raus­schmei­ßer Per­mis­si­on ganz un­pein­lich bleibt.


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Needs - Rare Earths

needs

Nicht mehr ganz so neue EP ei­ner Band aus Van­cou­ver mit un­ge­stüm los­ro­cken­dem Post­core. Mög­li­che Re­fe­ren­zen wä­ren z.B. Vi­deo, Piss Test, Hot Sna­kes oder Cri­mi­nal Code. Geht gut rein.


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Ultrathin - Ultrathin

ultrathin

Der Band­na­me klingt zwar et­was nach Bin­den­wer­bung, die Mu­sik der Band aus Ot­ta­wa gibt sich aber eher sta­che­lig als saug­fä­hig. Das hat or­dent­lich Wumms und be­wegt sich mehr oder we­ni­ger auf der Schwel­le von Ga­ra­gen- und Post­punk. Das kann mal wie ei­ne Ga­ra­gen­ver­si­on des ab­ge­spa­ce­ten Stoner-Punks von De­st­ruc­tion Unit klin­gen. Oder mal so, als hät­te man den Stoo­ges-Klas­si­ker Fun House in die frü­hen 80er ge­beamt. Hier und da noch ei­ne klei­ne Pri­se Saints oder ei­ne Fin­ger­spit­ze old­schoo­li­gen Hard­core-Punk ein­ge­streut, das Re­sul­tat ist ein sehr kom­pak­tes Brett von ei­ner Plat­te.


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Lié - Consent

Lie

Düs­te­rer und gro­ber Post­punk von ei­nem Trio aus Van­cou­ver. Hat was von ei­ner un­ge­schlif­fe­nen Mi­schung aus Sa­va­ges und White Lung, zu­sätz­lich mit ei­nem ge­wis­sen Go­th-Vi­be und ei­ner Vor­lie­be für dis­so­nan­te Noi­se-Tex­tu­ren.


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Musikresteficken #12

So, noch ein­mal tief die Res­te­ton­ne grei­fen be­vor die­ses Jahr auch end­lich mal sein En­de nimmt. Wie im­mer sind so ei­ni­ge Sa­chen da­bei, bei de­nen es schon et­was weh tut, ih­nen kei­nen ei­ge­nen Post spen­diert zu ha­ben. Aber ir­gend­wo ist mei­ne Zeit dann auch be­grenzt und ich kann ja nicht im­mer nur blog­gen son­dern will auch mal ein Bier trin­ken, hun­dert Fil­me gu­cken, durch den Re­gen spa­zie­ren oder die Mu­sik mal ein­fach bei aus­ge­schal­te­tem Lap­top ge­nie­ßen. Al­so grab­belt mal selbst et­was rum, es lohnt sich. Hier geht's lang →

S.H.I.T. - Feeding Time 7"

s.h.i.t.

Ei­ne oh­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te vor­wärts stür­men­de At­ta­cke ist die­se wun­der­bar rot­zi­ge Schei­be von S.H.I.T. aus To­ron­to. Die Plat­te klingt auch ex­akt nach die­sem Ort. Mit ih­rer Mi­schung aus Hard­core- und Ga­ra­gen­punk könn­te man sie ein we­nig mit Soupcans ver­glei­chen, aber oh­ne de­ren Nois­rock-Ein­flüs­se.