Dead Arms - All The Hits

dead arms

Die Lon­do­ner Ka­pel­le teilt sich min­des­tens ein Mit­glied so­wie die ge­ne­rel­le Marsch­rich­tung mit den De­ath Pe­dals. Hier nä­hern sie sich der Sa­che aber über­wie­gend von ei­ner eher ga­ra­gi­gen, strai­ght ro­cken­den Sei­te, mit dem glei­chen durch­schla­gen­den Ef­fekt. Aus­ge­zeich­ne­ter Ga­ra­gen-/Noi­se­punk der ne­ben be­sag­ten De­ath Pe­dals wahl­wei­se auch mal mal an Pis­sed Jeans, Hot Sna­kes, Lo Fat Get­ting High oder die ges­tern hier ge­pos­te­ten Be­ast Fiend er­in­nern mag. Und na­tür­lich et­was an die un­ver­meid­li­chen Je­sus Li­z­ard.


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Beast Fiend - Revenge

beast fiend

Die ers­te EP von Be­ast Fiend aus San Fran­cis­co hat­te bei mir schon blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen und auf den mehr­fach an­ge­kün­dig­ten und wie­der ver­scho­be­nen (ab­sicht­li­ches Ge­trol­le?) Nach­fol­ger war ich mehr als ge­spannt. Ih­re Beiß­kraft ha­ben sie seit­dem nicht ver­lo­ren, im Ge­gen­teil: In den 8 Mi­nu­ten Lauf­zeit ge­hen sie noch dre­cki­ger, pri­mi­ti­ver, an­ge­piss­ter, je­doch auch tigh­ter zu Wer­ke als bis­her ge­wohnt, mit ih­rer nach wie vor mit­rei­ßen­den Mi­schung aus Ga­ra­gen-/Post­punk und prä­his­to­ri­schem Hard­core­punk.


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Uniform - Demo 1

uniform

Wenn der spe­zi­el­le Sound die­ser Band aus At­lan­ta dem ei­nen oder an­de­ren selt­sam be­kannt vor­kommt, dann liegt's ver­mut­lich dar­an, dass hier zwei Drit­tel von Wymyns Pry­syn mit am Werk sind. Das Gan­ze klingt dann auch in et­wa so wie ein un­ge­wa­sche­ner, Punk-/HC-fi­xier­ter Ab­le­ger da­von.



Kerosene - Kerosene

kerosene

Mas­si­ver Post­punk-Kra­wall aus Phil­adel­phia. An­ge­trie­ben von mo­no­to­nen Groo­ves, mit noi­sig-flä­chi­gen Gi­tar­ren­wän­den auf Ci­ne­ma­scope-For­mat auf­ge­bla­sen, da­bei im­mer schön grad­li­nig und druck­voll. Mehr Zu­ta­ten braucht's manch­mal ein­fach nicht.

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Pope - Fiction

pope

Ab­ge­fuz­z­ter In­die­rock von ei­nem Trio aus New Or­leans, das in sei­nem Hang zur gro­ßen Hym­ne et­was da­her­kommt wie die me­lan­cho­li­schen klei­nen Brü­der von Ca­li­for­nia X. Mit deut­li­chen Di­son­aur Jr- und Swer­ve­dri­ver-ar­ti­gen Mo­men­ten. Fügt sich auch ganz gut ein in die ak­tu­el­le Wel­le von In­die­krach á la Hap­py Di­ving, So­lids, Weed oder Dead Soft.


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VHS - Art Decay, Everything Looks Boring

VHS

Schö­nes Tape ei­ner Band aus Se­at­tle mit viel­sei­ti­gem Post-/Ga­ra­gen­punk, der mal an Hot Sna­kes oder de­ren Nach­fol­ge­band Ob­its er­in­nert, manch­mal auch an Wire oder Wi­pers. Oder die na­mens­ver­wand­ten Vi­deo.


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Never Young - Never Young EP

never young

Star­ker Nach­fol­ger zum letzt­jäh­ri­gen De­büt­al­bum der Band aus Oak­land. Nach wie vor lie­gen die Ko­or­di­na­ten ir­gend­wo zwi­schen Post­punk, Noi­se- und Schoe­ga­ze-Zeugs, die vier neu­en Songs sind je­doch um ei­ni­ges aus­ge­reif­ter als auf dem et­was in­kon­sis­ten­ten De­büt.

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Dead Tenants - Void

dead tenants

Hier kommt gleich der nächs­te Le­cker­bis­sen aus dem Noi­se-/Post­punk-Um­feld. Die New Yor­ker be­we­gen sich klang­lich in der Nä­he von Bands wie Greys und Wymyns Pry­syn, da­zu bö­se Bass­li­ni­en, die von Big Black ge­borgt sein könn­ten, hät­ten je­ne sich ei­ne See­le zu­ge­legt. Und et­was vom grad­li­nig ro­cken­den Post­punk von Teen­an­ger. Über­haupt fin­de ich es recht er­staun­lich, mit was für ei­ner gen­re-un­ty­pi­schen Leicht­fü­ßig­keit die Plat­te über wei­te Stre­cken vor sich hin groovt.


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Fawn Spots - From Safer Place

fawn spots

Ein aus­ge­wach­se­ner Post­core-Böl­ler, das neue Al­bum der Fawn Spots aus dem al­ten York. Die Band ka­na­li­siert hier so ziem­lich das bes­te aus Post­core und Noi­se­rock, ins­be­son­de­re aus der Blü­te­zeit bei­der Gen­res in den 90ern und rei­chert das gan­ze um deut­li­che Emo­core-Ein­flüs­se an, oh­ne je­mals in die viel­fäl­ti­gen Fett­näpf­chen des Gen­res zu tre­ten. Der un­ge­stü­me Vor­wärts­drang der Hot Sna­kes kom­bi­niert mit den blank lie­gen­den Ner­ven von Ri­tes of Spring, den wal­zen­den Bru­ta­lo-Riffs von METZ, ein we­nig Ko­pen­ha­gen-Ge­bol­ler und der Me­lo­dik von Hüs­ker Dü. Und noch viel mehr. Ich wün­sche viel Spaß beim selbst ent­de­cken.

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Bong Rips - высшая школа кожаных курток

bong rips
Und wie­der mal ver­sucht ei­ne Plat­te ein Tape den Ne­ga­tiv­re­kord für's un­nö­tig obs­zöns­te und po­li­tisch un­kor­rek­tes­te Co­ver­mo­tiv zu un­ter­bie­ten. Ir­gend­wie schockt mich da aber nicht mehr so viel…
Die Mu­sik der Band aus Pe­tro­sa­wodsk im Nord­wes­ten Russ­lands ist aber ziem­lich gei­les Zeug. Recht kru­der Noi­se-Ga­ra­gen-Surf-Post­punk, der sich nicht zim­per­lich gibt und in sei­ner kur­zen Spiel­zeit simp­le Me­lo­dien und Hooks mit ei­ner der­ar­ti­gen In­brunst ab­fa­ckelt, dass es je­dem ehr­li­chen Punk­af­fi­ci­n­a­do das Herz er­weicht.


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