Signal - Love w/​o Moisture

Signal - Love w/o Moisture

Ein roher, poten­ter Mix aus Noise-/Fuzz Punk und Post­core von einer New Yor­ker Band. Hat was von einer noise-las­ti­ge­ren Ver­schmel­zung aus Lié und Ugly Little Girls, hat aber auch eini­ges an dre­ckig gara­gi­gem Sound in Rich­tung Warp oder Vexx mit an Bord.

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Gunky - Ectoplastic

Gunky - Ectoplastic

Als ein selt­sa­mer (Post-) Pun­k/­Noise-Bas­tard, der sich ganz frech durch die Geschichte des Punk und Noise-Unter­grunds plün­dert, stellt sich die Debüt-EP von Gunky aus Phil­adel­phia her­aus. Ich meine Echos von MX-80 und Mit­tacht­zi­ger Sonic Youth zu hören, von The Ment­ally Ill und Sac­cha­rine Trust. Oder auch von jün­ge­ren Bands wie Patti oder Plax.

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Krul - EP

Krul - EP

Die aus­tra­li­sche Szene ist immer für eine Über­ra­schung gut, wie auch hier in Form einer Band aus Mel­bourne, die mit Leu­ten von unter ande­rem Kids Of Zoo an Bord und nicht zuletzt auf Japa­nisch vor­ge­tra­ge­nen Vocals auf­war­tet. Sound­mä­ßig könnte man es so beschrei­ben, als träfe leicht ange­dun­kel­ter Post Punk irgendwo zwi­schen Insti­tute, Pretty Hurts, Diät, Cri­mi­nal Code, Pretty Hurts oder Acry­lics auf deut­lich rau­bei­ni­ge­ren Kra­wall in der Gegend von Lumpy & The Dum­pers oder Beast Fiend, einen Hauch von Hot Snakes.

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Isolation - Isolation

Isolation - Isolation

Bei die­ser Band aus Fal­mouth han­delt es sich im Grunde genom­men um drei Vier­tel von Inter­nal Credit. Im Ver­gleich mit deren etwas simp­ler gestrick­ten Garage Punk geht es hier aber etwas straf­fer zur Sache mit einem Sound, der ihr soli­des Gara­gen­fun­da­ment um gewisse Post­core-Ten­den­zen so á la Hot Snakes oder Youth Avoi­ders auf­stockt, sowie um melo­di­schen (Post-)Punk im Stile von Red Dons, Day­light Rob­bery, Anxious Living, Ner­vo­sas und ein klei­nes biss­chen Wipers. Fluppt!

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Goon - Natural Evil

Goon - Natural Evil

Eine erfreu­li­che Atta­cke aus Noise-getränk­tem Hard-/Post­core von einer Band aus Den­ver, Colo­rado. Hat was von einem Mix aus Lumpy & The Dum­pers, Anxiety, Cülo oder deren quasi-Nach­fol­ge­band Taran­tüla.

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Luggage - Shift

Luggage - Shift

Das dritte Album von Lug­gage aus Chi­cago knüpft naht­los am Vor­gän­ger an, macht sogar noch einen etwas kon­se­quen­te­ren Ein­druck. Pas­send und unüber­hör­bar bei Elec­tri­cal Audio auf­ge­nom­men, brei­tet sich ein sprö­der bis zäh­flüs­si­ger Sound zwi­schen Noise- und Math Rock, Post- und Slow­core aus, der über­wie­gend nach ver­gan­ge­nen Zei­ten in Chi­cago klingt. Oder abwech­selnd mal nach gerad­li­ni­ge­ren Shel­lac, gedros­sel­ten Tar, viel lau­te­ren Slint und noch tris­te­ren Code­ine.

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Acrylics - Sinking In

Acrylics - Sinking In

Nach eini­gen saustar­ken EPs haben Acry­lics aus Santa Rosa, Kali­for­nien sich zwei Jahre Zeit genom­men für ihren ers­ten Lang­spie­ler, der sich - kein biss­chen über­ra­schend - auch gleich als ihr viel­sei­tigs­ter und reifs­ter Bro­cken Lärm her­aus­stellt. Ihr ambi­tio­nier­ter, aber durch­weg stim­mi­ger Stil­mix bewegt sich in einem per­fek­ten Drei­eck zwi­schen düs­te­rem Post Punk á la Cri­mi­nal Code, dem der­ben Hard­core­punk von Bands wie Cülo, Hate Preachers oder Impulso und dem smar­tem Post­core von Ivy oder Bad Bree­ding.

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Kumusta - Kumusta #1

Kumusta - Kumusta #1

Vor­zug­li­cher Scheiß aus Rouen, Frank­reich. Kumusta kom­men mit einer spa­ßi­gen Mischung um die Ecke, die einen straf­fen Bogen spannt von Noise Rock und -core, über Post Punk/-core bis hin zu einem Hauch von Gara­ge­punk. Man stelle sich zum Bei­spiel in man­chen Momen­ten eine Ver­schmel­zung aus gedros­sel­ten Bad Bree­ding und Cri­mi­nal Code vor. In ande­ren Augen­bli­cken hat es ein biss­chen was von den aus­tra­li­schen Post­core-Haus­num­mern Bat­piss und Bench Press.

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Lux - New Day

Lux - New Day

Lux aus Bar­ce­lona kön­nen bereits ein Demo und einen viel­ver­spre­chen­den Lang­spie­ler vor­wei­sen, aber auf ihrer aktu­el­len EP kommt ihr Sound mal so rich­tig in die Gänge. Da tref­fen einige der exzen­tri­sche­ren Strö­mun­gen des 80er Post- und Hard­core­punk wie etwa Man Sized Action und The Pro­le­ta­riat auf mar­kante Goth/­De­ath­punk-Bass­li­nes, aber auch an aktu­el­lere Bands wie Street Eater oder das Cow­punk­wun­der Mur­de­rer darf man sich erin­nert füh­len.

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Austerity - Anarcho Punk Dance Party

Austerity - Anarcho Punk Dance Party

Die Platte hält ein, was der Titel ver­spricht. Tanz­ba­rer Scheiß? Aber hallo! Anar­chis­ti­sches Gedan­ken­gut? Wird hier Ton­nen­weise aus­ge­brei­tet. Sti­lis­tisch ist das nicht unbe­dingt etwas, was man mit Anar­cho Punk in Ver­bin­dung bringt, aber klar aus dem glei­chen Geist gebo­ren. Infek­tiö­sen Post Punk mit Post­core-Nach­bren­ner bekommt man gebo­ten, der trotz sei­ner Tanz­flä­chen­kom­pe­tenz sich seine Kan­tig­keit bewahrt und auch in der Lärm­ab­tei­lung keine Skru­pel zeigt, die Nach­barn zu wecken. Das und die unüber­hör­ba­ren poli­ti­schen Ansa­gen unter­schei­det die Band aus Brigh­ton doch recht stark von der kurz­le­bi­gen Dan­ce­punk-Welle im ver­gan­ge­nen Jahr­zehnt. Statt New Yor­ker Cool­ness gibt es eine aus­ge­spro­chen bri­ti­sche, ange­pisste unver­blümt­heit, auch wenn die musi­ka­li­schen Ein­flüsse ähn­lich gela­gert sein mögen. Bei jenen sind natür­lich wie­der mal Gang Of Four zu nen­nen, Minu­te­men, spä­tere Mem­bra­nes und The Pop Group. In der Gegen­wart ste­hen dem Bands wie Tics, Pill und Slumb Party, Spe­cial Inte­rest und UZS nicht ganz fern.

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