Ricky Hell - Blue Lips

Ricky Hell - Blue Lips

Ricky Hamil­ton aka Ricky Hell, der hier unter ande­rem schon mit sei­ner alten Band Fasci­na­ting  und außer­dem mit einem tol­len Solo-Tape auf­fiel hat inzwi­schen sei­nen Wohn­sitz von Cleve­land nach Los Ange­les ver­legt, vor­her aber noch schnell eine neue EP auf­ge­nom­men. Ohne seine Void­boys dies­mal, was sich in einem weni­ger knar­zi­gen Sound nie­der­schlägt. Davon abge­se­hen begeg­net einem hier aber eine sehr ähn­lich lie­bens­werte Mischung aus Power-, Fuzz- und Gara­gen­pop.

Vital Idles - Left Hand

Vital Idles - Left Hand

Ganz bezau­bern­der Krem­pel aus Glas­gow irgendwo zwi­schem relax­tem Indie­rock, mini­ma­lis­ti­schem Post­punk, son­nig daher geschram­mel­tem Power-/Ga­rage Pop und einem gele­gent­li­chen Hauch von Psy­che­de­lic.

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Corn /​ Universal Studios - Demo

Corn / Universal Studios - Demo

Zwei Bands/​Projekte irgendwo aus Indiana zusam­men auf einem Demo. Ver­mut­lich han­delt es sich in bei­den Fäl­len um die glei­chen Leute, viel­leicht aber auch nicht. Jeden­falls schep­pert die Musik dar­auf es sehr sym­pa­thisch. Stel­len­weise sehr Power­pop­pi­ger Syn­th­punk und Noi­se­pop mit dis­kre­tem Gara­gen­vibe, der ein biss­chen an die ver­spul­ten LoFi-Machen­schaf­ten des frü­hen Fly­ing Nun Kata­logs erin­nert. Schick.

The Exbats - I Got The Hots For Charlie Watts

The Exbats - I Got The Hots For Charlie Watts

Der erste heiße Tipp in die­sem Jahr kommt vom kürz­lich reak­ti­vier­ten Punk­blog Manie­ren­ver­sa­gen. Die Exbats sind ein Duo aus Bis­bee, Ari­zona, bestehend aus Inez McLain an Drums, Gesang und ihrem Vater Kenny an der Gitarre. Der Schram­me­lige, in jeder Menge ver­schro­be­nem Charme getränkte Power­pop, den die bei­den auf ihrem aktu­el­len Lang­spie­ler von der Leine las­sen weckt klare Asso­zia­tio­nen zu den alten 60s Girl­groups, hat häu­fig aber auch mehr als eine kleine Ahnung von Dead Moon. Oder vom Bri­tish Inva­sion-las­ti­gen Garage Rock der Reso­nars, deren Mas­ter­mind Matt Ren­don hier zufäl­lig auch für den Bass und die Pro­duk­tion ver­ant­wort­lich zeich­net.



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Parsnip - Parsnip 7"

Parsnip - Parsnip 7"

Eine äußerst stim­mige Debüt-EP von einer Band aus Mel­bourne, die rich­tig Spaß macht in ihrer fluffi­gen Mischung aus 60s Garage- und Psy­che­de­lic Pop.


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Patsy's Rats - Is It Alright? /​ Givin' Up 7"

Patsy's Rats - Is It Alright? / Givin' Up 7"

Schon eine ganze Weile ange­kün­digt, als 7" ver­mut­lich schon län­ger ver­füg­bar, jetzt end­lich über's eigene Band­camp auch für einen, äh… fast schon bezahl­ba­ren Betrag in digi­tal zu bekom­men. Der neu­este Kurz­spie­ler des Power­pop-Duos besticht mal wie­der mit zwei schnör­kel­lo­sen Song­per­len. Beson­ders die A-Seite Is It Alright? ist eine unwi­der­steh­li­che Pop­gra­nate, deren Ohr­wurm­qua­li­tä­ten man sich nur schwer ent­zie­hen kann.

Blaha - The Long Arm of the Photo Booth

Blaha - The Long Arm of the Photo Booth

Schon wie­der ist ein neuer Kurz­spie­ler des umtrie­bi­gen Blind Shake-Sei­ten­pro­jek­tes am Start. Anders als auf der letz­ten 7" geht auf die­sem Tape etwas weni­ger der Punk ab. Dafür tobt sich das wie gewohnt sehr klas­sige Song­ma­te­rial irgendwo im Umfeld von 60s Pop und Psy­che­de­lia aus, ver­ein­zelt kom­men auch ein paar Surf-Vibes zum tra­gen.


UV-TV - Go Away

UV-TV - Go Away

Auf ihrer neu­es­ten EP fin­den die Garage-/Fuzz­pop­per aus Gai­nes­ville ihre Stärke in der Reduk­tion auf einen von jeg­li­chem Bal­last befrei­ten Sound. Einen Hauch von '77 hat das jetzt und mit einem The Pri­mi­ti­ves-Cover­song zol­len sie einem offen­sicht­li­chem Ein­fluss Tri­but.

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Patsy's Rats - Roundin' Up 7"

Patsy's Rats - Roundin' Up 7"

Die ver­gan­ge­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen des Gara­ge­pop-Duos aus Port­land sind mir ent­we­der ent­gan­gen oder konn­ten mich nicht so recht begeis­tern. Eins von bei­den. Mein Gedächt­nis lässt mich da im Stich. Der aktu­elle Sie­ben­zöl­ler der Band ist jeden­falls raus auf Dirt­nap Records. Das Label steht nor­mal für Qua­li­tät und auch hier wird man kei­nes­wegs ent­täuscht. Zwei mal aus­ge­zeich­ne­ter Power­pop, den man auf­grund sei­nes hohen Zucker­ge­hal­tes bes­ser in klei­nen Dosen genießt.

Warm Soda - I Don't Wanna Grow Up

Warm Soda - I Don't Wanna Grow Up

Das Abschied­sal­bum der Garage-/Power­pop-For­ma­tion aus Aus­tin um Front­mann Mathew Mel­ton stellt noch ein­mal des­sen aus­ge­zeich­nete Song­wri­ting-Skills unter Beweis in 12 fluffi­gen Kra­chern, die mit ihren mit­rei­ßen­den Pop-Melo­dien oft nah an der Grenze zum Kitsch ope­rie­ren, ohne jemals den Bogen zu über­span­nen.
Mat­thew Mel­ton hat jetzt eine neue Band namens Dream Machine am Start, deren Debüt­al­bum The Illu­sion erscheint am 19. Mai auf Castle Face Records.

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