Beta Blockers – Stiff Prescription

Da hat sich Static Shock Records mal wieder einen glatten Volltreffer geangelt. Auf dem Debütalbum der Beta Blockers aus Sheffield kommt einem ein ebenso räudiger wie auch gnadenlos drückender Klangbastard entgegen aus Punk, Hard-/Postcore und einer absolut blickdichten Wand aus Noise. Damit befindet sich die Platte in unmittelbarer Nähe zu anderen aktuellen Bands wie Bad Breeding, Arse oder Acrylics.



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Neo Neos – Get The Neo Neos

Mal wieder was neues von der Ein-Mann-Band aus Minneapolis, deren kaputte Furzgeräusche ich im Laufe der vergangenen ein, zwei Jahre liebgewonnen hab wie kaum was anderes. Auch das neue Minialbum glänzt mit mehr vom gleichen: Zehn zeitlose Evergreens aus anspruchsvollem Garagepunk, ein Fest für musikalische Feinschmecker.



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Exek – Ahead Of Two Thoughts

Das Schaffen dieser Band verfolge ich äußerst gespannt, seit Exek mir zum ersten mal durch eine Split-EP mit Spray Paint ins Bewusstsein drangen. Mit ihrer eigenwilligen Mischung aus Dub, Post- und Artpunk, Psychedelic und diversen anderen experimentellen Sounds klingen sie wie derzeit keine anderen Band. Nach einer Compilation im vorletzten Jahr ist jetzt das lange erwartete Debütalbum der Band erschienen und es ist schon erstaunlich, wie kompakt und zugänglich ihr Sound darauf rüberkommt, obwohl dessen Grundzutaten eigentlich eher das Gegenteil suggerieren würden. Kann man jetzt schon zu den absoluten Highlights des noch jungen Jahres zählen.



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The Exbats – I Got The Hots For Charlie Watts

Der erste heiße Tipp in diesem Jahr kommt vom kürzlich reaktivierten Punkblog Manierenversagen. Die Exbats sind ein Duo aus Bisbee, Arizona, bestehend aus Inez McLain an Drums, Gesang und ihrem Vater Kenny an der Gitarre. Der Schrammelige, in jeder Menge verschrobenem Charme getränkte Powerpop, den die beiden auf ihrem aktuellen Langspieler von der Leine lassen weckt klare Assoziationen zu den alten 60s Girlgroups, hat häufig aber auch mehr als eine kleine Ahnung von Dead Moon. Oder vom British Invasion-lastigen Garage Rock der Resonars, deren Mastermind Matt Rendon hier zufällig auch für den Bass und die Produktion verantwortlich zeichnet.



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High Signs – If So, Then What?

Dieses Duo aus Toronto spielt melodischen Indierock der aussterbenden Sorte. Solcher, der sich selbst noch ernst nimmt. High Signs sind hier vor einer Weile ja schon mal mit der euphorischen Single A Much Larger Ocean aufgeschlagen, die jetzt auch ihr neues Album eröffnet und klingt als träfe das hymnische Potenzial von Bands wie Beach Slang, Needles//Pins oder früheren Japandroids aufeinander. Ich hätte nicht erwartet, dass darauf ein über weite Strecken so tieftraurig klingendes Album folgen würde. Denn hier wird ein gewaltiges Drama aufgefahren, das mich unter anderem auch an Solids, Restorations oder P.S. I Love You erinnert. Eine ausgesprochen angenehme Überraschung ist ihnen damit gelungen.



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Rik & The Pigs – Blue Jean Queen / A Child’s Gator


Gleich zwei neue Veröffentlichungen haben Rik & The Pigs aus Olympia, Washington in den vergangenen Wochen auf uns losgelassen. Die Blue Jean Queen 7″ kommt dabei aus dem guten Hause Feel It Records und die Mini-LP A Child’s Gator vom Garage-Qualitätslabel Total Punk Records. Wie gewohnt gibt’s hochentflammbaren Garage-Rock’n’Roll auf die Ohren, der sich schamlos aus der 77er Grabbelkiste bedient und vereinzelt auch mal powerpoppige Zwischentöne zulässt.



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Patti – Patti

Ach je, wie soll ich das denn schon wieder beschreiben? Okay… der Tellerrand von Patty aus Oakland reicht von postpunkigem Garagenzeug á la Parquet Courts oder Uranium Club auf der einen Seite – hin zu einem eklektischen Mix aus Post-Reunion Mission Of Burma meets Minutemen meets Shudder To Think auf der anderen.Irgendwo im Chaos versteckt kann man auch noch etwas Devo und B52’s ausmachen. Klingt gut? Klingt gut.



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Abstract Sense – No Signal

Sehr geiler Krempel aus der Türkei. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie beschissen die Realität sich für die Subkultur dort gerade anfühlen muss. Abstract Sense ist jedenfalls ein Solo-Recordingprojekt von Ozan Bodur aus Istanbul und seine mit minimalem Gerät aufgenommene erste EP zieht mich schnell auf seine Seite. Irgendwo im Ballungsraum von oldschooligem Indierock, Noise und Punk zuhause, versprüht das starke 90er Sonic Youth Vibes und sein Gitarrenspiel hat besonders in den letzten zwei Songs diesen gewissen Wipers-Touch. Da nehm ich doch gleich ein volles Pfund von mit!


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R. Clown – Doc Told Us to Meet at 5029 York Blvd. for a Very Very Special Night of „Lights! Camera! Action​!​“ or Wowee! The City Sure is Scary

Die fluffigen Synth-Garagenvibes auf diesem schnieken Tape kamen mir auf Anhieb bekannt vor und ausnahmsweise lag ich mit meiner Vermutung sogar richtig: Wir haben es hier mit einer weiteren – diesmal etwas Synth-lastigeren – Band um S.B.F.- und Race Car-Frontmann Raymond Schmidt zu tun. Ihre erste EP enthält den Audiomitschnitt ihrer ziemlich geilen Performance bei Highland Park TV, die es auch als Video zu begutachten gibt. Die müssten bei uns mal zusammen mit Puff! auf Tour gehen.


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