Exek – Ahead Of Two Thoughts

Exek - Ahead Of Two Thoughts

Das Schaf­fen die­ser Band ver­folge ich äußerst gespannt, seit Exek mir zum ers­ten mal durch eine Split-EP mit Spray Paint ins Bewusst­sein dran­gen. Mit ihrer eigen­wil­li­gen Mischung aus Dub, Post- und Art­punk, Psy­che­de­lic und diver­sen ande­ren expe­ri­men­tel­len Sounds klin­gen sie wie der­zeit keine ande­ren Band. Nach einer Com­pi­la­tion im vor­letz­ten Jahr ist jetzt das lange erwar­tete Debüt­al­bum der Band erschie­nen und es ist schon erstaun­lich, wie kom­pakt und zugäng­lich ihr Sound dar­auf rüber­kommt, obwohl des­sen Grund­zu­ta­ten eigent­lich eher das Gegen­teil sug­ge­rie­ren wür­den. Kann man jetzt schon zu den abso­lu­ten High­lights des noch jun­gen Jah­res zäh­len.



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TOL – TOL Düs­te­res Post­punk­zeugs aus Mel­bourne mit einer sehr Psy­che­de­li­schen, Sludge-las­ti­gen Qua­li­tät. 'S/​T' EP by TOL
Order – Demo 2017 Sim­pe­ler, grad­li­ni­ger aber durch­aus effek­ti­ver Postpunk/​Postcore von einer Band irgendwo aus Vir­gi­nia. Das erin­nert mich unter ande­rem ein wenig an Bad Bree­ding oder Ner­vo­sas. Order - Demo 2017 (Unde­s­i­ra­ble-016) by Order Order - Demo 2017 (Unde­s­i­ra­ble-016) by Order Order - Demo 2017 (Unde...
Den – Den Den aus Syd­ney haben gerade ihre Debüt-EP via Rice Is Nice raus. Dar­auf gibt's aus­ge­zeich­ne­ten, rela­tiv düs­te­ren Synth- und Post­punk auf die Ohren. DEN EP by DEN DEN EP by DEN DEN EP by DEN DEN EP by DEN

Co-op – 2nd View

Co-op - 2nd View

Ver­dammt gei­les Zeug fabri­zie­ren Co-op aus Van­cou­ver da auf ihrem zwei­ten Tape. Post- und Art­punk kommt einem da ent­ge­gen, mit einem gekonn­ten Spiel aus Melo­die und Dis­so­nanz, Noise-las­ti­ger Gitar­ren­ar­beit und einer stark psy­che­de­li­schen Geschmacks­note. Beson­ders in der ers­ten Hälfte die­ser EP klingt das ein biss­chen als wür­den Wire durch die Noise-Tex­tu­ren der frü­hen Sonic Youth gefil­tert. Im zwei­ten Teil fühle ich mich dann zuneh­mend and die abs­trak­ten, schlep­pen­den aber hoch­kon­zen­trier­ten Song­kon­strukte von Beha­vior erin­nert. Trotz aller Dis­so­nanz, krum­men Tak­ten und sons­ti­gen Sper­rig­kei­ten blei­ben die sechs Songs aber erstaun­lich grif­fig und zugäng­lich. Viel­leicht ist das die Wir­kung des Gesangs von Evan Gray, der als Gegen­pol zu all dem eine unglaub­li­che Ruhe ver­strömt, den Hörer an die Hand nimmt und sicher durch die ver­schlun­ge­nen Win­kel der Musik führt.



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Per­son­nel – Gimme Holi­day Krat­zi­ger aber zugäng­li­cher Gara­gen­punk aus Rea­ding. Man stelle sich z.B. Par­quet Courts, Useless Eaters oder Yup­pies mit deut­li­che­rem Post­punk-Ein­schlag und gemä­ßig­tem Tempo vor, das käme schon so etwa hin. gimme holi­day by PERSONNEL gimme holi­day by PERSONNEL
Jes­sica 93 – Who Cares Jes­sica 93 ist ein Solo­pro­jekt des pari­ser Musi­kers Geoffroy Laporte. Auf Who Cares ruft er die Bra­chia­li­tät alter Big Black-Plat­ten in Erin­ne­rung und lässt dabei die atmo­sphä­ri­sche Dichte der aktu­el­len Gene­ra­tion düs­te­rer Post­punk-Bands wie etwa Cere­mony, Mer­chan­dise oder A Place To Bury Stran­ger...
V.A. – Kil­led By Death­rock Vol. 2 Ist ja eher sel­ten, dass ich hier Com­pi­la­ti­ons poste. Aber die zweite Aus­gabe von Kil­led By Death­rock aus dem Hause Sac­red Bones hat - ebenso wie der Vor­gän­ger - inner­halb der Masse von in der rei­chen Punk­his­to­rie rum­fled­dern­den Com­pi­la­ti­ons mal wie­der eine wärmste Emp­feh­lung ver­dient mit zehn ...

Wireheads – Lightning Ears

Wireheads - Lightning Ears

Seit eini­gen Jah­ren ste­hen die Wireheads aus Bris­bane jetzt schon für einen aus­ge­spro­chen kru­den Sound, der klingt als würde er jeden Moment in sich zusam­men fal­len und der auf seine ganz unver­wech­sel­bare Art Ele­mente aus Garage Rock, Proto-, Post- und Art Punk ver­mengt. Es tref­fen Ver­satz­stü­cke von Modern Lovers und Vel­vet Under­ground auf den Mini­ma­lis­mus und die quasi zur Reli­gion erho­bene Repe­ti­tion von The Fall. Aber mit einem Front­mann, der eher sui­zid­ge­fähr­det als streit­lus­tig klingt. Dabei gibt er eine eigen­wil­lige Lyrik von sich, die sich mehr auf einer emo­tio­na­len als auf einer logi­schen Ebene erschließt. Als wie­der­keh­ren­des Motiv lässt sich dies­mal eine selt­same Zah­len­mys­tik erken­nen. Kann was bedeu­ten, muss aber nicht.

Zugäng­li­cher klin­gen sie auf ihrem neuen Album und defi­ni­tiv ein­fa­cher an einem Stück zu hören als auf dem sehr guten, aber auch recht frag­men­ta­risch und sediert wir­ken­den Vor­gän­ger Arrive Alive aus dem letz­ten Jahr. Das meine ich kei­nes­wegs abwer­tend. Der schlep­pende, resi­gnierte Vibe der letz­ten Platte war kein Unfall, son­dern genau der sprin­gende Punkt, das zen­trale emo­tio­nale State­ment die­ses Albums. Auf Light­ning Ears sind hin­ge­gen nicht nur die rocken­den Num­mern zahl­rei­cher und haben deut­lich mehr Biss, auch viele der ruhi­ge­ren Momente gehö­ren zu ihrem bes­ten Song­ma­te­rial. Die Psy­che­de­lia von Is Fran­ces Faye God? und das folk­ige The Over­view Effect gehö­ren zu den defi­ni­ti­ven High­lights hier.



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Bong Rips – высшая школа кожаных курток... Und wie­der mal ver­sucht eine Platte ein Tape den Nega­tiv­re­kord für's unnö­tig obszönste und poli­tisch unkor­rek­teste Cover­mo­tiv zu unter­bie­ten. Irgend­wie schockt mich da aber nicht mehr so viel... Die Musik der Band aus Petro­sa­wodsk im Nord­wes­ten Russ­lands ist aber ziem­lich gei­les Zeug. Recht krude...
Girls In Syn­the­sis – Sub­ur­ban Hell 7″ Die Lon­do­ner Girls In Syn­the­sis fie­len hier vor eini­gen Mona­ten ja schon mal mit der digi­ta­len Sin­gle The Mound /​ Disap­pear sehr posi­tiv auf und ihre aktu­elle 7" setzt da noch einen drauf. Ordent­lich zubei­ßen­den Qua­li­täts­lärm im Spek­trum von Noise Rock, Post- und Fuzz Punk gibt's auf die Ohren, ...
Paul Jacobs – Do It Again Die explo­sivste ein-Mann-DIY-Band aus dem kana­di­schen Wind­sor hat jetzt neues Per­so­nal bekom­men. Ver­mut­lich. Der gute Mann schweigt sich näm­lich dar­über aus, wer außer ihm selbst noch an der Platte betei­ligt war. Jeden­falls sind hier viele sei­ner stärks­ten Cuts von den bis­he­ri­gen Alben zum erste...

Shimmer – Shimmer

Shimmer - Shimmer

Drop Medium ist ein noch sehr jun­ges, in Port­land ansäs­si­ges Label, des­sen Akti­vi­tä­ten es unbe­dingt wei­ter zu beob­ach­ten gilt. Die Bude fiel zuletzt schon äußerst posi­tiv durch Ver­öf­fent­li­chun­gen von Spoodee Boy und Faux Fero­cious auf, und hat jetzt mit dem Debüt­al­bum der New Yor­ker Band Shim­mer auch schon das nächste High­light nach­ge­scho­ben. Expe­ri­men­tel­len und sper­ri­gen Lärm gibt’s dar­auf zu hören, den man wahl­weise irgendwo im Umfeld von Noise Rock, Post Punk, No-Wave, Math Rock oder Art Punk ein­ord­nen könnte. Wer ange­sichts des aktu­el­len Hou­se­wi­ves Albums nicht die Flucht ergrif­fen hat, oder wer dem kru­den Lärm der Soup­cans nicht abge­neigt ist, der könnte auch an die­ser schrä­gen Platte Gefal­len fin­den.



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Fist City – Ever­y­thing Is A Mess Melo­di­scher Post­punk mit melan­cho­lisch ver­träum­ten C86-Power­pop/­Proto Shoegaze-Ele­men­ten und ein biss­chen Surf-Vibe aus dem Städt­chen Leth­bridge in der kana­di­schen Pro­vinz Alberta. Die letzte Platte von denen fand ich noch ziem­lich unaus­ge­reift, hier sind sie aber mit stär­ke­rem Song­ma­te­rial und ...
Nitch – Atwa EP Schon wie­der etwas sau­mä­ßig hörens­wer­tes as Spa­nien. Nitch aus Bar­ce­lona spie­len ein sehr ein­gän­gi­ges und doch unge­stüm lär­men­des Post­punk­ge­döns, immer auf der Schwelle zum Shoega­ze­ge­schwur­bel außer­dem mit ein­deu­ti­gen Anlei­hen von Grunge­ge­plärre und Noi­se­ge­schrab­bel. Passt super rein in die­ses Blo...
Lake Of Snakes – Lake Of Snakes Schö­ner Postpunk/​Noiserock auf die­ser digi­ta­len Sin­gle einer Band aus Man­ches­ter, mit zwei Saxo­pho­nen anstelle von Gitar­ren­ge­schrab­bel. Lake of Snakes by Lake of Snakes

Consolidated Plastics – Live at WFMU

Consolidated Plastics - Live at WFMU

Mit einer fürs Radio auf­ge­nom­me­nen Live-im-Stu­dio Ses­sion ver­öf­fent­licht die New Yor­ker Band zum ers­ten mal Ton­ma­te­rial, das mit etwas Fan­ta­sie einem regu­lä­ren Album nahe kommt. Musi­ka­lisch ist das… Frag­men­tiert wäre viel­leicht ein pas­sen­des Wort dafür. Am deut­lichs­ten las­sen sich da noch Ele­mente aus altem Post Punk und Art Rock aus­ma­chen, gele­gent­lich hört man Mis­sion Of Burma, Vel­vet Under­ground oder frühe Tal­king Heads daher­trap­sen. Dann gesel­len sich hier und da ein gewis­ser Minu­te­men-Vibe oder uner­war­tete Anklänge ans Dischord- und Touch&Go-Universum dazu. Und das bringt die Sache immer noch so was von gar nicht auf den Punkt. Diese Unde­fi­nier­bar- und Unbe­re­chen­bar­keit trägt durch­aus zum Charme der losen, aber mit zahl­rei­chen Höhe­punk­ten gespick­ten Ansamm­lung von Songs und Frag­men­ten bei.



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Meat Wave – Meat Wave Diese Platte hab ich vor zwei jah­ren irgend­wie ver­passt. Meat Wave aus Chi­cago ver­mi­schen ultras­trai­gh­ten etwa an Red Dons erin­nern­den melo­di­schen Punk­rock mit dem Noi­se­rock von Jesus Liz­ard oder Shel­lac und infi­zie­ren das ganze dann gele­gent­lich noch mit dem Post­punk/-core von Les Savy Fav oder Q...
Crea­tive Adult – Fear Of Life Crea­tive Adult aus San Fran­cisco haben auf ihrem neuen Album die Kan­tig­keit des letz­ten Lang­spie­lers Psychic Mess weit­ge­hend abge­legt, ohne dabei an Biss zu ver­lie­ren. Diese Platte ist ein aus­ge­spro­chen melan­cho­lisch bis ver­träumt vor sich hin schram­meln­des Biest, deren Songs wie z.B. im Ope­ner ...
La Peste – Bet­ter Off Dead Eine hüb­sche Wie­der­ver­öf­fent­li­chung auf Wharf Cat Records. Diese 7" der Bostoner erschien ursprüng­lich 1978 und ent­hält wohl die ein­zi­gen Record­ings der Band. Beson­ders von der B-Seite Black bin ich mehr als ange­tan; wie eine Ver­schmel­zung von Wire und Wipers kommt das rüber. LAST COPIES Bett...

David Nance – Negative Boogie

David Nance - Negative Boogie

Lange ein Geheim­tip der loka­len Szene, hat David Nance aus Omaha in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine ganze Reihe selbst­ver­öf­fent­lich­ter CD-Rs mit kru­dem Garage Rock raus­ge­hauen und spülte erst­mals im letz­ten Jahr mit sei­nem char­mant LoFi-mäßi­gen Debüt für Ba Da Bing Records in an die Ober­flä­che. Aus glei­chem Hause kommt jetzt der Nach­fol­ger und wirkt durch einen ver­gleichs­weise kla­ren Sound etwas zugäng­li­cher, ohne dass die Musik an sich irgend­wel­che Kom­pro­misse ein­geht. Die Klang­pa­lette ist viel­fäl­ti­ger gewor­den, es machen sich dies­mal deut­li­che Ame­ri­cana-Ein­flüsse breit; sogar für eine – selbst­ver­ständ­lich ordent­lich ver­beulte – Coun­try-Num­mer ist sich der Mann nicht zu schade. Ansons­ten domi­niert nach wie vor eine sump­fige Mischung aus altem Proto- und Art­punk, Blues- und Garage Rock, einem Hauch von Glam. Oder auch mal Vel­vet Under­ground meets late The Gun Club meets early Nick Cave meets elec­tri­fied Neil Young meets The Modern Lovers. Oder ganz was ande­res, wha­te­ver… ich weiß ja nix von Musik.



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Meat­bo­dies – Val­ley Girl /​​ Hiber­na­tion 7″ Neuer Klein­scheiß von der Band aus Los Ange­les. Gara­ge­rock ein­mal in psy­che­de­lisch ent­spannt, ein­mal in Fuz­zlas­tig vor sich hin groo­vend. Meat­bo­dies: Val­ley Girl /​ Hiber­na­tion by FAMOUS CLASS RECORDS /​ LAMC 7" SERIES
Liam Kenny – The White Man Is Opp­res­sors Vor­letz­tes Jahr über­raschte Liam Kenny (frü­her unter ande­rem bei Bitch Pre­fect und Peak Twins aktiv) mit dem aus­ge­spro­chen eklek­ti­schen Cover­al­bum A Kenny For Your Thoughts. Auf sei­nem aktu­el­len Tape kehrt er wie­der zurück zum erdi­gen Gara­ge­rock. Und zwar sol­chem von der sprö­den, mono­ton-repe­tit...
The Vacant Lots – End­less Night Das letzte Album Divide des New Yor­ker Duos ver­mochte mich nicht so recht zu begeis­tern, das neue dafür umso mehr. Ihre mini­ma­lis­ti­schen Son­gent­würfe aus erdi­gem Blues, pul­sie­ren­dem Elek­tro-/Syn­th­pop, etwas Psy­che­de­lia und einem offen­sicht­li­chen Bewusst­sein für die New Yor­ker Pro­to­punk- und Artr...

Italia 90 – Italia 90

Italia 90 - Italia 90

Wie aus dem Nichts kommt plotz­lich diese Lon­do­ner Band daher mit einer bril­li­an­ten Debüt-EP und einem Sound aus rohem, aber kon­tro­lier­tem Post-/Art­punk und einem herz­haf­ten Garage-Nach­bren­ner. Man darf sich dabei durch­aus an so unter­schied­li­che Bands wie etwa Flip­per, The Fall, Wire oder Swell Maps erin­nert füh­len.


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Pow! – Fight Fire Erle­se­ner Synth-Gara­gen­punk aus San Fran­cisco, erschie­nen auf dem lokal für der­ar­tige Geräu­sche zustän­di­gen Qua­li­täts­la­bel Castle Face. Das bewegt sich so etwa auf dem Grat zwi­schen den auf­ge­dreh­ten Punk­aus­brü­chen von Aus­mu­te­ants und ähn­li­chem Aus­sie-Zeugs, und ander­seits den eher San Fran­cisco-...
Uni­form – Demos Ok, lang­sam wird's etwas kom­pli­ziert mit den Uni­for­men. Das ist jetzt die dritte Band namens Uni­form die mir bekannt ist. Indus­trial Punk aus New York. Post­punk/-core aus Atlanta. Und jetzt gesellt sich schön dre­cki­ger LoFi-Retro-Gara­gen­rock zu mei­ner Uni­form-Samm­lung. Aber noch so eine Uni­form-...
Wireheads – Wireheads Die viel­ver­spre­chende EP die­ser Band aus dem aus­tra­li­schen Ade­laide schlägt ganz her­vor­ra­gend den Bogen vom Proto- zum Post Punk. Und was dazwi­schen kam, igno­rie­ren sie weit­ge­hend. Ein neues Album von ihnen ist auch schon im Kas­ten und sollte jeden Moment erschei­nen. Wireheads - s/​t MCR006 by W...

Becky & The Politicians – Options

Becky & The Politicians - Options

Aus der Zeit gefal­le­ner Synth-/Art­punk auf die­ser EP von Becky & The Poli­ti­ci­ans aus Port­land, der immer auch mit einem Auge auf die Tanz­flä­che schielt.



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Grey Pla­ces – Dolly Grey Pla­ces aus Syd­ney spie­len char­mant daher­ge­schram­mel­ten und aus­ge­spro­chen melo­di­schen Post­punk. DOLLY by Grey Pla­ces DOLLY by Grey Pla­ces DOLLY by Grey Pla­ces
DiCa­prio – I Went To The Mall Yes­ter­day And I Got ... Star­kes Debüt von die­sem Trio aus Atlanta. Die Platte hält eine Balance zwi­schen dis­so­nan­tem, gele­gent­lich etwas noi­sero­cki­gem Post­punk und getra­ge­nem Geschram­mel. Beson­ders letz­te­res klingt aus­ge­spro­chen resi­gniert. Wie der ver­zwei­felte Ver­such, die auf­ge­staute Frus­tra­tion mit star­ken Medi­ka­men...
Nots – Cos­metic Das zweite Album der Band um die ehe­ma­lige Ex-Cult Bas­sis­tin Nata­lie Hoff­man. Hier erwei­tern sie ihren ner­vös zucken­den Post­punk um fei­nere Tex­tu­ren und gele­gent­lich einen gewis­sen krau­ti­gen Vibe, ohne an der bra­chia­len Ener­gie des Vor­gän­gers ein­zu­bü­ßen. Cos­metic by NOTS Cos­metic by NOTS Co...

Fruit & Nut – Fruit & Nut

Fruit & Nut - Fruit & Nut

Art­punk stark expe­ri­men­tel­ler Prä­gung auf die­sem Tape von Fruit & Nut aus Mel­bourne. Eine eklek­ti­sche Mischung mit den bes­ten Rest­ab­fäl­len aus Post­punk, Garage, Noise, Math­rock, gele­gent­lich sogar etwas Psych- und Prog-Gedöns.


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Regu­lar Boys – Anti­qua­ted 7″ Auf ihrem neuen Kurz­spie­ler las­sen die Power­pop­per aus Perth den gara­gi­gen Unter­ton der letz­ten EP hin­ter sich und prä­sen­tie­ren zwei makel­lose Pop­songs mit einem kla­ren Post­punk- und etwas sub­ti­le­rem C86-Ein­fluss. Anti­qua­ted 7" by Regu­lar Boys
No Hands – No Hands Hard-/Post- und ähn­li­che Chor­mu­sik mag mich ja am bes­ten zu begeis­tern in den Dar­bie­tungs­for­men, die sich am wenigs­ten um ange­staubte Gen­re­kon­ven­tio­nen sche­ren und auch nicht den aktu­el­len Trends in den Arsch krie­chen müs­sen. Wie etwa diese Band aus Toronto, die das beste aus den Wel­ten des Mittac...
Manual de Com­bate – Por una política noc­turna Kraft­vol­ler Lärm aus San­tiago, Chile. Auf der aktu­el­len EP von Manual de Com­bate gibt's einen ganz her­vor­ra­gend knar­zi­gen, explo­si­ven Stil­mix auf die Ohren, irgendwo inmit­ten der Koor­di­na­ten von Hard- und Post­core, Noise und Sludge. Por una política noc­turna by Manual de Com­bate Por una polí...

Spray Paint – Dopers

Spray Paint - Dopers

Spray Paint aus Aus­tin hat­ten die­ses Jahr offen­bar etwas viel Ener­gie übrig. Auf jeden Fall genug, um bis­her ein Tape, ein Album und eine Split­sin­gle mit Exek raus­zu­hauen. Und jetzt ein wei­te­res Album, dies­mal auf Mono­fo­nus Press erschie­nen. Immer noch abs­trakt und dis­so­nant, ist ihre Stra­te­gie hier aber weni­ger offen­siv als auf dem gna­den­los vor­wärts stür­men­den „Pun­ters On A Barge“, statt­des­sen üben sie sich auf die­sem Album über­wie­gend in wohl­tem­pe­rier­ter rhyth­mi­scher Prä­zi­si­ons­ar­beit.


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Gad Whip – Take The Red Eye Irgendwo aus Eng­land kommt diese Band. Ange­nehm eklek­ti­sches und schrä­ges Post­punk­ge­döns auf die­sem Tape mit sur­real anmu­ten­den Spo­ken Word-Vocals. Etwa so als hät­ten sich The Fall oder Sleaford Mods in der eige­nen Plat­ten­samm­lung ver­irrt. Take The Red Eye by Gad Whip Take The Red Eye by Gad...
VHS – Gift Of Life Eine ein­zige Wucht, das neue Album der Post­pun­ker aus Seat­tle mit (Ex-?)Mitgliedern von Big Eyes und Cri­mi­nal Code an Bord. Von ihrem letzt­jäh­ri­gen Tape Art Decay, Ever­y­thing Looks Boring war ich ja schon durch­aus ange­tan, aber hier ent­fal­ten sie das Poten­zial erst rich­tig. Mit durch­weg star­kem ...
Blind Seagull – Mess Star­ker Post­punk aus Kali­nin­grad. Kommt im mini­ma­lis­ti­schen LoFi-Klang­ge­wand und mit teil­weise unüber­seh­ba­rem Joy Divi­sion-Bezug daher; den­noch mit genug eige­nem Cha­rak­ter und der nöti­gen Kom­pro­miss­lo­sig­keit um in die­ser meis­tens nicht gerade durch Eigen­stän­dig­keit glän­zen­den Nische posi­tiv aus ...
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