Keepers – Keepers

Drei Jahre nach ihrer sehr appetitlichen Debüt-7" ist nun bei Volar Records der erste Langspieler der Band aus San Diego zu bekommen. Darauf geht es vergleichsweise moderat garagig, dafür vermehrt postpunkig zu und es lässt sich eine starke Affinität zum Noise Rock der früh-neunziger Amphetamine Reptile-Schule ausmachen, getrieben von schön dummem wie auch spaßigem Stooges-Geriffe.

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Subtle Turnhips – Petit Déjeuner à l’Onion Club

Die französischen Weirdo-Punks haben jetzt auch schon gute anderthalb Jahrzehnte auf dem Buckel und sie werden auch auf ihrem neuesten Album dem Ruf als eine der eigenwilligeren, aber auch eine der liebenswertesten Bands gerecht, die unser Kontinent über die Jahre so ausgespuckt hat. Wie gewohnt lungern sie irgendwo zwischen den Stühlen von Noise, Post-, Garage- und Artpunk rum und es interessiert sie nicht im geringsten was du davon hälst.

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Shop Regulars – Spirited Regulars

Shop Regulars aus Portland sind ein neues Projekt von Matt Radosevich, der hier ja schon mehrfach mit seinem Soloprojekt Honey Bucket vertreten war. Anders als bei Honey Bucket hat sich hier aber eine kleine Supergroup der lokalen DIY-Szene zusammengefunden; das Lineup wird vervollständigt durch Raf Spielman (Woolen Men) und Stevie Pohlman (Mope Grooves). Die Musik klingt wiederum sehr ähnlich zum minimalistisch-verschrobenen Art-/Post Punk von Honey Bucket, womit ich natürlich nicht das geringste Problem hab. Immer her mit dem Zeug!

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Flogging A Dead One Horse Town – Noise Crack / EP 4

Auf der aktuellen EP dieser Combo aus Auckland, Neuseeland nimmt ihr dissonanter und wunderbar unkonventioneller Sound aus Noise Rock und Post Punk eine deutlich konkretere Form an als auf bisherigen Veröffentlichungen. Ein bisschen klingt das als träfe der abstrakte Lärm von Spray Paint oder Housewives auf die uralte AmRep- und Touch&Go-Schule.

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Noughts – Noughts

Die Debüt-EP von Noughts aus Melbourne macht schon mal einen sehr angenehmen ersten Eindruck mit ihrem entschlossenem Krawall zwischen Noise Rock und Post Punk, der sich komfortabel in der Gesellschaft ähnlich gelagerter australischer Acts á la Batpiss oder Bench Press aufhält.

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Donors – Donors

Ausgesprochen spaßiger Lärm zwischen Garage- und Post Punk auf dem Debüt-Tape einer Band aus Nashville, die zeitweilig mal nach einer im Tempo halbierten Kreuzung aus Sauna Youth, Ex-Cult und Uranium Club klingt.

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Padkarosda – Visszatérő Rémálom

Auf ihrem neuesten Langspieler hält sich die Dark Punk/Death Rock-Formation aus Budapest wie schon auf dem Vorgänger bis auf's letzte Komma an die etablierte Genre-Rezeptur, aber das auf einem ausgezeichneten Niveau.

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Flat Worms – The Apparition / Melt The Arms

Flat Worms aus Los Angeles melden sich zurück mit einer gewohnt hochwertigen 7" auf Famous Class, auf der ihr Sound ein gutes Stück verspielter rüber kommt als auf ihrem letztjährigen Debütalbum. Dabei tritt der Garagenfaktor in den Hintergrund, die zwei Songs rücken stattdessen vermehrt in die Gegend von Noise-getränktem Post Punk. War alles auch früher schon da, aber diesmal gewähren sie dieser speziellen Sau etwas großzügigeren Auslauf.

Dead Tenants – LPII

Dead Tenants aus New York machten schon auf ihrem selbstveröffentlichten Debütalbum vor vier Jahren ganz schön was her. Auf Already Dead Tapes And Records ist nun ihr zweiter Langspieler als Tape und digital zu bekommen. Da setzen die noch mal ordentlich einen drauf und ihre recht abgefahrene Mischung aus Noiserock, Post Punk und -core kommt darauf verdammt kompakt und kurzweilig rüber. Bands, die willkürlich mit krummen Takten und Polyrhythmen hantieren gibt es in ihrem Genrespektrum wie Sand am Meer. Aber solche, bei denen das ganze auch noch musikalischen Sinn ergibt und den kantigen Strukturen zum Trotz so verdammt arschtretende Grooves fabriziert... Solche Bands sind rar gesät.

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Dry Cleaning – Sweet Princess

Ein ausgezeichnetes Debüt-Tape hat hier eine londoner Band rausgehauen, deren Postpunk sich sowohl stark von der düsteren Schule der vergangenen Jahre unterscheidet als auch dankenswerter Weise von der funky überdrehten Herangehensweise, die gerade auf der Insel ja wieder sehr en vogue ist. Stattdessen gibt sich ihr Sound zur Abwechslung mal ausgesprochen bodenständig, groovt sehr entspannt und trocken, gelegentlich aber auch mal ganz tanzbar vor sich her.

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