Heterofobia - Queremos Ver El Mundo Arder

So ei­ni­ge son­nen­scheue Ge­schöp­fe sind ja in den letz­ten Jah­ren aus der trü­ben Dark Punk /​ De­ath Rock-Re­vi­val Pfüt­ze ge­stie­gen und trotz ei­ni­ger kla­rer Hö­he­punk­te hält sich mein In­ter­es­se doch meis­tens in Gren­zen auf­grund der Gleich­för­mig­keit, die von den meis­ten die­ser Bands an den Tag ge­legt wird. Sel­ten aber kam mir ei­ne der­ar­ti­ge Kon­se­quenz und ra­di­ka­le Vi­si­on un­ter wie auf dem zwei­ten Mi­ni­al­bum von He­tero­fo­bia aus Mon­ter­rey, Me­xi­ko. Ihr ro­her und un­ge­wa­sche­ner De­ath­core ist das idea­le Ge­gen­gift für die weit­ge­hen­de Ste­ri­li­tät des Gen­re­spek­trums.

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Haldol - The Totalitarianism of Everyday Life

Auf ih­rem zwei­ten Lang­spie­ler na­vi­gie­ren Hal­dol aus Phil­adel­phia selbst­be­wus­ter als je zu­vor durch Song­ma­te­ri­al, das eben­falls durch­weg zum bis­her stärks­ten der Band ge­hört. Ihr dun­kel­grau­er De­ath- und Post­punk hat da­bei or­dent­lich an Druck und Tex­tur ge­won­nen, gibt sich in­ner­halb sei­nes Gen­re-Spiel­raums un­er­war­tet ab­wechs­lungs­reich und hat auch ein paar neue Über­ra­schun­gen an Bord. Wenn bei­spiels­wei­se gleich in den ers­ten bei­den Songs As­so­zia­tio­nen an die Noi­sero­cker Spray Paint wach­ge­ru­fen wer­den oder an Wi­pers er­in­nern­de Leads los­bre­chen, als hät­te der al­te Herr Sa­ge selbst vor­bei­ge­schaut. Hier hat ei­ne Band ein­deu­tig ih­ren Sound ge­fun­den; al­les sitzt, passt, wa­ckelt und hat Luft auf die­ser Plat­te.



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Una Bèstia Incontrolable - Metamorfosi

Zap­pen­dus­te­rer Post-/De­ath­punk aus Bar­ce­lo­na. Dys­to­pi­sche Marsch­mu­sik für die Rei­se in den Ab­grund.


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Slimy Member - Ugly Songs For Ugly People

Auf dem ers­ten "Lang"-Spieler von Sli­my Mem­ber aus Dal­las setzt es sim­pel ge­strick­ten als auch kom­pro­miss­lo­sen De­ath (duh!) Punk um die Oh­ren. Frei von über­flüs­si­gen Schnör­ke­lei­en und ge­ra­de des­halb äu­ßerst ef­fek­voll.



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Mask - World Gone Crazy

Mask kom­men aus Rut­land im US-Bun­des­staat Ver­mont. Ihr ers­tes De­mo ist ei­ne kur­ze, ent­schlos­se­ne At­ta­cke aus räu­di­gem Hard­core­punk und pech­schwar­zem Post-/De­ath­punk.


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