The Sediment Club – Stucco Thieves

The Sediment Club - Stucco Thieves

Das dritte Album die­ser New Yor­ker Band ist ihr bis­lang zugäng­lichs­tes Stück Musik, sofern man der­ar­tig dis­so­nan­tem Lärm über­haupt die­ses Attri­but zuschrei­ben kann. Mir macht ihre Mischung aus kan­ti­gem Post Punk und Noi­se­rock mit star­ker No Wave-Prä­gung und glei­cher­ma­ßen kna­cki­gen wie auch kaput­ten Groo­ves jeden­falls rich­tig Spaß.

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The Channels – Double Negative

The Channels - Double Negative

Star­kes Zeug kommt mal wie­der aus dem Hause Drop Medium. The Chan­nels kom­men irgendwo aus Mas­sa­chu­setts und erzeu­gen auf ihrem (ver­mut­lich) zwei­ten Lang­spie­ler einen dich­ten und ato­na­len, in Dub getränk­ten Sound aus Noise, Post Punk und ganz viel altem No Wave. Per­so­nelle Con­nec­tions zu Gue­rilla Toss sind gege­ben, was sound­mä­ßig ja auch nicht ganz fern liegt. Mich erin­nert diese Mischung aber eher an kon­tem­po­räre Bands wie Spray Paint, Exek, House­wi­ves oder Haun­ted Hor­ses.



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Zlota Jesieǹ – W tobie nie jestem sobą

Zlota Jesieǹ -  W tobie nie jestem sobą

Art- & Post­punk, Noise- und Expe­ri­men­tal­rock aus War­schau, der offen­bar eini­ges von den prä-Daydream Nation Sonic Youth, Glenn Branca und über­haupt von altem Lärm mit No Wave-Bezug mit­ge­nom­men hat, bei all dem aber auch aus­rei­chend eige­nes Tem­pe­ra­ment ver­sprüht um pro­blem­los auf eige­nen Füßen zu ste­hen.



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Gumming – Human Values

Gumming - Human Values

Gum­ming aus Rich­mond, Vir­gi­nia hin­ter­lie­ßen bei mir einen star­ken Ein­druck mit ihrer ganz schön der­ben Debüt-EP im letz­ten Jahr. Ihr ers­ter Lang­spie­ler setzt sich nun zur Hälfte aus Neu­auf­nah­men des besag­ten Mate­ri­als zusam­men, das kommt jetzt aber einen gan­zen Tacken Tigh­ter und mit extra viel Wumms rüber. Damit erweckt ihr Sound mit Ver­satz­stü­cken von Noise Rock, Post Punk, gara­gi­ger Ener­gie und deut­li­chen Anklän­gen an die alte No Wave-Schule einen zwar auf­ge­räum­te­ren, ver­gleichs­weise zugäng­li­chen Ein­druck, ohne dabei an Bis­sig­keit zu ver­lie­ren. Beim letz­ten mal war ich noch erstaunt. Dies­mal bin ich beein­druckt.



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Shimmer – Shimmer

Shimmer - Shimmer

Drop Medium ist ein noch sehr jun­ges, in Port­land ansäs­si­ges Label, des­sen Akti­vi­tä­ten es unbe­dingt wei­ter zu beob­ach­ten gilt. Die Bude fiel zuletzt schon äußerst posi­tiv durch Ver­öf­fent­li­chun­gen von Spoodee Boy und Faux Fero­cious auf, und hat jetzt mit dem Debüt­al­bum der New Yor­ker Band Shim­mer auch schon das nächste High­light nach­ge­scho­ben. Expe­ri­men­tel­len und sper­ri­gen Lärm gibt’s dar­auf zu hören, den man wahl­weise irgendwo im Umfeld von Noise Rock, Post Punk, No-Wave, Math Rock oder Art Punk ein­ord­nen könnte. Wer ange­sichts des aktu­el­len House­wi­ves Albums nicht die Flucht ergrif­fen hat, oder wer dem kru­den Lärm der Soup­cans nicht abge­neigt ist, der könnte auch an die­ser schrä­gen Platte Gefal­len fin­den.



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Housewives – FF061116

Housewives - FF061116

Die Lon­do­ner Band macht bereits seit ein paar Jah­ren von sich reden; mit ihrem neuen, zwei­ten Lang­spie­ler tref­fen sie aber zum ers­ten mal wirk­lich mei­nen Nerv. Zu hören gibt’s schön abs­trak­ten, schlep­pen­den bis abge­hack­ten Post­punk mit Aus­läu­fern in Rich­tung Noise, No Wave, Indus­trial und Ambi­ent. Das erin­nert manch­mal an das sper­rige Früh­werk von Sonic Youth oder an eine Vari­ante von Spray Paint, die mit vier plat­ten Rei­fen im Schne­cken­tempo über gro­bes Kopf­stein­pflas­ter klap­pert.



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The Sediment Club – Psychosymplastic

The Sediment Club - Psychosymplastic

Ato­na­ler Lärm aus New York. Irgendwo zwi­schen Post­punk und expe­ri­men­tel­lem Noi­se­rock ange­sie­delt hat sich das ganz offen­sicht­lich auch eine Scheibe von altem No Wave-Zeugs abge­schnit­ten.


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