Wrong Hole – 2012

Wrong Hole - 2012
Die­ses Trio aus Toronto sperrt unter ande­rem Mit­glie­der der Gara­gen­post­pun­ker Teen­an­ger und den Hard­core­spaß­vö­geln Bru­tal Knights zusam­men in einen Pro­be­raum. Das End­re­sul­tat ist stu­pi­der bis schmerz­freier Fuzz­punk für die Momente wenn Dro­gen allein nicht mehr aus­rei­chen.


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Christian Fitness – I Am Scared Of Everything That Isn’t Me

Christian Fitness - I Am Scared Of Everything That Isn't Me
Future Of The Left-/ Ex-Mclusky-Front­mann Andrew Fal­k­ous hat schein­bar aus rei­ner Lan­ge­weile ein neues Solo­pro­jekt am Start und ver­scheu­ert die Platte jetzt ohne gro­ßen Pro­mo­wir­bel auf Band­camp. Ehr­lich gesagt, das Ding sagt mir bes­ser zu als so einige sei­ner nach wie vor exzel­len­ten Haupt­werke. Ent­spann­ter, ver­spiel­ter und melo­diö­ser geht es hier zu Werk. Auch wenn sich hin und wie­der das von sei­nen Haupt­bands eta­blierte, dis­so­nante Geriffe ein­stellt: hier ist auch mal Platz für leicht fol­kige Ein­la­gen und gene­rell ten­diert das ganze eher in die Rich­tung von old­schoo­li­gem Indie­rock, man darf sich gele­gent­lich durch­aus an alte Hel­den wie Archers of Loaf erin­nert füh­len. Die Lyrics hin­ge­gen blei­ben so bis­sig wie eh und je.


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Musikresteficken #7: Schlaaand muss sterben!

In den letz­ten zwei Wochen war Musik­mä­ßig echt wenig los, keine Ahnung ob das am gan­zen WM-Bull­shit liegt oder ob ich’s mir nur ein­bilde. Ich hab mir bei der Gele­gen­heit zumin­dest eine kurze Ver­schnauf­pause gegönnt und bevor 12XU jetzt wie­der mit neuem Feuer unter’m Arsch durch­star­tet ist es mal wie­der an der Zeit, einige der musi­ka­li­schen Über­bleib­sel vom bier­ver­kleb­ten Boden zu krat­zen. Viel Spaß beim durch­wüh­len. (mehr …)

The Circle Curse – Glass City

The Circle Curse - Glass City
Diese Band aus Aus­tin spielt aus­ge­zeich­ne­ten Post­core der klas­si­schen Art, irgendwo zwi­schen Fugazi-Geriffe und dem unge­stü­me­ren Vor­wärts­drang von Unwound oder Rites of Spring. Nichts bahn­bre­chend neues also, dafür gibt’s hier aber etwas bewähr­tes in sehr gekonnt und mit ordent­lich Schma­ckes.

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Sneeze – Wilt

Sneeze - Wilt
Punk­trio aus Mas­sa­chu­setts, spie­len Fuzz-las­ti­gen Punk­rock mit einer aus­ge­prägt grungi­gen Kante und leich­ten Spu­ren von Mitt­neun­zi­ger-Emo­ge­döns. Wie­der mal ein sehr über­zeu­gen­der 90s-Flash­back. Das trägt die Gene alter Hau­de­gen wie etwa Rival Schools, Super­chunk oder Dino­saur Jr in sich, passt aktu­ell aber auch halb­wegs in eine Reihe mit Bands wie Cali­for­nia X, Kicking Spit, Solids oder Pale Angels.


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VEXX – VEXX EP

VEXX - VEXX EP
VEXX aus Olym­pia wis­sen wie man rich­tig Ärsche ver­sohlt. Ihre Debüt-EP weckt Erin­ne­run­gen an die kurze Umbruch­phase so um ’80-81, als Punk­rock lang­sam in Rich­tung Hard­core zu mor­phen begann und für die Zukunft des Gen­res noch alle Optio­nen offen stan­den. Genauer könnte man das viel­leicht als Mischung aus Bad Brains und X (Kali­for­nien, nicht Aus­tra­lien) beschrei­ben, auch Wipers oder Zero Boys könn­ten da mit rein­spie­len. Die Platte klingt dabei aber erstaun­lich frisch, so gar nicht von ges­tern. Das ist nicht zuletzt der Ver­dienst von Front­frau Mary­jane Dun­phe und ihrem urge­wal­ti­gen aber auch fle­xi­blen Stimmor­gan. Wenn sie anfängt aus­zu­tei­len geht man bes­ser mal in Deckung.


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Bozmo – Leather Umbrella

Bozmo - Leather Umbrella
Bozmo ist ein ein­sa­mer Solo­mu­si­kant aus Ber­ke­ley. Lea­ther Umbrella hat er mit ein­fa­chen Mit­teln in Pro­be­räu­men und Schlaf­zim­mern auf­ge­nom­men. Das klingt aber kei­nes­wegs bil­lig, son­dern ein unge­heuer war­mer Retro­sond ist das Ergeb­nis. Sehr authen­ti­scher, fuz­zlas­ti­ger Psych­pop, den die letz­ten 50 Jahre nicht beson­ders jucken. Wer die ent­spann­te­ren Momente von Ty Segall oder Oh Sees zu schät­zen weiß, wird sich auch in die­ser regen­bo­gen­far­be­nen hal­ben Stunde gut auf­ge­ho­ben wis­sen.


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Coolies – Punk is Bread

Coolies - Punk is Bread
Eine im bes­ten Sinne kaputte EP hat das neu­see­län­di­sche Trio uns hier auf’s Band gerotzt. Schwer ein­zu­ord­nen, das Ganze. Wir haben hier ein derbe sägen­des Noi­se­punk-Gewit­ter zum Auf­takt und einen relax­ten aber schrä­gen Indiero­cker, das war’s dann auch größ­ten­teils schon an (trotz­dem aus­ge­zeich­ne­ter) Song-Sub­stanz. Der ganze Rest? Chao­ti­sche Jams und diver­ser Krach auf einer Skala von unauf­ge­räumt bis total krank. Genau meine Tasse Tee.


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Poino – Bon Ick Voyeur

Poino - Bon Ick Voyeur
Sehr, sehr tol­ler Noise-/Math­rock von einem Trio aus Lon­don, der sich sti­lis­tisch aus der Blü­te­zeit des Gen­res bedient. Bands wie Far­aquet, Shel­lac, Jesus Liz­ard oder auch mal Hel­met dürf­ten hier Pate gestan­den haben. Davor müs­sen sich Poino aber kei­nes­wegs ver­ste­cken; Bon Ick Voy­eur ist ein sehr fri­sches Album gewor­den. Eins der weni­gen, das seine Ein­flüsse nicht nur ober­fläch­lich kopiert, son­dern mit sei­nen aus­ge­fuchs­ten Kom­po­si­tio­nen von vorne bis hin­ten Sinn ergibt und trotz sei­ner Kom­ple­xi­tät erstaun­lich ein­gän­gig bleibt.


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Woolworm & Grown Ups – Split 7″

Woolworm & Grown Ups - Split 7"
Schöne Split­scheibe zweier Kana­di­scher Bands. Wool­worm aus Van­cou­ver über­zeu­gen mit schram­me­li­gem, melan­cho­li­schem Indie­rock. Grown Ups aus Cal­gary hin­ge­gen prä­sen­tie­ren eine unge­mein lau­tere, pun­kige Vari­ante des­sel­ben.


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