Bite Marks - Sucia

Post­core aus Gai­nes­vil­le, Flo­ri­da, der kräf­tig am Fun­da­ment zu rüt­teln ver­steht. Be­sag­tes Fun­da­ment kann das aber pro­blem­los aus­hal­ten, stützt es sich doch un­ter an­de­rem auf die Vor­ar­beit al­ter Klas­si­ker von Dri­ve Li­ke Je­hu oder Un­wound, al­ten Di­schord-Sound á la Jaw­box, Em­brace und na­tür­lich auch ein we­nig Fu­ga­zi. Oder man könn­te auch Par­al­le­len zu jün­ge­ren Wer­ken von z.B. Hit Bar­gain, Lié und Litt­le Ugly Girls zie­hen. Pickt euch raus, was euch da­von am bes­ten ge­fällt. Gu­tes Zeug je­den­falls.

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Hausputz!

Ei­gent­lich woll­te ich heu­te noch so ein, zwei Posts klar­ma­chen aber statt­des­sen hab ich auf ei­ner an­de­ren Bau­stel­le rum­pro­kras­ti­niert. Am En­de kam da trotz­dem was sinn­vol­les bei raus, denn das Blog soll­te jetzt für die meis­ten von euch deut­lich schmerz­frei­er zu na­vi­gie­ren sein.

Den größ­ten Un­ter­schied wer­det ihr wohl mer­ken wenn ihr ein Schlaufon be­nutzt, denn da sieht jetzt al­les ra­di­kal an­ders, weil halt viel mo­bil-freund­li­cher aus.
Schluss mit dem leid­lich re­spon­si­ven Desk­top-The­me und zu vie­len Em­beds, die euch erst mal den Brow­ser lahm­le­gen. Statt­des­sen gibt es jetzt In­fi­ni­te Scroll und ei­ne Touch-ge­rech­te Ober­flä­che, die au­ßer­dem um ei­ni­ges flot­ter zur Sa­che geht.
Wer trotz­dem lie­ber das al­te Aus­se­hen ha­ben will hat im­mer noch die Mög­lich­keit, auf die Desk­top-An­sicht um­zu­schal­ten. Aber wer will das denn ernst­haft?

Für den Desk­top (und vor­erst auch auf Ta­blets) bleibt es größ­ten­teils beim al­ten. Aber jetzt wo di­cke Fin­ger und ein Touch­screen da kei­ne Rol­le mehr spie­len, hab ich mal auf ei­ne et­was kom­for­ta­ble­re Sei­ten­na­vi­ga­ti­on um­ge­sat­telt. Euch ist si­cher schon die neue Jump­box ne­ben den Sei­ten­num­mern auf­ge­fal­len. So­mit ist jetzt Schluss mit dem end­lo­sen Kli­cken durch die Na­vi­ga­ti­ons­höl­le, nur um mal die äl­te­ren Bei­trä­ge zu er­rei­chen. Statt­des­sen: Ein­fach die Sei­ten­zahl ei­ge­ben, mit der Ein­ga­be­tas­te be­stä­ti­gen und ihr lan­det in der ge­wünsch­ten Ver­gan­gen­heit.

So, und jetzt muss ich mal was schla­fen.

Die mo­bi­le Sei­te in Fire­fox für An­droid


Triple Ente - Demo II

Gu­ter Ga­ra­gen­stoff aus Ali­can­te, Spa­ni­en, der in et­wa das schrä­ge Lo­Fi-Ge­schram­mel der Neo Ne­os, Spodee Boy oder Erik Ner­vous mit den (Power)Pop-Qualitäten der Boo­ji Boys ver­eint.

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Blaha - Survival Climb

Mal wie­der was neu­es von Mi­ke Blaha, des­sen an­de­re Bands The Blind Shake und Shadow In The Cracks si­cher ei­ni­gen ein Be­griff sind. Auch auf dem neu­es­ten Lang­spie­ler gibt er sei­ne un­ver­kenn­ba­re, ei­ge­ne Spiel­art von Ga­ra­ge Punk mit ge­le­gent­lich psy­che­de­li­schem Un­ter­bau zum Bes­ten. Meis­tens eher sim­pel ge­strickt aber je­der­zeit reich­lich Är­sche tre­tend; ei­nen gan­zen Tick we­ni­ger mo­no­ton und da­für deut­lich me­lo­di­scher als man's von sei­nen an­de­ren Pro­jek­ten ge­wohnt ist.

Dikk Epik - Demo 2018

Das De­mo die­ser bel­gi­schen Band ist ein ein­zi­ger und ganz vor­züg­li­cher Dach­scha­den, der sei­ne elf Songs aus Lo­Fi-Ga­ra­ge­punk mit über die Lauf­zeit stei­gen­der Hard­core-Ten­denz in ge­ra­de mal acht Mi­nu­ten weg­schep­pern lässt.

Vertigo - V2

Ich bin je­des mal aufs neue ver­zückt, wenn old­schoo­li­ger Hard­core- und Ga­ra­ge Punk ge­mein­sa­me Sa­che ma­chen und mit ver­ein­ten Kräf­ten zur At­ta­cke an­set­zen. Ver­ti­go aus dem aus­tra­li­schen Geelong prä­sen­tier­ten sich vor ei­ner Wei­le be­reits mit ih­rem De­büt-Tape als ein her­aus­ra­gen­der Ver­tre­ter die­ses spe­zi­el­len, bis­lang na­men­lo­sen Sub­gen­res. Der Nach­fol­ger ist jetzt er­neut via An­ti-Fa­de drau­ßen und macht noch­mal ei­nen et­was run­de­ren Ein­druck, wo­bei dies­mal auch re­gel­mä­ßi­ge Ein­spreng­sel von prä­his­to­ri­schem Me­tal auf­fal­len, aus ei­ner Zeit in der er noch Hea­vy mit Vor­na­men hieß.

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Set-Top Box - Cas-Set 2: TV Guide

Qua­li­tät mal wie­der aus dem Hau­se Sli­me Street Re­cords von ei­ner un­goog­le­ba­ren Band ir­gend­wo aus Aus­tra­li­en. De­ren zwei­tes Tape lie­fert sehr spa­ßi­gen Ga­ra­ge- und Syn­th­punk der Mar­ke Aus­mu­te­ants, ver­mischt mit ei­ner klei­nen Spur von Wahn­sinn á la Skull Cult.

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Protruders - Protrudersredurtorp

Schick an­ge­fräs­tes Lo­Fo-Ga­ra­gen­zeug aus To­ron­to, ir­gend­wo zwi­schen frü­hen Useless Ea­ters, 80er Half Ja­pa­ne­se, Erik Ner­vous und Boo­ji Boys.

Cubano Vale - Cubano Vale

Ser­gio, der Mann hin­ter dem im­mer span­nen­den und mas­siv 12­XU-kom­pa­ti­blen Mu­sik­blog Retrat­an­do Vo­ces, hat neu­er­dings auch ein ei­ge­nes La­bel am Start und mit sei­ner ers­ten  Ver­öf­fent­li­chung, dem De­büt­al­bum von Cu­ba­ne Va­le aus Ma­drid, be­reits ei­nen aus­ge­zeich­ne­ten Tref­fer ge­lan­det. Der Lärm dar­auf ist mehr als nur ein biss­chen schräg - ir­gend­wo in den et­was ei­gen­wil­li­ge­ren Rand­ge­bie­ten von Post Punk, Noi­se und Post­core zu ver­or­ten, er­weist sich das Al­bum als ein hy­per­ak­ti­ver Spring­teu­fel, der aber trotz ei­ner aus­ge­präg­ten Af­fi­ni­tät für chao­ti­sche Struk­tu­ren und Ar­ran­ge­ments je­der­zeit die Kon­trol­le über das Ge­sche­hen be­hält. Das hat ein biss­chen was von ak­tu­el­len Gen­re- Grenz­gän­gern wie Gum­ming, La­bor oder Soupcans, hat au­ßer­dem auch ge­wis­se Par­al­le­len zu ih­ren Stadt­nach­barn Ju­ventud Ju­ché. Aber nicht zu­letzt fin­de ich mich auch öf­ter mal an et­was ab­sei­ti­ge­re Ver­tre­ter der äl­te­ren Noi­se­rock-Ge­schich­te á la Brai­niac oder Slug er­in­nert und ver­ein­zelt gibt's auch An­klän­ge an So­nic Youth in der wil­den Mitt­acht­zi­ger-Pha­se zu er­ah­nen.

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12XU Radio #16

Um ein paar Ta­ge ver­spä­tet, aber bes­ser spät als gar nicht ist die ak­tu­el­le Aus­ga­be im Kas­ten. Über­haupt war hier zu­letzt et­was we­nig los, sor­ry da­für. Das hat da­mit zu tun, dass manch­mal ein klei­ner schwar­zer Hund na­mens De­pres­si­on al­le Auf­merk­sam­keit für sich be­an­sprucht und mas­siv was da­ge­gen hat, dass ich ir­gend­was auf die Rei­he be­kom­me. Kann ich nicht emp­feh­len, die­se Ras­se. Be­freit statt­des­sen lie­ber ei­nen zot­te­li­gen, ro­bus­ten Misch­ling aus dem nächst­ge­le­ge­nen Tier­heim. Oder ver­bringt mal 'ne Stun­de mit dem RR­RHund und sei­ner neu­en Sen­dung im Ber­mu­da­funk, die ich bei der Ge­le­gen­heit mal gleich mit ver­lin­ke. Ich neh­me mir un­ter­des­sen vor, das Blog bald wie­der auf Trab zu brin­gen.