Auf dem dritten Album der Postpunker aus Seattle ist der Sound der Band deutlich gereift. Das ist über weite Strecken eine ausgesprochen monoton und dissonant im schwachen Neonlicht vor sich hin groovende Angelegenheit, aufgebrochen durch wilde Noiseattacken.
Nun sind Jeff The Brotherhood aus Nashville ja schon eine ganze Weile am Werk und haben bereits unzählige Veröffentlichungen von wechselhafter Qualität rausgehauen. Aber mit ihrem neuen Langspieler zeigt ihr Fuzzpop mit Grunge-Anleihen eine Konsistenz, die mir auf den letzten paar Platten etwas gefehlt hat. Mit durchweg starkem Songmaterial brät sich das Duo durch kurzweilige vierzig Minuten eingängigen Lärm. Da gönne ich ihnen doch das gesteigerte Medieninteresse, das ihnen gerade entgegen gebracht wird.
Kindling aus Easthampton, Massachusetts präsentieren auf ihrem neuen Album starken Shoegaze-Rock mit verträumten Melodien, deren hohes Ohrwurmpotenzial mit ordentlich viel punkigem Drive ins Ziel geschossen kommt.
In jeder Hinsicht schrägen Elektropunk/-pop aus dem Samplebaukasten präsentiert dieses pariser Duo auf ihrem Debütalbum dem staunenden Hörer, veredelt durch überwiegend unverständliche Lyrik in einem seltsamen deutschsprachigen Kauderwelsch.
Auf dem Debütalbum von Nomad Stones aus Boston gibt’s fuzzigen Rock’n Roll auf die Ohren, der sich irgendwo zwischen kraftvoll rockendem Noiserock und melodischem Punkrock bewegt.