Exek – Ahead Of Two Thoughts

Exek - Ahead Of Two Thoughts

Das Schaf­fen die­ser Band ver­folge ich äußerst gespannt, seit Exek mir zum ers­ten mal durch eine Split-EP mit Spray Paint ins Bewusst­sein dran­gen. Mit ihrer eigen­wil­li­gen Mischung aus Dub, Post- und Art­punk, Psy­che­de­lic und diver­sen ande­ren expe­ri­men­tel­len Sounds klin­gen sie wie der­zeit keine ande­ren Band. Nach einer Com­pi­la­tion im vor­letz­ten Jahr ist jetzt das lange erwar­tete Debüt­al­bum der Band erschie­nen und es ist schon erstaun­lich, wie kom­pakt und zugäng­lich ihr Sound dar­auf rüber­kommt, obwohl des­sen Grund­zu­ta­ten eigent­lich eher das Gegen­teil sug­ge­rie­ren wür­den. Kann man jetzt schon zu den abso­lu­ten High­lights des noch jun­gen Jah­res zäh­len.



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Beast Fiend – Kill Me Und wie­der mal eine neue EP von der kali­for­ni­schen Kra­wall­ka­pelle. Ihre zugäng­lichste, ja gera­dezu melo­di­sche Platte bis­her, aber immer noch orden­lich laut und ange­nehm schräg. Dazu trägt nicht zuletzt ein Sän­ger bei, der ums ver­re­cken kei­nen sau­be­ren Ton raus­kriegt. Ich find's geil so. Kill ...
Slimy Mem­ber – Ugly Songs For Ugly People Auf dem ers­ten "Lang"-Spieler von Slimy Mem­ber aus Dal­las setzt es sim­pel gestrick­ten als auch kom­pro­miss­lo­sen Death (duh!) Punk um die Ohren. Frei von über­flüs­si­gen Schnör­ke­leien und gerade des­halb äußerst effek­voll. Ugly Songs For Ugly People by Slimy Mem­ber Ugly Songs For Ugly People by S...
Hys­té­rie – Cam­pa­gne /​​ Capi­tale Das erste Album von Hys­té­rie aus dem fran­zö­si­schen Cas­tres bie­tet sich als pas­sen­der Com­pa­gnon für das aktu­elle Le Prince Harry Album an, klingt in etwa so wie des­sen dys­to­pisch-pes­si­mis­ti­scher klei­ner Bru­der mit einem grob im Umfeld von Syn­t­h/­Elek­tro- und Post­punk ange­sie­del­ten Sound und ein pa...

Traumatologia – C​.​C.

Traumatologia - C​.​C.

Die aktu­elle digi­tale Sin­gle vom New Yor­ker Solo­künst­ler Zol­tán Sindhu aka Trau­ma­to­lo­gia (der wie’s scheint auch bei den Indie­ro­ckern Pom Pom Squad für den Bass zustän­dig ist) kommt nach zwei auf den ers­ten Blick deut­lich nebu­lö­se­ren, von dich­ten Nebel­wän­den, sinis­te­ren Stim­men und ver­dräng­ten Erin­ne­run­gen durch­zo­ge­nen EPs gera­dezu vor wie eine Pop­sin­gle. Greif­ba­rer als bis­her gewohnt, ver­lie­ren die zwei neuen Songs aber kei­nes­wegs ihren Blick auf die dunk­len Orte der Psy­che, die nach wie vor zwi­schen den Schich­ten aus Noise und Melo­dien ihr Unwe­sen trei­ben.

Die ers­ten bei­den EPs waren wie ein schwar­zer Abgrund, in den man erst mal ver­sin­ken, sich an die Dun­kel­heit gewöh­nen musste um die Schön­heit darin zu erken­nen. Hier nähert sich Sindhu schein­bar von der ande­ren Seite her. Die Musik wirkt im ers­ten Moment ein­la­dend und far­ben­froh, offen­bart erst nach und nach die Risse, den Ver­fall, die Wun­den die sich dahin­ter ver­ber­gen. Alle drei bis­he­ri­gen EPs tra­gen diese Gegen­sätz­lich­keit in sich, ohne jemals stump­fen Elends­tou­ris­mus zu betrei­ben. Es ist die mal offen­sicht­li­che, mal im Dun­keln ver­bor­gene Wärme und Mensch­lich­keit, die mich an die­ser Musik so fas­zi­niert und sie aus der gro­ßen Masse her­vor­hebt.

Trau­ma­to­lo­gia gehört der­zeit zu den inter­es­san­tes­ten Pro­jek­ten im Dunst­kreis von Noise, Ambi­ent und elek­tro­ni­schen Klän­gen. Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise noch gehen wird.


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Nitch – Atwa EP Schon wie­der etwas sau­mä­ßig hörens­wer­tes as Spa­nien. Nitch aus Bar­ce­lona spie­len ein sehr ein­gän­gi­ges und doch unge­stüm lär­men­des Post­punk­ge­döns, immer auf der Schwelle zum Shoega­ze­ge­schwur­bel außer­dem mit ein­deu­ti­gen Anlei­hen von Grunge­ge­plärre und Noi­se­ge­schrab­bel. Passt super rein in die­ses Blo...
Dasher – Yeah I Know Mit einem Jahr Ver­spä­tung stoße ich auf die­ses Trio aus Atlanta, Geor­gia. Schön erbar­mungs­lo­ser Noise-/Post­punk, sim­pel und effek­tiv, kurz und schmerz­haft. Zwi­schen­durch scheint aber auch mal die eine oder andere son­nige Pixies-Melo­die durch. Yeah I Know by Dasher Yeah I Know by Dasher
бичкрафт – маскот Juhu, eine Band deren Namen ich nicht aus­zu­spre­chen weiß. Aus Kiev kommt diese Combo, das war's dann auch schon an ver­füg­ba­ren Infos. Spie­len eine arg krude Vari­ante von mal melo­di­schem, mal eher mono­ton-doo­mig groo­ven­dem Noise-/Po­st­rock, zusam­men­ge­hal­ten von etwas über­trie­ben ver­schwur­bel­ten Elek...

Video Duct – Small Pets And Kitchenettes

Video Duct - Small Pets And Kitchenettes

Hier ist mal wie­der ein kru­der Bro­cken Lärm für fort­ge­schrit­tene Hörer. Oder für Hörer mit fort­ge­schrit­te­nem Dach­scha­den. Aus Colum­bia, Mis­souri kommt diese Band und erzeugt auf ihrem aktu­el­len Tape ein ange­piss­tes LoFi-Spek­ta­kel aus Noise, Garage und expe­ri­men­tel­lem Chaos, zwi­schen alten Bands á la Flip­per, Swell Maps und aktu­el­le­ren Ver­tre­tern wie Soup­cans oder City Yelps.



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Haun­ted Hor­ses – Come Nach einer län­ge­ren Funk­stille hat das Duo aus Seat­tle mal wie­der eine neue EP am Start. Die trifft ganz schön mei­nen Nerv mit einer Mischung aus Noise Rock und expe­ri­men­tel­lem, düs­te­rem Post Punk, der sich musi­ka­lisch irgendwo im Umfeld von so Bands wie Exhaus­tion, Nar­row Lands, Spray Paint ode...
Vexx – Wild Hunt Das neue Mini­al­bum der Punks aus Olym­pia, Washing­ton. Wie immer groß­ar­tig. Der gesang von Mary Jane Dun­phe kommt inzwi­schen deut­lich selbst­be­wuss­ter und wand­lungs­fä­hi­ger daher. Auch musi­ka­lisch ist das varia­bler gewor­den, lässt hier und da auch mal Glam­rock-Ele­mente und etwas 77er Vibe zu. Und w...
Still Caves – Gnarly For Days Mono­to­ner, psy­che­de­lisch-krau­ti­ger Gara­ge­punk aus Port­land treibt auf einem Meer aus Fuzz. Und dazwi­schen steckt dann mit Dutch noch eine wasch­echte Dream­pop-Perle. Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves Gnarly for Days by Still Caves

Gad Whip – In A Room

Gad Whip - In A Room

Die neue EP der bri­ti­schen Expe­ri­men­tal­band fällt mal wie­der wun­der­bar aus dem Rah­men mit ihrem weit­ge­hend unge­müt­li­chen, sper­ri­gen Sound, der unter ande­rem Ver­glei­che zu The Fall, frü­hen Sleaford Mods oder Swell Maps pro­vo­ziert, der außer­dem einen vagen No Wave-Ein­fluss, einen Hauch von Kraut und Psy­che­de­lia nicht ver­ber­gen kann. Die­ser krude Klang­tep­pich stellt ein abso­lut pas­sen­des Vehi­kel für die gif­ti­gen Rants von Sän­ger Pete Davies dar, in denen er ein­deu­tige Ansa­gen über das Zeit­ge­sche­hen und die grim­mige Rea­li­tät vor der eige­nen Haus­tür in aus­ge­spro­chen sur­real anmu­tende Lyrik ver­packt.


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Paint Thin­ner – Demo Sehr gei­ler Post­punk auf die­sem Demo von Paint Thin­ner aus Detroit, der mehr als nur ein biss­chen an Wire erin­nert. Demo by Paint Thin­ner Demo by Paint Thin­ner
The Unspeaka­ble Prac­tices – The Unspeaka­ble Prac­tices Ein hoch­ka­rä­ti­ges Lin­eup ist hier am Start mit aktu­el­len und ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern u.a. von Oneida, Spi­ri­tua­li­zed, Inter­pol, Sightings, Squir­rel Bait und Gastr Del Sol. Auf die­ser gemein­sa­men Platte brauen sie eine dichte Brühe zusam­men aus Noise sowohl der -rocki­gen als auch der expe­ri­men­telle...
Trauma Har­ness – Ghost Of A Flea 7″ Ein paar auf ihrer Band­camp-Seite ver­streute Songs ent­pup­pen sich bei genaue­rem hin­schauen als die neue 7" der Band aus St. Louis, Mis­souri auf Lumpy Records. Die A-Seite führt den Post­punk ihres letz­ten Albums Tried My Har­dest fort, die Songs der B-Seite hin­ge­gen zele­brie­ren den quir­li­gen Synth...

Deafkids – Configuração do Lamento

Deafkids - Configuração do Lamento

Ziem­lich gei­les expe­ri­men­tel­les Noi­se­ge­döns gibt’s auf der aktu­el­len EP die­ser Band aus São Paulo zu ver­dauen, das irgendwo zwi­schen repe­ti­ti­vem mimi­mal-Rif­fing, Per­cus­sion-Exkur­sen und psy­che­de­li­schem Nebel ope­riert. Dar­ge­bo­ten wird das ganze in der Form von zwei kom­pak­ten Sui­ten. Der Krem­pel wird übri­gens im Okto­ber auf Neu­rot Record­ings wie­der­ver­öf­fent­licht.


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Psychic Blood – Alien Schlappe zwei Jahre nach der Night­mare Beaches EP erscheint jetzt ein Lebens­zei­chen der Band aus Holyoke, Mas­sa­chu­setts auf Wharf Cat Records. Noi­se­punk mit psy­che­de­li­schen Ten­den­zen und einer sub­til-abs­trak­ten Melo­dik, die sich unter dem gan­zen Lärm ver­steckt hält. Psychic Blood - Alien 12&q...
P*I*G – Under The Influ­en­ces Of Birds, Flowers And Sky Abov... Die­ses Duo aus War­schau prä­sen­tiert auf sei­ner Debüt-EP sehr char­man­ten Post­punk mit star­ken Noise-, leich­ten Indus­trial-Ele­men­ten und hohem DIY-Fak­tor. Viel­ver­spre­chend. Under The Influ­en­ces Of Birds, Flowers And Sky Above by P*I*G Under The Influ­en­ces Of Birds, Flowers And Sky Above by P*I...
Betu­ni­zer – Enci­ende Tu Lomo Tol­ler Noi­se­rock aus dem spa­ni­schen Valen­cia, der sich für die­ses Genre unge­wohnt ver­spielt gibt und immer ordent­lich drückt. Enci­ende Tu Lomo by Betu­ni­zer Enci­ende Tu Lomo by Betu­ni­zer Enci­ende Tu Lomo by Betu­ni­zer

Tics – Tics

Tics - Tics

Auf dem ers­ten Album die­ser Köl­ner Band bekommt man schwer fest­zu­na­geln­den, zu gro­ßen Tei­len instru­men­ta­len Post­punk von stän­dig wech­seln­der Gestalt und mit star­kem Hang zum Expe­ri­ment zu hören, durch­zo­gen von selt­sam anmu­ten­den Sprach­sam­ples und mit gele­gent­li­chem, an alte No Wave-Schule erin­nern­derm Saxo­phon­ein­satz.

Aber in der chao­ti­schen Viel­falt der Platte meine ich doch ein paar rote Fäden zu erken­nen und fühle mich abwech­selnd mal an Minu­te­men, The Pop Group oder Mis­sion Of Burma-Geschram­mel erin­nert, in ande­ren Momen­ten hat’s einen Touch von Gang Of Four, manch­mal riecht es ver­däch­tig nach The Fall oder nach dem unkon­ven­tio­nel­len Post­pun­k/­Proto-Post­core von Sac­cha­rine Trust und Slo­venly.



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US Wee­kly – Void Of Devices Post­punk mit Hard­core­punk- und Noi­se­rock-Ele­men­ten aus Aus­tin. Teil­weise erin­nert mich das ein wenig an Swell Maps oder den ganz spe­zi­el­len Vibe der legen­dä­ren Gray Mat­ter. Void of Devices by US Wee­kly Void of Devices by US Wee­kly Void of Devices by US Wee­kly
Brat Kings – Hyp­no­pe­dia Eine tighte Mischung aus Post- und Gara­ge­punk spielt diese Band aus Toronto. Erin­nert mich öfter mal an ihre groß­ar­ti­gen Stadt­nach­barn Teen­an­ger. Hyp­no­pe­dia by Brat Kings Hyp­no­pe­dia by Brat Kings Hyp­no­pe­dia by Brat Kings Hyp­no­pe­dia by Brat Kings
Buzz Rodeo – Vic­to­ria 7″ /​​ Buzz Rodeo & Peru – Spl... Die stutt­gar­ter Buzz Rodeo haben gleich zwei neue Ver­öf­fent­li­chun­gen auf dem pol­ni­schen Label Antena Krzyku drau­ßen. Dar­auf gibt's einen Nach­schlag vom kom­pak­ten und aus­ge­feil­ten Noi­se­rock, wie wir ihn ja schon vom aus­ge­zeich­ne­ten Debüt­al­bum gewohnt sind. Aber auch die etwas stür­mi­sche­ren Song...

Taiwan Housing Project – Veblen Death Mask

Taiwan Housing Project - Veblen Death Mask

Das erste „rich­tige“ Album der For­ma­tion aus Phil­adel­phia mit Mit­glie­dern von u.a. Tyvek und The Wri­t­hing Squa­res an Bord ist über weite Stre­cken ein ver­stö­ren­der bis schmerz­haf­ter Bro­cken. Ein ein­zi­ges Unheil ver­kün­den­des Geräusch, bestehend aus expe­ri­men­tel­lem Noise und Post­punk, der mehr mit der New Yor­ker No Wave-Ver­gan­gen­heit gemein hat als mit gegen­wär­ti­gen Aus­wüch­sen des Gen­re­spek­trums. Dazu kom­men noch ein paar Ein­flüsse aus Pro­to­punk und einer per­ver­sen Vari­ante des 60er Garage Rock, das unfehl­bar am Ner­ven­kos­tum zer­rende Saxo­phon­geg­nie­del und Front­frau Kilynn Luns­fords Vocals üben sich auch nicht gerade in Zurück­hal­tung. Tai­wan Hou­sing Pro­ject sind auf Kon­fron­ta­tion aus und zie­hen dafür alle nöti­gen Regis­ter. Natür­lich ist das unge­müt­lich. Und nötig in den Zei­ten, die wir gerade durch­le­ben.



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Meat Wave – Meat Wave Diese Platte hab ich vor zwei jah­ren irgend­wie ver­passt. Meat Wave aus Chi­cago ver­mi­schen ultras­trai­gh­ten etwa an Red Dons erin­nern­den melo­di­schen Punk­rock mit dem Noi­se­rock von Jesus Liz­ard oder Shel­lac und infi­zie­ren das ganze dann gele­gent­lich noch mit dem Post­punk/-core von Les Savy Fav oder Q...
Sick Horse – Good Body Fee­ling Das Debüt­al­bum die­ser Ber­li­ner Band zieht mich sofort auf seine Seite mit unver­schämt abge­hen­dem Garage Punk und einem gele­gent­lich etwas post­pun­ki­gen Unter­ton. Das ganze erin­nert mich an Bands wie Ura­nium Club, Aus­mu­te­ants, Ex-Cult oder The UV Race. SICK HORSE - GOOD BODY FEELING (12") ...
Cata­lo­gue – 力夕囗グ Ein "Demo" also. Von einer Band, die bereits eine EP und ein Album ver­öf­fent­licht hat. Die­ser Krem­pel wurde ursprüng­lich als CD auf ihrer letzt­jäh­ri­gen Japan-Tour ver­kauft. Dar­auf erzeugt das Trio aus Mar­seille schön groo­ven­den, mini­ma­lis­ti­schen Post­punk mit leich­tem Noise-Fak­tor, vor­an­ge­trie­ben...

Model/​Actriz – No

Model/Actriz - No

Model/​Actriz sind ein Trio aus Bos­ton. Ihr drit­ter Kurz­spie­ler sticht aus der Masse her­aus mit einer recht expe­ri­men­tell anmu­ten­den Mischung aus kan­ti­gen Post­punk-Groo­ves und Noise-Tex­tu­ren, durch­zo­gen von einem Indus­tri­el­len Vibe.


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Dol­finz – Pagan Dating Auch schon was her, seit diese Platte... äh, die­ses Tape zum durch­weg alber­nen Cas­sette Store Day erschien. Hab's auch erst jetzt über's Herz gebracht, mir die­ses voll­kom­men über­flüs­sige Arte­fakt aus Eng­land zu bestel­len, ein Down­load hätte mir gereicht. Den gibt's lei­der nur zusam­men mit dem Tape; ...
PTSD – If You See Some­thing, Say Some­thing Her­vor­ra­gen­der Post­punk auf die­sem Demo von PTSD aus New York. Die Typen haben ein Händ­chen für unwi­der­steh­li­che Ohr­wür­mer. Demo 2017 by PTSD Demo 2017 by PTSD Demo 2017 by PTSD
Nots – We Are Nots Schon wie­der Qua­li­tät aus dem Hause Goner Records. Sän­ge­rin und Gitar­ris­tin Nata­lie Hoff­mann hat bis vor kur­zem noch den Bass bei Ex-Cult bedient. Von deren dre­cki­gen Post­punk hat sich auch so eini­ges auf ihre aktu­elle Band abge­färbt, ins­be­son­dere was den dis­so­nan­ten Gitar­ren­sound angeht. Mit ih...

Klaut – New Kite

Klaut - New Kite

Klaut sind ein expeli­men­ter­res Noise- und Klaut­lock-Kor­rek­tiv (sorry, aber das ging jetzt ja mal echt nicht anders) aus dem bri­ti­schen War­ring­ton und diese EP zieht mich sofort in ihren Bann mit drei zum gro­ßen Teil impro­vi­sier­ten Jams, die sich auf einem schön kan­tig-old­schoo­li­gen Indie­rock-Fun­da­ment aus­to­ben und dabei eine erstaun­lich beschwingte Ener­gie ver­sprü­hen. Psy­che­de­li­sches Gedöns für unbe­schwerte Momente.


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Invi­si­ble Threads – Oxide Ange­säg­ter Noise-/Post­punk aus Christ­church, Neu­see­land, der unter der dis­so­nan­ten Ober­flä­che aber durch­aus pop­pige Ele­mente beher­bergt und manch­mal frü­here Half Japa­nese oder die Sonic Youth der spä­ten 80er in Erin­ne­rung ruft. Oxide by Invi­si­ble Threads Oxide by Invi­si­ble Threads Oxide b...
Beach Slang – Who Would Ever Want Any­thing So Bro­ken? Nach all dem Knarz und Rotz und Krach, der die letz­ten Posts hier dom­nierte, hier mal ein klei­ner melo­di­scher Ruhe­pol. Die 45er der Band aus Phil­adel­phia beher­bergt vier ein­gän­gige Indie­ro­cker, die so auch vor 10-20 Jah­ren ent­stan­den sein könn­ten. Das begibt sich schon etwas in Emo-Gewäs­ser und er...
Chick Quest – Model View Con­trol­ler Das zweite Album die­ser Band aus Wien ver­steht es, aus dem trü­ben Indie-Sumpf die­ser Tage her­aus­zu­ste­chen. Die Songs der Platte oszil­lie­ren irgendwo zwi­schen den Eck­punk­ten Indie­rock, relax­tem Gara­ge­rock und dem Dan­ce­punk der ver­gan­ge­nen Dekade. Letz­te­rer erin­nert mich im spe­zi­el­len an die alte...

Damaged Bug & Black Pus – Split 7″ (LAMC #17)

Damaged Bug & Black Pus - Split 7" (LAMC #17)

Die neu­este Split 7″ der LAMC-Serie wid­met sich dies­mal zwei Solo­pro­jek­ten von Leu­ten, deren Haupt­bands den meis­ten hier sicher schon lange bekannt sind.
Bei Dama­ged Bug han­delt es sich um ein Pro­jekt von John Dwyer, den man bes­ser als Front­mann der Oh Sees kennt. Man­cher hat sicher sein kürz­lich ver­öf­fent­lich­tes Album Bun­ker Funk bemerkt. Hier gibt es schön vor sich her groo­ven­den Psy­che­de­lic Rock mit Kraut­ein­flüs­sen zu hören, musi­ka­lisch nicht weit von besag­tem Album ent­fernt.
Bei Black Pus geht es dann eine ganze Num­mer lau­ter zu. Auch kein Wun­der, han­delt es sich doch um ein Solo­pro­jekt von Brian Chip­pen­dale, dem Schlag­zeu­ger der expe­ri­men­tel­len Noise-For­ma­tion Light­ning Bolt. Wer sein letz­tes Album All My Rela­ti­ons mit­be­kom­men hat, weiß was ihn erwar­tet. Näm­lich teil­elek­tro­ni­scher Noise, sto­isch ange­trie­ben von Chip­pen­da­les kraft­vol­lem, hier ultra-dre­ckig und ver­zerrt wie­der­ge­ge­be­nem Drum­ming.



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Fir Cone Child­ren – The Age Of Blast­beat­les Der Titel ist Pro­gramm auf die­ser hüb­schen EP einer ber­li­ner Band. Blast­beats: Check! Beat­les-Psy­che­de­lia: hau­fen­weise mit an Bord. Und oben­drein jede Menge Shoegaze-Zeugs der recht pun­ki­gen Aus­prä­gung und über­haupt mit einer unge­wöhn­li­chen her­an­ge­hens­weise an das Genre. Macht Bock auf das berei...
Pale Angels – Ima­gi­nary People Das zweite Album der Bri­tish-Ame­ri­ka­ni­schen Punk­ro­cker wurde erneut von Ben Green­berg (Uni­form, Ex-The Men) pro­du­ziert und ist wie auch nicht anders zu erwar­ten eine ziem­li­che Wucht. Sti­lis­tisch machen sie sich hier etwas brei­ter als bis­her, "I'm Nobody" z.b. hat einen uner­war­te­ten Gun Club-Vibe...
Sun­set Images – Obscure Daze Sun­set Images aus Mexiko prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine sehr leckere Mischung mit Bestand­tei­len aus Noise, Post­punk, Shoegaze, Psy­che­de­lic und etwas Post­rock. Erin­nert unter ande­rem ein wenig an alte A Place To Bury Stran­gers und frühe Wee­kend in einer selt­sa­men Post­rock-Par­al­lel­welt. ...
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