Drahla - Useless Coordinates

Die Post-/Art­punk-Kapelle aus Leeds hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ja schon mit drei EPs für reich­lich Auf­se­hen gesorgt und sich dabei qua­li­ta­tiv mit jeder Ver­öf­fent­li­chung deut­lich gestei­gert - und dabei war schon die erste davon sau­gut. Die­ser Auf­wärts­trend wird auch mit ihrem Lang­spiel­de­büt fort­ge­führt, des­sen Song­struk­tu­ren und Arran­ge­ments so per­fekt aus­ba­lan­ciert, bis ins kleinste Detail aus­for­mu­liert und effek­tiv rüber kom­men wie kaum etwas, das ich in letz­ter Zeit zu Gehör bekam. Zum Ein­stieg gibt es wie­der die von den EPs bekann­ten Sonic Youth-Gitar­ren zu hören, man kann leichte Anflüge von Jaw­box oder aktu­el­le­ren Noi­sero­ckern wie Tunic ver­nah­men. Von all dem ent­fer­nen sie sich aber zuneh­mend im Laufe des Albums. Stel­len­weise erin­nert mich der Sound dann stark an die New Yor­ker Pill, aller­dings ver­schweißt mit dem kräf­ti­gen Motor von Drive Like Jehu. Starke Platte.