Phaselicker - Phaselicker

Ir­gend­wo aus Bay­ern kommt die­se Pracht von ei­ner EP zu uns, die ir­gend­wo in ei­nem ne­bu­lö­sen und Fuzz-las­ti­gen Gen­re­spek­trum zwi­schen Ga­ra­ge- und Acid Punk, Psych- und Space Rock her­um­fuhr­werkt. Kla­res Pflicht­pro­gramm für Freun­de von Lärm­wän­den im Um­feld et­wa von De­st­ruc­tion Unit, Osees, Su­per-X, Ha­mer, Oun­ce, Faux Fero­cious oder Draggs.

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Pisse - Lambada

Hat ja si­cher schon je­der mit­ge­kriegt, aber ei­nen neu­en Ton­trä­ger der ein­zi­gen deut­schen Punk­band die ich ken­ne kann ich na­tür­lich nicht un­er­wähnt las­sen - auch wenn ich da­zu nicht viel zu er­zäh­len hab au­ßer dass Pis­se halt ein­fach Pis­se sind und ihr Mit­tel­strahl im­mer noch so treff­si­cher wie we­nig an­de­re auf das lang­sa­me Ver­re­cken der mensch­li­chen See­le in hie­si­ger Ge­sell­schaft fo­kus­siert ist, oh­ne da­bei aber die Aus­wüch­se in ei­ge­nen Krei­sen tro­cken da­von kom­men zu las­sen. Das gan­ze zu Mu­cke im Span­nungs­feld von Post- und Ga­ra­ge Punk, die ein­fach mal gar nicht zum Fremd­schä­men ist. Nicht mal im Raus­schmei­ßer Fa­vo­rit, der den Syn­th-Mi­ni­ma­lis­mus von Sui­ci­de durch ei­ne deut­sche Schla­ger­höl­le schleift.

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Green/​Blue - Paper Thin

Die­se Pro­jekt um Jim Blaha (The Blind Shake, Jim and the French Va­nil­la) und An­nie Spar­rows (Soviettes/​Awesome Sna­kes) klingt auf dem zwei­ten Lang­spie­ler ir­gend­wie ganz an­ders als die bis­he­ri­gen Bands des erst­ge­nann­ten, wohnt die­sen Songs doch oh­ne Aus­nah­me ein ver­träumt-me­lan­cho­li­scher Vi­be inn­ne, der hier auf ei­ne un­wahr­schein­li­che Post­punk-Kan­te prallt - ein biss­chen wie 'ne Mi­schung aus Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Mind Spi­ders und The Est­ran­ged, zu­sam­men­ge­schweißt von un­er­schüt­ter­lich so­li­der Song­sub­stanz.

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Life Forms - Life Forms

Ei­ne star­ke klei­ne La­dung me­lo­di­schen Ga­ra­ge Punk gibt es auf der De­büt-EP die­ser Bri­ten. Freun­de von so Krem­pel wie Ra­dio­ac­ti­ci­ty, Sweet Re­a­per, Ex-White, Boo­ji Boys, Te­l­ecult, Ste­ve Ada­myk Band und So­nic Ave­nues soll­ten de­fi­ni­tiv die Oh­ren auf­sper­ren.

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Ambulanz - Ambulanz

Die Leip­zi­ger Sze­ne lie­fert mal wie­der zu­ver­läs­si­ge Qua­li­tät ab in Form die­ser EP, aus al­len Näh­ten plat­zend voll­ge­stopft mit ver­win­kel­ten, hy­per­ak­ti­ven Ga­ra­ge-/Post Punk-Bas­tar­di­sie­run­gen, die mir ei­nen Clus­ter von Bands so á la On­yon, Pat­ti, Big Bop­per, Warm Red, Cat Scan, Ro­gue ins Ge­dächt­nis ru­fen… oder auch ei­nen Hauch von Ex-Cult oder Con­stant Mon­grel viel­leicht??

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Dehidratált Fejek - Igyad Azt Menjünk

Schei­ße Mann, da den­ke ich, ich hät­te für die­se Wo­che fer­tig ge­bloggt und dann kommt mir doch noch so ein un­er­war­te­ter klei­ner Roh­zie­gel von ei­ner Band aus Bu­da­pest un­ter, de­ren Sound auf mich wirkt wie ei­ne Fu­si­on von po­ten­zi­ell eher ei­gen­tüm­li­chem Ga­ra­ge Punk á la UV Race und Ed­dy Cur­rent Sup­pres­si­on Ring mit nicht we­ni­ger schrä­gen Bands auf der Post Punk-/In­die Rock-Ach­se wie et­wa Tree­house, Kitchen's Floor, The Mol­ds und Ci­ty Yel­ps.

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Ex-Gold - We Are Good

Das hier hät­te ich fast über­se­hen, ist das Ding doch of­fen­bar schon ein paar Mo­na­te drau­ßen. Ex-Gold aus Aus­tin, Te­xas hat­ten 2018 schon mal ei­ne saustar­ke EP raus­ge­hau­en, von der jetzt ei­ni­ge Songs auch noch mal neu auf­ge­nom­men auf die­sem Lang­spie­ler au­tau­chen, wäh­rend die neu­en Stü­cke naht­los das ho­he Ni­veau des De­büts an­knüp­fen. Das be­deu­tet mehr vom schrul­li­gen Power Pop und Ga­ra­ge Punk mit so­wohl ein paar '77er Ver­satz­stü­cken als auch ei­nem old­schoo­li­gen In­die Rock-Vi­be. Der bes­te Ver­gleich der mir da­zu ge­ra­de ein­fällt wä­ren die bri­ti­schen Witz­bol­de Pro­to Idi­ot, aber auch Für­spre­cher von Tom­my and the Com­mies, Bad Sports, Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Sweet Re­a­per, Cor­ner Boys oder Ste­ve Ada­myk Band wer­den da si­cher was für üb­rig ha­ben.

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McQQeen - II

Ein ex­qui­sit ra­ke­ten­ge­trie­be­ner Kra­wall, der zwei­te Lang­spie­ler von Mc­Q­Qeen aus Athens, Geor­gia, wel­cher jetzt auch noch stolz das Qua­li­täts­sie­gel von Big Neck Re­cords tra­gen darf. Was ein biss­chen so an­fängt wie ei­ne Mi­schung aus Bands á la Flat Worms, The Cow­boy oder Fa­shion Pimps & The Glama­zons mit ei­nem ver­däch­ti­gen Psy­che­de­lic-/S­pace Rock-Un­ter­ton, ballt dann sei­ne Faust zu ei­nem wei­ten Rund­um­schlag durch so ei­ni­ges im Um­feld von Ga­ra­ge Punk, Noi­se Rock, Post Punk und Post­core - mit da­bei sind et­wa An­klän­ge an jün­ge­re Er­schei­nun­gen wie Metz, John (Timest­wo) oder Spray Paint, so­wie den Space Punk-Ex­zess von De­st­ruc­tion Unit und die Fuzz Punk-Es­ka­pa­den der frü­hen The Men. Auch ein paar Spu­ren von McLus­ky und ver­ein­zel­te U-Men Ver­satz­stü­cke kann man sich da noch raus­zie­hen.

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Welt Star - Ich Hasse Blumen

Ein paar üb­li­che Ver­däch­ti­ge sind hier am Start, auch wenn es et­was De­tek­tiv­ar­beit er­for­dert vor al­lem um die Ver­stri­ckun­gen des Gi­tar­ris­ten und Sän­gers Ro­bert Paw­li­c­zek zu ent­flech­ten. Ver­dammt, der Typ ist oder war in vie­len Bands, aber nicht bei je­der da­von kann ich es mit Si­cher­heit sa­gen. Al­so, schein­bar hat­te der un­ter an­de­rem in Hea­vy Me­tal, Bob­by Would, Need­le Ex­chan­ge, It­chy Bug­ger, Pit­va sei­ne fin­ger drin… mög­li­cher­wei­se auch in Di­ät und Idio­ta Ci­vi­liz­za­to? Bei den bei­den bin ich mir am we­nigs­ten si­cher. Am Bass schei­nen wir dann den glei­chen Bill Gray zu ha­ben, der euch viel­leicht schon mit Bands wie Shark Toys und Re­ar­ran­ged Face un­ter­ge­kom­men ist. Da es sich um ei­ne Re­fry Re­cords-Ver­öf­fent­li­chung han­delt, ist selbst­re­dend auch Vin­ny "Va­guess" Ear­ley mit am Start und be­dient hier die Schieß­bu­de. Ihr könnt's euch ja si­cher schon den­ken, aber die Mu­sik ist auch ziem­lich geil - ihr Post Punk mit Ga­ra­gen­vi­be kommt in et­wa so da­her wie ei­ne su­per-sprö­de, stau­bi­ge Ver­si­on von Rank/​Xerox oder den be­reits er­wähn­ten Di­ät.

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Cluttered Grotto - Cluttered Grotto

Mit 'ner Mi­schung aus zu­vor ver­öf­fent­lich­ten Songs, ein paar Neu­auf­nah­men, 'ner Hand­voll neu­er Tracks und ei­ner Mis­fits-Co­ver­ver­si­on ist das hier die bis­lang stärks­te Ver­öf­fent­li­chung von so 'nem Ty­pen aus Con­cord, Ka­li­for­ni­en, der sich hier kom­for­ta­bel in gut eta­blier­ten pa­ra­me­tern des ge­gen­wär­ti­gen Ga­ra­ge Punk der ten­den­zi­ell eieri­gen Mach­art be­wegt. Freun­de von (so­lo-) Erik Ner­vous, Nuts, Pr­i­son Af­faur, Set-Top Box oder Met­dog wer­den dem Zeug si­cher nicht ab­ge­neigt sein.

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