Jackson Reid Briggs & The Heaters – Spit On It And Give It A Name

Jackson Reid Briggs & The Heaters - Spit On It And Give It A Name

Das hier ist bereits das zweite Album, das die Band aus Mel­bourne in die­sem Jahr ver­öf­fent­licht hat. Und so lang­sam müs­sen das drin­gend mal mehr Leute mit­be­kom­men, denn wie schon der Vor­gän­ger ist das Album ein defi­ni­ti­ves High­light des Jah­res. Unglaub­lich Ärsche tre­ten­der Punk­rock ist das nach wie vor, mit varia­blem Gara­gen­fak­tor. Aber wäh­rend das erste Album When Are You Going To Give Up On Me So I Can Give Up On Mys­elf noch eine ein­zige kom­pro­miss­lose Atta­cke war, ist der neue Lang­spie­ler abwechs­lungs­rei­cher und melo­di­scher aus­ge­fal­len. Eine sub­tile Noise-Kante hat das stel­len­weise und auch die folk­i­gen Ein­flüsse der letz­ten EP schei­nen ver­ein­zelt wie­der durch. Ent­spre­chend fällt mir auch kein tref­fen­der Ver­gleich zu einer bestimm­ten Band ein, aber in unter­schied­li­chen Momen­ten kann man sich mal an X (sowohl die Amis als auch die Aus­tra­lier), Sci­en­tists oder Naked Ray­gun erin­nert füh­len.



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Powerplant – Dog Sees Ghosts

Powerplant - Dog Sees Ghosts

Schöne Debüt-EP einer Lon­do­ner Band, die dar­auf einen ange­nehm kaput­ten, halb­wegs pri­mi­ti­ven Garage-/Syn­th­punk-Hybri­den fabri­ziert. Das klingt etwas nach einer Mischung aus Digi­tal Lea­ther und Aus­mu­te­ants, ver­fei­nert (oder eher: ver­grö­bert) mit einer Spur von Gior­gio Mur­de­rer.



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Splutter – Songs From The Cultural Gulag

Splutter - Songs From The Cultural Gulag

Das Demo der Band aus Man­ches­ter hat ja schon sehr ordent­lich in die Scheiße gehauen, auf der neuen digi­ta­len Sin­gle hat ihr Sound aus Fuzz und Garage aber noch eini­ges an Kon­tur und Druck gewon­nen. So ähn­lich würde ich mir eine tech­nisch etwas ver­sier­tere Vari­ante von Lumpy and the Dum­pers vor­stel­len.

Dadar – Sick Of Pasta 7″

Dadar - Sick Of Pasta 7"

Ziem­lich gei­ler Gara­ge­punk fin­det sich auf der zwei­ten EP von Dadar aus Rovereto, Ita­lien. Defi­ni­ti­ves Pflicht­pro­gramm für Freunde von frü­hen Useless Eaters, Wet Blan­kets, Aus­mu­te­ants oder Ghetto Ghouls. Alles nicht die schlech­tes­ten Refe­ren­zen, eh?

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Impotentie – Demonstratieve Opnamens

Impotentie - Demonstratieve Opnamens

Schön dre­ckig daher rum­peln­den Fuzz­punk gibt es auf dem Demo von Impo­ten­tie zu begut­ach­ten. Dabei darf man sich nich von den auf Nie­der­län­disch gesun­ge­nen Lyrics an der Nase her­um­füh­ren las­sen: Die Band kommt in Wirk­lich­keit aus Mont­real.


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Neutrals – Promotional Cassette 2

Neutrals - Promotional Cassette 2

Auf ihrem zwei­ten Tape lässt es die Band aus Oak­land über­wie­gend etwas gemäch­li­cher ange­hen als auf dem Vor­gän­ger. Ihrem ver­schro­be­nen Mix aus Post- und Gara­ge­punk fügen sie jetzt eine gute Schippe Power­pop hinzu, der klingt als wäre er in den frü­hen 80ern aus dem boden­lo­sen New Wave-Fass gekro­chen.


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Dirty & His Fists – Dirty & His Fists 7″

Dirty & His Fists - Dirty & His Fists 7"

Nach dem sehr guten Demo lie­fert die Band aus Los Ange­les jetzt eine ebenso aus­ge­zeich­nete 7″ nach. Strai­gh­ter Gara­ge­punk mit ganz schö­nem Vor­wärts­schub und ver­ein­zelt sub­ti­len Anklän­gen an die Dead Boys, an dem es ein­fach über­haupt nichts zu meckern gibt.

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Gen Pop – On The Screen 7″

Gen Pop - On The Screen 7"

Bei die­ser Band aus Olym­pia, Washing­ton sind Mit­glie­der von Vexx und Rik And The Pigs am Werk. Da kann ja nicht mehr viel schief gehen. Die Debüt-EP glänzt mit einem recht viel­sei­ti­gen Sound, der immer auf der Schwelle von Garage- und Post Punk balan­ciert. Hin und wie­der fühle ich mich dabei an Ura­nium Club, Useless Eaters oder Par­quet Courts erin­nert.

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Blaha – Fresh Horse 7″

Blaha - Fresh Horse 7"

Es gibt mal wie­der neues von Mike Blaha zu ver­mel­den, den man viel­leicht bes­ser von den Gara­gen­punks The Blind Shake aus Min­nea­po­lis kennt, wo er zusam­men mit sei­nem Bru­der Jim für Gitarre und Gesang ver­ant­wort­lich zeich­net; letz­te­rer fiel and die­ser Stelle eben­falls schon mit sei­nem Solo­pro­jekt Jim And The French Vanilla sehr posi­tiv auf. Auf sei­ner neu­es­ten Solo-EP macht der gute Mann mal wie­der alles rich­tig. Die A-Seite trifft sofort ins Schwarze mit zwei strai­gh­ten Rockern im unver­wech­sel­ba­ren Stil sei­ner Haupt­band, die B-Seite ent­zückt dann mit einer ebenso aus­ge­zeich­ne­ten Mid­tempo Power­pop-Num­mer.

Nick Normal – Tour Tape

Nick Normal - Tour Tape

Hui, das aktu­elle Kurz­spiel­tape von Nick Nor­mal aus Port­land kann rich­tig was. Die drei­ein­halb Songs dar­auf wech­seln sich im Hand­um­dre­hen zwi­schen Garage Punk, Power­pop mit 77er Feel und stark New-Wavi­gem Post­punk ab, regel­mä­ßig fühle ich mich dabei an Andy Human and the Rep­to­ids erin­nert.


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