Liquid Face - II

Auf sei­ner zwei­ten 7" für Good­bye Boo­zy Re­cords er­höht Cal Do­nald aka Li­quid Face mal ganz emp­find­lich den En­er­gie­le­vel und Dis­tor­ti­on-Fak­tor - als Re­sul­tat da­von kommt sein spe­zi­el­les Ga­ra­ge-/Syn­th-/Post Punk-Ge­bräu jetzt ein we­nig rü­ber wie ein zot­te­li­ger Bas­tard ir­gend­wo zwi­schen den wel­ten von Power­plant, Mo­no­ne­ga­ti­ves und dem Noi­se Punk von Bran­dy.

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Silicone Values - Burn The 1980's ​/​​ 1977

Die bes­te bri­ti­sche Punk­band der Ge­gen­wart hat bis­lang noch kei­nen Song ge­schrie­ben, der ir­gend­was an­de­res als ab­so­lut mit­rei­ßend ist. Ih­re neu­es­te di­gi­ta­le (?) Sin­gle schickt da­bei noch mal zwei ih­rer stärks­ten Songs auf die Rei­se und wird er­neut im Hand­um­dre­hen die Her­zen al­ler Freun­de von Te­le­vi­si­on Per­so­na­li­ties-in­spi­rier­tem Ge­schram­mel á la Sub­ur­ban Ho­mes, Neu­trals oder Freak Ge­nes er­obern.

Zoids - Zzap!!

Zo­ids blei­ben char­mant und schräg auf ih­rem neu­es­ten Tape, das bald auch phy­sisch aus dem gu­ten Hau­se Good­bye Boo­zy zu be­kom­men sein wird. Im­mer noch klar am äu­ßers­ten Tel­ler­rand des kru­den, dis­so­nan­ten Ga­ra­ge-/Post Punk und voll­kom­men de­men­ten Space Rock zu ver­or­ten, bleibt die­se Band oder Per­son mys­te­riö­ser Her­kunft ei­ne char­mant ka­put­te Ma­schi­ne, de­ren Re­pa­ra­tur ru­hig noch et­was auf­ge­scho­ben wer­den darf.

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Toe Ring - Footage

Ei­ne wun­der­sa­me klei­ne EP voll mit ent­rück­tem Ga­ra­ge-/Power-/Fuzz Pop hat da ein Duo aus Phil­adel­phia aus dem Hut ge­zau­bert. Das fängt et­wa so an als trä­fe das schar­fe Pop-Ge­spür der Boo­ji Boys oder Daugh­ter Bat & The Lip Stings auf den smar­ten rhyth­mi­schen Post Punk der Li­thics. Dar­auf­hin groo­ven sich die nach­fol­gen­den drei Songs dann auf ei­nen et­was ent­spann­te­ren krau­tig-psy­che­de­li­schen Vi­be ein wie man ihn un­ter an­de­rem in den Lo-Fi Pop­wel­ten von Bands wie Germ House, Far Cor­ners, Vio­lent Chan­ge, Ho­ney Ra­dar oder gar den frü­hen Woo­len Men ver­mu­ten wür­de. Durch­weg ex­zel­len­ter Scheiß, das.

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Catastrophic Dance Ensemble - Vol. 1

Hier ist noch ein fri­scher und le­cke­rer Bis­sen für den an­spruchs­vol­len Ge­nie­ßer des schrä­gen und ka­put­ten Ga­ra­ge Punk. Freun­de un­ter an­de­rem von Set-Top Box, R.M.F.C., Eu­gh, T.L.B.M. und Met­dog wer­den da­zu an­er­ken­nend mit ih­ren Köp­fen und Ex­tre­mi­tä­ten wip­pen.

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Septic - Septic

Die­se Band aus L.A. kommt aus dem un­mit­tel­ba­ren Or­bit von Laun­cher & Co-Ed. Ver­mut­lich ahnt ihr es schon, dass es sich hier er­neut um ei­ne simp­le, ro­he und en­er­gi­sche Spreng­la­dung han­delt, zu glei­chen Tei­len im Ga­ra­ge Punk und frü­hen Hard­core be­hei­ma­tet und auf­ge­wehr­tet mit dem un­ge­kämm­ten KBD-Zu­satz, den wir aus be­sag­tem Um­feld schon län­ger ken­nen und lie­ben.

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Nuts - Living In A Vulgar Vision

Fast zwei Jah­re nach ei­nem le­cke­ren De­mo lässt so'n Clown aus Köln end­lich sei­nen ers­ten Abend­fül­len­den Ton­trä­ger auf uns los und ver­dammt, ist das er­neut ein bo­den­lo­ses Fass pu­rer Ga­ra­ge- und ***punk-Glück­se­lig­keit ge­wor­den, die sich grob in der Nach­bar­schaft üb­li­cher Ver­däch­ti­ger wie Set-Top Box, Met­dog, Pr­i­son Af­fair, Erik Ner­vous or Dee Bee Rich ver­or­ten lässt, aber die Lis­te könn­te auch noch ewig wei­ter­ge­hen.

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Print Head - In Motion

Ei­ne wei­te­re Print Head-Ver­öf­fent­li­chung, ein wei­te­res Kraft­pa­ket aus ver­dammt ex­zen­tri­schem, chao­ti­schem und doch häu­fig un­er­war­tet me­lo­di­schem Ga­ra­ge- und Post­punk-Scheiß, der dies­mal ein biss­chen so rü­ber­kommt wie ei­ne un­wahr­schein­li­che Ver­schmel­zung aus ge­gen­wär­ti­gen Bands der va­ge eieri­gen Schu­le mit den dick­flüs­si­gen Groo­ves von UV Race und au­ßer­dem mit al­ten bri­ti­schen Acts der Sor­te Me­kons und Swell Maps.

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Milt - The Days Of Milt

Das Tape von Milt aus Mel­bourne lie­fert gleich ei­mer­wei­se Syn­th-au­gu­men­tier­ten Ga­ra­gen­punk-Spaß ab, der ir­gend­wo zwi­schen den Ori­en­tie­rungs­punk­ten von Useless Ea­ters, Sau­na Youth, Aus­mu­te­ants und Met­dog her­um­schwebt… und au­ßer­dem in un­mit­tel­ba­rer Nä­he der gan­zen mit Wart­t­man Inc. ver­ban­del­ten Rot­te.

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Slimex - Easy Money

Das letzt­jäh­ri­ge De­büt-Tape die­ser Band aus Port­land war ja schon ein durch­aus spa­ßi­ges klei­nes Din­gens, aber das hier ist ein­fach mal so viel stär­ker in je­der Hin­sicht, die Prä­sen­ta­ti­on tigh­ter, die Songs mehr auf den Punkt ge­bracht, sim­pel aber per­fekt aus­ba­lan­ciert und 100% ef­fi­zi­ent in ih­rem Mix aus Ga­ra­ge-, Syn­th- und Post Punk, wel­cher ein paar ernst­zu­neh­men­de Vi­bes á la Re­se­arch Re­ac­tor Corp., Mo­no­ne­ga­ti­ves, Ghoulies oder Warm Exit ab­strahlt.

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