Mutton - Gould Street Demos

Die Noi­sero­cker aus Mel­bourne ha­ben sich schon vor ei­nem gu­ten Jahr auf­ge­löst, schie­ben jetzt aber noch schnell das neu ge­misch­te und ge­mas­ter­te Er­geb­nis ei­ner De­mo­ses­si­on hin­ter­her, de­ren Songs sie ei­gent­lich noch mal für's nächs­te Al­bum neu auf­zu­neh­men ge­dach­ten. War­um ei­gent­lich? Klingt doch ziem­lich per­fekt so wie es ist!



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Witch Coast - Devil Vision

Ir­gend­wie ist die­se ziem­lich gei­le EP bis­her an mir vor­bei ge­gan­gen. Fuz­z­punk und Noi­se­pop gibt's dar­auf zu hö­ren, der stark an frü­he Wav­ves oder No Age er­in­nert, ver­mischt mit ein we­nig Oh Sees-Psy­che­de­lia und der an­ge­nehm stump­fen Haudrauf-Ga­ra­ge­n­äs­the­tik des ganz frü­hen Ty Segall.


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Death By Unga Bunga - Bye Bye /​ Into The Night 7"

Neu­es von den In­diero­ckern aus Os­lo, die schon mal vor ei­nem gu­ten Jahr mit ih­rer letz­ten EP Fight ei­nen gu­ten Ein­druck hin­ter­lie­ßen. Die lang­sam vor sich her fuz­zen­de A-Sei­te ist schon ganz nett, aber das ei­gent­li­che Glanz­stück hier ist die un­ver­schämt catchy ge­ra­te­ne Power­pop-Glücks­pil­le In­to The Night auf der B-Sei­te.


Scupper - Some Gauls

Die bis­he­ri­gen zwei EPs der New Yor­ker Band lie­ßen mich ja schon mehr als ge­spannt auf­hor­chen, aber mit ei­nem der­art star­ken De­büt­al­bum hat­te ich dann doch nicht ge­rech­net. Me­lo­di­scher In­die­rock, Fuzz-, Jang­le- und Power­pop wie man ihn in der dunk­len Jah­res­zeit ein­fach mal braucht. Das klingt in et­wa wie ei­ne Schnitt­men­ge aus Gui­ded By Voices und The Clean; song­mä­ßig wer­den hier lau­fend Tref­fer ver­senkt.



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Spark Unit - Blizzard

Viel­leicht er­in­nert sich noch wer: Vor (ge­fühl­ten) zehn Jah­ren kam hier mal 'ne Band na­mens Chi­ca­go Ty­pewri­ter vor. Ei­ne der (ge­fühlt) zwei­ein­halb gu­ten Bands aus mei­ner Re­gi­on. Hat­te mich schon ge­fragt was aus de­nen ge­wor­den ist. Die Ant­wort kommt jetzt in Form ei­ner ganz schön gel­ben EP und lau­tet: Ei­ne an­de­re Band ist aus de­nen ge­wor­den. Na ja, fast. Es sind wohl die meis­ten oder so­gar al­le Mit­glie­der er­hal­ten ge­blie­ben, der Sound hat sich deut­li­cher in Rich­tung von 75% Noi­se Rock und 25% Post­core ver­scho­ben und er­in­nert an so ei­ni­ge der al­ten und neue­ren Gen­re-Haus­num­mern. Ne­ben dem kan­ti­gen Rif­fing der un­ver­meid­li­chen Je­sus Li­z­ard kom­men mit vor al­lem die wal­zen­den Groo­ves von Tar in den Sinn. Au­ßer­dem die Repi­ti­ti­on von METZ, der Dri­ve von Dri­ve (duh!) Li­ke Je­hu und di­ver­ses al­tes Ge­döns aus dem BluNoi­se-Um­feld. Kann was.



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Mini Skirt - Mini Skirt 7"

Ver­dammt gei­le 7" ei­ner Band aus By­ron Bay, Aus­tra­li­en mit die­sen sehr spe­zi­el­len, gleich­zei­tig ab­ge­han­ge­nen und end­los an­ge­piss­ten Vi­bes, die in der aus­tra­li­schen Sze­ne be­son­ders gut zu ge­dei­hen schei­nen. Ent­spre­chend füh­le ich mich des­halb auch be­son­ders an dor­ti­ge (Garage-)Punks wie WOD oder Dumb Punts er­in­nert. Ab­so­lut treff­si­cher sind auch die bis­si­gen Ly­rics über Men­schen, Din­ge und Ver­hält­nis­se, die ein­fach zum Him­mel stin­ken.


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Sesso Violento - Vicious

Die ita­lie­nisch-bri­ti­sche Kra­wall­band gibt sich auf ih­rem neu­es­ten nicht-ganz-Lang­spie­ler ein gu­tes Stück grif­fi­ger als bis­her ge­wohnt, ich be­geg­ne dem mit et­was ge­misch­ten Ge­füh­len. Am bes­ten sind die im­mer noch, wenn sie oh­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te auf die Schei­ße hau­en. In Li­ving Af­ter Mid­ni­ght las­sen sie ein klei­nes biss­chen Me­lo­die zu, auch das kommt gut. Ein ech­tes Pro­blem ha­be ich hin­ge­gen mit ih­rem neu­en Hang zum Break­down. Oh­ne Scheiß: Der Break­down muss end­lich ster­ben, sonst se­he ich für Hard­core kei­ne Zu­kunft.



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Gūtara Kyō - Gūtara Kyō

Die zwei­hun­derts­te Ver­öf­fent­li­chung auf Slo­ven­ly Re­cords! Da­für hat das der­zeit wohl wich­tigs­te Ga­ra­gen­la­bel ei­ne be­son­de­re Per­le aus­ge­gra­ben von ei­ner Band aus Ko­be, Ja­pan. Kom­pak­te fünf­zehn Mi­nu­ten von un­ge­zähm­ten, ma­xi­mal ab­ge­fuck­tem Ga­ra­ge­punk. Ein­fach zum durch­dre­hen!



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Imposition Man - Imposition Man

Teil­elek­tro­ni­scher Post­punk auf dem De­büt-Tape ei­nes Tri­os aus Graz und Ber­lin. Sound­mä­ßig steht das aber de­fi­ni­tiv eher der Ber­li­ner Sze­ne na­he. So Di­ät mit ei­nem Hauch von Big Black? Der Ver­gleich wa­ckelt, aber mir fällt jetzt spon­tan auch nix bes­se­res ein.



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Shit City - Sword City

Schön bra­chia­ler Noi­se Rock aus Phil­adel­phia, der durch sei­nen weit­ge­hen­den Hang zur to­ta­len Me­lo­die­ver­wei­ge­rung ei­ne ex­pe­ri­men­tell-no-wa­vi­ge No­te ver­passt be­kommt. Die fünf Songs die­ser EP stam­men aus ei­ner Live­ses­si­on für das freie Ra­dio WKDU.


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