Jetstream Pony - Like You Less /​ Had Enough 7"

Jet­stream Po­ny sind ei­ne Band aus Brighton mit durch­aus be­kann­ten Ge­sich­tern. Un­ter an­de­rem zäh­len die näm­lich Beth Ar­zy und Shaun Char­man zu ih­rer Be­set­zung. Bei­de spie­len der­zeit bei Fire­works mit und letz­te­rer war Mit­glied der frü­hen Wed­ding Pre­sent (!!!). Auch auf die­ser schi­cken 7" fällt der Ap­fel nicht weit vom Stamm. Das ist erst­klas­si­ger Power- und Noi­se­pop, den man in sei­nen Ur­sprün­gen ir­gend­wo zwi­schen C86 und frü­hem Shoe­ga­ze ein­ord­nen kann.

Girls In Synthesis - Suburban Hell 7"

Die Lon­do­ner Girls In Syn­the­sis fie­len hier vor ei­ni­gen Mo­na­ten ja schon mal mit der di­gi­ta­len Sin­gle The Mound /​ Disap­pe­ar sehr po­si­tiv auf und ih­re ak­tu­el­le 7" setzt da noch ei­nen drauf. Or­dent­lich zu­bei­ßen­den Qua­li­täts­lärm im Spek­trum von Noi­se Rock, Post- und Fuzz Punk gibt's auf die Oh­ren, der mir be­son­ders in Fu­cked und So­lid Ef­fect ein we­nig wie ei­ne Noi­se-In­fi­zier­te Va­ri­an­te von Wire rü­ber­kommt.


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Curelight Wounds - Constant Mind

Die ak­tu­el­le EP die­ser New Yor­ker Band ge­fällt mit ei­nem Sound, der ge­konnt Ele­men­te aus 90er In­die­rock und Shoe­ga­ze ver­mischt und von ei­nem kräf­ti­gen Post­punk-Mo­tor vor­an­ge­trie­ben wird. Die al­ten Swer­ve­dri­ver ruft das ins Ge­dächt­nis oder - wie z.B. im Noi­se­pop-High­light Hot House - frü­he Wav­ves.


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Brandy - Laugh Track

Ul­tr­apri­mi­ti­ves, er­bar­mungs­los wal­zen­des und ein­fach ver­dammt gei­les Zeug ir­gend­wo im Spek­trum von Noi­se und Ga­ra­ge, aus re­pe­ti­ti­ven Mi­ni­mal-Riffs und kna­cki­gen Groo­ves gibt's auf die­sem Tape ei­ner New Yor­ker Band zu hö­ren. Et­wa so als hät­ten sich Big Black und frü­he The Fall zu­sam­men in ein schä­bi­ges Ga­ra­ge-Wun­der­land ver­irrt.



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Ricky Hamilton & The Voidboys - Hell Is Real

Ri­cky Ha­mil­ton aus Cleve­land ist dem ei­nen oder an­de­ren viel­leicht schon mal mit sei­ner an­de­ren Band Fa­sci­na­ting be­geg­net. Auf sei­nem drit­ten So­lo­al­bum ver­zapft er im ver­gleichs­wei­se re­lax­ten Tem­po vor sich her ro­cken­den Ga­ra­ge­punk, der sich im­mer wie­der auch bei Ele­men­ten von Psy­che­de­lic, ei­nem Hauch von Shoe­ga­ze und dem Pro­to-Noi­se­pop von The Je­sus and Ma­ry Chain be­dient. Run­de Sa­che.



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Leisure World - Tape '17

Wie schon die bei­den Vor­gän­ger ist auch die neue EP der Band aus den ka­li­for­ni­schen Ful­ler­ton ei­ne ta­del­lo­se Post­core-At­ta­cke, die zum Bei­spiel Freun­de der Hot Sna­kes mit Si­cher­heit er­freu­en wird.

Brutalism - Brutalism

Bru­ta­lism kom­men wahr­schein­lich aus Aus­tin und das hier ist ver­mut­lich ihr ers­tes Al­bum. Die In­for­ma­ti­ons­la­ge ist mal wie­der sehr dürf­tig. Je­den­falls gibt's dar­auf durch­weg kom­pe­ten­ten Post Punk zu hö­ren. Der er­in­nert ab­wech­selnd mal an Bands wie Sar­casm, In­sti­tu­te, frü­he Lower oder Iceage. An­ders als die ge­nann­ten Bands sind sich Bru­ta­lism aber auch nicht zu scha­de für ein paar ver­gleichs­wei­se ge­rad­li­ni­ge, schnör­kel­los vor­wärts ro­cken­de Punk­num­mern.



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Drahla - Third Article

Auch auf dem Kurz­spie­ler Num­mer drei der For­ma­ti­on aus Leeds kommt ih­re Mi­schung aus Post Punk, Noi­se und In­die­rock aus­ge­spro­chen sou­ve­rän und tritt­si­cher rü­ber. Mehr als auf den Vor­gän­gern kom­men hier sehr deut­li­che An­klän­ge an 80er So­nic Youth zum Vor­schein.


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Arse - Primitive Species

Was für ein ver­dammt gei­ler Scheiß ist das denn bit­te? Das De­büt-Tape die­ser Band aus Syd­ney ist ei­ne un­ver­schäm­te Wucht. Ir­gend­wo zwi­schen kom­pro­miss­los vor­wärts rol­len­dem Hard­core­punk, noi­sero­cki­ger Gi­tar­ren­ar­beit und un­ge­zähm­tem Post­punk ent­wi­ckelt das ei­ne En­er­gie, die mich mehr als nur ein biss­chen an das ers­te Bad Bree­ding Al­bum er­in­nert, aber auch Freun­de von Bands wie Acry­lics, Leisu­re World oder An­xie­ty soll­ten hier un­be­dingt mal ein Ohr ris­kie­ren!



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Red Dons - Genocide /​ Letters 7"

Die neue 7" der Punks aus Port­land (oder wo auch im­mer die sich ge­ra­de mal wie­der auf­hal­ten…) lie­fert ge­nau das, was man da­von er­war­tet: Zwei rou­ti­nier­te Punk­songs mit un­wi­der­steh­li­chen Hooks und Me­lo­dien, im­mer mit die­sem ge­wis­sen me­lan­cho­li­schen Touch. Schön, dass es die gibt.