Confirmation – ++++

Confirmation - ++++

Ziem­lich gei­les Post­punk-Gedöns mit hohem Schram­mel­fak­tor und ordent­li­chem Drive aus Buf­falo, New York. Zur gro­ben Ori­en­tie­rung würde ich dem Gan­zen mal eine gewisse Ähn­lich­keit zu Sar­casm oder frü­hen Rank Xerox unter­stel­len.


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Landlines – Landlines

Landlines - Landlines

2017 war bis­lang schon ein aus­ge­zeich­ne­tes Jahr für Freunde hoch­wer­ti­gen Power­pops, in dem unter ande­rem Ver­öf­fent­li­chun­gen von Big Huge, The Love­birds, Radioac­tivity, 31Ø8, Sheer Mag oder Lost Bal­loons einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen haben. Und diese Auf­zäh­lung kratzt nur an der Ober­flä­che.

Hier ist eine wei­tere Platte von beein­dru­cken­der Qua­li­tät. Land­li­nes kom­men aus Port­land und zu ihrer Beset­zung zäh­len sich Mit­glie­der der von mir hoch­ge­schätz­ten Woo­len Men und von den ebenso tol­len Lithics; die Musik auf ihrem aktu­el­len Lang­spie­ler klingt davon wohl eher nach erst­ge­nann­ter Band. Zu hören gibt es also gran­dio­sen Power­pop und Indie­rock, der z.B. The Clean, Pave­ment oder The Soft Boys in Erin­ne­rung ruft, mit detail­ver­lieb­ten, aus­ge­feil­ten Arran­ge­ments und der mit­rei­ßen­den Dar­bie­tung eines gut geöl­ten Powert­rios. Aber das eigent­li­che Herz die­ses durch­weg gol­di­gen Albums ist das bril­li­ante Song­wri­ting, das schein­bar mühe­los und aus­ge­spro­chen tritt­si­cher durch einen nicht enden wol­len­den Strom von ein­präg­sa­men Sät­zen, Hooks und Melo­dien glänzt.



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Exit Group – Live In Lichtenberg

Exit Group - Live In Lichtenberg

Das Tape die­ser Ber­li­ner Band hat mich spon­tan mal so ziem­lich weg­ge­bla­sen und natür­lich neu­gie­rig gemacht, wer denn hin­ter die­ser Combo steckt, die für Men­schen außer­halb der Ber­li­ner Szene schein­bar aus dem nichts auf­ge­taucht ist – mit einem bereits voll­stän­dig aus­ge­form­ten Sound aus dis­so­nan­tem Post Punk, den man etwa in der Nähe von Rank/​Xerox oder Nega­tive Space ver­or­ten kann. Es stellt sich her­aus: Hier sind Mit­glie­der von so eini­gen Bands am Werk, die im 12XU-Mikro­ver­sum gar keine unbe­kann­ten sind. Useless Eaters, P.U.F.F., Bee­kee­pers und Life Fucker wären da unter ande­rem zu nen­nen.


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Flesh World – Into The Shroud

Flesh World - Into The Shroud

Flesh World aus San Fran­cisco haben vor gut zwei Jah­ren so einige Leute über­rascht und bezau­bert mit ihrem Debüt­al­bum und einer reich­lich exzen­tri­schen Spiel­art von Post­punk, den sie mit Stil­ele­men­ten aus der alten C86-Schule, Dream- und Jangle Pop sowie einem leich­ten Goth-Vibe zu einem atmo­sphä­risch dich­ten Erleb­nis ver­meng­ten. Auf Album Num­mer zwei prä­sen­tie­ren sie jetzt einen gereif­ten, druck­vol­le­ren Sound und ein geschick­tes Händ­chen für aus­ge­spro­chen grif­fige Songs, ohne dabei ihre eigene Iden­ti­tät und den eigen­wil­li­gen Charme des Debüts ein­zu­bü­ßen. In ande­ren Wor­ten: Mit der neuen Platte ist ihnen erneut ein lupen­rei­ner Voll­tref­fer gelun­gen!



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Fornet – Fornet

Fornet - Fornet

Ein sehr schö­nes Debüt-Tape hat die Band aus dem bel­gi­schen Städt­chen Breee da raus­ge­hauen. Wand­lungs­fä­hi­ger Krach, der sich ganz schön selbst­be­wusst irgendwo zwi­schen den Eck­punk­ten von kräf­tig zubei­ßen­dem Post Punk und Noise Rock, kan­ti­gem Indie­rock und einem gele­gent­li­chem Hauch von Psy­che­de­lia aus­tobt.


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Ex-Diel – Dem-Master

Ex-Diel - Dem-Master

Die Debüt-EP die­ser Band aus Leip­zig war­tet mit wun­der­bar unge­schlif­fe­nem Dark-/Post­punk auf und zieht mich dabei mit einem sehr char­man­ten, rohen DIY-Vibe auf ihre Seite.


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Blaha – Fresh Horse 7″

Blaha - Fresh Horse 7"

Es gibt mal wie­der neues von Mike Blaha zu ver­mel­den, den man viel­leicht bes­ser von den Gara­gen­punks The Blind Shake aus Min­nea­po­lis kennt, wo er zusam­men mit sei­nem Bru­der Jim für Gitarre und Gesang ver­ant­wort­lich zeich­net; letz­te­rer fiel and die­ser Stelle eben­falls schon mit sei­nem Solo­pro­jekt Jim And The French Vanilla sehr posi­tiv auf. Auf sei­ner neu­es­ten Solo-EP macht der gute Mann mal wie­der alles rich­tig. Die A-Seite trifft sofort ins Schwarze mit zwei strai­gh­ten Rockern im unver­wech­sel­ba­ren Stil sei­ner Haupt­band, die B-Seite ent­zückt dann mit einer ebenso aus­ge­zeich­ne­ten Mid­tempo Power­pop-Num­mer.

Nick Normal – Tour Tape

Nick Normal - Tour Tape

Hui, das aktu­elle Kurz­spiel­tape von Nick Nor­mal aus Port­land kann rich­tig was. Die drei­ein­halb Songs dar­auf wech­seln sich im Hand­um­dre­hen zwi­schen Garage Punk, Power­pop mit 77er Feel und stark New-Wavi­gem Post­punk ab, regel­mä­ßig fühle ich mich dabei an Andy Human and the Rep­to­ids erin­nert.


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Genius – 별바다 (Sea Of Stars)

Genius - 별바다 (Sea Of Stars)

Süd­ko­rea kam hier noch nicht vor, oder? Darf ich vor­stel­len: Die korea­ni­schen Pave­ment! Na ja, nicht hun­dert­pro­zen­tig; man kann auch Par­al­le­len zu spä­ten Pixies oder aktu­el­len Power­pop­pern á la Zebra Hunt zie­hen, außer­dem sind ab und zu Anklänge an Surf- und Psy­che­de­lic Pop wahr­nehm­bar. Unter’m Strich ist es ein­fach wun­der­bar dem Zeit­geist trot­zen­der, abge­han­ge­ner Indie­rock mit einer stark melan­cho­li­schen bis ver­träum­ten Note, den das Trio aus Busan auf sei­nem bereits vier­ten Album von sich gibt. Lyrics in wir­rem nahezu-Eng­lisch, für so was hab ich eh ’ne Schwä­che. Gleich­zei­tig wünschte ich, Gitar­rist und Sän­ger Kim Ildu würde mehr Songs in sei­ner Lan­des­spra­che sin­gen, das klingt näm­lich ver­dammt gut. Über­haupt ist es schwer, sich dem ver­schro­be­nen Charme die­ser Platte zu ent­zie­hen.



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Uk Gold – Uk Gold

Uk Gold - Uk Gold

Diese schi­cke erste EP von UK Gold aus Olym­pia, Washing­ton kommt mit sprö­den mini­mal-Riffs und einem irgendwo im Spek­trum von Post Punk und Noise Rock ange­sie­del­ten Sound­ge­wand daher.

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