Dumb Vision - Modern Things

Dumb Vision - Modern Things

Ganz präch­ti­ger Lärm aus Madi­son, Wis­con­sin. Der spannt gekonnt einen Bogen vom 80er West­küs­ten­punk zu den Gara­gen­sounds von heute und lässt bei­des dann in einem war­men Bad aus Fuzz Punk und Noi­se­pop á la Male Bon­ding ein­wei­chen.

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No Blues - A Collection Of Love Songs

No Blues - A Collection Of Love Songs

Eine exzel­lente Com­pi­la­tion einer Band aus Hamil­ton, Onta­rio. Ent­hal­ten ist das in alle­samt noch recht jun­ger Ver­gan­gen­heit erschie­nene Mate­rial von einem Demo, zwei EPs und zusätz­lich gibt's noch ein paar bis­lang unver­öf­fent­lichte Songs oben drauf. Sound­mä­ßig passt das gut in in eine Reihe mit ver­schie­de­nen ande­ren der­zei­ti­gen Bands, wel­che die Tugen­den von Garage, Fuzz und Power­pop ver­ei­nen. Also z.B. Bad Sports, Tommy and the Com­mies, Radioac­tivity, Booji Boys… you name it.

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Murderer - I Did It All For You

Murderer - I Did It All For You

Stei­len Scheiß ver­an­stal­tet diese New Yor­ker Band auf ihrem Debüt­al­bum in Form eines etwas sur­real anmu­ten­den Sounds aus Post- und Hard­core, Post-, Blues- und Cow­punk. In etwa wie ein gemein­sa­mer Fie­ber­traum von Wymyns Pry­syn und Gun Club. Ein sti­lis­ti­scher Fran­ken­stein­bas­tard, wie ich ihn so bis­lang noch nicht zu hören bekam. Und dabei so aus einem Guss, dass die Gren­zen zwi­schen den Songs zuneh­mend ver­flie­ßen, was letzt­end­lich nur noch wei­ter zur unwirk­li­chen Atmo­sphäre der Platte bei­trägt.

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The Suburban Homes - E.P 3

The Suburban Homes - E.P 3

In phy­si­scher Form ziem­lich schnell abver­kauft und daher end­lich auch digi­tal zu bekom­men: Die aktu­elle EP der Punks aus dem bri­ti­schen Craw­ley. Da weiß man, was einen erwar­tet - näm­lich zeit­lo­sen, ein­fach gestrick­ten DIY-Schram­mel­punk mit sym­pa­thisch kan­ti­ger Atti­tüde, wie in der­zeit nie­mand bes­ser hin­be­kommt.

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Brutal Birthday - Commotion 7"

Brutal Birthday - Commotion 7"

…und gleich noch mal Sounds in der Gegend von Noise Rock und Sludge Punk; und zwar von jener Band aus Bolo­gna, die vor gerau­mer Zeit schon auf einer Split 7" mit Tro­pi­cal Trash sehr gefiel und die nun eine ebenso kurze und schmerz­hafte Debüt-EP des mal mehr, mal weni­ger pri­mi­ti­ven Lärms hin­ter­her schiebt.

Football & White Savage - Split LP

Football & White Savage - Split LP

Hätte man mir diese Split­scheibe zweier Bands aus Lees­burg und Chi­cago als ein vol­les Album einer ein­zi­gen Band ver­kauft, wäre mir - abge­se­hen von etwas unter­schied­li­cher Fide­li­tät der Pro­duk­tion - über­haupt nichts auf­ge­fal­len, so sehr ähnelt sich der Sound von Foot­ball und White Savage. Beide Bands bewe­gen sich selbst­be­wusst im Umfeld von Garage und Psy­che­de­lic, Noise Rock, Sludge Punk und ein wenig Post­core, dabei las­sen sie aber auch gar nix anbren­nen. In ver­schie­de­nen Momen­ten erin­nert mich das z.B. mal an The Blind Shake, ein ande­res mal an Hot Snakes. Knallt ganz vor­treff­lich.

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Abstract Sense - Realm

Abstract Sense - Realm

Die Ein-Mann-Band Abs­tract Sense aka Ozan Bodur, der hier vor nicht allzu lan­ger Zeit ja schon mit einer sehr, sehr star­ken Debüt-EP über­raschte, hat jetzt offen­bar sei­nen Wohn­sitz von Istan­bul nach Brüs­sel ver­legt. Da möchte man ja gerne mal auf 'ne Tasse Kaf­fee vor­bei­schauen. Nicht zuletzt, weil in Brüs­sel musik­mä­ßig eh immer eini­ges zu gehen scheint.

Sein ers­ter Lang­spie­ler nimmt jeden­falls die Fäden dort wie­der auf, wo er bei der EP auf­ge­bört hat, wei­tet aber sein klang­li­ches Spek­trum auch wei­ter aus, koket­tiert in z.B. in Jizz Jazz mit dem titel­ge­ben­den Genre oder taucht in With­draw auch mal in psy­che­de­lisch-abge­spa­cete Sphä­ren ein. Ansons­ten domi­niert aber wei­ter­hin seine mar­kante Mischung aus Noise Rock, Post Punk und 90er Indie­rock, die von sei­ner mit­rei­ßen­den und noch mal ein gan­zes Stück aus­ge­feil­te­ren Gitar­ren­ar­beit irgendwo zwi­schen Wipers, Sonic Youth und Spu­ren­ele­men­ten von Kurt Ebel­häu­ser (ins­be­son­dere sehe ich mich an frühe Scum­bu­cket erin­nert) das beson­dere Etwas ver­passt bekommt.

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Garage Punk Sammelpost: QQQL /​ Dummy /​ Skull Cult

Garage Punk Sammelpost: QQQL / Dummy / Skull Cult
Garage Punk Sammelpost: QQQL / Dummy / Skull Cult
Garage Punk Sammelpost: QQQL / Dummy / Skull Cult

Hier mal drei Ver­öf­fent­li­chun­gen, die in der einen oder ande­ren Art ganz gut zusam­men pas­sen.
Erst­mal wäre da schon wie­der ein neuer Release um Con­nie Vol­taire of Neo Neos fame. QQQL heißt sein neu­es­tes Pro­jekt und anders als erwar­tet ist er dies­mal nicht alleine am Werk son­dern QQQL sind ein Trio, was unver­meid­lich für drei­fa­ches Chaos und von mei­ner Seite für poten­zier­tes Wohl­ge­fal­len sorgt.

Außer­dem ist auf Vol­taires Label Ano­t­her Label erst­mals eine Platte erschie­nen, an der er selbst nicht betei­ligt war. Dummy ist das Solo­pro­jekt eines gewis­sen Sean Alberts und des­sen erste EP gefällt mit Synth- und Garage Punk, der Ver­glei­che zu Mark Cone, Won­der Bread, Power­plant oder Skull Cult nahe­legt.

Und letzt­ge­nannte haben pas­sen­der Weise eben­falls eine neue EP im Ange­bot, die man im Ver­gleich zum frü­he­ren Out­put fast schon als kohä­rent bezeich­nen könnte und die oben­drein mit einer bril­li­an­ten, ganz schö­nen Wind erzeu­gen­den Tal­king Heads-Cover­ver­sion glänzt.

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Neo Neos - Hard Drive Experiments

Neo Neos - Hard Drive Experiments

Res­te­ver­wer­tung aus dem Hause Neo Neos. Die Krü­mel vom Tisch sind rei­nes Gold und ich nehm eh alles von Herr Vol­taire. Ein­mal ins Mikro gefurzt: Wie­der ein paar Dol­lar ver­dient. Rück­wärts fast so gut wie vor­wärts. Glaubst mir nicht? Guckste hier:

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Young Skulls - Bomb Train 7"

Young Skulls - Bomb Train 7"

Was für 'n Auf­prall! Die Debüt­sin­gle auf Slo­venly des New Yor­ker Trios mit Mit­glie­dern u.a. von Scene Crea­mers, Trans Am, Chrome Cranks und El Front an Bord fackelt nicht lange rum und knallt in roher Voll­endung zwei wuch­tige Spreng­sätze aus Gara­ge­punk/-blues auf den Beton­bo­den, wobei die A-Seite etwas nach Gun Club-meets-UV Race klingt; auf der B-Seite ver­mischt sich dass dann mit ast­rei­nem Noi­se­rock-Don­ner­schlag, einem leich­ten Devo-Vibe und dem Casio-Punk von R. Clown.