Insane Urge - Insane Urge

Schon wie­der ein neu­es Stuc­co-Sub­la­bel? Für mich sieht das aber ge­nau nach ei­ner Im­po­tent Fe­tus-Ver­öf­fent­li­chung aus! Klingt auch wie ei­ne - old­schoo­li­ger Ga­ra­ge Punk der KBD-ver­seuch­ten Mach­art und klar ein ge­fun­de­nes Fest­mahl für Freun­de von Bands á la Laun­cher, Li­quid As­sets und Frea­kees.

Al­bum-Stream →

Daughter Bat and the Lip Stings - More Love Songs

Daugh­ter Bat And The Lip Stings aus Syd­ney fie­len be­reits im Jahr 2020 mit ei­nem gan­zen Arsch vol­ler spa­ßi­ger EPs auf und sind jetzt zu­rück auf der Bild­flä­che mit ih­rem bis­lang stärks­ten Bün­del an Ga­ra­ge Punk-, Fuzz- und Power­pop-Song­per­len im Ge­päck, wo­bei ihr Ge­spür für in­fek­tiö­se Hooks schmei­chel­haf­te Ver­glei­che zu Haus­num­mern wie Boo­ji Boys, Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Roy­al Hea­da­che oder Sweet Re­a­per durch­aus an­ge­bra­chet er­schei­nen lässt.

Al­bum-Stream →

Feeding Tube - Demo #1

…und hier ist noch ein sü­ßes klei­nes Ar­te­fakt des va­ge ei­er­köp­fi­gen Ga­ra­ge Punks, für den ir­gend­ein Mensch im neu­en Jer­sey­pul­li die Ver­ant­wor­tung trägt. Das wirkt ein biss­chen wie ei­ne Mix­tur aus Ali­en No­se­job im HC 7"-Modus, S.B.F. und Con­nie Vol­taires di­ver­sen Hard­core-Pro­jek­ten. Au­ßer­dem ei­ne hel­le Ent­schei­dung, zwei öde, lang­sa­me Songs dank hoch­mo­der­ner Au­dio­tech­no­lo­gie zwei auf­re­gen­de, schnel­le Songs zu ver­wan­deln.

Al­bum-Stream →

The Mute Servants - The Mute Servants

Ein Typ aus dem bri­ti­schen Wat­ford macht hier so ei­ni­ges falsch und ich find's ziem­lich geil. Et­wa, in­dem er 8 Songs, zwölf Mi­nu­ten ab­ge­fuz­z­ten Ga­ra­ge Rock auf sie­ben Zöl­le zu­sam­men­quetscht und das Ding für bes­te Ne­ga­tiv-Fi­de­li­tät dann auf 33 ta­cken dre­hen lässt. Au­ßer­dem, wer braucht schon aus­ge­feil­te Struk­tu­ren und fei­ne Nu­an­cen, wenn statt­des­sen auch ein­fach al­les die gan­ze Zeit schei­ße laut sein kann? War­um ei­nen Song mit drei Ak­kor­den schrei­ben, wenn's auch mit nur ei­nem geht? Ja, al­so… er­war­tet nichts zu schlau­es von die­ser EP, de­ren zot­te­li­ge In­ten­si­tät da­für aber pro­blem­los zu kom­pen­sie­ren ver­mag. Mal hat das was von ei­ner MC5 hul­di­gen­den In­kar­na­ti­on der frü­hen The Men auf Kol­li­si­ons­kurs mit De­st­ruc­tion Unit aber auch jün­ge­re Acts wie Ha­mer und Su­per-X sind da nicht all­zu weit her­ge­holt.

Al­bum-Stream →

Turbogoblin RX - Mammon Machine

Ei­ne klei­ne Glücks­pil­le von ei­ner EP hat da ein Typ aus Ade­lai­de ver­bro­chen. Wand­lungs­fä­hi­ger Ga­ra­ge Punk aus Ein­zel­tei­len, die ir­gend­wie mal an Stran­ge At­trac­tor, S.B.F., Useless Ea­ters oder R.M.F.C den­ken las­sen oder auch ei­ne ganz lei­se Ah­nung von Ura­ni­um Club er­we­cken… all das ver­dich­tet zu fünf arsch­tre­ten­den Song­per­len plus In­ter­lu­des.

Al­bum-Stream →

Black Mold - Landscape Of Pain

Ei­ne tris­te Mi­schung aus Post Punk, De­ath Rock und An­ar­cho Punk mit ei­ner groß­zü­gi­gen Do­sis Flip­per-mä­ßi­ger Dis­so­nanz gibt es auf dem ak­tu­el­len Lang­spie­ler ei­nes So­lo­pro­jekts aus Ga­les­burg, Il­lin­nois zu be­gut­ach­ten, char­mant kru­de in sei­ner Mach­art und beim Hö­rer setzt es ei­ne ho­he To­le­ranz für di­gi­ta­les Clip­ping vor­aus. Bleibt weit­ge­hend in­ner­halb der üb­li­chen Gen­re-Pa­ra­me­ter oh­ne da­bei zu re­pe­ti­tiv oder vor­her­seh­bar zu wer­den. Freun­de von Dis­joy, Pad­ka­ros­da oder Clock Of Time wer­den das si­cher zu schät­zen wis­sen.

Al­bum-Stream →

Nylon & Operants - Split

Ham­mer­mä­ßi­ge Split-EP zwei­er Bands aus New Jer­sey, die mir bis­her noch kein Be­griff wa­ren. Ny­lon ge­hen da­bei so­fort ins Blut über mit zwei star­ken Ga­ra­ge-/Post­punk-Hy­bri­den so grob in der Nach­bar­schaft von frü­hen Teen­an­ger, Pu­blic Eye, Vin­ta­ge Crop und Marbled Eye. Ope­rants ge­hen dann et­was ge­rad­li­ni­ger zur Sa­che, zu­erst mit ei­nem Ga­ra­ge-Klop­per á la Ex-Cult, Ci­vic, The Li­ving Eyes oder Sau­na Youth, ge­folgt von ei­nem et­was Post­punk-mä­ßi­ge­ren Track mit Syn­th-Zu­satz - ein klar an ein­schlä­gi­ge Mu­te­an­ten aus drun­ten un­ter er­in­nern­der Vi­be.

Al­bum-Stream →

Liiek - Deep Pore

Ein neu­er Bat­zen kno­chen­tro­cke­ne rhyth­mi­sche Post Punk-Sport­gym­nas­tik der üb­li­chen Ver­däch­ti­gen aus dem Ber­li­ner Um­feld und auch sound­mä­ßig ist da sehr viel Ber­lin auf klei­nem Raum un­ter­ge­bracht - man könn­te auch sa­gen, der Schus­ter blie­be hier doch et­was sehr bei sei­nen Leis­ten, aber so­lan­ge je­ne mit so prä­zi­ser In­ge­nieurs­kunst in die gleich­na­mi­ge Kör­per­zo­ne ge­schmet­tert wer­den, bin ich voll­auf zu­frie­den. Man den­ke hier­bei et­wa an ei­ne schlan­ke Mi­schung aus Pi­geon, Di­ät, Ne­ga­ti­ve Space, In­sti­tu­te und Nag, her­un­ter­ge­kocht auf die nack­te Es­senz. "Kla­re Vi­si­on" sagt man da­zu, glau­be ich…

Al­bum-Stream →

Onan Servo - Visit Funnytown

Selt­sa­mes klei­nes Zot­tel­biest, die­se Kas­set­te ei­nes Ty­pen ir­gend­wo aus den Un­tie­fen des Bun­des­staats New York, die über das La­bel Spa­red Fle­sh Re­cords aus Port­land den Weg zu uns fin­det. Über­wie­gend abs­trakt und Bruch­stück­haft ist das, aber gleich­zei­tig nie um ei­ne gu­te Me­lo­die ver­le­gen. Da ist klar ein ge­wis­ser No Wa­ve-Ein­fluss zu spü­ren, aber pri­mär se­he ich hier ei­ne un­wahr­schein­li­che Ver­quir­lung aus frü­hem bri­ti­schen Post Punk am Werk - spe­zi­fi­scher et­wa von Wire, The Fall, Swell Maps oder frü­hen Me­kons - auf Kol­li­si­ons­kurs mit aus­ge­spro­chen ame­ri­ka­ni­schen Folk- und Roots-Ele­men­ten so­wie di­ver­sen ano­ma­lien aus der 80er Kas­set­ten­kul­tur beid­sei­tig des gro­ßen Teichs. Ich den­ke, Freun­de der Aus­tra­li­er Wire­heads wer­den da si­cher auch ge­fal­len dran fin­den und der ver­ant­wort­li­che hier hat­te zu­fäl­li­ger­wei­se auch noch bei Ho­bocop sei­ne Fin­ger im Spiel, was so auch per­fek­ten Sinn er­gibt.

Al­bum-Stream →

Mateo Manic - Time Don't Matter In Dark Matter

Ga­ra­ge-/Syn­th-/Elek­tro­punk aus Cleve­land, Ohio, der sei­ne ei­ge­ne klei­ne Ni­sche im ak­tu­el­len Gen­re-Um­feld fin­det, nicht zu­letzt dank ei­nes ge­wis­sen psy­che­de­li­schen Ap­peals und trotz leich­ter Ähn­lich­kei­ten et­wa zu The Spits, Smirk oder Si­li­con Heart­beat - ge­fil­tert durch ei­ne dich­te, Chro­me- oder Me­tal Ur­bain-mä­ßi­ge Ne­bel­wand. Al­ter­na­tiv mag man dar­in auch ei­ne Ga­ra­ge­punk-In­kar­na­ti­on der hal­lu­zi­no­ge­nen Cow­punk-Alb­träu­me von Mur­de­rer er­ken­nen.

Al­bum-Stream →