Launcher & Freakees - Split 7"

Launcher & Freakees - Split 7"

No Front Teeth Records trifft mal wie­der voll ins Schwarze mit die­ser Split­sin­gle zweier Bands aus Los Ange­les. Laun­cher haben mit vor nicht allzu lan­ger Zeit schon mal mit einem Demo­tape begeis­tert und lie­fern auch hier wie­der himm­lisch kaput­ten KBD-Style Punk­rock ab, der mich im spe­zi­el­len an The Ment­ally Ill erin­nert.

Dahin­ter müs­sen sich aber die Frea­kees kei­nes­wegs ver­ste­cken, son­dern kon­tern erfolg­reich mit einer sat­ten Fuzz- und Gara­gen-Atta­cke die von mei­ner Seite vage Ver­glei­che mit Hank Wood & The Ham­mer­heads pro­vo­ziert oder mit einer Vari­ante von S.B.F. mit einem Drum­mer aus Fleisch und Blut.

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Channel 83 - Internet ALERT '99

Channel 83 -  Internet ALERT '99

Yay! Drei neue Minu­ten gepflegte Schrot­t­äs­the­tik vom Syn­th­punk-Pro­jekt aus Orlando, Flo­rida. Wem die letzte EP schon etwas zu behäm­mert klang, der wird diese hier erst rich­tig has­sen. Die drei Songs sen­ken nach­weis­lich den IQ des Hörers. Das gute dabei: Einem geschä­dig­ten Denk­ver­mö­gen ist das scheiß­egal.

Vidro - Allt Brinner

Vidro - Allt Brinner

Ganz schö­nen Wind macht die For­ma­tion aus Stock­holm auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler. Der Sound ist irgendwo an den Tel­ler­rän­dern von Hard­core und Post Punk zu ver­or­ten, bringt aber ebenso den Vibe der aktu­el­len Dark-/De­ath Punk-Welle mit. Das klingt gering­fü­gig ver­wandt mit Acry­lics, Dauðy­flin, Taran­tula, The Bug oder den der­be­ren Momen­ten von Cri­mi­nal Code. Jede Menge schlechte Laune also. Und schlechte Laune kann man in die­sen Tagen ja nie genug haben.

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Vintage Crop - Company Man 7"

Vintage Crop - Company Man 7"

Ein neuer Kurz­spie­ler der Gara­ge­punks aus Mel­bourne kommt dies­mal aus dem guten bri­ti­schen Hause Drun­ken Sailor Records zu uns. Dar­auf wirkt ihr Sound etwas ent­schlos­se­ner als auf ihrem guten, aber leicht ori­en­tie­rungs­los wir­ken­dem letz­ten Album; die gro­ben Koor­di­na­ten stim­men aber nach wie vor: Freunde von Ura­nium Club, Proto Idiot, Sauna Youth und Aus­mu­te­ants wer­den daran eini­gen Gefal­len fin­den.

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Missing Pages - Long Way Down

Missing Pages - Long Way Down

Mis­sing Pages sind eine aktu­elle Band um Ste­phen Sva­cina, der den meis­ten von euch ja sicher schon mal als Teil von Jonly Bonly und Mind Spi­ders unter­ge­kom­men ist. Nach letzt­ge­nann­ter Band klingt ihr kräf­ti­ger Mix aus melo­di­schem Punk­ge­döns, klas­si­schem Indie Rock und Power Pop dann auch ein biss­chen, natür­lich aber auch nach den ande­ren zwei Tei­len der texa­ni­schen Gara­gen-/Power­pop-Drei­ei­nig­keit, Radioac­tivity und Mar­ked Men. Außer­dem etwas nach Mil­ked, Xetas und Bad Sports. Geht klar!

Public Interest - Between

Public Interest - Between

Der Post- und Syn­th­punk auf dem ers­ten Tape von Public Inte­rest aus Oak­land gibt sich ziem­lich varia­bel, lässt z.B. mal den kal­ten Syn­thwave raus­hän­gen, klingt ein ande­res mal nach einer elek­tri­fi­zier­ten Vari­ante von Diät und nach Useless Eaters im spa­ci­gen Abgroo­ve­mo­dus. Oder wie etwa Aus­mu­te­ants und Puff ver­mut­lich klin­gen wür­den, wenn beide Bands mal irgend etwas mal ernst näh­men.

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Drool - Drool II

Drool - Drool II

Nach­dem Drool aus Chi­cago in den letz­ten zwei bis drei Jah­ren mit ein paar EPs schon ordent­lich Appe­tit gemacht haben, gibt's jetzt den ers­ten Haupt­gang auf die Ohren. Nach wie vor haben wir es mit ver­win­kel­tem Post Punk der Sorte Rank Xerox, Marbled Eye, Labor oder Kom­mis­sars zu tun, der sich recht strikt an die eta­blier­ten Gen­re­mus­ter hält, seine Sache dabei aber auch durch­weg kom­pe­tent aus­führt. Das meiste Wachs­tum gegen­über den EPs zei­gen sie aber immer in den Momen­ten, wenn sie sich ein biss­chen Melo­die trauen. Diese Augen­bli­cke sind der Fak­tor, mit dem sie sich etwas von guten Gen­re­stan­dard abset­zen kön­nen und wenn das die Rich­tung ist in die es jetzt gehen soll, dann darf man echt gespannt sein auf die nach­fol­gen­den Releases.

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EggS - EggS

EggS - EggS

Geht sofort ins Blut, die Debüt-EP einer Pari­ser Band, deren Mit­glie­der sonst in den Beset­zun­gen von Boot­chy Temple und Jou­jou Jaguar anzu­tref­fen sind. Makel­lo­sen Power­pop gibt's dar­auf zu hören irgendwo zwi­schen 80er/​90er Sarah Records Sound und dem neu­see­län­di­schen Fly­ing Nun-Umfeld, der auch aktu­ell ganz gut mit Bands wie Scup­per, Per­sian Leaps oder Love­birds zusam­men passt.

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Whep - Welp

Whep - Welp

Noise Rock und Sludge Punk aus Den­ton, Texas. Klar ist das nichts neues unter der Sonne und einige wer­den sicher schon mit den Augen rol­len wenn ich erwähne, dass die ein biss­chen nach der all­seits belieb­ten Oldies-Kapelle Jesus Liz­ard klin­gen. Also hier: Die klin­gen etwas nach Jesus Liz­ard. Siehste? Schon sind 'se am rol­len. Ver­ein­zelt spü­len auch die ebenso unver­meid­li­chen, frü­hen Shel­lac an die Ober­flä­che oder ein Hauch von Slug. Aber ziem­lich gut ist das eben auch, bringt beacht­li­chen Wumms und eine ange­nehm räu­dig-rus­ti­kale Kante mit.

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Heavy Larry - Pseudo Science

Heavy Larry - Pseudo Science

Erfreu­li­che Geräu­sche gibt's aus der Syn­th­punk-Ecke zu ver­mel­den. Mal wie­der aus Aus­tra­lien, war ja klar. Aber dies­mal klingt das so gar nicht nach dem hei­mi­schen Aus­mu­te­ants-Umfeld, son­dern eher nach der ver­schro­be­nen LoFi-Ästhe­tik von US-Bands á la Won­der Bread, Chan­nel 83 oder C57BL/​6. Ist gekauft.

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