Terry Malts aus San Francisco lassen seit längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von sich. Auf ihrem neuen Album geben sie sich doch ein ganzes Stück polierter, überwiegend auch deutlich ruhiger als bisher gewohnt. Aber das steht ihnen auch ganz gut, war ihre Musik im Herzen doch schon immer (wenn auch sehr lauter und schneller) Powerpop.
Das dritte Album dieser Band aus San Francisco besticht mit technicolorfarbenem Psychedelic-/Powerpop, im charmanten LoFi-Klanggewand und mit ordentlich viel Fuzzfaktor. Erinnert mich ganz positiv an das Debütalbum der Woolen Men, manchmal hat’s auch etwas von Guided By Voices.
Wunderschöner 60s Powerpop aus Portland. Erinnert mich etwas an The Cairo Gang, Cate Le Bon oder eine weichgespülte (und das ist keineswegs negativ zu verstehen) Version der Resonars.
Entspannter Schrammel-Powerpop mit garagigem Unterton befindet sich auf dem zweiten Album von Chook Race aus Melbourne, das mich immer wieder mal an The Woolen Men oder das Debütalbum von Blank Realm erinnert.
Death By Unga Bunga kommen aus dem norwegischen Städtchen Moss und haben in letzter Zeit offenbar viel Sheer Mag gehört. Jedenfalls kommt ihre aktuelle EP daher wie eine perfekte Verschmelzung des hymnischen Southern Punk besagter Band mit dem ultrastraighten Rock’n’Roll von Diarrhea Planet.
Drei Jahre hat’s gedauert bis zum dritten Album der Punkrocker aus New York. Darauf beweisen sie erneut ein geschicktes Händchen für schnörkellosen Punkrock mit ergreifenden, powerpoppigen Melodien.