Cende – Cende
Indie Rock aus New York, der mit seiner powerpoppigen Surfmelancholie Erinnerungen an das Debütalbum von Surfer Blood weckt, allerdings um einen deutlichen Garagenvibe angereichert.
Indie Rock aus New York, der mit seiner powerpoppigen Surfmelancholie Erinnerungen an das Debütalbum von Surfer Blood weckt, allerdings um einen deutlichen Garagenvibe angereichert.
Die äußerst produktiven Garage-Powerpopper aus Portland legen gar nicht so lange nach ihrem letzten Album eine neue EP nach. Zwei neu aufgenommene, bereits vom 2014er Tour Tape bekannte Songs und fünf neue Nummern auf durchgehend hohem Niveau. Wer hätte es auch anders erwartet?
Stove aus Newtown, Connecticut ist die neue Band von Steve Hartlett, Frontmann der kürzlich aufgelösten Ovlov. Der Sound ist ähnlich geblieben: Shoegaze-lastiger Indierock mit Dinosaur Jr-artigem gebrate. Deutlicher zur Geltung als bei Ovlov kommt aber eine melancholisch-powerpoppige Note im Songwriting, die man so auch in der Blütezeit von Guided By Voices verorten könnte.
Sydney 2000 kommen nicht aus Sydney, sondern aus Brisbane. Diese EP gefällt mit ihrem garagig-powerpoppigen, fuzzstarken Indierock.
Matt Rendon aus Tucson, Arizona dürfte dem einen oder anderen Garageliebhaber schon gut bekannt sein durch sein mehr-oder-weniger-Soloprojekt The Resonars. Auch unter seinem neuen Pseudonym erkennt man klar seine Handschrift, anstelle von British Invasion-lastigem Garagepunk lässt er sich hier aber mal eher in Richtung Psychedelic Pop gehen, serviert in Form von zwei ausschweifenden Suiten und einem vergleichsweise winzigen Songfragment.
Zwei mal toller Powerpop von einer Londoner Band mit Versatzstücken aus C86, Shoegaze, Psych- und Spacerock.
Neue EP der Powerpopper aus Saint Paul, Minnesota. Wie gewohnt mit treffsicherem Songwriting bleiben die Typen eine flauschig warme Popschleuder.
Schöner melodischer Punkrock/Powerpop aus Detroit mit einer leichten Mod-Note.
Eine recht seltsame Platte haben Ace Romeo aus Sydney da rausgehauen. Eine, die sich partout auf kein Genre festnageln lassen will. Nach einem etwas Irreführenden Chiptune-Intro pendelt das so etwa zwischen Psychdedlic Rock der mal Kraftvoll walzenden, mal der entspannt groovenden Sorte, relaxtem Indierock, käsigem Dad-Rock und Powerpop der Marke Cheap Trick. Überhaupt erscheint mir alles auf diesem Album aus Papa’s Plattensammlung stibitzt. Vollkommen am Zeitgeist vorbei und genau deshalb so sympathisch.
Drittes Album der Garagenrocker aus Portland. Nachdem sie auf den letzten paar Tapes und EPs ja besonders ihre Powerpop-Seite zum Vorschein gebracht haben, integrieren sie auf ihrem neuen Album wieder mehr vom Dreck der frühen Platten in ihren Sound. Teilweise klingt das geradezu nach einer unwahrscheinlichen Verschmelzung von Wipers und Guided By Voices. Eine starke Platte auf jeden Fall, ihre vielseitigste und selbstsicherste bisher.