Auf ihrem neuen Album lassen Vanity aus New York auch die letzten Überreste des Oi!-Einflusses hinter sich, der auf vergangenen Veröffentlichungen noch deutlich erkennbar war. Stattdessen gibt’s hier Garagepunk mit 77er Einschlag, Anklängen an die British Invasion und mitreißenden Powerpop-Melodien zu hören.
Exzellenter Powerpop aus Philadelphia mit Mitgliedern von Sheer Mag an Bord. Im Gegensatz zu jener Band, kommt das hier aber vollkommen ohne Southern-Einflüsse daher, dafür mit einem reduzierten LoFi-Schrammelpop-Sound, der dennoch Punk atmet und schwitzt.
Die neue EP der Band aus Denton/Austin, Texas, bestehend unter anderem aus Mitgliedern von Video und OBN III’s, ist ein wahrer Leckerbissen geworden, eine nahtlose Verschmelzung von Garagepunk mit powerpoppigen Hooks und einem gelegentlichen 77er Vibe.
Wiederveröffentlichung des 2012er Albums der Band aus Minneapolis, digital und als Tape auf dem New Yorker Label Dead Broke Rekerds. Das ist exzellenter Punkrock mit einer Großpackung powerpoppiger Melodien.
Das ist bereits das fünfte Album der Garagepunker aus Ottawa und erneut ist es ein gesunder Haufen arschtretender Rocker, getragen von lupenreinen Powerpop-Melodien. Dürfte unter anderem Freunde von Radioactivity in Verzückung bringen.
Extra Foxx treiben wohl schon seit den späten Neunzigern in den Kellern und Garagen von Brisbane ihr Uunwesen. Ihr zweites Album gefällt jedenfalls ausgesprochen gut mit simpel-melodischem, schrammeligem Garage- und Noisepop.
Wer denkt bei sonnigen Surf-Hymnen an die bayrische Oberpfalz? Aber genau von da kommt ein gewisser Alex aka Chuckers, aus dem Städtchen Grafenwöhr. Zehn Songs, denen die Sonne nur so aus dem Arsch scheint, man kann sich durchaus etwas an Wavves oder frühe Cloud Nothings erinnert fühlen.
Das neue Album der Band aus Nashville mit dem konstanten Schalk im Nacken ist mal wieder ein ausgesprochen powerpoppiger Spaß geworden. Die im Vergleich zu vergangenen Taten sehr geschliffene Produktion steht ihnen ganz ausgezeichnet und die augenzwinkernd aufs Stadion schielenden Songs fressen sich sofort im Gehörgang fest. Eine vor lauter Fett triefende Kalorienbombe, wie man sie ab und zu mal braucht.