The Manhattan Love Suicides - More Heat! More Panic!

Also was das bis­he­rige Schaf­fen der Band aus Leeds angeht hab ich noch deut­li­chen Nach­hol­be­darf. Aber auch kein Wun­der, hat sich die Band doch zwi­schen­zeit­lich für ein paar Jahre auf­ge­löst und bringt jetzt ihre ers­tes Album seit acht Jah­ren an den Start. Das ist aber gar nicht so unvor­teil­haft, denn so haben sie den Hype um ähn­lich gela­gerte Bands ver­schla­fen und über­lebt, der kurz danach um sich griff. Und nach dem die gan­zen Tritt­brett­fah­rer lang­sam in der Gosse der Bedeu­tungs­lo­sig­keit ver­si­ckert sind, ist ihre neue Platte ein­fach ein sehr erfreu­li­ches, wenn auch kon­ven­tio­nel­les Stück old­schoo­li­ger C86-Indie-Power­pop, der deut­lich an die unver­meid­li­chen J&MC oder Lilys erin­nert, oder natür­lich an die inzwi­schen auch ziem­lich belang­los gewor­dene Band mit den rei­nen, schmer­zen­den Her­zen.



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