Vertigo – V1

Nicht mehr ganz so frisch aber dennoch absolut erwähnenswert ist dieses schön rote Tape einer Band aus Geelong, Australien. Darauf setzen die uns Popo versohlenden Hardcore zum Fraß vor, dessen Herz aber eigentlich in der Garage zuhause ist.

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The Dirtiest – Cento Shot

Garage Punk aus Florenz mit powerpoppigen Momenten, der keine großen Ambitionen hegt aber dafür mit einer beachtlichen Hookdichte besticht. Natürlich mal wieder aus dem Hause Slovenly.

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Cruelster – Riot Boys

Hochkompetent arschtretender Garage Punk aus Cleveland, Ohio, bei dem etwa die Assigkeit von Strange Attractor, Lumpy and the Dumpers mit einer sehr gut knallenden Darbietung á la frühe Useless Eaters oder Ausmuteants kollidiert.

Dumb Punts – The Big One

Ich hatte jetzt keine so großen Erwartungen an das neue Album der Band aus Melbourne, nachdem die letzte EP und das Split-Tape mit Wash zwar schon ganz nett waren, aber nicht annähernd die hohe Trefferquote des Debüt-Tapes erreichten. Jetzt ist also ihr erster Langspieler raus und belehrt mich eines besseren, denn darauf ist die Band wieder richtig in ihrem Element. Sie kennen zwei Betriebsmodi: Klar ist da wieder der räudige Garage Punk/ Pub Rock von ausgesprochen australischer Prägung zu finden, der auch das Debüt dominierte. Alles schon sehr gut, aber die anderen, meistens von Schlagzeugerin Seattle Gallagher gesungenen Powerpop-Nummern sind die eigentlichen Highlights und verpassen dem Album eine ganz besondere Würze.

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Sauna Youth – Deaths

Auf dem dritten Album der londoner Garagencombo hat sich Soundmäßig fast nichts verändert. Was vollkommen klar geht, denn an ihrer Musik gab's seit jeher nicht viel, was einer Reparatur bedürfte. Ihr geradezu mechanisch dargebotener, repetitiver Sound erinnert nach wie vor etwas an Ex-Cult und Useless Eaters, aus deren Schatten sich die Band aber schon längst heraus bewegt hat.

Tenement Rats – Crime Pays

Tenement Rats aus Los Angeles fielen schon mit zwei EPs sehr positiv auf und aktivieren jetzt erneut den Nachbrenner in Form ihrer neuesten 7" mit drei nahezu perfekten Garagenkloppern.

Pist Idiots – Princes

Nachdem mich die erste EP der Garagenkapelle aus Sydney ganz schön kalt gelassen hat bin ich umso überraschter anlässlich des unerwartet starken Nachfolgers, der nicht nur einiges an Druck zugelegt hat sondern sich auch bezüglich des Songwritings als brilliant erweist.

Caveman & Bam Bam – Early Man

Das Duo Caveman & Bam Bam aus Detroit klingt ganz exakt so wie man sich eine Band vorstellt, die aus Detroit kommt und sich Caveman & Bam Bam nennt. Und das ist gut so. Eine aufgeputschte, nervös zuckende Garagenexplosion der Extraklasse. Was da nicht mitzuckt ist entweder taub oder sollte mal dringend vier bis fünf Tassen Kaffee auf ex trinken.

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Nag & Lip – Split 7″

Eine sehr gelungene Splitscheibe zweier Bands, die jeweils irgendwo zwischen den Eckpfeilern Noise, Post Punk und ein wenig Garagezeug agieren. Dass Nag aus Decatur, Georgia ordentlich die Scheiße lostreten können, haben sie ja schon mit mehreren EPs bewiesen. Gänzlich unbekannt waren mir hingegen Lip aus Baltimore, die ihrem Krawall eine dezent psychedelischen Note verpassen. Eine überaus erfreuliche Überraschung.

Vanity Plates – Cerebral Winter Comedies

Einwandfreier Garagepunk der relaxt vor sich hin groovenden Machart aus Charleston, North Carolina, irgendwo in der musikalischen Nachbarschaft von Uranium Club, Useless Eaters, The UV Race, Ex-Cult.

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