Emission Control – Too Cool To Fool

Zeit für den wöchentlichen Neo Neos Update-/Huldigungspost.



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Co Sonn – VBG Trash Ensemble Vol. II

Casper Tengberg aus dem schwedischen Vänersborg macht auf seinem zweiten Langspieler genau da weiter wo der Vorgänger aufgehört hat, das Songmaterial macht dabei aber einen konsistenteren Eindruck und hat offensichtlich ein Quäntchen mehr Feinschliff erfahren. Natürlich klingt sein charmanter Sound zwischen rumpeligem Garagengedöns und eingängigem Fuzzpop immer noch schön Lo-Fi. Unter der knarzigen Oberfläche verbergen sich so einige hartnäckige Ohrwürmer.



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Tarantüla – The Very Best Of Sex And Violence

Via Deranged Records wird die dritte EP der Krawallkapelle aus Chicago auf uns losgelassen. Nix hat sich geändert und das ist gut so. Tarantüla liefern wieder einen ebenso räudigen wie auch unverschämt drückenden Brocken Punk mit metallischen Zwischentönen ab, der klingt wie ein vergessenes Artefakt des 80er Undergrounds.


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Shifka Chiefs – El Picante Marroqui And Khali Lombos Kilamba On Their Fantastic Journey To Planet Mayunz

Eine multikulturell besetzte Band, deren Mitglieder wahlweise in Berlin und Tel Aviv wohnhaft sind, spielt ausgesprochen spaßigen, straighten Garagepunk, frei von übermäßig ambitioniertem Bullshit.



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Mack Enemy – Promo

Ein kurzer, dafür umso wuchtiger Angriff auf’s Trommelfell ist die erste Tonkonserve von Mack Enemy aus Philadelphia, zusammengesetzt aus Postcore, oldschooligem Hardcore- und Garagepunk.

Connie Voltaire – Arthur (Or the Decline and Fall of the British Empire)

Connie Voltaire a.k.a. The Neo Neos, Love Exposure, etc. a.k.a. die verfickt noch mal beste Ein-Mann-Garagenband der Gegenwart hat wieder ein Album vollgekleckert. Mit dem Ruhm steigen auch die Ambitionen und so hat sich der gute Mann der Neuinterpretation eines ebenbürtigen Kulturguts angenommen: Dem legendären ’68er Album der Kinks. Und nur ein großer Künstler wie Voltaire vermag es, den subtilen Feinheiten eines solchen Meisterwerkes neues Leben einzuhauchen. Aber jetzt komm mir nicht als nächstes mit „The Beatles“ als Ausdruckstanz-Performance, du verdammter Sellout, du!



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Alien Nosejob – Death Of The Vinyl Boom

Hatte ich anlässlich der ersten EP dieser Band aus dem australischen Kaff Clunes noch anderes vermutet, hat sich inzwischen herausgestellt dass es sich hier in der Tat um eine weitere Band von Ausmuteants-Frontmann Jake Robertson handelt. Und klang besagte EP noch stark nach Ausmuteants, strampeln sich Alien Nosejob auf dem neuen Kurzspieler ein Stück davon frei, schrauben dabei den Weirdo-Faktor empfindlich höher. Wie eigentlich jedes Projekt wo Herr Robertson mitmischt macht das einfach verdammt viel Spaß.


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Gen Pop – II

Die zweite EP der Band aus Olympia, Washington (Mitglieder von Vexx, Rik & The Pigs an Bord!) überzeugt erneut mit einem Sound auf der Schwelle zwischen Garage und Postpunk mit einer leichten Hardcore-Kante, der sich ganz gut in der Nähe von Useless Eaters, Uranium Club und Parquet Courts einordnen lässt.


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Rearranged Face – Arcane Free Drag

Eine kompakte Koffeinspritze aus Post- und Garagepunk ist dieses Minialbum von Rearranged Face aus Los Angeles. Hat hin und wieder was von Uranium Club, Reality Group, aktuellen Teenanger und auch eine vage Ahnung von Devo ist mit am Start.



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Schiach – Schiach

Aus Schkeuditz soll diese Band kommen. Aufgrund der in so ’ner Art Deutsch vorgetragenen Texte tu ich das mal als Fake News ab. Kein echter Bayer würde sich jemals freiwillig nach Nordsachsen verirren. Außerdem sollen u.a. Mitglieder von Pisse und Sick Horse beteiligt sein. Der kantige Postpunk ihres Debütalbums lässt das halbwegs plausibel erscheinen. Aber vielleicht bilden die sich das auch nur ein.



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