Tropical Nightmare – Tropical Nightmare

Tropical Nightmare - Tropical Nightmare

Irgend­wie ist es mir im letz­ten Jahr ent­gan­gen, dass die bri­tisch-bra­si­lia­ni­sche Band ihre zweite EP ver­öf­fent­licht hat. Die ent­puppt sich jeden­falls mal wie­der als ein schön kom­pro­miss­lo­ser Bro­cken aus Noise, Sludge, Post- und Hard­core.


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Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band - Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt’s ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hard­core rums­packt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer ver­dreh­ten Garage-Par­al­lel­welt, nach dem irren Noi­se­core von Soup­cans oder Vul­ture Shit. Aus diver­sen Dokus und mehr oder weni­ger bekann­ten Fil­men zusam­men­ge­klaute Visu­als wer­den gleich mit­ge­lie­fert.



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Dharma Dogs – Music For The Terminally Besotted

Dharma Dogs - Music For The Terminally Besotted

Eine gelun­gene Über­ra­schung, das Debüt­al­bum die­ser Band aus Madi­son, Wis­con­sin; damit konnte in der gegen­wär­ti­gen Musik­land­schaft wirk­lich nie­mand rech­nen. Ihr sta­che­li­ger Sound klingt wie eine wilde Anhäu­fung aus so ziem­lich allem, was sich im US-Punk der frü­hen bis mitt­le­ren 80er nicht an die damals schon weit­ge­hend in Stein gemei­ßel­ten Punk- und Hard­core-Kon­ven­tio­nen hal­ten wollte. Man kann jetzt natür­lich par­al­le­len zu den offen­sicht­lichs­ten Acts wie frühe Hüs­ker Dü, Mis­sion Of Burma, Sonic Youth oder Dino­saur Jr zie­hen, aber das trifft nicht so wirk­lich den Kern der Sache. Eher passt da schon der Hard­core-las­tige Vor­gän­ger letzt­ge­nann­ter Band, Deep Wound, nach denen sie gleich einen Song benannt haben. Über­haupt ist das Herz die­ser Platte in den eher halb-bekann­ten Bands der besag­ten Zeit­spanne zu suchen wie etwa Sac­cha­rine Trust, Live Skull, Angst, Das Damen oder ganz frühe Meat Pup­pets. Der halbe SST-Kata­log hat hier schein­bar Pate gestan­den. Das alles prä­sen­tiert sich in einem wun­der­bar unper­fek­ten Klang­tep­pich, der genau das rich­tige Maß an LoFi-Knarz mit­bringt. Auch wer sich nach der genia­len ers­ten Milk Music EP etwas ver­prellt von des­sen Nach­fol­gern fühlte und auch einen fie­sen, Streit suchen­den Zwil­lings­bru­der davon ver­tra­gen kann, wird hier dran sei­nen Spaß haben.



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Humiliation – Laughing Wall 7″

Humiliation - Laughing Wall 7"

Eine derbe aber kei­nes­wegs stumpfe Lär­m­at­ta­cke lie­fern Humi­lia­tion aus Phoe­nix auf ihrem zwei­ten Kurz­spie­ler ab. Das bewegt sich irgendwo im Umfeld von Hard-/Post­core und Noise, erin­nert mich dabei ein wenig an den dre­cki­gen, druck­vol­len Post­core von Bad Bree­ding oder an aktu­elle Bol­ler­bands á la Sesso Vio­lento, Dauðy­flin oder Impulso.

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Subliminal Control – Times Like This

Subliminal Control - Times Like This

Melo­di­scher, old­schoo­li­ger Hard­core/Ur-Emo­core aus Bro­ward County, Flo­rida. Das wär im Washing­ton der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger auch nicht wei­ter auf­ge­fal­len. Man darf sich durch­aus an Embrace oder Dag Nasty, ver­ein­zelt auch mal sin Swiz erin­nert füh­len.

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The Bug – Humbug; or, So Many Awful Things

The Bug - Humbug; or, So Many Awful Things

Die dritte EP der Punks aus Chi­cago ist mal wie­der der zu erwar­tende Tritt in die Weich­teile, ihre derbe ange­pisste Feel­bad-Musik aus den Grund­zu­ta­ten Hard­core, Noise und ein ganz klein wenig Post­punk ist nach wie vor nix für Sonn­tags­kin­der.


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Brain Fever – Brain Fever

Brain Fever - Brain Fever

Ein her­vor­ra­gen­der Kurz­spie­ler einer Band irgendwo aus North Caro­lina, der mit einer explo­si­ven Mischung aus old­schoo­li­gem, aber durch­aus ein­falls­rei­chem Hard­core­punk, Post­core und einem gele­gent­li­chen Hauch von Garage ordent­lich Wind macht.


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Manual de Combate – Por una política nocturna

Manual de Combate - Por una política nocturna

Kraft­vol­ler Lärm aus San­tiago, Chile. Auf der aktu­el­len EP von Manual de Com­bate gibt’s einen ganz her­vor­ra­gend knar­zi­gen, explo­si­ven Stil­mix auf die Ohren, irgendwo inmit­ten der Koor­di­na­ten von Hard- und Post­core, Noise und Sludge.


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Bib – Pop

Bib - Pop

…und schon wie­der eine neue EP der Hard­core­punks aus Omaha. Das knarzt natür­lich so wie es sich gehört.


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Youth Avoiders – Spare Parts EP

Youth Avoiders - Spare Parts EP

Knappe drei Jahre nach dem star­ken Debüt­al­bum eind­lich ein Lebens­zei­chen der pari­ser Band. Wie gehabt zwi­schen den Stüh­len old­school Hard­core, melo­di­schem Eigh­ties-Punk mit einem sub­ti­len Wipers-Ein­schlag, ein wenig Post­core á la Hot Snakes und durch­weg star­ken Songs gehö­ren sie mei­nes erach­tens zu den her­aus­ra­gen­den Punk­bands unse­rer Zeit.

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