Bad Breeding – Abandonment

Bad Breeding - Abandonment

Mit der neuen EP haben Bad Bree­ding aus dem bri­ti­schen Ste­venage erneut einen wasch­ech­ten Gewin­ner am Start. Ihre zwei Ham­mer­al­ben haben bis­her ja schon mal Maß­stäbe gesetzt – in ihrer spe­zi­el­len Nische aus Hard- und Post­core, Noi­sero­cki­gem Säge­werk und old­schoo­li­gem Vor­wärts­drang macht ihnen der­zeit nie­mand was vor. Auf der neuen Platte läuft nun das Beste von bei­den – die kon­zen­trierte Wucht des ers­ten und der etwas wüs­tere Sound des zwei­ten Albums – zusam­men. Aban­don­ment ist genau die Platte, die man sich von ihnen gewünscht hat.


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Beta Blockers – Stiff Prescription

Beta Blockers - Stiff Prescription

Da hat sich Sta­tic Shock Records mal wie­der einen glat­ten Voll­tref­fer gean­gelt. Auf dem Debüt­al­bum der Beta Blo­ckers aus Shef­field kommt einem ein ebenso räu­di­ger wie auch gna­den­los drü­cken­der Klang­bas­tard ent­ge­gen aus Punk, Hard-/Post­core und einer abso­lut blick­dich­ten Wand aus Noise. Damit befin­det sich die Platte in unmit­tel­ba­rer Nähe zu ande­ren aktu­el­len Bands wie Bad Bree­ding, Arse oder Acrylics.



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Tropical Nightmare – Tropical Nightmare

Tropical Nightmare - Tropical Nightmare

Irgend­wie ist es mir im letz­ten Jahr ent­gan­gen, dass die bri­tisch-bra­si­lia­ni­sche Band ihre zweite EP ver­öf­fent­licht hat. Die ent­puppt sich jeden­falls mal wie­der als ein schön kom­pro­miss­lo­ser Bro­cken aus Noise, Sludge, Post- und Hard­core.


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Room 101 One Man Band – Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band - Room 101 One Man Band

Room 101 One Man Band ist das Pro­jekt eines gewis­sen Robert (Roburt?) Reynolds aus New Orleans, der hier­mit nach eini­gen EPs sei­nen ers­ten (mehr-oder-weniger-)Langspieler ablie­fert. Dar­auf gibt’s ganz wun­der­bar abge­fuck­ten Kra­wall zu hören, der auf aus­ge­spro­chen schräge Art und Weise zwi­schen Garage, Math- & Noise Rock, Post Punk und Hard­core rums­packt. Das klingt öfter mal nach Big Black in einer ver­dreh­ten Garage-Par­al­lel­welt, nach dem irren Noi­se­core von Soup­cans oder Vul­ture Shit. Aus diver­sen Dokus und mehr oder weni­ger bekann­ten Fil­men zusam­men­ge­klaute Visu­als wer­den gleich mit­ge­lie­fert.



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Dharma Dogs – Music For The Terminally Besotted

Dharma Dogs - Music For The Terminally Besotted

Eine gelun­gene Über­ra­schung, das Debüt­al­bum die­ser Band aus Madi­son, Wis­con­sin; damit konnte in der gegen­wär­ti­gen Musik­land­schaft wirk­lich nie­mand rech­nen. Ihr sta­che­li­ger Sound klingt wie eine wilde Anhäu­fung aus so ziem­lich allem, was sich im US-Punk der frü­hen bis mitt­le­ren 80er nicht an die damals schon weit­ge­hend in Stein gemei­ßel­ten Punk- und Hard­core-Kon­ven­tio­nen hal­ten wollte. Man kann jetzt natür­lich par­al­le­len zu den offen­sicht­lichs­ten Acts wie frühe Hüs­ker Dü, Mis­sion Of Burma, Sonic Youth oder Dino­saur Jr zie­hen, aber das trifft nicht so wirk­lich den Kern der Sache. Eher passt da schon der Hard­core-las­tige Vor­gän­ger letzt­ge­nann­ter Band, Deep Wound, nach denen sie gleich einen Song benannt haben. Über­haupt ist das Herz die­ser Platte in den eher halb-bekann­ten Bands der besag­ten Zeit­spanne zu suchen wie etwa Sac­cha­rine Trust, Live Skull, Angst, Das Damen oder ganz frühe Meat Pup­pets. Der halbe SST-Kata­log hat hier schein­bar Pate gestan­den. Das alles prä­sen­tiert sich in einem wun­der­bar unper­fek­ten Klang­tep­pich, der genau das rich­tige Maß an LoFi-Knarz mit­bringt. Auch wer sich nach der genia­len ers­ten Milk Music EP etwas ver­prellt von des­sen Nach­fol­gern fühlte und auch einen fie­sen, Streit suchen­den Zwil­lings­bru­der davon ver­tra­gen kann, wird hier dran sei­nen Spaß haben.



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Humiliation – Laughing Wall 7″

Humiliation - Laughing Wall 7"

Eine derbe aber kei­nes­wegs stumpfe Lär­m­at­ta­cke lie­fern Humi­lia­tion aus Phoe­nix auf ihrem zwei­ten Kurz­spie­ler ab. Das bewegt sich irgendwo im Umfeld von Hard-/Post­core und Noise, erin­nert mich dabei ein wenig an den dre­cki­gen, druck­vol­len Post­core von Bad Bree­ding oder an aktu­elle Bol­ler­bands á la Sesso Vio­lento, Dauðy­flin oder Impulso.

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Subliminal Control – Times Like This

Subliminal Control - Times Like This

Melo­di­scher, old­schoo­li­ger Hard­core/Ur-Emo­core aus Bro­ward County, Flo­rida. Das wär im Washing­ton der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger auch nicht wei­ter auf­ge­fal­len. Man darf sich durch­aus an Embrace oder Dag Nasty, ver­ein­zelt auch mal sin Swiz erin­nert füh­len.

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The Bug – Humbug; or, So Many Awful Things

The Bug - Humbug; or, So Many Awful Things

Die dritte EP der Punks aus Chi­cago ist mal wie­der der zu erwar­tende Tritt in die Weich­teile, ihre derbe ange­pisste Feel­bad-Musik aus den Grund­zu­ta­ten Hard­core, Noise und ein ganz klein wenig Post­punk ist nach wie vor nix für Sonn­tags­kin­der.


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Brain Fever – Brain Fever

Brain Fever - Brain Fever

Ein her­vor­ra­gen­der Kurz­spie­ler einer Band irgendwo aus North Caro­lina, der mit einer explo­si­ven Mischung aus old­schoo­li­gem, aber durch­aus ein­falls­rei­chem Hard­core­punk, Post­core und einem gele­gent­li­chen Hauch von Garage ordent­lich Wind macht.


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Manual de Combate – Por una política nocturna

Manual de Combate - Por una política nocturna

Kraft­vol­ler Lärm aus San­tiago, Chile. Auf der aktu­el­len EP von Manual de Com­bate gibt’s einen ganz her­vor­ra­gend knar­zi­gen, explo­si­ven Stil­mix auf die Ohren, irgendwo inmit­ten der Koor­di­na­ten von Hard- und Post­core, Noise und Sludge.


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