Das neue Album der Wimps aus Seattle ist mal wieder mehr vom gleichen und für mich geht das vollkommen in Ordnung. Was der Band an Originalität abgeht, hat ihr minimalistischer Garage Punk schon immer durch seinen verschrobenen Charme und hohen Spaßfaktor mehr als ausgeglichen. Eine kleine Überraschung gibt es dann aber doch: Mope Around entpuppt sich als ein unwiderstehliches kleines Powerpop-Juwel. Da hätte ich gern noch mehr von beim nächsten mal!
Von elektrischen Beats befeuerten Garage Punk bekommt man auf diesem Demo von Podium aus Valencia zu hören. Hochwertiger Nachschub für Freunde von so Bands wie etwa Race Car, S.B.F. und Kid Chrome.
Hervorragend angepisstes Zeug aus Los Angeles. Irgendwo zwischen Garage-, Fuzz- und Hardcore Punk angesiedelt hat das schon länger keine Dusche mehr gesehen und könnte so auch schon vor knappen vierzig Jahren der kalifornischen Szene entsprungen sein. Wem seine KBD-Compilations nicht mehr ergiebig genug sind, der findet hier drin neue Medizin.
Ein kleines Dreamteam des zeitgenössischen Garage Punk hat sich für diese EP zusammengefunden, bestehend aus Erik Nervous, Connie Voltaire (The Neo Neos) und Toyota Camry (Wonder Bread, Toyota). Wer auch nur mit einem der genannten Acts vertraut ist, weiß schon in etwa was ihn erwartet: Es wird mal wieder extra-kruder Krawall für schmerzresistente Hörer vom Stapel gelassen.
Cold Leather aus Berlin bleiben auch auf ihrem ersten Langspieler eine vorzüglich operierende Punk-Dampframme und die Maschine läuft besser als je zuvor. Insbesondere macht sich diesmal eine stark verfeinerte Gitarrenarbeit mit leicht Wipers-esken Zügen bemerkbar, die den - verglichen mit der letzten Herbst erschienenen Past Remedy EP - wieder etwas simpler gestrickten Songs den finalen Schliff verpasst.
Neck Chop Records beschert uns den neuesten Siebenzöller von Kid Chrome aus Seattle und der ist natürlich mal wieder ein mit elektrischer Unterstützung vorwärts getriebenes Garagenfeuerwerk erster Güte.
Garagepunk aus der zuverlässigen australischen Szene mal wieder, den man irgendwo zwischen Useless Eaters und Ausmuteants einordnen kann. Schublade zu. Die CD-Schublade meine ich natürlich. Oder nee, das Kassettenfach. Und auf play drücken.
Gelungene Splitkassette zweier Bands aus Rhode Island, die jeweils den Frontmann Justin Hubbard gemeinsam haben. Die mir bislang weniger vertrauten Germ House gefallen dabei schon mal ganz ausgezeichnet mit weitgehend relaxtem, minimalistisch-repetitivem Lo-Fi Indierock, dem man einen gewissen Woolen Men-Vibe oder Ähnlichkeiten zum Psych-/Fuzz Pop von Violent Change nicht absprechen kann. Deutlich derber geht dann der noiselastige Postpunk der Far Corners zur Sache, die ja hier in der Vergangenheit schon mit ein paar klasse EPs aufgefallen sind. Die neuen Songs sind natürlich ebenfalls wieder erste Sahne.
Ausgesprochen ansprechend, der Krawall dieser Band aus Los Angeles. In seiner Mischung aus angepisstem Hardcore und Garage Punk plus einer großzügig bemessenen Schaufel Fuzz und Noise steht das genreüberschreitenden Bands wie Anxiety, Soupcans oder Vulture Shit nicht allzu fern.
Die Debüt-EP von Lymes aus Black Hill, Australien landet fünf mit infektiöser Leichtigkeit dargebotene Garagepunk-Volltreffer, die Freunden von Useless Eaters, Uranium Club oder The UV Race fraglos ein glückselig-debiles Grinsen in die Visage zaubern werden.