Teenanger - Singles Don't $ell

Teenanger - Singles Don't $ell
Die Gara­gen­punk-Explo­sio­nen ihres letzt­jäh­ri­gen Frights haben sich wohl für immer in mei­nem Gehör­gang fest­ge­setzt und ihre neue Platte (ähm…) hat jetzt auch end­lich einen digi­ta­len Release bekom­men. Ent­täuscht nicht, das Teil. Tempo ist jetzt etwas gedros­selt, dafür wur­den Song­wri­ting und Arran­ge­ments ver­fei­nert und die Post­punk-Ele­mente drän­gen mehr in den Vor­der­grund. Ein gelun­ge­ner Bas­tard etwa aus Radio Bird­man und alten Wire Plat­ten.
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Cheap Time - Exit Smiles

Cheap Time - Exit SmilesMeine Fresse, hab ich mich ges­tern noch über The Pam­pers äh… bepisst, haben In The Red Records schon die nächste Genre-ver­wandte Ver­öf­fent­li­chung am Start. Und zwar von den schon seit eini­gen Jah­ren im Gara­gen­um­feld recht umtrie­bi­gen Cheap Time aus Nash­ville. Es ist ohne Frage ihre bis­her beste und reifste Platte - soweit man die­ses Genre über­haupt mit so was wie Reife in Ver­bin­dung brin­gen kann - und wird ohne jeden Zwei­fel in diver­sen Jah­res­end-Lis­ten gara­gen­af­fi­ner Blog­ger­kol­le­gen auf­tau­chen.
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The Pampers - The Pampers

The Pampers - The PampersDie­sem Blog fehlte bis­her noch eine ordent­li­che Gara­gen­rock-Dröh­nung. Wird jetzt nach­ge­lie­fert. Die New Yor­ker Band macht ihrem Namen alle Ehre und scheißt den lei­dens­ge­prüf­ten Hörer zwan­zig Minu­ten lang rück­sichts­los voll. Eine der kom­pro­miss­los rockends­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen in letz­ter Zeit. Ich muss jetzt erst mal die Win­deln wech­seln gehen.
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Dolfinz - Pagan Dating

Dolfinz - Pagan DatingAuch schon was her, seit diese Platte… äh, die­ses Tape zum durch­weg alber­nen Cas­sette Store Day erschien. Hab's auch erst jetzt über's Herz gebracht, mir die­ses voll­kom­men über­flüs­sige Arte­fakt aus Eng­land zu bestel­len, ein Down­load hätte mir gereicht. Den gibt's lei­der nur zusam­men mit dem Tape; doofe Idee. Nie­der mit dem Tape­fa­schis­mus!
Naja, die Platte Kas­sette ist ein­fach zu geil um's sein zu las­sen. Melo­disch-Noi­si­ger Punk-/In­die Rock mit leich­ten Sur­fein­flüs­sen. Erin­nert stel­len­weise etwas an das erste Japan­dro­ids Album, hat aber genug eige­nes Tem­pe­ra­ment unter der Haube um auf eige­nen Füßen zu ste­hen.
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Joey Fourr /​ H. Grimace - Nothing Beats Reality (Split EP)

Joey Fourr / H. Grimace - Nothing Beats Reality (Split EP)
Hüb­scher Split-Release der Lon­do­ner aus dem Hause Bad Pain­tings. Joey Fourr's drei Songs klin­gen ein wenig so als hät­ten sich Jesus and Mary Chain mit den Ramo­nes zusam­men­ge­tan und Big Black ihren elek­tri­schen Schlag­zeu­ger "Roland" geklaut. Groß­ar­ti­ger Noise trifft auf ein­gän­gigs­ten Pop. Als har­ten Kon­trast dazu gibt's dann den eher düs­te­ren, Grunge-beein­fluß­ten Indie­rock von H. Gri­mace auf der Rück­seite.
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Surf Friends - Endorphines

Surf Friends - EndorphinesDie Neu­see­län­der mal wie­der, und natür­lich auf dem dor­ti­gen Label-Urge­stein Fly­ing Nun Records erschie­nen. Wer den power­pop­pi­gen Out­put des Labels bis­her schon mochte, wird sich auch bei Surf Fri­ends woh­lig warm auf­ge­ho­ben füh­len. Das würde mir ja nur ein müdes Gäh­nen ent­lo­cken, wenn nicht auch der Qua­li­täts­stan­dard von Releases der nach wie vor bemer­kens­wer­ten neu­see­län­di­schen Szene so ver­dammt hoch wäre. Und auch hier haben wie wie­der ein her­vor­ra­gen­des Album aus dem Power­pop-/In­die­rock-Kos­mos mit leich­ten Psy­che­de­lic-Spreng­seln, über dass es nicht so viel neues zu sagen gibt, das aber um so mehr Freude zu berei­ten ver­mag.
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The Chelsea Kills - Pulp Culture

The Chelsea Kills - Pulp CulturePunk­trio aus Phil­adel­phia. Oder mit ihren eige­nen Wor­ten aus­ge­drückt: "A Philly 3 piece ready to infect the nea­rest per­son with their deli­ciously punky brand of pop songs about kil­ling yours­elf." Oder so: "Punky Pop songs with a knack for angst and a taste for blood."
Genauer genom­men haben wir es hier mit hoch­en­er­ge­ti­schem Punk Rock zu tun, der deut­lich vom 77er Style beein­flusst ist, aber auch die Repla­ce­ments sind sicher als Ein­fluss zu erwäh­nen und ein gewis­ser bit­ter­sü­ßer Power­Pop-Geschmack haf­tet dem gan­zen immer an. Gegen­wär­tig viel­leicht mit den kali­for­ni­schen Auda­city ver­gleich­bar.
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Unity Floors - Exotic Goldfish Blues

Unity Floors - Exotic Goldfish Blues
Unity Floors sind ein Gitarre-und-Drums-Duo aus Syd­ney, das sich ange­nehm aus der der­zei­ti­gen Masse von Power­duos her­vor­hebt. Nicht zuletzt durch das bril­li­ante, weil wohl­tem­pe­rierte und mini­ma­lis­ti­sche Song­wri­ting. Sound­mä­ßig ist das ganze ver­an­kert im Ver­schram­mel­ten Indie Rock der frü­hen neun­zi­ger. So in Rich­tung Sebadoh meets Pave­ment.
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Longings - Demo

Longings - Demo

Strai­gh­tes, trei­ben­des Noise-/(Post)Punk-Gedöns aus Mas­sa­chu­setts. Das Rad wird hier nicht neu erfun­den, aber dafür auf so hohem Level gein­dierockt, dass selbst so träge Spa­cken wie ich vor lau­ter Endor­phin­aus­schüt­tung wie'n Flummi durchs Zim­mer sprin­gen. Naja, wenn gerade kei­ner dabei zuschaut. Denke ich zumin­dest drü­ber nach das zu tun. Wenn's nur nicht so viel Anstren­gung bedeu­ten würde…
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So Stressed - Attracted To Open Mouths

So Stressed - Attracted To Open Mouths
Schön abge­fah­re­ner Noi­se­rock aus Sacra­mento, Kali­for­nien. Ein­deu­tig inspi­riert von alten Hel­den wie etwa The Jesus Liz­ard oder dem gan­zen Krem­pel der damals so auf Amphet­amine Rep­tile raus­kam. Aktu­ell könnte ich mal Pis­sed Jeans als grobe Ori­en­tie­rungs­hilfe anbie­ten. Dazu kom­men dann aber manch­mal auch gera­dezu emo­ar­tige Melo­die­aus­brü­che und gele­gent­li­che Post-/Ma­th­core-Ele­mente. Oder auch mal purer Krach ohne erkenn­bare Struk­tur. Alles scheint zu gehen bei die­ser Band.
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