Safety Net Be With You Success The Fool Nervous Triggers Radiation Suit Dudd Dilemma I’m No Phony! Silicon Heartbeat X-22 Finale Mi Cambio Climático Cherry Cheeks Trauma Bar Mateo Manic Escalator To A Black Hole Smirk Cop Caller Metdog Bins At Barkley Square Pinch Points Reasons To Be Anxious Liquid Lunch Dirty Hands Letha Runnin‘ Rude Television Death of Me
Strange Colours Say What You Want to Say Rik and the Pigs Off/On Pack Rat Next Time Hit Me Repulsion Switch Berlin The Monsters I Love You Schizos I’m Always First Zhoop Fighting For Control Semtex 87 Robbed You Body Cam Hit And Run Peoples Temple Peoples Temple Ztuped I Can’t Stand the Light Imploders Beatin‘ On The Brain Hot Load Divine Trainwreck
Honey Radar Medium Mary Todd Hungry Man Same Mistake Big Heet Octogenarians Christian Fitness Guildford Specific Art Halk Pavillon Al Pacinos Sister I Can Tell You’re Not From Round Here Tommy Cossack Down On The Ground Tics Dopehead Traps PS Relics Alien Nosejob Crusader of Coles
Mystery Girl Loveline Invecil Las cucarachas vuelan Mononegatives Terminal Voices Pleaser The Dream Stalled Minds Led By Instinct Sewer Brigade Barcelona The Chisel What Was Mine Glaas Easy Living Gyrate Sick, the Better Ugly Twin Let You Down
Garage-/Synth-/Elektropunk aus Cleveland, Ohio, der seine eigene kleine Nische im aktuellen Genre-Umfeld findet, nicht zuletzt dank eines gewissen psychedelischen Appeals und trotz leichter Ähnlichkeiten etwa zu The Spits, Smirk oder Silicon Heartbeat – gefiltert durch eine dichte, Chrome- oder Metal Urbain-mäßige Nebelwand. Alternativ mag man darin auch eine Garagepunk-Inkarnation der halluzinogenen Cowpunk-Albträume von Murderer erkennen.
Ein herausragender Donnerschlag von einem Demo liefert hier eine New Yorker Band ab, die es gar nicht erst versucht einem Style von ultra-oldschooligem Hardcorepunk neue Nuancen zu entlocken, der glaubhaft jedem beliebigen Zeitpunkt der letzten 4+ Jahrzehnte entsprungen sein könnte. Stattdessen ziehen sie ihr uraltes Zeug mit einer Überzeugung, Beharrlichkeit und perfekter Zielgenauigkeit durch, die das zeitlose Potenzial voll ausschöpft.
Diese Debüt-EP einer Band aus Minneapolis liefert vier vorzügliche Knaller aus DIY Garage Punk mittlerer Klangfidelität ab, die sich konsistent auf der eher verspulten Seite des Genres bewegen und sich damit in guter Gesellschaft zu Acts wie etwa Satanic Togas, Alien Nosejob, Research Reactor Corp., R.M.F.C. oder Erik Nervous befinden.
Das 2019er Demo dieser Band aus Washington, D.C. hatte ja schon seine unbestreitbaren Qualitäten, aber ihre Debüt-7″ auf 11 PM Records setzt da noch deutlich einen drauf, fokussierter in ihrer Vision und mit adäquaten Prouktionswerten ins richtige Licht gerückt. Der Opener Blood Runs Through ist hier das Paradebeispiel dafür, was diese Band besonders macht – eine mitreißende Catchyness und ein im gegenwärtigen Hardcore Punk selten gehörter Sinn für Melodie trifft darin auf schnörkellos geradeaus donnernde Riffs, die eher den Sphären des oldschooligen „Heavy“ Metal entlehnt scheinen als klassischem Hardcore, verwoben zu häufig etwas exzentrischen Songstrukturen, die immer für eine Überraschung oder zwei gut sind. Einige der besten Momente kommen für mich rüber wie eine unwahrscheinliche Verschmelzung von Cülo mit Naked Raygun.
Meine liebe Güte, ist das mal ein göttlicher Batzen aus oldschooligem Postcore von genau der Machart, die uns Sesselfurzern mittleren Alters in höhere Sphären zu transportieren vermag – ausgeklügelt ohne dabei im eigenen Arsch zu versinken und dabei mit einem Gespür für Melodien, das alte Volcano Suns, Moving Targets und Mission Of Burma heraufbeschwört. Die viertelstündige Suite, mit der sie das Album eröffnen, erinnert mich hingegen stark an Dragoon, den monumentalen Opener von Bitch Magnet’s zweiten und letzten Album Ben Hur. Ansonsten regiert hier mit das beste aus dem 90er Dischord-Universum mit reichlich Anklängen etwa an Autoclave, Bluetip, Hoover, Crownhate Ruin, Kerosene 454, frühe Jawbox… hier wird nicht gekleckert. Und klar, ein paar Spuren von Fugazi sind natürlich auch enthalten – ich würde jedoch sagen, dass jene hier keineswegs der primäre Einfluss sind. Das alles ziehen Hungry Man mit Leichtigkeit durch, ohne wie ein dröges Plagiat zu klingen – sondern viel mehr wie eine Band, die zu ihren Einflüssen steht und dennoch ihre eigene Stimme findet, um in die Gegenwart zu sprechen.
Ein popotretendes kleines Demo von einer Band oder Person in Buenos Aires. Das steht mit einem Fuß in einer sich zeitgemäß anfühlenden Pfütze aus Lockdown-induziertem DIY Garage Punk, die andere Flosse matscht hingegen tief in den Schichten von früh-80er Hardcore-Gedöns herum und trägt dabei seine alte KBD-Style Dreckschicht mit voller Überzeugung. Einfach, ökonomisch, effektiv.
Einer von Spaniens bestgehüteten Garage Punk-Geheimtips ist jetzt wohl endgültig in der guten Gesellschaft der großen Mädchen und Jungs gelandet – Evidenz dafür liefert ihre aktuelle 7″ auf dem Garage-Bollwerk Slovenly Recordings, die fraglos ihr bislang stärkstes Songbündel enthält – selbstbewust und saumäßig catchy, ohne dabei ihre schräge Kante zu verraten. Hier finden Finale die perfekte Schnittmenge aus den diversen Verschrobenheiten von Bands wie etwa Erik Nervous, Reality Group, R.M.F.C. oder Neo Neos.