Never Young – NY Singles
Neues Tape der Kalifornischen Krachmacher. Poppiger und Melodischer als je zuvor aber keineswegs Handzahm geben sie sich hier. Der Postpunk tritt deutlich in den Hintergrund, übrig bleibt exzellenter Noisepop.
Neues Tape der Kalifornischen Krachmacher. Poppiger und Melodischer als je zuvor aber keineswegs Handzahm geben sie sich hier. Der Postpunk tritt deutlich in den Hintergrund, übrig bleibt exzellenter Noisepop.
Ohne großartige Vorwarnung ist plötzlich das Debütalbum der Band aus Sheffield aufgeploppt. Das setzt das hohe Niveau des Demos und der davon ausgekoppelten ersten 7″ fort, sogar noch eine ganze Spur eindringlicher. Ultratighter, kraftvoller Postpunk der ersten Liga, der entschlossen und geradlinig vorwärts prescht.
Goya sind aus Wellington, Neuseeland. Zwei mal Psych- und Noise-lastiger Postpunk der feinsten Sorte.
Debüt-EP einer Band aus Seattle. Vial spielen lupenreinen Punkrock der leicht garagigen Art.
Schon wieder eie tolle EP der Krawallcore-Kapelle aus Seattle, diesmal auf Iron Lung erschienen.
Eine nicht mehr ganz neue, aber nichtsdestotrotz schöne EP. Small Depo kommen aus Kiev und spielen simplen aber effektiven Postpunk.
Neue EP der Postpunker aus São Paulo. Im Vergleich zu ihrem schon hörenswerten letztjährigen Debütalbum haben sie hier etwas zugelegt. Konsistenteres Songniveau, druckvoller als zuvor und tiefdunkelschwarz wie eh und je.
Post-/Deathpunk auf dieser EP einer Londoner Band. Dreckig, düster, monoton, hoffnungslos und wütend. Und saugut obendrein.
Lost Rockets kommen aus Auckland, Neuseeland und auf ihrem ersten Langspieler gibt es ausgesprochen melodischen Postcore/-punk mit einer herbstlich-melancholischen Geschmacksnote zu hören.
Ein gewisses Maß an Hype-Aktivität war im Vorfeld zu dieser Veröffentlichung wahrnehmbar und ich entsprechend erst mal eher skeptisch. Hätte auch gut in die Hose gehen können, das. Die frühen Singles der Band aus Toronto ganz vielversprechend, ließen die Vorabtracks zum Album schon ein wenig auf glattgebügelte 90er-Nostalgie schließen. Kam dann aber doch ganz anders, auf voller Länge überzeugt mich die Platte sehr. Klassischer und lupenreiner Mittneunziger-Indierock, der mit durchweg starken Songs und massenweise Hooks mitreißt. Braucht man nicht nostalgisch werden, um das gut zu finden.